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Women demonstrate during a rally #MeToo against gender-based and sexual violence against women on the International Day for the Elimination of Violence against Women in Lausanne, Switzerland, Saturday, November 25, 2017.(KEYSTONE/Laurent Gillieron)

In Lausanne demonstrierten im November 2017 Frauen für ihre Rechte.  Bild: KEYSTONE

«Es gibt immer noch viele Hände auf meinem Arsch»: Was hat #MeToo in der Schweiz bewirkt?

Dank #MeToo wird auch in der Schweiz über sexuelle Belästigung diskutiert – und Frauen werden zum politischen Argument. Nur die Männer sind gleich geblieben.

11.10.18, 04:04 11.10.18, 10:32

maria brehmer / az



Es ist viel passiert, seit vor ziemlich genau einem Jahr die MeToo-Bewegung mit einem Artikel über die sexuellen Vergehen und den Machtmissbrauch von Hollywoodproduzent Harvey Weinstein ihren Anfang nahm. Das Hashtag #MeToo, von dem die Bewegung ihren Namen hat und das als Sprachrohr für all jene Frauen agiert, die bisher über ihre Erfahrungen mit sexuellen Belästigungen, Missbrauch und Vergewaltigungen schwiegen, ist zu einem Symbol, ja zum Inbegriff einer über lange Zeit zurückgehaltenen Wut geworden. 18 Millionen Einträge finden sich unter #MeToo auf Twitter, fast alle berichten sie von sexuellen Übergriffen.

«Die Frauen haben schon mehr Gehör bekommen. Aber im Ausgang hatte das bei meinen Kolleginnen und mir keine Auswirkungen. Die Männer akzeptieren auch heute oft ein Nein nicht als Nein.»

23-Jährige

Auch in der Schweiz gerieten Männer öffentlich unter Druck, wie der Fall des wegen Nötigung verurteilten Walliser Nationalrats Yannick Buttet zeigt. Er sei «über eine Frauenaffäre gestolpert», schreibt die «NZZ». Für «unangemessenes und übergriffiges Verhalten» sei der CVP-Politiker bekannt, schreibt die «TagesWoche». Ein «Affentheater» nennt es die «Weltwoche».

#MeToo: Diese Frauen belasten Harvey Weinstein:

Das schnelle Fazit: Seit #MeToo werden Opfer wahrgenommen und Täter zu Fall gebracht. Eine Meinung darüber, wann Flirten aufhört und Belästigung anfängt, hat jetzt jeder. Die einen sehen in der Sexismus-Debatte den freien Umgang zwischen den Geschlechtern gefährdet, andere wünschen sich einen «femininen Feminismus». Klar ist: #MeToo beschäftigt.

«Im Ausgang gibt es immer noch gleich viele blöde Anmachen und immer noch gleich viele Hände auf meinem Arsch.»

24-Jährige

Inzwischen hat sich die Bewegung zu einer umfangreichen Diskussion über die Gleichberechtigung von Männern und Frauen entwickelt. Was erst wie eine Flutwelle durch das Internet schwappte und den angestauten Frust der Frauen in die Medien spülte, fand auch in der analogen Welt die nötigen institutionellen Akteurinnen und Akteure, um als Bewegung nicht an Nachdruck zu verlieren.

Der US-Bundesstaat Kalifornien etwa will künftig per Gesetz mehr Frauen den Weg in die Führungsetage von Unternehmen ebnen. In Rumänien gibt es Bussen bei «Grapschen». Und in der Schweiz wird 2018 erstmals ernsthaft über eine Frauenquote im Bundesrat diskutiert. Ignazio Cassis empfiehlt überraschend deutlich, zwei Frauen in die Regierung zu wählen – was dem FDP-Aussenminister viel Kritik einbrachte. Es darf vermutet werden, dass ambitionierte Politiker gerade jetzt, ein Jahr vor den eidgenössischen Wahlen, versuchen, mit feministischen Anliegen die weibliche Wählerschaft ins Boot zu holen. Dass heute mehr denn je mit Frauen Politik gemacht wird, ist eine Folge von #MeToo.

«Die Diskussion wird besonders von Männern leider oft ins Lächerliche gezogen.»

24-Jährige

#MeToo befeuerte Debatten über Lohngleichheit, Vaterschaftsurlaub, Political Correctness. Doch eignen sich nicht einzig Politikentscheide als Gradmesser dafür, wie gut sich feministische Anliegen in der Schweiz durchsetzen. Wie hat die Bewegung tatsächlich den Alltag verändert? «Die Frauen haben schon mehr Gehör bekommen. Aber im Ausgang hatte das bei meinen Kolleginnen und mir keine Auswirkungen. Die Männer akzeptieren auch heute oft ein Nein nicht als Nein», sagt eine 23-jährige Studentin bei einer von uns durchgeführten Umfrage an der Pädagogischen Hochschule in Zürich.

Diese Kellnerin hätte er besser nicht begrapscht:

Video: watson/Lya Saxer

Dass es «im Ausgang immer noch gleich viele blöde Anmachen gibt», bestätigt eine andere. Auf unsere Frage, was sich nach einem Jahr #MeToo veränderte, reagieren die befragten Frauen enttäuscht. Die Diskussion werde besonders von Männern oft ins Lächerliche gezogen.

«Man muss nicht begründen, warum man nicht begrapscht werden will. Ich habe jetzt mehr Mut, zu sagen, dass das nicht geht.»

21-Jährige

In einer amerikanischen Studie gab die Hälfte der befragten männlichen Studenten an, ein Anrecht auf Sex zu haben, wenn die Frau mit nach Hause kommt. Es existiert die Vorstellung, dass ein Mann mit Aufdringlichkeit eine Frau zum Sex überreden kann. Ein Verdienst der Bewegung ist, diese Vorstellungen zu hinterfragen und neu zu verhandeln. Dass es einigen jetzt nicht schnell genug gehen kann, ist verständlich: Vielen Frauen ist erst seit #MeToo bewusst, dass sexuelle Übergriffe, insbesondere in Zusammenhang mit strukturell bedingter Machtausübung, unrecht sind.

Man denke dabei an die Filmindustrie, aus der quasi wöchentlich neue Skandale über sexuelle Übergriffe an die Öffentlichkeit gelangen. Dabei darf die #MeTooBewegung durchaus als eine der schnellsten Veränderungen in unserer Kultur seit den 1960er-Jahren bezeichnet werden, wie «Time»-Chefredaktor Edward Felsenthal sagt. Das Magazin wählte die #MeToo-Begründerinnen 2017 zur «Person des Jahres».

