Schweiz
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In this Jan. 6, 2016 photo, Edgar mulches coca leaves with a weed eater as the first step in making coca paste at a small makeshift lab in the mountain region of Antioquia, Colombia. Next to him the laborers who harvested the leaves eat their breakfast. (AP Photo/Rodrigo Abd)

Um ein Kilogramm Kokain herzustellen, werden im südamerikanischen Dschungel rund 700 Kilogramm Koka-Blätter verarbeitet. Bild: AP/AP

In der Schweiz werden über 13 Kilo Kokain konsumiert – pro Tag

Der Kokainmarkt ist grösser als alle anderen Betäubungsmittelmärkte zusammen – Cannabis ausgenommen. Eine neue Studie zeigt, wie der Markt funktioniert, was er umsetzt und was ihn antreibt. Diese Ergebnisse sollen nun zu einer Debatte für eine bessere Drogenpolitik beitragen.

anna wanner / nordwestschweiz



Nein, es sind nicht nur Banker, die sich für bessere Leistungen Kokain in die Nase ziehen. Bauarbeiter koksen genauso wie Hausfrauen und Ärztinnen. Die grosse Vielfalt der Kokainkonsumenten in der Schweiz ist eine der Haupterkenntnisse einer neuen Studie von Sucht Schweiz, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kriminologie der Uni Lausanne und dem Institut für Sozial- und Präventivmedizin des Unispitals Lausanne erarbeitet wurde.

Custom investigators stand next  to packages of cocaine on display at the customs office in Hamburg,, Germany, Friday, Feb. 3,  2017.  A container carrying 717 kilograms (1,580 pounds) of cocaine  which they estimate would have produced drugs with a street value of 145 million euros  ($156 million),  was seized in the Port of Hamburg. The director of the customs investigation office says it may be the largest amount of cocaine to have ever been seized in Germany. It was seized on Jan. 18 after it was found in a shipping container from the Dutch Caribbean island of Curacao. (Axel Heimken/dpa via AP)

Ganze Ladungen voll Kokain gehen der hiesigen Polizei selten bis nie ins Netz. Meistens werden kleinere Mengen – 5 Kilogramm – aufs Mal geschmuggelt. Im Handel auf der Strasse sind 1-Gramm-Kugeln die häufigste Währung. Bild: AP/dpa

Die Menge, die eine einzelne Person konsumiert, unterscheidet sich stark: Die grosse Mehrheit kokst gelegentlich, etwa am Wochenende. Im Schnitt beläuft sich die Konsumation auf rund 10 Gramm Kokain pro Jahr – was laut Experten für die Gesundheit unbedenklich ist. 20 Prozent der Konsumenten koksen aber deutlich mehr.

Die Studienautoren unterscheiden bei den regelmässigen Koksern zwischen Personen mit Drogenvergangenheit, etwa früheren Heroinsüchtigen, und Personen, die sozial gut integriert sind, Job und Familie haben – und nebenbei mehr als 4 Gramm Kokain pro Woche sniffen. Das ergibt aufs Jahr 230 Gramm.

Diese 5 Städte haben die meisten Kokain-Quellen im Abwasser

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Video: srf/SDA SRF

Konsum stagniert

Untersucht haben die Forscher zwar den Markt im Kanton Waadt, die Erkenntnisse liessen sich aber weitgehend auf die Schweiz anwenden, wie Frank Zobel, Vizedirektor von Sucht Schweiz, sagt. Wenn also die Waadtländer pro Tag rund 1,3 Kilogramm Kokain einnehmen, bedeutet dies für die ganze Schweiz rund 13,7 Kilo bei 100'000 bis 150'000 Konsumenten. Die Ergebnisse decken sich mit Untersuchungen von Abwasser, die unlängst in fünf Städten durchgeführt wurden – daraus lassen sich Rückschlüsse auf den Kokainkonsum ziehen.

