Schweiz
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Bundesraetin Doris Leuthard faehrt auf der Rodelbahn, anlaesslich der Bundesratsreise, am Donnerstag, 2. Juli 2009 in Jakobsbad, Appenzell-Innerrhoden. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Eine Strahlefrau geht: Nach zwölf Jahren im Bundesrat tritt Doris Leuthard zurück.  Bild: KEYSTONE

Diese 7 Kandidaten haben Chancen auf Doris Leuthards Bundesratssitz 

Nach FDP-Bundesrat Johann Schneider-Ammann verabschiedet sich nun auch die CVP-Bundesrätin Doris Leuthard vom politischen Parkett. Das sind die möglichen Kandidaten für ihre Nachfolge. 



Nach dem Rücktritt von Doris Leuthard stellt sich die grosse Frage: Wer folgt auf die CVP-Powerfrau? Die Ersatzwahlen finden voraussichtlich am 5. Dezember statt – gleichzeitig wird auch der FDP-Sitz von Johann Schneider-Ammann neu besetzt. 

Die CVP hat einen Vorteil: Weil Leuthard länger im Amt ist, wird ihre Nachfolge zuerst geklärt. Dies gibt der Partei mehr Flexibilität bei der Geschlechterfrage. Weil man jedoch die heutige Frauenvertretung von zwei Bundesrätinnen auch noch beim FDP-Sitz sicherstellen kann, kommen beim CVP-Sitz auch Männer in Frage.

Das sind die aussichtsreichsten Kandidatinnen und Kandidaten: 

Platz 1: Viola Amherd

ZUR SDA BERICHTERSTATTUNG UEBER DIE AUSGANGSLAGEN VOR DEN WAHLEN 2015 IM KANTON GENF UND IM KANTON WALLIS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Viola Amherd, Praesidentin der Kommission fuer Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N), kommuniziert die Beschluesse ihrer Kommission am Dienstag, 1. Juli 2014 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Bild: KEYSTONE

Mit Leuthards Rücktritt bleibt Simonetta Sommaruga als einzige Frau im Bundesrat. Die CVP ist dadurch gefordert, mindestens eine Frau auf ihr Ticket zu nehmen. Gute Chancen hätte Viola Amherd. Die Walliser Nationalrätin wird parteiübergreifend für ihre konstruktive und zurückhaltende Art geschätzt. Gegen die 56-Jährige sprechen könnte jedoch, dass sie als eher links gilt und aus der «falschen» Region stammt. 

Platz 2: Elisabeth Schneider-Schneiter

8.Dez.2011; Portrait Nationalraetin Schneider-Schneiter Elisabeth, CVP-BL. (Monika Flueckiger/freshfocus)

Ebenfalls gute Karten hat Elisabeth Schneider-Schneiter. Anders als Amherd positioniert sich die Baselbieter Nationalrätin eher rechts von der Mitte. Die 54-Jährige ist Präsidentin der Handelskammer beider Basel und sitzt zudem im Vorstand des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse. 

Platz 3: Pirmin Bischof

Pirmin Bischof, Staenderat CVP/SO, vom ueberparteilichen Komitee

Bild: KEYSTONE

Führt die CVP einen Mann ins Rennen, wäre der 59-Jährige Ständerat Pirmin Bischof ein valabler Kandidat. Seit elf Jahren sitzt der Solothurner im Parlament. 2011 wurde er in den Ständerat gewählt. 

Platz 4: Walter Turnherr

Bundskanzler Walter Thurnherr spricht an einer Medienkonferenz ueber die Elektronische Stimmabgabe, E-Voting, am Mittwoch, 27. Juni 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Der Bundeskanzler geniesst in Bundesbern einen hervorragenden Ruf. Für etliche CVP-Parlamentarier ist er der Top-Kandidat, obschon er noch nie ein politisches Amt inne hatte. Als langjähriger Generalsekretär von Doris Leuthard kennt er den Bundesbetrieb wie seine Westentasche und geniesst über alle Parteigrenzen hinweg grosse Akzeptanz. Dass er kandidiert, scheint aber eher unwahrscheinlich. 