«Die Diskussion hat bewirkt, dass nun gilt: Sexuelle Belästigungen gehen nicht! Auch nicht, wenn man betrunken ist. Es ist kein Spass für die Frau, es ist Belästigung.»

24-Jährige

Die Vehemenz, mit der sich Frauen hierzulande gegen sexuelle Übergriffe engagieren, ist Ausdruck einer gesellschaftlichen Zeitenwende: Die Scham der sexuellen Belästigung ist weitgehend abgelegt. Unrecht wird nicht mehr verschwiegen. #MeToo gab Frauen die Berechtigung, ja Ermutigung, sich zur Wehr zu setzen. «Man muss nicht begründen, warum man nicht begrapscht werden will. Ich habe jetzt mehr Mut als zuvor. Die Diskussion hat bewirkt, dass nun gilt: Sexuelle Belästigungen gehen nicht! Auch nicht, wenn man betrunken ist. Es ist kein Spass für die Frau, es ist Belästigung», sagt eine Frau in unserer Umfrage. #MeToo fordert Frauen auf, sexuelle Übergriffe konsequent zur Anzeige zu bringen.

Das erste Jahr mit #MeToo ist ein Anfang mit Wirkung. Dass es nach wievor vor allem Frauen sind, die über Sexismus und sexuelle Gewalt diskutieren, bemängelt eine junge Frau in unserer Umfrage. Hilfreich wäre, wenn Männer und Frauen gleichsam einen Standard setzen: Gewalt? Erniedrigung? Dulden wir nicht! Die Grenze sollte nicht zwischen Männern und Frauen, sondern zwischen Recht und Unrecht gezogen werden. (aargauerzeitung.ch)

"Wenn du nicht aufhörst, mach ich dich kaputt!"

Video: watson/Lya Saxer

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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141
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141Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Karl33 13.10.2018 01:05
    Highlight Interessant sind die immer lauter werdenden kritischen Stimmen über metoo, die ganze Genderdebatte. Von Frauen notabene.
    Zum Beispiel die Australierin Vanessa de Largie.
    https://www.spectator.com.au/2018/10/can-you-be-a-feminist-and-still-fuck-men/

    Die deutsche Übersetzung auf http://genderama.blogspot.com/

    So unverblümt sieht man im deutschen Sprachraum selten eine Frau ihre Meinung sagen. Ich glaube, bei uns ist es einfach verpönt, wenn sich eine Frau kritisch gegenüber dem Feminismus äussert.
    2 0 Melden
  • Garp 11.10.2018 20:26
    Highlight Bei dieser #metoo Debatte berichten die Frauen von ihren _persönlichen_ Erlebnissen. Ich verstehe nicht warum sich manche Männer dadurch angegriffen fühlen.
    Wer ein Nein akzeptiert, einer Frau nicht an den Arsch langt, wenn er dazu nicht autorisiert ist von ihr, wenn er ihr im Gespräch in die Augen schaut, statt nur auf die Brüste, der Mann ist nicht gemeint. Manche haben offenbar Mühe das zu verstehen.

    Schade, es verhindert ein Miteinander.
    6 15 Melden
  • Sherlock.H 11.10.2018 19:52
    Highlight Dass es «im Ausgang immer noch gleich viele blöde Anmachen gibt», bestätigt eine andere.

    Wenn jetzt jeder Versuch, eine Frau im Ausgang anzusprechen, als #metoo gewertet wird... na dann gute Nacht... Klar dass #metoo von vielen nicht ernst genommen wird.
    18 0 Melden
  • Asha 11.10.2018 16:49
    Highlight Enttäuschend, aber nicht erstaunlich. Im Zuge dieser Debatte gab es kaum einen Mann der öffentlich hinstand, Verantwortung übernahm und damit demonstriert hat, wie man mit einer solchen Situation als erwachsener, reifer Mensch auch umgehen könnte. Selbst "spirituelle Führer" wie Noah Levine haben darin versagt. Es fehlt den Männern an Vorbildern in dieser Hinsicht, dieser Diskurs kann nicht von Frauen gegen Männern geführt werden.
    7 19 Melden
    • Greet 12.10.2018 08:20
      Highlight @Asha, für was soll "ein Mann öffentlich hinstehen und Verantwortung übernehmen"?
      Für etwas das er nicht gemacht hat? Willst du damit sagen, dass alle Männer pauschal schuldig sein sollen?
      11 2 Melden
    • Asha 12.10.2018 20:07
      Highlight Es muss sich gar niemand für etwas hinstellen, dass er oder sie nicht gemacht hat. Wenn aber zwanzig Leute Anschuldigungen gegen dich erheben, hast du zwei Möglichkeiten. b) Lauthals rumbrüllen und komplett hysterisch alles von dir weisen, gar nie hettsch du jemals und überhaupt. b) Rückgrat zeigen, Verantwortung übernehmen und damit selber die Chance erhalten, daran zu wachsen! Wieso melden sich tausende Frauen zu Wort, aber nicht ein Mann? Wie soll das rein rechnerisch aufgehen? Und warum führen Männer diesen Diskurs nicht untereinander?
      2 3 Melden
  • Malaga 11.10.2018 14:56
    Highlight Meine 15-Jährige Tochter bittet mich immer darum, dass ich sie Bahnhof abhole, wenn sie am Wochenende später mit dem Zug nach Hause kommt. Weil sie sonst immer wenn sie alleine mit dem Fahrrad nach Hause fährt, ihr fremde Typen aus vorbeifahrenden Autos zurufen. Sie habe zb. einen geilen Hintern, oder sie solle doch mit ihnen mitkommen, oder sonst was. Sie ist 15. Ihr macht das Angst. Ich frage sie meist, wie alt sie diese Männer einschätzt, sie meint oft so zwischen Mitte zwanzig bis 30. Was treibt so alte Typen dazu, ein kleines Mädchen zu verängstigen?
    16 9 Melden
  • IMaki 11.10.2018 14:38
    Highlight Und beinahe zur selben Stunde, während wir diesen von Betroffenheit triefenden Artikel über die niederträchtigen Frauenbetatscher lesen, erscheint auf derselben Watson-Seite der Anmachartikel über die unerträglichste Fernsehsendung, die je durch ein Kabel gezwängt wurde, wo es nur um eines geht, um's ...... Wo Frauen als permanent koppulationsbereite Tussies, bis in die letzte Hautspalte tättowiert, nur eines wollen: sich einem Mann unterwerfen. Auf dass die User - wie in anderen Medien - das Recyling genannter Sendung konsumieren und sich an der Entwürdigung der Frau delektieren.
    20 1 Melden
    • Garp 11.10.2018 20:10
      Highlight Ja, die Medien könnten auch mithelfen, sie sind aber ein Teil des Problems.
      10 2 Melden
  • AlteSchachtel 11.10.2018 12:01
    Highlight An einem Vereins-Anlass nähert sich ein junger (attraktiver) Mann den drei Frauen am Tisch und sagt freundlich "Was darf diesen schönen Damen servieren?" Die zwei Frauen über 40 bestellen erfreut beim charmanten Mann und staunen über das Verhalten der 28-jährigen. Diese schreit den jungen Mann erbost an "Was ihm eigentlich einfalle, sie sexistisch anzumachen etc." und hält ihm so eine Standpauke, dass dieser sich in Zukunft hüten wird, irgendwelche Komplimente zu verteilen...

