DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Hier ein Überblick zu den wichtigsten Meldungen der Sonntagspresse. watson

Frauenhandel und Trump unbeliebter als Putin – das schreiben die Sonntagszeitungen



Sommaruga kritisiert Frauenhandel

Justizministerin Simonetta Sommaruga hat kurz vor ihrem Wechsel ins Uvek den Frauenhandel in der Schweiz kritisiert. Die Situation bleibe ein «blinder Fleck» der Schweiz, sagte sie in einem Interview mit dem «SonntagsBlick».

epa07238415 Swiss Federal Councillor Simonetta Sommaruga speaks during a ceremony for the inauguration of a memorial plaque to commemorate the reception of refugees in Switzerland coming from Czechoslovakia in 1968, in the State Secretariat for Migration (SEM) in Bern, Switzerland, 18 December 2018. Switzerland welcomed more than 12'000 refugees after the suppression of the Prague Spring in 1968.  EPA/PETER SCHNEIDER

Simonetta Sommaruga Bild: EPA/KEYSTONE

Sie kritisierte dabei einige Kantone, in deren Aufgabenbereich das Thema falle. So existierten nämlich Kantone, die das Gefühl hätten, bei ihnen gebe es keinen Frauenhandel und deshalb müssten sie auch nichts tun, sagte Sommaruga. Als neue Uvek-Vorsteherin will sie zudem weiterhin Druck auf die Bundesbetriebe in Bezug auf die Geschlechtergleichstellung machen: «Das ist eine berechtigte Erwartung der Gesellschaft. Man weiss, dass gemischte Teams besser zusammenarbeiten. Und der gesellschaftliche Druck gilt auch für die bundesnahen Betriebe», betonte sie.

Angesprochen auf weitere Schwerpunkte, die sie im Uvek setzen will, nannte Sommaruga den Klimaschutz, der sehr weit oben auf der Traktandenliste stünde.

Trump unbeliebter als Putin

Der russische Präsident Wladimir Putin ist in der Schweiz laut einer Meldung des «SonntagsBlick» beliebter als der US-Präsident Donald Trump. Letzterer scheide im Sympathie-Ranking der mächtigsten Staatsoberhäupter gemäss einer repräsentativen Umfrage von Gallup Schweiz miserabel ab.

U.S. President Donald Trump, left, and Russian President Vladimir Putin shake hands at the beginning of a meeting at the Presidential Palace in Helsinki, Finland, on July 16, 2018. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Präsident Wladimir Putin (rechts) ist bei den Schweizern beliebter als Donald Trump.  Bild: AP/AP

Trump werde nicht nur schlechter als der russische Autokrat bewertet, sein Ansehen sei auch niedriger als dasjenige des iranischen Präsidenten Hassan Rohani oder des chinesischen Staatsführers Xi Jinping. Nur ein Staatsoberhaupt sei unbeliebter als Trump und dies sei der türkische Machthaber Recep Tayyip Erdogan.

Keine 12 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine sehr positive oder eher positive Meinung vom US-Präsidenten haben. 85 Prozent der Befragten bewerteten Trump hingegen negativ. Von Putin hätten rund 22 Prozent der Schweizer dagegen eine positive Meinung, von Xi Jinping 20 Prozent und von Rohani 13 Prozent.

Am wohlwollendsten begegnen die Schweizer Papst Franziskus. Das Oberhaupt der Katholiken bewerten 60 Prozent positiv – gefolgt von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Klimaschutzabgabe auf Flugtickets

Rund 70 Prozent der Bevölkerung fänden laut einer repräsentativen Umfrage von Tamedia, aus der die «SonntagsZeitung» zitiert, eine spezielle Abgabe zum Klimaschutz auf Flugtickets zwischen 12 und 50 Franken angebracht.

Das klare Bekenntnis des Volkes stehe in Kontrast zur Haltung des Nationalrates, wo die bürgerliche Mehrheit die Flugticketabgabe im Dezember abgelehnt hatte. Linke und Grünliberale forderten aufgrund der Umfrage, dass der Ständerat die Öko-Flugsteuer wieder aufs Tapet bringen müsse.

Schweizer Umwelt: Sauberes Wasser, dreckige Luft und zu viel Lärm

1 / 8
Schweizer Umwelt: Sauberes Wasser, dreckige Luft und zu viel Lärm
quelle: keystone / jean-christophe bott
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Neue Beschwerdemöglichkeit am Europäischen Gerichtshof

Der Bundesrichter Thomas Stadelmann möchte laut den Zeitungen «Ostschweiz am Sonntag» und «Zentralschweiz am Sonntag» eine neue Art von Beschwerdemöglichkeit am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg einführen. Er schlägt vor, eine sogenannte Organbeschwerde zu ermöglichen.

