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German Chancellor Angela Merkel speaks at the donors Conference for Syria in London, Britain February 4, 2016.  REUTERS/Dan Kitwood/pool

Das ist sich Frau Merkel eigentlich nicht gewohnt: Mehr als die Hälfte Deutschlands ist mit ihrer Arbeit unzufrieden.
Bild: POOL/REUTERS

Das passiert, wenn man sich für Flüchtlinge einsetzt: Merkels Umfragewerte sinken in den Keller



Es scheint als gäbe es einen direkten Zusammenhang: Pro Flüchtling der nach Deutschland kommt, fällt die Zufriedenheit der Bevölkerung mit Angela Merkels Arbeit weiter in den Keller. Fanden im Sommer 2015 noch rund 70 Prozent der Deutschen, dass die Kanzlerin einen guten Job macht, so sind es aktuell nur noch 46 Prozent, die hinter ihr stehen. 

Schafft Merkel das?

Betrachtet man folgende Grafik, die von Infratest Dimamp für die «Tagesthemen» der ARD und die Zeitung «Die Welt» gemacht wurde, so fällt auf, dass die Umfragewerte just in jenem Moment zu sinken begannen, als sich die Flüchtlingskrise im Spätsommer zuspitzte und Merkel jenen jetzt schon legänderen Satz sprach: «Wir schaffen das!»

Offenbar sehen das viele Deutsche anders. Denn wie die Umfrage weiter zeigt, ist das Vertrauen in die Regierung komplett im Keller. Nur gerade 18 Prozent der Befragten haben das Gefühl, dass die Bundesregierung die Flüchtlingssituation im Griff habe. 

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bild: ard/infratest dimap

Anders sieht die Lage bei Frank-Walter Steinmeier aus. Der SPD-Mann erfreut sich hoher Beliebtheit beim deutschen Volk. Ebenfalls zufrieden sind unsere nördlichen Nachbarn mit der Arbeit von Finanzminister Wolfgang Schäuble. Im Gegensatz zu seiner Parteikollegin Angela Merkel steht der Süddeutsche jedoch für eine weitaus restriktivere Flüchtlingspolitik.

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bild: ard/infratest dimap

Bemerkenswert sind auch die Umfragewerte zu den Parteien. «Müssten sie heute abstimmen, welche Partei würden sie wählen?», lautete die Frage, welche die Teilnehmer beantworten mussten. Während die CDU im vergangen Monat vier Prozentpunkte einbüsste, konnte vor allem die Alternative für Deutschland (AfD) deutlich zulegen. Die erst seit 2013 existierende Partei wäre bereits drittstärkste Kraft im Bundestag. 

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bild: ard/infratest dimap

(cma)

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