    Werdet doch endlich wieder normal, gebt Rüpeln eine Ohrfeige und kümmert Euch um echte Opfer!
    76 16 Melden
    • Garp 11.10.2018 20:14
      Highlight Bei #metoo haben sich sehr viele echte Opfer gemeldet. Der Spruch des Kellners war kein Kompliment, sondern unnötiges Geschleime. Es geht auch ganz normal freundlich.
      3 28 Melden
    • Greet 12.10.2018 08:22
      Highlight @Garp, du hast halt auch eine etwas extreme Einstellung. Du findest ja selbst den Song 079 von Lo und Leduc frauenfeindlich und die Sänger Sexisten.
      8 1 Melden
    • AlteSchachtel 12.10.2018 08:30
      Highlight @Garp "unnötiges Geschleime"

      Aha und wenn es jetzt Tatsache war, dass die Frauen attraktiv waren?
      und wenn er gesagt hätte "die gescheiten Damen"?

      Am besten verbannt man wohl diese uuuunheimlich gefährlichen Adjektive aus der Kommunikation zwischen Mann und Frau und kreiert eine unmissverständliche Robotersprache, die per App aus dem Handy vermittelt wird. (Guten Abend Frauen, was ....)

      Was für eine sprach- und kommunikationsfeindliche Zeit! Ich werde alt....
      21 0 Melden
  • Snowy 11.10.2018 11:26
    Highlight Seit der letzten Streetparade sehe ich die Sache etwas differenzierter:

    War mit einer Gruppe Frauen unterwegs: Abartig wie oft diese innerhalb ein paar Stunden betatscht wurden.

    Auch hab ich eine gewisse Resignation bei meinen Freundinnen festgestellt. Solange der Typ nur mit der flachen Hand über den Arsch fuhr, wurde aufgrund der schieren Menge der Übergriffe gar nichts mehr gesagt.

    Jede Frau in meinem Umfeld wurde an dem Tag dutzende (!) Male betascht... schlicht abartig!
    36 6 Melden
  • Ferranya 11.10.2018 10:54
    Highlight Ich finde dieser satz sagt genau dass aus was ich dazu denke: Hilfreich wäre, wenn Männer und Frauen gleichsam einen Standard setzen: Gewalt? Erniedrigung? Dulden wir nicht! Die Grenze sollte nicht zwischen Männern und Frauen, sondern zwischen Recht und Unrecht gezogen werden.
    43 0 Melden
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 11.10.2018 13:58
      Highlight Danke für dein Statement, Ferranya - ich teile deine Meinung.
      Ein arschiges Verhalten ist ein arschiges Verhalten. Da ist mir das Geschlecht schlicht wurscht!
      26 1 Melden
  • COLD AS ICE 11.10.2018 10:47
    Highlight ich kann die ganze #metoo mimimi nicht mehr hören.
    klar ist es gut das darüber gesprochen wird, was mich stört ist folgendes. harvey weinstein ist ja quasi das synonym für #metoo. was in den medien aber nie gross geschrieben wurde ist, dass es in hollywood ein offenes geheimnis war das weinstein frauen missbrauchte. trotzdem sind alle an seine "cüpli" veranstaltungen gegangen und haben sich um ihn gerissen......für die karriere.....das ist einfach scheinheilig.
    42 9 Melden
  • Judge Dredd 11.10.2018 09:57
    Highlight "Dank #MeToo wird auch in der Schweiz über sexuelle Belästigung diskutiert – und Frauen werden zum politischen Argument. Nur die Männer sind gleich geblieben."