Platz 5: Stefan Engler

Stefan Engler, CVP-GR, spricht zum Jagdgesetz, an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 5. Juni 2018 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

Stefan Engler, Ständerat aus dem Kanton Graubünden, wäre ebenfalls ein Kandidat. Mit rund sieben Jahren Regierungserfahrung könnte auch er ins Rennen um Leuthards Sitz steigen. Doch der 58-jährige Bündner ist geschwächt: Engler war nicht nur Präsident einer der in den Bauskandal involvierten Baufirmen, sondern verwaltete zu dieser Zeit auch das kantonale Baudepartement. 

Update: Engeler kündigte am Donnerstagmittag an, dass er sich auf das Amt als Ständerat konzentrieren werde. Er stehe als Bundesratskandidat nicht zur Verfügung. 

Platz 6: Silvia Steiner 

Silvia Steiner, Staatsanwaeltin und Kantonsraetin der CVP Zuerich, posiert am Montag, 24. November 2014 im Volkshaus in Zuerich. Steiner kandidiert 2015 fuer den zuercher Regierungsrat. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Auch ihr Name taucht immer wieder auf, wenn es um die Besetzung des Bundesratssitzes geht: Silvia Steiner. Die 60-Jährige wurde 2015 in den Zürcher Regierungsrat gewählt. Seit drei Jahren führt Steiner das Bildungsdepartement. 

Platz 7: Gerhard Pfister

CVP-Nationalrat Gerhard Pfister anlaesslich der Dreikoenigskonferenz der Zuger CVP in Zug, am Mittwoch, 6. Januar 2016. Pfister kandidiert als CVP-Praesident, wie er an der Dreikoenigstagung der Zuger CVP bekanntgab. Die Entscheidung, wer Nachfolger von Christophe Darbellay wird, faellt am 23. April an der Delegiertenversammlung der CVP Schweiz in Winterthur.  (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Gerhard Pfister galt lange als Kronfavorit. Der Parteipräsident der CVP sagte einmal, dass es am Anfang seiner Karriere sein Ziel gewesen sei, einmal als Bundesratskandidat gehandelt zu werden. Heute sieht das etwas anders aus. Der 55-Jährige dementierte mehrfache Anfragen: «Ich sehe mich nicht als Kandidaten». 

Eine kleine Hintertür liess sich Pfister dennoch offen. Falls Leuthard erst nach den Wahlen 2019 zurückgetreten wäre, hätte der CVPler die Situation neu beurteilt. Diese Tür hat sich nun geschlossen. 