Portrait of Swiss federal judge Thomas Stadelmann, taken at the federal court in Lausanne, Switzerland, on February 22, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bundesrichter Thomas Stadelmann portraitiert am 22. Februar 2015 im Bundesgericht Lausanne. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Thomas Stadelmann Bild: KEYSTONE

Damit könnten beispielsweise auch Institutionen wie der Europarat klagen. Bei einer solchen Organbeschwerde müsse man nämlich nicht – wie bei einer Individualbeschwerde – die Betroffenheit nachweisen. Dies könnte helfen, die Zahl der Verfahren zu reduzieren und somit auch rascher etwa den Zustand der Justiz in der Türkei zu verbessern.

Schlechtes Börsenjahr bedroht die Pensionskassen

Das schlechte Börsenjahr bedroht laut einer Meldung der «NZZ am Sonntag» nun auch die Pensionskassen. Die Wertverluste an den Börsen, die zum teil historische Ausmasse angenommen hätten, haben in diesem Jahr nicht durch Gewinne bei anderen Anlageklassen kompensiert werden können. Selbst bei breit diversifizierten Portfolios hätten Pensionskassen einen Verlust von rund vier Prozent erlitten, schreibt die Zeitung weiter.

Der Wert von Schweizer Aktien sei in diesem Jahr um rund 180 Milliarden Franken geschrumpft. Und der Dow-Jones-Indes habe mit einem Minus von 10 Prozent den schlechtesten Dezember seit 1931 erlitten.

Mehr Temporär- und Interims-Jobs

Die Zahl der gemeldeten Temporär- und Interims-Jobs in der Schweiz nimmt laut dem «SonntagsBlick» zu. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine Auswertung des Personaldienstleisters Michael Page. So stieg im vergangenen Jahr die Zahl solcher Arbeitsverhältnisse um 6.3 Prozent. Bis vor kurzem hätten sie noch als Notlösung gegolten, doch heutzutage seien auch Spezialisten bereit, einen zeitlich befristeten Vertrag zu unterschreiben.

Die Haltung gegenüber Temporärjobs habe sich in den vergangen Jahren komplett verändert, betonte der Chef von Michael-Page-Chef für die Schweiz, Jérôme Bouin, gegenüber der Zeitung. Temporärangestellte seien mittlerweile keine Zweitklass-Angestellten mehr.

Hast du einen dieser Berufe erlernt?

Video: srf

Diebe im Hotel

Die «SonntagsZeitung» berichtet über Diebstahl in Hotels. Dabei beruft sich das Blatt auf eine Studie des Reiseportals Ebookers. Dabei führten Körperpflegeprodukte die Liste der eingesteckten Gegenstände an. Frauen zeigten besonders lange Finger: Jede dritte Befragte habe bei ihrem vergangenen Aufenthalt in einem Hotel solche Mittel mitgehen lassen.

Beliebt seien die Wellnessprodukte zudem bei den Nordwest- (33 Prozent) und den Westschweizern (31 Prozent). Vier Prozent der Teilnehmer gaben obendrein an, bereits Zimmerdekoration mitgenommen zu haben – genauso viele stahlen auch schon mal eine Bibel aus einem Hotel.

Das sind die 25 besten Hotels der Welt:

1 / 28
Das sind die 25 besten Hotels der Welt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Zunahme von Zweitwohnungen

Mehreren Schweizer Städten drohen laut einer Meldung von «Le Matin Dimanche» bereits Beschränkungen bei den Zweitwohnungen, da sie der Quote von 20 Prozent sehr nahe gekommen sind.

So lägen die Anteile von Zweitwohnungen in Freiburg, Bern, Nyon VD, Sion und Cologny GE bereits zwischen 17.5 und 19.6 Prozent. Montreux VD habe mit 22.5 Prozent die Vorgaben bereits überschritten. Von der Stadt hiess es, man habe bereits Massnahmen, wie die Erhöhung der Kurtaxe, ergriffen, um wieder an den von Lex Weber vorgegebenen Wert zu gelangen. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

2018 - Das Jahr der Wetterextreme:

Video: srf

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

«Amherd hätte gewonnen!»: Europa-Ärger und CO2-Frust im Parlament

Nach einer langen Durststrecke durfte die SVP zuletzt zweimal jubeln. Bei Grünen und Grünliberalen hingegen herrscht Katerstimmung. Und die FDP wirkt nach dem Rücktritt von Petra Gössi desorientiert.

Die SVP hat harte Zeiten hinter sich. Sie verlor eine Volksabstimmung nach der anderen und erlitt auch bei den Wahlen 2019 einen herben Rückschlag. Intern zeichneten sich Bruchlinien ab zwischen der alten Garde um Patriarch Christoph Blocher und jüngeren Kräften. Nun ist davon (vorerst) keine Rede mehr: Die SVP freut sich über zwei symbolträchtige Erfolge.

Erst hat der Bundesrat die Verhandlungen über ein institutionelles Abkommen mit der EU beendet. Nationalrat und Europa-Chef Roger Köppel …

Artikel lesen
Link zum Artikel