    Genau im letzten Satz liegt das Problem! Die Disskussion dreht sich um "die Männer" was der Thematik einen Bären Dienst erweist. Es MUSS von den TÄTERN geschrieben werden, sonst bringt man das Thema nie auf eine konstruktive Ebene. Die aller meisten Männer sind von der #metoo Problematik nicht betroffen, weil sie Anstand besitzen, trotzdem fühlen sich viele durch die Verallgemeinerung mit angeprangert, da es immer heisst "die Männer".
    139 8 Melden
    • Snowy 11.10.2018 11:27
      Highlight Genau.
      Und wenn Du hier weiterdiskustierst, kommst Du sehr schnell aufs Glatteis...
      35 7 Melden
    • alfredos 11.10.2018 23:10
      Highlight Stimme dir grundsätzlich absolut zu. Bloss frage ich mich: Praktisch jede Frau, die ich kenne, hat in der einen oder anderen Hinsicht belästigende Erfahrungen gemacht. Wie können diese bloss von den wenigsten Männern ausgehen?
      Einige verstehen das #metoo mimimi nicht. Ich verstehe nicht "es sind nicht alle Männer"-mimimi nicht. Wieso können wir nicht einfach anerkennen, dass es ein Problem gibt, das offenbar viele Frauen bechäftigt und uns dagegen engagieren als in den "beleidigte Leberwurst-Modus" zu verfallen
      s
      4 5 Melden
    • Snowy 12.10.2018 09:45
      Highlight Deal alfredo!
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 11.10.2018 09:56
    Highlight Ich fühle mich als Mann durch #MeToo weder unter Druck gesetzt, diskriminiert noch pauschal mitverantwortlich gemacht, genau so wie ich mich von Ueberwachungs-Kameras im Supermarket nicht mit Ladendieben in einen Topf geworfen fühle.
    Was in der möglichst attraktiven und zum Kauf anreizenden Auslage dargeboten wird, darf nur unter gewissen Voraussetzungen mitgenommen werden.
    Das versteht jeder Trottel.
    Ich masse mir auch nicht zu, zu wissen "was Frauen wollen". Jede Frau entscheidet selbst, was sie will und kann es bestens kommunizieren.
    55 23 Melden
    • olga 11.10.2018 14:46
      Highlight danke!
      5 4 Melden
  • Mate 11.10.2018 09:45
    Highlight Liebe Feministen/Feministinnen: Ganz ehrlich, in meinem Kollegenkreis hat es niemanden, der im Club Frauen belästigt. Diejenigen, die sich falsch verhalten, sehe ich nur in Clubs oder am Wochenende im Ausgang. Deshalb regt mich diese Diskussion auf. Die ganze Zeit werden Männer im Allgemeinen an den Pranger gestellt. Deshalb könnt ihr nicht erwarten, dass ich mich auf "eure Seite" schlage. Wenn wirklich differenziert diskutiert wird, schliesse ich mich dem gerne an.
    75 28 Melden
    • Schmirinskis 11.10.2018 10:07
      Highlight Genau da liegt in meinen Augen das Problem. Es soll keine "eure Seite" und "unsere Seite" geben. Wir sollten alle lernen, mit Respekt miteinander umzugehen, Geschlechterunabhängig.
      71 7 Melden
    • alfredos 11.10.2018 23:17
      Highlight Auch wenn sie nicht zu den Tätern gehören, finde ich es Ehrensache, dass man sich gegen Unrecht engagiert. Wer das nicht macht, heisst das Unrecht gut.
      3 4 Melden
  • Matti_St 11.10.2018 09:39
    Highlight Was verwenden eigentlich Frauen für Anmachsprüche? Mir kommt keine in den Sinn, die ich selber erlebt habe und nicht, im umgekehrten Fall, sexistisch waren inkl. gegrabsche.
    43 5 Melden
    • gecko25 11.10.2018 11:15
      Highlight das ist leider ein weiteres, grosses Problem in dieser Geschichte. Es wird zwar zurecht Gleichberechtigung gefordert, Anmache ist jedoch, bis auf ein paar Ausnahmen, Männersache. Es ist halt scheinbar einfacher Frauen auf Gleichberechtigung zu sensibilisieren, ohne darauf aufmerksam zu machen, dass diese auch bedeutet mehr Initiative und Verantwortung zu übernehmen.
      25 6 Melden
    • BananaJoe 11.10.2018 12:47
      Highlight Mich hat mal eine Frau an meiner Halskette zu ihr hingezog und gesagt sie wolle meine Schw*nz sehen.
      Hab dann dankend abgelehnt und darauf hingewiesen dass ich eine Freundin habe.
      War schon eine sehr offensive Anmache, gab es aber als Kompliment aufgefasst.
      27 2 Melden
    • Sherlock.H 11.10.2018 15:20
      Highlight Frauen sind hier in einer sehr privilegierten Position... realisieren das aber nicht.
      12 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 11.10.2018 09:25
    Highlight Das ist gut, nun ist es aber auch an der Zeit die Auswüchse zu bekämpfen! Ich meine damit, dass viele Frauen diese MeToo-Welle missbrauchen um den verhassten ex-Mann mit einem einzigen Vorwurf zu zerstören. MeToo ja, aber auch keine falsche Anschuldigungen bitte und die Unschuldsvermutung ist immer noch ein Menschenrecht! Es geht nicht an, dass jemand einfach vor dem Urteilsspruch des Richters schon gerichtet ist.
    63 10 Melden
  • Karl33 11.10.2018 09:12
    Highlight Übrigens, der beste Artikel in den letzten Tagen dazu von einer Frau, der Journalistin Gemma Tognini:
    "Es ist Zeit für einen Waffenstillstand im Krieg gegen die Männer"
    https://thewest.com.au/opinion/gemma-tognini/ceasefire-time-in-the-war-on-men-ng-b88985494z

    Auf Deutsch ist die Übersetzung nachzulesen auf Genderama:
    http://genderama.blogspot.com/
    26 10 Melden
  • Karl33 11.10.2018 09:07
    Highlight Mitten ins metoo-Jahr platzte dann der #menaretrash hashtag. Männer seien Müll. Und erstaunlicherweise haben die meisten Anhängerinnen von metoo diesen Hashtag fanatisch bejubelt.
    77 11 Melden
    • Schmirinskis 11.10.2018 10:11
      Highlight Und genau mit Aktionen wie diesen machen wir Frauen unsere Bemühungen kaputt. Männer sind kein Abfall. Wir sollten uns mehr darum bemühen aufzuklären, als pauschal zu beschuldigen. Glücklicherweise stehen nicht viele Frauen hibter dem Hashtag, genauso wie nicht viele Männer belästigen. Pauschalisierung hilft niemandem.
      55 1 Melden
  • laco3 11.10.2018 09:03
    Highlight Als ich zwölf Jahre alt war, wurde ich Opfer sexuellem Missbrauch durch meinen Ex-Stiefvater und meinen Nachbar. Dies hat mein Leben stark verändert und ich gehe bis heute in die Therapie, obwohl es bereits 10 Jahre her ist. Das Schlimmste an meiner Geschichte? Das ich zwar vor Gericht glauben bekam, jedoch nichts passiert ist. Entweder war diese Art von Straftat bereits verjährt, zu "harmlos" oder wegen Gegenaussage nicht eindeutig. Und das macht WAHNSINNIG. Wenn man den ganzen Mut zusammennimmt und vor Gericht geht und dann den Tätern Parteientschädigung zahlen muss.
    71 4 Melden
  • Matrixx 11.10.2018 09:02
    Highlight "Nur die Männer sind gleich geblieben."

    Genau. DIE 5% Männer, die es betrifft, sind gleich geblieben, wohl aus Gleichgültigkeit. Und die anderen 95%, die es nicht betrifft, ebenfalls. Warum sollen sich deswegen alle ändern?
    Und warum müssen solche Debatten immer verallgemeinern?
    124 14 Melden
    • Burdleferin 11.10.2018 11:22
      Highlight Der Unterschied ist eben, dass Frauen, die von den 5% gleich gebliebenen Männern belästigt werden, sich wehren. Und das ist super!
      23 6 Melden
  • dr.apfelsaft 11.10.2018 08:55
    Highlight Der Ansatz von metoo war zwar gut und wichtig, ohne Frage, aber einige Frauen haben die Idee des Aufzeigens der Probleme falsch umgesetzt. Es wurden viel zu wenig ernsthafte Fälle von Belästugung oder Übergriffen publiziert - die teilweise fast lächerlichen Anschuldigungen sind einfach beleidigend für Frauen, die tatsächlich Opfer solcher Übergriffe wurden.
    Bsp.: Frau war mit einem Mann in einem Raum, es war seltsame Stimmung (ohne dass er etwas gemacht hat) > das hat sie mit sexueller Belästigung verglichen

    Genau solche Beispiele haben #metoo lächerlich gemacht und das ist so schade...
    53 2 Melden
  • Daniel Caduff 11.10.2018 08:54
    Highlight Es ist weitgehend eine Diskussion unter Gleichgesinnten, wie so oft halt bei gesellschaftlichen Themen. Die, die es am meisten angehen würde, machen einen grossen Bogen darum.