Die Waadtländer Studie ist in ihrer Form einzigartig, weil sie über die Menge des Konsums hinaus Erkenntnisse liefert. So deckt sie nicht nur die Umsätze, den Gewinn und wahrscheinliche Stundenlöhne von Drogendealern auf (34 bis 78 Franken pro Stunde). Sie beschreibt auch, wie die Ware in die Schweiz kommt, wie und in welcher Form sie geschmuggelt wird und wie das Auftreten von Nigerianern und anderen Westafrikanern eine neue Dynamik im Markt auslöste: Die Droge wurde billiger.

«Wer Kokain auf der Strasse kauft, weiss nicht, was tatsächlich drin ist.»

Frank Zobel, Vizedirektor Sucht Schweiz

Ein Gramm Kokain kostet rund 100 Franken, in den Neunzigern zahlten Konsumenten dafür noch 300 bis 500 Franken. Dass der Konsum deswegen gestiegen ist, lasse sich so nicht belegen, sagt Zobel: «Neu ist, dass Kokain für die ganze Bandbreite der Gesellschaft zugänglich ist.»

Nicht nur die Konsumenten sind unterschiedlich, auch der Zugang und die Anbieter – das heisst, wo und von wem die Droge verkauft wird. Das kann im Darknet sein, übers Telefon, per SMS und Velokurier, bei privaten Treffen oder unter Freunden. Am häufigsten ist der Kauf auf der Strasse. Zu den Dealern gehören Schweizer genauso wie Südamerikaner, Ostafrikaner oder Albaner.

Eine weitere Erkenntnis ergibt sich aus den Proben von Kokain-Kugeln, welche die Polizei beschlagnahmt hat. «Wer Kokain auf der Strasse kauft, weiss in der Regel nicht, was tatsächlich drin ist», sagt Zobel. Die Qualität des Stoffs gleiche einer Lotterie:

Allerdings beobachtet Zobel, dass die Reinheit zunimmt. In Zürich zeigen die Drogen-Checks eine deutlich bessere Qualität mit fast 90 Prozent Kokain im Durchschnitt. Darauf wird auch die höhere Kokainkonzentration im Abwasser zurückgeführt.

Für Erwachsene zulassen wie in Neuseeland?

Kokain ist der bei weitem umsatzstärkste Betäubungsmittelmarkt der Schweiz. Zobel sagt: «Der Kokainmarkt ist grösser als alle anderen Pillen- und Pulvermärkte zusammen.» Zu Letzteren gehören Heroin, Amphetamine, Thai-Pillen oder Ecstasy.

Image

Kokain kann man rauchen oder spritzen. Die meisten Kokser sniffen das Pulver, das heisst, sie ziehen es durch die Nase ein. Über die Schleimhäute wird das Kokain (ein wasserlösliches Salz) schnell absorbiert. shutterstock

Die Studie soll demnach auch eine Grundlage für eine faktenbasierte Diskussion über Drogenpolitik schaffen. «Wir müssen wegkommen von den höchst emotionalen und ideologischen Debatten», fordert Zobel. Er ist überzeugt: «Wenn wir die Situation objektiv ansehen und pragmatisch vorgehen, tun sich Lösungen auf.»

Beispielsweise Zwischenschritte nach dem Vorbild Neuseeland. Dort hat die Regierung anerkannt, dass gewisse Partyleute ein Bedürfnis nach aufputschenden Drogen haben. Neuseeland plant deshalb Substanzen, die nachweislich wenig gesundheitsgefährdend sind, für Erwachsene zuzulassen.

Thilo Beck, Chefarzt Psychiatrie der Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen, sagt, er könne ob des Berichts lediglich zum wiederholten Male feststellen, dass die Verbote nichts bewirken. Beck redet deshalb der Liberalisierung das Wort. Dass diese eine Lawine neuer Konsumenten auslösen könnte, hält er für realitätsfern. «Wer Kokain kaufen will, kann das heute schon problemlos tun.»