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44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HerrLehmann 28.09.2018 01:05
    Highlight Highlight Pirmim Bischof ist der richtige Mann. Er hat bereits bei der Solothurner Kantonalbank ganze Arbeit geleistet. Deswegen werden seine 2 Jahre als Vizepräsident der SOKB, unmittelbar bevor diese zu Lasten der Bürger zu Boden geritten wurde, auch kaum jemals erwähnt. Ebenfalls interessant sind auch seine weiteren Ämter (u.A. KKW Gösgen), welche ganz bestimmt nie Einfluss auf seine Entscheidungen haben.
  • Tom5562 27.09.2018 23:59
    Highlight Highlight Wieso nicht Kathy Riklin....not!
  • Ohniznachtisbett 27.09.2018 20:53
    Highlight Highlight Die CVP hat unglaublich viele Flügel. Welcher dieser Flügel macht das Rennen? Die CVP stimmen teilen sich also schon mal auf. Macht es nun eine(r) aus dem eher konservativen Flügel der katholischen Stammlande oder jemand etwas weiter links stehender aus den "reformierten" Kantonen? Ich tippe auf zweitens. Warum? Die Linke packtiert hier mit der FDP, damit diese dann Keller-Suter trotz den Linken durchbringt.
  • Ludwig van 27.09.2018 19:12
    Highlight Highlight Viola Amherd aus der falschen Region? Gab es denn je einen Bundesrat aus dem Oberwallis?
  • Basswow 27.09.2018 17:16
    Highlight Highlight Schlimme Auswahl 🙈
    Riecht nach Lobbyismus...
  • Herren 27.09.2018 14:11
    Highlight Highlight Ich bin für Christa Rigozzi. 😉
  • Der Tom 27.09.2018 13:41
    Highlight Highlight Das Geschlecht sollte ja keine Rolle mehr spielen. Aus diesem Grund muss es eine Frau sein 🤪
  • caoimhin22 27.09.2018 13:23
    Highlight Highlight Elisabeth Schneider-Schneiter würde zusätzlich die durch Leuthards Rücktritt entstehende Vakanz der Grossregion Nordwestschweiz (AG, BL, BS) füllen.
    Im engeren Sinne hatte die Nordwestschweiz jenseits des Juras (BS, BL, AG (Fricktal), SO (Thierstein-Dorneck)) mit seinen fast 600'000 Einwohner seit Otto Stichs Rücktritt 1995 keine Vertretung mehr.
    • DemonCore 27.09.2018 13:58
      Highlight Highlight Der BR ist nicht der Ständerat.
    • Altweibersommer 27.09.2018 15:33
      Highlight Highlight @demoncore: laut BV müssen die Sprachregionen, Kantone und Regionen im Bundesrat angemessen vertreten sein. Woher ein Kandidat kommt ist also sehr wichtig, siehe Cassis
    • DemonCore 27.09.2018 15:38
      Highlight Highlight Feelgood-Paragraf ohne objektivierbare Handlungsrichtlinie. Das Limmattal hat auch keinen BR.
  • Nelson Muntz 27.09.2018 13:14
    Highlight Highlight Fabian Unteregger kann beide ersetzten 🤣
  • Snowy 27.09.2018 12:53
    Highlight Highlight Candinas!
  • Focke 27.09.2018 12:46
    Highlight Highlight und wiedr spielt die cvp das züglein an der waage. ich hoffe einfach das keller-sutter bei der fdp das rennen macht...
    • leu84 27.09.2018 14:26
      Highlight Highlight Das gab es schon einmal. Bundesratswahlen 2003, als man der SVP einen zweiten Bundesratsitz zusprach. Weil Deiss bei der Ersatzwahl von Koller/Cotti vor Metzler gewählt wurde, kam seine Wahl vor Metzler. Nun hatte man einen Berner und Freiburger. Dadurch war der CVP-Sitz fix. Blocher wurde für die SVP gewählt. Anschliessend kam die Ersatzwahl für Villiger. Da man nun mit Beerli 3 aus der Region Bern/Fribourg gehabt hätte, kam Merz zum Zug. Damit hatte man nur noch eine Frau im Bundesrat.
  • ströfzgi 27.09.2018 12:43
    Highlight Highlight Wow… die 60 Jahre sieht man Silvia Steiner aber auch nicht an! Oder ist das Foto schon 15 Jahre alt? 🙂
  • Haller Kuno 27.09.2018 12:04
    Highlight Highlight Auf diesen Platz gehört ein Mitglied der SVP und jemand die/der unter 50 Jahre alt ist.
    • Peedy 27.09.2018 12:34
      Highlight Highlight Die SVP hat bereits zwei Sitze. Wüsste nicht, warum die einen dritten verdient hätten...
    • MeineMeinung 27.09.2018 12:50
      Highlight Highlight @Peedy 2 Situe sind schon mindestens einer zu viel!
    • Watson - die Weltwoche der SP 27.09.2018 13:51
      Highlight Highlight @Peedy 30% Wähleranteil
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neruda 27.09.2018 11:57
    Highlight Highlight Viola Amherd ist also "eher links"? Warum? Nimmt sie etwas das C im Parteinamen noch ernst? Oh Schreck! 😨
  • IMaki 27.09.2018 11:55
    Highlight Highlight 1. Endlich
    2. Lieber ein Ministrant als ein Bischof.
    Letzterer sollte erst einmal seine Rolle als Mit-Täter beim Versenken der Solothurner Kantonalbank - Kosten für den Steuerzahler: 400 Millionen Franken - erklären, bevor ihm höhere Weihen gewährt werden.
  • LU90 27.09.2018 11:53
    Highlight Highlight Ist Konrad Graber nicht auch miteinzurechnen?
    • Christoph Bernet 27.09.2018 12:47
      Highlight Highlight Konrad Graber hat Ende August erklärt, er trete auf Ende Legislatur als Ständerat zurück und beende seine politische Karriere. Auch für den Bundesrat stehe er nicht zur Verfügung.
    • Beaudin 27.09.2018 12:55
      Highlight Highlight Gottlob hört dieser Graber auf
  • Peedy 27.09.2018 11:44
    Highlight Highlight Pfister hat die Tür in den Bundesrat selber zugeknallt als er entschied CVP Präsident zu werden...und das wusste er auch.
    Ein Parteipräsident wird nur in den seltensten Fällen Bundesrat weil diese zu stark bei den anderen Parteien anecken...
    • Watson - die Weltwoche der SP 27.09.2018 13:51
      Highlight Highlight Ueli Maurer?
    • Liselote Meier 27.09.2018 13:58
      Highlight Highlight Dies gilt nur bei den Linken. Bürgerliche wurden schon duzende Parteipräsidien zum Bundesrat: Maurer, Ogi, Cotti, Escher, Honegger, Celio, Meyer, Brenner, Decoppet.
    • leu84 27.09.2018 15:07
      Highlight Highlight Selbst Leuthard war Parteipräsidentin bei der Wahl in den Bundesrat.
  • Bätzi 27.09.2018 11:43
    Highlight Highlight Ich finde es sollten etwas jüngere Kandidaten gewählt werden, damit will ich nicht sagen dass es die genannten Kandidaten nicht gut wären aber ich sehe das der Job des Bundesrates sehr anspruchsvoll ist und damit ein Bundesrat etwas länger im Amt bleibt als nur eine Legislatur sollte das Maximal alter von 54 Jahren nicht überschritten werden. Dabei ist es eigentlich egal ob Frau oder Mann, Die Schweiz muss gegen Aussen wie Innen gut Repräsentiert werden und mit der Steigenden Anforderungen an ein BR muss es der oder die Richtige sein, eine Person die dem Job gewachsen ist.
    • Nilda84 27.09.2018 16:49
      Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung das es ein Maximal-Alter geben müsste. Die Regierung soll ja die Zukunft prägen, da wäre es schon wünschenswert, dass dabei solche mitsprechen, die noch lange genug Leben um die Konsequenzen der getroffenen Entscheidnungen auch zu spüren und sie somit mittragen müssen - sprich AHV-Revision, Energiepolitik etc.
  • Posersalami 27.09.2018 11:41
    Highlight Highlight "Weil man jedoch die heutige Frauenvertretung von zwei Bundesrätinnen auch noch beim FDP-Sitz sicherstellen kann, kommen beim CVP-Sitz auch Männer in Frage."