    Aber auch z.B. die Migrantin, die in der Schweiz zu einem sehr tiefen Lohn als Putzfrau arbeitet und sehr viel stärker von struktureller Diskriminierung betroffen ist, als die gut ausgebildete urbane Frau, die den Diskurs dominiert, findet bei #Metoo praktisch nicht statt.

    Was mich etwas stört: #Metoo setzt zum Teil gezielt den Pranger als taktisches Mittel ein und weicht den Grundsatz der Unschuldsvermutung auf.
    90 5 Melden
  • Freddy Gügger 11.10.2018 08:53
    Highlight Jetzt mag ich mich wieder plötzlich erinnern, als ich vor 15 Jahren an einer Technoparty leicht angetrunken in Zürich war, da hat mich doch glatt eine Frau betatscht...😂
    36 16 Melden
  • mogad 11.10.2018 08:52
    Highlight Die Metoo-Kritikerin Flasspöhler argumentiert am Kern des Problems vorbei, indem sie nicht auf die Notwendigkeit der Bewegung hinweist, sondern Uebertreibungen betont. Sie nimmt "die Männer" in Schutz und zementiert dadurch die Herrschaftsverhältnisse. Ich schreibe "die Männer" in Anführungszeichen, weil es eben nicht um die Männer geht, nicht um Sex, sondern um die Frauen und ihre Stellung in der Gesellschaft. Es geht vor Allem um Respekt, um Gleichberechtigung auch in den Köpfen, nicht nur im Gesetz und darum dass Gewalt gegen Frauen nicht mehr hingenommen wird.
    18 44 Melden
  • N. Y. P. 11.10.2018 08:42
    Highlight «Die Frauen haben schon mehr Gehör bekommen. Aber im Ausgang hatte das bei meinen Kolleginnen und mir keine Auswirkungen. Die Männer akzeptieren auch heute oft ein Nein nicht als Nein.»
    23-Jährige

    Diese Sorte Männer haben diese Debatte gar nicht mitbekommen.
    92 4 Melden
    • EvilBetty 11.10.2018 09:35
      Highlight Mitbekommen vielleicht schon, aber ignoriert.
      38 1 Melden
  • Wir2.0 11.10.2018 08:22
    Highlight Manchmal frage ich mich, in welcher Welt wir wohl leben. Oder besser gesagt in welcher uns gesagt wird, dass wir leben: „Vielen Frauen ist erst seit #MeToo bewusst, dass sexuelle Übergriffe, insbesondere in Zusammenhang mit strukturell bedingter Machtausübung, unrecht sind.„
    Ich hoffe stark, dass Frauen schon vorher wussten, dass es nicht richtig ist und einfach nicht den Mut hatten, es auszusprechen. Allgemein hat man nach dem lesen diesem Artikels, das Gefühl Frauen seien kleine wehrlose Lämmern dennen wir Männer (grosse böse Wölfe) schützen müssen.
    65 5 Melden
    • Schmirinskis 11.10.2018 10:15
      Highlight Wenn man bedenkt, dass Vergewaltigung in der Ehe noch keine 30 Jahre illegal ist, kann ich das irgendwie auch verstehen.
      28 6 Melden
    • Caerulea 11.10.2018 10:53
      Highlight Ich hatte ein Erlebnis als mein Nein nicht akzeptiert wurde... habs dann erduldet um Schlimmeres zu vermeiden.
      Die Geschichte verdrängt und für mich schön geredet.
      Als ich die Artikel zu #meetoo durchlas wurde mir bewusst das was ich erlebte eine Vergewaltigung war.
      Das hatte nichts damit zu tun das ich ein Lämmlein war sondernd vor Scham mich selbst anlog.
      16 2 Melden
  • Chili5000 11.10.2018 08:00
    Highlight Warum ich als Mann dazu nichts zu sagen habe? Ich habe immer Frauen respektiert und weiss nicht was ich zu etwas sagen soll was für mich selbstverständlich ist? Aber da es hier sowieso um 20ig Jährige geht kann ich erst recht nicht mitreden...
    117 11 Melden
    • Caerulea 11.10.2018 10:58
      Highlight Das freut mich Chili. Und natürlich kannst du wie alle mitreden.
      Den Tätern ein Vorbild sein kann auch schon etwas bewirken
      8 2 Melden
  • wuschel1984 11.10.2018 07:50
    Highlight Wuschel, w, 1984:
    Das Thema ist langsam so abgelutscht, dass es den falschen eine Plattform gibt, die nur Medien geil sind. Die jenigen um die es wirklich geht, die gehhen dabei unter. Und von wegen „ die Männer sind gleich geblieben“ stimmt per se nicht. Da wo ich mich abgebe ist dies überhaupt nicht der Fall... Aber es kommt auch darauf an wo man sich rumtreibt.
    124 21 Melden
    • E7#9 11.10.2018 08:28
      Highlight Danke. Hab noch nie einer Dame einfach an den Po gefasst oder Ähnliches (auch sturzbetrunken nicht). Auch wenn gefühlte 100x die Aufforderung „geh ran“ voraus ging reichte mir jeweils die kleinste Abwehrreaktion um es als „Nein“ zu verstehen (dafür benötigte ich keine MeeTo-Debatte, das war umgekehrt nicht immer der Fall), was mir dann übrigens auch schon im Sinne vom „Weichei“ angelastet wurde: „Wieso hesch ufghört? Hetsch dänk scho dörfe witermache!“ Und ich denke, dass ich da für sehr viele Männer spreche.
      99 9 Melden
    • The Count 11.10.2018 10:01
      Highlight E7#9 das Zauberwort heisst Erziehung. Dort lernt man Respekt, und das mit 20 noch zu lernen ist fast unmöglich. Diese betroffenen Männer und gaaanz wenige Frauen wurden von klein auf zu Narzissten erzogen und die Eltern meinten es doch nur gut...
      23 0 Melden
  • who cares? 11.10.2018 07:48
    Highlight Was ich nicht verstehe, ist die Verteidigungs- und Abstreitungshaltung vieler Männer in den Kommentarspalten, wenn es um das Thema geht. Ca. 95% der Männer, die ich kenne, sind absolut anständig und wissen, was sich gehört. Die müssen sich gar nicht verteidigen. Es wäre doch für sie auch angenehmer, die 5% schwarzen Schafe mitzuerziehen.
    Dann müssten Frauen nicht immer alle Geschütze hochfahren, wenn sie alleine mit einem Mann sind etc. Schlussendlich würde es zu einem viel lockereren Umgang von Mann und Frau führen.
    54 73 Melden
    • LeChef 11.10.2018 08:03
      Highlight Lässt du dich gerne für etwas verantwortlich machen, für das du nicht verantwortlich bist?
      Eben.
      136 34 Melden
    • who cares? 11.10.2018 08:24
      Highlight Es gibt in vielen Bereichen der Gesellschaft schwarze Schafe. Das Ziel von uns anständigen ist, diesen klar zu machen, dass dieses Verhalten nicht geht.
      Wenn z.B. eine Kollegin von mir einen Typen übelst verarscht, sag ich ihr auch, was ich davon halte.