Die Beschaffung von Kokain sei vergleichbar mit dem Bestellen einer Pizza. Ihm gehe es nicht um Verharmlosung, sondern darum, der Realität ins Auge zu sehen: «Beim Koksen handelt es sich offenbar um ein Bedürfnis eines grossen Teils der Bevölkerung. Substanz-Konsum passiert.» Die Frage sei deshalb, wie Konsumenten adäquat begleitet werden können, damit sie gesund und sicher bleiben. Verbote erreichten da wenig. 

20 Franken kostet eine Dosis Kokain

Für ein Gramm bezahlt der Konsument 100 Franken, allerdings tricksen die Dealer bei der Menge: In den meisten Fällen ist nicht mehr als 0,8 Gramm enthalten. Für eine «Line» wird 0,05 bis 0,1 Gramm berechnet. Eine Dosis kann mehrere «Lines» umfassen, das hängt vom Konsument ab. Der Preis ist in den letzten 30 Jahren stark gesunken, von 300 bis 500 Franken auf heute 100 pro Gramm.

87 Prozent der Proben mit Entwurmungsmittel

Gestreckt wird Kokain entweder mit Verdünnungsmitteln, um eine höhere Menge zu erzielen. Dazu wird meist Babymilchpulver verwendet. Meist ist es aber eine Mischung mit pharmakologisch-aktiven Substanzen, um die Wirkung zu verstärken. In neun von zehn Proben fanden die Laboranten Levamisol, ein Medikament gegen Fadenwürmer, das bei häufigem Konsum die Gesundheit gefährdet. In acht von zehn Proben konnte Phenacetin nachgewiesen werden, ein Schmerzmittel, das euphorisierend wirkt, wegen gesundheitsschädigender Wirkung aber nicht mehr gehandelt wird.

13,7 Kilo pro Tag in der Schweiz

Der Konsum unterscheidet sich unter den Koksern stark. Im Schnitt konsumiert ein regelmässiger, sozial gut integrierter Kokser 230 Gramm pro Jahr. Das sind pro Woche 4 Gramm Kokain. Sie zählen zu einer Minderheit. Die Mehrheit der Konsumenten (80 Prozent) snifft nur gelegentlich Kokain, weniger als ein Mal pro Woche, rund 10 Gramm pro Jahr. Trotzdem werden jährlich 5 Tonnen Kokain in der Schweiz konsumiert, das sind 13,7 Kilogramm täglich. Die Schweizer Städte Basel, Bern, Genf, St.Gallen, Zürich gehören nachweislich zu den Orten, wo europaweit am meisten gekokst wird.

28 - 39 Millionen Gewinn alleine in der Waadt

Zwischen 47 und 57 Millionen Franken setzt der Kokain-Markt in der Waadt jährlich um, wie die Studienautoren schätzen. Das werfe einen Gewinn von 28 bis 39 Millionen für Händler und Zwischenhändler ab.

1480 Franken pro Gramm pures Kokain

Auf dem Weg vom Produzenten zum Konsumenten wird das Kokain mehrmals gestreckt, nicht erst in der Schweiz. Da das Pulver eine deutlich höhere Reinheit aufweist, wenn es die Drogenlabore Südamerikas verlässt, wird es auch in Europa, meist in Häfen in Spanien oder den Niederlanden mit anderen Stoffen gemischt. Dadurch variiert der Preis für reines Pulver stark. Auf dem Waadtländer Drogenmarkt kostet ein Gramm pures Kokain zwischen 79 Franken und 1480 Franken. Das zeigt zudem, dass der Preis nicht zwingend mit der Qualität korrespondiert.