    Blödsinn

    2 Frauen im BR ist eindeutig zu wenig. Es müssten immer mindestens 3 sein. Es gibt absolut keinen Grund, die aktuell 2 in Stein gemeisselt zu sehen. Die CVP und FDP sollten am besten nur Frauen aufstellen.
    • SanchoPanza 27.09.2018 13:03
      Highlight Highlight so ist es. und am besten auch Frauen unter 50 Jahren...
      Ist ja ein Altersheim unser Bundesrat!
    • Flughund 27.09.2018 13:38
      Highlight Highlight Blödsinn

      Es müssen fähige Personen sein, das Geschlecht spielt dabei keine Rolle.
    • Posersalami 27.09.2018 14:49
      Highlight Highlight @Flughund: Ja genau, weil Alter und Geschlecht keine Rolle spielt sind Frauen in der Regierung krass untervertreten.

      Schon klar

      Frauen werden bei uns NIRGENDS diskriminiert, das gibts nur in Russland!!!!!!!!
  • MacB 27.09.2018 11:39
    Highlight Highlight Einer ist nicht aufgeführt - für mich der klare Kronfavorit, hinter vorgehaltener Hand: Martin Candinas

    Gut vernetzt, links akzeptiert, etwas mit der Wirtschaft verbandelt, gutes Auftreten und vertritt Minderheiten. Trotzdem gut bürgerlich und somit auch rechts akzeptiert.
    • ubu 27.09.2018 11:47
      Highlight Highlight Candinas wäre fantastisch! Nur ist er leider vermutlich zu jung.
    • Neruda 27.09.2018 12:01
      Highlight Highlight Der arbeitet für die Helsana, da bezweifle ich, dass er in der Regierung viel Gutes machen würde. Ausser für die Profite der Krankenkassen.
    • Shelley 27.09.2018 13:08
      Highlight Highlight Tatsächlich ein guter Typ. Setzt sich für seine Überzeugung ein, auch ausserhalb der Wahlzeit und auch wenn sie unpopulär ist. Ich als SP Wähler finde ihn ziemlich ehrlich.

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