      Viele anständige Männer waren sich dem Ausmass an sexueller Belästigung und schlimmeren gar nicht bewusst. Wenn man mal mit den Geschichten rausrückt, die man aus (falscher) Scham keinen Männern anvertraute, reagieren diese ungläubig/schockiert auf was sich ihre Mitmenschen erlauben.
      40 8 Melden
    • mogad 11.10.2018 09:06
      Highlight @LeChef. Wer macht Sie denn persönlich für irgendwas verantwortlich? Oder wollen Sie die Schiene fahren "böse Emanzen machen die Männer runter." So reden Männer und Frauen die ständig an den Frauen in öffentlichen Aemtern rumkritisieren und am liebsten nur Männer im Bundesrat haben möchten, weil sie finden Frauen seien sowieso alle naturblöd und deshalb nicht geeignet den Männern Konkurrenz zu machen.
      13 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Merida 11.10.2018 07:40
    Highlight Es kann doch nicht so schwierig sein, ein NEIN zu akzeptieren?!
    Viel mehr braucht es da nicht.
    (Gilt für alle Geschlechter...)
    56 10 Melden
    • mogad 11.10.2018 09:07
      Highlight Ist eben nicht so einfach mit dem Nein, wenn der Mann findet, die Frau sei seine Untertanin, wie es leider in vielen importierten Kulturen der Fall ist.
      27 36 Melden
    • Schmirinskis 11.10.2018 10:19
      Highlight Das ist nicht nur eine Frage der Kultur, das Problem ist auch bei Schweizern da.
      27 11 Melden
    • lily.mcbean 11.10.2018 10:26
      Highlight @mogad
      Eidgenossen können genau so Aufklärungsresistent sein wie die "importierten Kulturen".
      In Fact hatte ich persönlich nur mit schweizern oder deutschen Probleme als ich als Köchin gearbeitet habe.
      10 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 11.10.2018 07:24
    Highlight „In einer amerikanischen Studie gab die Hälfte der befragten männlichen Studenten an, ein Anrecht auf Sex zu haben, wenn die Frau mit nach Hause kommt.“

    Bitte Link dazu? Habe 15min gegoogelt und nichts gefunden.
    119 9 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 11.10.2018 09:11
      Highlight Die Studie wurde wohl bei r/niceguys und r/incels gemacht.
      18 1 Melden
    • aglio e olio 11.10.2018 11:06
      Highlight Natürlich hat jeder jederzeit das Recht Sex zu haben.
      Mit sich selbst!
      14 0 Melden
  • sweeneytodd 11.10.2018 07:19
    Highlight Meiner Meinung nach ist es ein bisschen fahrlässig alle Ertungenschaften der Gleichberechtigung einem einzigen Hashtag zuzuschreiben. Es gab schon davor Diskussionen und Personen die sich stark dafür engagiert haben, desweiteren finde ich es auch ein bisschen Fragwürdig wenn man sich nur dank dieses Hashtags gegenüber anderen öffnen kann und dass noch auf einem Netzwerk wo alle mitlesen können.
    77 4 Melden
    • Donald 11.10.2018 07:50
      Highlight Dies ist nur die Bezeichnung der Bewegung. Es geht nicht einzig um einen Hashtag auf Twitter.
      14 41 Melden
  • G-Man 11.10.2018 07:13
    Highlight Ich glaube wir haben ein Ausgangsproblem :-O
    51 5 Melden
    • Aki Zeta 5 11.10.2018 08:22
      Highlight Also sowohl meine Mutter als auch meine Schwester werden auch am Morgen auf dem Weg zur Arbeit, im Tram oder Zug, ständig von irgendwelchen Männern, jung und alt, zwischen die Beine oder an die Brust gefasst.
      19 87 Melden
    • G-Man 11.10.2018 08:49
      Highlight WTF wo wohnst denn du? Ich kenne niemanden dem sowas schonmal im ÖV absichtlich pasdiert wäre!
      51 7 Melden
    • c_meier 11.10.2018 09:00
      Highlight @non_existent
      und auf welchem Arbeitsweg ist das?
      im Zug/Tram hat es ja Kameras da dürfte es sehr einfach sein so etwas zu beweisen wenn es so wäre
      37 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • regen 11.10.2018 07:13
    Highlight Meine damalige freundin und ich gingen vor vielen jahren als zwillingsschwestern verkleidet an die fasnacht. Schäme mich noch heute für meine männlichen zeitgenossen, was ich dort an anmache und belästigungen als " frau" erleben durfte....
    45 25 Melden
    • gecko25 11.10.2018 07:52
      Highlight du setzt Anmache & Belästigung gleich. könntest du das genauer definieren bzw. erleutern wiso du generell nicht gerne angemacht wirst. wer darf dich ansprechen und wer nicht ?
      42 29 Melden
    • Chili5000 11.10.2018 07:55
      Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 11.10.2018 07:11
    Highlight Das es im Ausgang im gleichen Ausmass zu belästigung kommt erstaunt mich nicht. Nur wer ein gewisses Mass an sensibilisierung schon aufweist, wird sich mit der Thematik überhaupt auseinandersetzten und möglicherweise sein tun hinterfragen. Der Rest macht einfach weiter wie bisher, klappt ja immernoch.
    44 0 Melden
  • khargor 11.10.2018 07:10
    Highlight Auf die Gefahr, dass ich mich unbeliebt mache: Ist "der Club" & sind "die jungen Männer" repräsentativ um zu messen ob sich seit "Metoo" etwas getan hat?