1,5 Kilogramm im Körper versteckt

Der Grossteil des nach Europa geschmuggelten Kokains landet in den grossen Frachthäfen von Spanien, den Niederlanden, aber auch Deutschland und Italien. Oft gelangen die Drogen über Bodypackers oder Mules, welche die Drogen in dichte Päckli verpackt schlucken oder in ihrem Koffer oder Auto verstecken, in die Schweiz. Die am häufigsten gehandelten Päckli wiegen 10 Gramm, sogenannte «Fingers». Ein Mule kann über hundert davon schlucken, um es über Grenzen zu schmuggeln, sie transportieren 0,5 bis 1,5 Kilogramm Kokain in ihrem Körper.

Die dümmsten Kokain-Schmuggel-Aktionen der Schweiz

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71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Simon Probst 12.07.2018 16:31
    Highlight Highlight Beeindrucken die genauigkeit dieser Zahlen - der Markt ist doch illegal?!

    "Nein, es sind nicht nur Banker, die sich für bessere Leistungen Kokain in die Nase ziehen. Bauarbeiter koksen genauso wie Hausfrauen und Ärztinnen."

    Zu ergänzen wären noch:

    - politiker
    - polizisten
    - anwälte
    - drogenfahnder
    - berufs-militärs
    - piloten

    Lustig auch wie sogenannten "experten" hier ihre meinung zum besten geben. Was haben die jungs denn "geleistet" um sich experte im illegalen drogenmarkt nennen zu dürfen?
    8 2 Melden
  • Teslanaut 12.07.2018 12:24
    Highlight Highlight Sofort legalisieren!! Der Bund soll den Verkauf regeln. 20% Steuern zugunsten Gesundheitswesen plus 20% Steuern für AHV/IV plus Mehrwertsteuer und wir haben ein paar Probleme weniger .....
    33 3 Melden
  • Siebenstein 12.07.2018 11:07
    Highlight Highlight Schockierend! Ich hoffe nur diese Themen ziehen ihr Klientel überproportional an, sonst müsste man jeglichen Glauben und die letzte Hoffnung auf die Vernunft der Menschheit ziehen lassen.
    Kokain zu legalisieren kann doch keine ernsthafte Lösung sein!
    3 56 Melden
    • chnobli1896 12.07.2018 11:43
      Highlight Highlight Der steigende Konsum zeigt perfekt auf das eine Kriminalisierung eine ernsthafte Lösung ist, momoll.

      /Ironieoff
      32 1 Melden
    • Max Cherry 12.07.2018 12:01
      Highlight Highlight Es gibt hier diverse Kommentare, in denen die Vorteile einer Legalisierung bzw. Entkriminalisierung beschrieben und erklärt werden. Von Ihnen hingegen kommen nur Ausdrücke wie verwerflich, hanebüchene Meinung oder schockierend.
      Haben Sie auch Gegenargumente oder plaudern Sie einfach frei nach Sabina Geissbühler darauf los, à la Drogen sind gefährlich weil sie verboten sind?
      23 2 Melden
  • Lienat 12.07.2018 10:09
    Highlight Highlight CHF 100.- pro Gramm - Ein stolzer Preis für ein Landwirtschaftsprodukt. So lange Drogen zu diesem Preis gehandelt werden, können sich die Kartelle ihre Privatarmeen finanzieren und der Drogenkrieg ist nicht zu gewinnen.

    Deshalb: Alle Drogen legalisieren und den Kartellen ihre Machtbasis entziehen. Die Folgen: Weniger Beschaffungskriminalität, Entlastung der Polizei, keine Anfixungen und zusätzliche Steuereinnahmen.

