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EU-Staats- und Regierungschefs sagen Ja zum Brexit-Vertrag mit Grossbritannien



Die 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben am Sonntag in Brüssel den Austrittsvertrag mit Grossbritannien gebilligt. Das teilte EU-Ratspräsident Donald Tusk im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

«Das ist ein trauriger Moment, das ist eine Tragödie», hatte Juncker zuvor erklärt. Die in den Austrittsverhandlungen gefundene Vereinbarung sei «der bestmögliche Vertrag». Er gehe davon aus, dass auch das britische Parlament zustimmen werde.

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani versicherte jedenfalls vor dem EU-Gipfel, dass das EU-Parlament hinter dem Ausstiegsvertrag stehe: «Das EU-Parlament ist für diese Vereinbarung.» Die EU-Abgeordneten würden wahrscheinlich im Januar oder Februar über die Annahme des Vertrags abstimmen.

Luxemburgs Premier Xavier Bettel sagte vor dem Sondergipfel, er sei «leider hier, um unsere Scheidung zu beschliessen». Freilich sei der Brexit keine Beerdigung, und daher sei er der Überzeugung, dass Grossbritannien und die EU, auch wenn es nun getrennte Wege gebe, weiter eine gute Beziehung zueinander haben würden.

Der niederländische Regierungschef Mark Rutte sagte mit Blick auf Nachverhandlungen bei einem Scheitern, die ausgehandelte Vereinbarung sei «das Maximum, das wir erreichen können». Dabei sei klar, dass es «hier heute keine Sieger gibt. Niemand gewinnt, wir verlieren alle».

Ins gleiche Horn stiess der österreichische Kanzler Sebastian Kurz: «Es wird sicherlich nicht nachverhandelt, und es gibt auch keinen weiteren Spielraum.» (aeg/sda/apa/reu/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • #Technium# 25.11.2018 16:25
    Highlight Highlight Macron sollte sich lieber um den Mittelstand in Frankreich kümmern als dämlich mit den anderen um die Wette zu grinsen...
  • Muselbert Qrate 25.11.2018 15:39
    Highlight Highlight Ich gratuliere den Briten! 🇬🇧
    • Juliet Bravo 25.11.2018 16:53
      Highlight Highlight Dafür, dass sie sich von Cambridge Analytica eine Abstimmung haben beeinflussen lassen?
  • Typu 25.11.2018 13:33
    Highlight Highlight Mal in 10 jahren zurückschauen. Vielleicht sind wir alle dann ziemlich überrascht.
    • DerewigeSchweizer 25.11.2018 15:36
      Highlight Highlight Ja, vielleicht ...
      dass UK aufblüht, ausserhalb der EU.
      Wie die Schweiz, als nicht EU-Mitglied.
      Vielleicht ...

      ... vielleicht aber auch nicht.
    • bebby 25.11.2018 15:51
      Highlight Highlight Die Transaktionskosten werden steigen, so viel ist sicher. Und die Londoner Bürokratie wird von nun an als neuer Sündenbock für das eigene Versagen herhalten müssen.

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