    Grund warum sich Männer nicht an Diskussion beteiligen?
    Ich hab in diesem Kommentarfeld einige Passagen geschrieben & wieder gelöscht. Mir ist aufgefallen, dass ich Angst habe mit meinen Inputs mich in irgendwelche Nesseln zu setzen, selbst wenn mein Feedback harmlos ist. Diese Stimmung des "der Mann ist schuld" blockiert die Herren völlig sich einzubringen und darum wählen einige den Weg des Lachens um über ihr Unvermögen hinwegzutäuschen.
    89 13 Melden
    • Caerulea 11.10.2018 11:17
      Highlight Nein der Täter ist Schuld. Und bis auf eine kleine Minderheit wissen das auch alle Frauen. Solange sie nichts verletzendes sagen raus mit ihrer Meinung. Sie intressiert mich.
      5 2 Melden
  • drüber Nachgedacht 11.10.2018 07:05
    Highlight Grundsätzlich ist die #metoo Debate komplett falsch aufgegleist.
    Wenn Sternchen., die sich in der Filmszene hochgebumst haben als Vorbilder für Vergewaltigungsopfer dastehen sollten, kann das keine nachhaltige Kampagne sein.
    Was das ganze dann noch mit Frauenquoten im Bundesrat zu tun hat ist mir schleierhaft.
    Frauen die wirklich Vergewaltigungsopfer geworden sind, werden so von vielen auch in den 'selberschuld' Topf geworfen.

    Die #meetoo Kampagne hat nur grosse Gräben und Unverständniss zwischen den Geschlechtern geschaffen. Wie alle populistischen Bewegungen.
    165 39 Melden
    • DemonCore 11.10.2018 08:49
      Highlight Es tut gut, auch mal klare Gedanken zu lesen.
      31 10 Melden
    • Lukas Hässig 11.10.2018 09:04
      Highlight Zum Glück hat einer drüber Nachgedacht, toll geschrieben.
      15 9 Melden
    • mogad 11.10.2018 09:17
      Highlight "Sternchen, die sich in der Filmindustrie hochgebumst haben."

      Diese Bemerkung von Ihnen zeigt, wie nötig die Metoo-Bewegung ist. Und diese Bewegung hat sehr wohl etwas zu tun mit der Frauenquote im Bundesrat. Es geht bei beidem um Gleichberechtigung, um Respekt vor Frauen. Was machen Sie denn für Erfahrungen mit Frauen, z.B. im Ausgang oder in der Beziehung? Erzählen Sie ein bisschen, das wäre sicher aufschlussreich.
      18 43 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lester McAllister 11.10.2018 07:00
    Highlight Vieleicht verschliessen sich viele Männer der Diskussion, weil es sie nicht betrifft.
    Wer Anstand hat und Abstand hält ist es leid sich ständig von Dingen zu distanzieren, die man selbst nie machen würde.
    Dass sich Muslime nicht ständig vom Islamismus distanzieren mssen, sollte man ja z.B auch gecheckt haben
    77 6 Melden
  • Antidope 11.10.2018 06:57
    Highlight „Die Scham der sexuellen Belästigung ist weitgehend abgelegt. Unrecht wird nicht mehr verschwiegen.„

    Dies scheint mir wohl leider eher noch Wunschsdenken der Autorin statt Realität zu sein. Wäre aber sicher gut wenn es weiter in die Ruchtung ginge. Denn konsequentes und sofortiges zur Wehr setzen, Nein sagen und Anzeigen ist meiner Meinung nach etwas vom einzigen dass bei Belästigungen hilft.

    Wenn man erst mitmacht und nicht nein sagt, sich nicht auch körperlich gegen etwas wehrt dass man nicht will oder erst nach Jahren damit rausrückt verliert man an Glaubwürdigkeit.

    35 9 Melden
    • mogad 11.10.2018 09:19
      Highlight Vielleicht fürchten sich viele Frauen vor Schlägen, wenn sie nein sagen und lassen es deshalb über sich ergehen. Zumal der Mann körperlich überlegen ist.
      15 13 Melden
    • Antidope 11.10.2018 09:27
      Highlight @modag
      Da kann ich nicht wiedersprechen. Aber die Scham von welcher im Artikel die Rede ist, verhindert leider immer noch zu oft, dass solche Taten zur Anzeige gebracht werden. Und das ist etwas woran man arbeiten kann, selbst wenn man in eine Situation gerät in der Gegenwehr unmöglich ist. Das körperliche Ungleichgewicht wird wohl bleiben.
      12 0 Melden
    • mogad 11.10.2018 11:21
      Highlight Die denke die Scham spielt eine grosse Rolle. Auch Jungs die im Ausgang verprügelt werden sehen sich nicht gern in der Opferrolle.
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schmirinskis 11.10.2018 06:37
    Highlight 2013: Date für kurzen Spass ausgemacht. Wärend es zur Sache ging, hat er heimlich sein Kondom entfernt. Habe es zum Glück gemerkt und ihn zur Rede gestellt. Einsicht war keine da, er hat versucht seinen Willen mit Gewalt durchzusetzten. Dank guter Kampfsportausbildung war er bei mir an der falschen Adresse. Durfte danach der Polizei erklähren, was daran nicht geht. Die Polizisten hatten zuerst die Einstellung, dass ich ja dem Sex zugestimmt habe. Es war mehr als mühsam, in einem Moment in dem man sich sowieso schon sehr verletztlich fühlt. Die Staatsanwaltschaft war zum Glück vernünftiger.
    338 70 Melden
    • Gummibär 11.10.2018 08:20
      Highlight Bis ietzt 23 jerks. 21 Blitzer und 2 Polizisten
      6 13 Melden
    • Daniel Caduff 11.10.2018 08:23
      Highlight Wie ist es ausgegangen? Führte das zu einer Verurteilung? Nötigung oder Vergewaltigung?
      19 0 Melden
    • Schmirinskis 11.10.2018 09:15
      Highlight Sexuelle Nötigung. Verurteilt auf Bewährung.
      23 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • darmnia 11.10.2018 06:23
    Highlight Aus Gleichberechtigungs Debate wirds immer mehr eine Dskriminierung des Mannes!! Steckt nicht einpaar Idioten unter einer Kappe mit allen anderen Männer. Den es gibt auch Frauen, für welche sich Feministinen schämen. Also kümmert euch lieber um die armen...
    43 26 Melden
    • Threadripper 11.10.2018 08:04
      Highlight Es gibt auch Frauen, die sich für den heutigen Feminismus schämen.
      40 14 Melden
  • wolge 11.10.2018 06:14
    Highlight Als Mann kann man zu diesem Thema eigentlich fast nicht Stellung nehmen. Ein falscher Pieps und man steht als Ubterdrücker etc da.
    74 20 Melden
  • Heinz Diezi 11.10.2018 06:12
    Highlight Nehmt euch ein Beispiel an Thailand, kein Mann fasst eine Frau an, wenn man verheiratet ist, eventuell Händchen halten, wird aber schon kritisiert. Was Ihr kennt ist Business mit den Ladys, gibt's hier überall, und ja es macht Spass, Business ist Business.
    3 68 Melden
    • MaskedGaijin 11.10.2018 08:00
      Highlight Und was hat das mit #metoo zu tun?
      35 2 Melden
    • Meraxes Equis 11.10.2018 12:49
      Highlight wenn nur Frauen respektiert werden, die verheiratet sind, ist das eigentlich nicht Respekt vor der Frau, sondern vor deren Mann, weil sie schon jemandem "gehört". ich will aber als Mensch und wegen mir selber respektiert werden, und nicht als Accessoire meines Mannes
      14 1 Melden
  • walsi 11.10.2018 06:11
    Highlight Wenn ich sehe und lese was Frauen wollen, und dann sehe welche Männer bei den Frauen Erfolg haben, tun sich Welten zwischen dem gesagten und dem effektiv gelebten Verhalten der Frauen auf.
    647 86 Melden
    • Midnight 11.10.2018 08:00
      Highlight Das soll noch einer verstehen... 🙈
      18 13 Melden
    • AdiB 11.10.2018 08:25
      Highlight Genau dies geht mir auch durch den kopf wenn ich artikel zu diesem thema lese.
      Ein freund stellte mal die these auf dass frauen verhalten eines neandertaler anziehend finden. Weil in der tierwelt ist es bei der weibchen suche oft so dass sich das männchen presentiert und sogar kämpft um eine abzukriegen. Das testosteron und die hormone wecken in bestimmten situationen (unter alkohol z.bsp.) die urinstinkte.
      24 11 Melden
    • mogad 11.10.2018 08:54
      Highlight "Die Frauen" gibt es nicht, genauso wenig wie "die Männer". Sind Sie nicht einer von denen, die sich ärgern, wenn alle Männer in den gleichen Topf geworfen werden?
      27 12 Melden
  • iNDone 11.10.2018 06:04
    Highlight Alle Männer sind Schweine, oder? Weiter sind wir immer noch nicht?
    Halbnackt im Club und sich dann wundern wenn man von Hormon- und Alkgesteuerten postpubertären idioten begrabscht wird?
    Die sexuelle Revolution hat uns wirklich befreit, NICHT.
    Genauso wenig wie alle Männer Vergewaltiger sind, sind alle Frauen Opfer.
    79 51 Melden
    • bokl 11.10.2018 07:50
      Highlight Solange die Bekleidung der Frauen als Grund für die Umkehr der Opfer/Täter-Rolle herangezogen wird sind wir keinen Schritt weiter.

      Auch Alk/Testosteron sind keine Entschuldigung. Ansonsten sind Männer wirklich triebgesteuerte Ärsche und nicht selbstbestimmte Menschen.
      52 68 Melden
    • iNDone 11.10.2018 08:08
      Highlight @bokl ich muss mich nicht für das Verhalten anderer Männer entschuldigen. Was ich damit sagen wollte ist dass nur ein Teil der Männer sich so verhalten, aber alle beschuldigt werden.
      Aber am besten lassen wir es dabei bewenden; Männer sind Schweine und Frauen sind Opfer.
      30 19 Melden
    • Fabio74 11.10.2018 08:17
      Highlight Also weil Frauen halbnackt rumlaufen und du dich nicht im Griff hast, sind die Frauen selber Schuld?
      31 20 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Namenloses Elend 11.10.2018 05:58
    Highlight Es war wichtig, dass dieses Thema endlich mal zur Sprache kam. Ich meine es kann doch nicht sein, dass eine Frau nicht mehr in den Ausgang kann ohne angegrapscht, oder allgemein belästigt zu werden. Jedoch hat metoo mittlerweile Züge angenommen die lächerlich sind. Es wird pauschalisiert und Kleinigkeiten als sexistisch abgetan. Dies schadet eher der Bewegung und wir von den meisten auch nicht ernst genommen. Aber es ist wie im Artikel beschrieben, wo Belästigung anfängt ist für jede Frau anders.

    Und ja dear ladies, hört auf Versager und Arschlöcher geil zu finden, das würde auch helfen! 😉
    81 7 Melden
    • Hoppla! 11.10.2018 07:47
      Highlight Amen!

      Und ja, ich gebe zu, dass ich mich manchmal auch darüber lustig machen. Nicht wegen dem Thema (sexuelle Gewalt muss thematisiert werden und gehört bestraft), sondern die Tendenz jeder schiefe Blick als Belästigung (sei es nun sexuell, rassistisch oder was auch immer) wahrnehmen zu wollen. Die Empörungskultur ist trendy.

      Aber ich bin auch keine Frau und kann die Situation vielleicht auch nicht richtig einschätzen.
      48 6 Melden
  • Gsnosn. 11.10.2018 05:58
    Highlight Yannick Butte oder Bill cospy haben direkt nichts mit Metoo zu tun. Die Medien nehmen das Metoo zu wichtig, es ist hipp über metoo zu schreiben. Das bestätigt die Aussage von den junge Mädchen im Artikel, das es keine Verbesserung im Ausgang gibt. Die Debatte muss National diskutiert werden nur so bewirkues etwas.
    21 9 Melden
    • Makatitom 11.10.2018 12:15
      Highlight genau. Momentan wird sie ja "nur" international diskutiert
      0 3 Melden

Die Schweiz ist nicht mehr das wettbewerbsfähigste Land der Welt

Die Schweiz büsst in der neusten Erhebung des Weltwirtschaftsforums (WEF) den Spitzenplatz als wettbewerbsfähigstes Land der Welt ein und kommt noch auf den vierten Rang. Das hängt allerdings auch mit einer neuen Erhebungsmethode zusammen.

Neu belegen die USA den ersten Platz gefolgt von Singapur und Deutschland. Die Schweiz hatte zuletzt in den jährlichen WEF-Studien neun Jahre hintereinander den Spitzenrang belegt.

In einer Welt, die von neuen digitalen Technologien immer stärker umgeformt …

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