    Wer dann noch zu Drogen greift ist kein Opfer, sondern schlicht und einfach selber Schuld. Irgendwann sollten die Leute auch wieder Lernen, was Eigenverantwortung bedeutet.
    52 5 Melden
  • Der Tom 12.07.2018 09:58
    Highlight Highlight Wäre ja eigentlich weniger schädlich als Alkohol oder? Vor allem wenn man es nicht mit irgendwelchem Mist gestreckt illegal beschaffen müsste.
    21 17 Melden
    • Armend Shala 12.07.2018 10:15
      Highlight Highlight Coci jat bereits nach dem ersten Konsum das Potential sofort süchtig zu machen, ich wäre vorsichtig mit solchen Äusserungen.
      25 19 Melden
    • Luzi Fair 12.07.2018 11:08
      Highlight Highlight Kokain macht nicht körperlich abhängig .
      15 16 Melden
    • Der Tom 12.07.2018 11:17
      Highlight Highlight Ja das macht scheinbar so schnell süchtig wie Nikotin. Am besten gar nichts nehmen was zu extrem wirkt.
      16 1 Melden
  • Dem Klima hinterher 12.07.2018 09:33
    Highlight Highlight Sind bei den 13kg Cogi pro Tag die Streckmittel mit eingerechnet❓
    17 1 Melden
    • lilie 12.07.2018 10:15
      Highlight Highlight @Schicke: Ich glaube nicht, da ja das Kokain in Abwasser gemessen wird. Die Streckmittel geben ja beim Test nicht an.
      19 3 Melden
  • Domitian 12.07.2018 09:28
    Highlight Highlight Mich hätte noch interessiert, ob die Qualität in früheren Jahren genau so minderwärtig war wie heute. Und ob dies evtl. kausal mit der allgemeinen Preissenkung zusammenhängt.
    6 6 Melden
    • Der Tom 12.07.2018 11:21
      Highlight Highlight Und falls es früher besser war soll uns Marty McFly welches bringen.
      10 3 Melden
    • Pisti 12.07.2018 12:57
      Highlight Highlight Die Qualität ist seit einiger Zeit wieder sehr gut. Natürlich nicht wenn man beim Nigerianer Kügeli a 0.6 Gramm für 100.- Stutz kauft.
      Das einzige was bedenklich ist dass es kaum noch Ware gibt der nicht Levamisol beigefügt wurde, vor allem für süchtige wird dies mal ernsthafte Konsequenzen haben.
      5 0 Melden
    • Ruggedman 12.07.2018 12:58
      Highlight Highlight Mutter der Marty mit dem Koks ist da;-)
      2 2 Melden
  • Nairolf Refoh 12.07.2018 09:21
    Highlight Highlight 1gramm pures Kokain 1480.-?
    9 0 Melden
  • Luca Brasi 12.07.2018 09:09
    Highlight Highlight
    User ImagePlay Icon
    18 2 Melden
  • DerSimu 12.07.2018 08:45
    Highlight Highlight Legalisiert alles und lasst Darwin den Rest machen.
    43 14 Melden
    • Simon Probst 12.07.2018 16:34
      Highlight Highlight Der Simu weis äbe wie!
      7 1 Melden
    • DerSimu 12.07.2018 16:41
      Highlight Highlight @Simon Pobst

      Liegt wohl am Namen 😁👍🏼
      5 4 Melden
  • Dr Barista 12.07.2018 08:15
    Highlight Highlight 100.— pro Gramm, 13.7 kg (13700 g) pro Tag, ergibt 1370000.— pro Tag. Sind ca. 500 Mio. pro Jahr... mit einer Steuer von 50% oder mehr gibt das ein nettes Sümmchen, weleches eingenommen werden könnte, zur Zeit aber in ganz andere Taschen fliesst...
    92 3 Melden
    • Siebenstein 12.07.2018 10:47
      Highlight Highlight Nicht Dein Ernst, Du befürwortest die Legalisierung harter Drogen um Steuern einzunehmen??👎
      4 68 Melden
    • Luzi Fair 12.07.2018 11:09
      Highlight Highlight Bin mir aus könnte das auch ohne zusätzliche Steuer legalisiert werden.
      13 7 Melden
    • Tikvaw 12.07.2018 11:40
      Highlight Highlight @Siebenstein
      Diese Steuern können dann für Hilfs- und Entzugsprogramme und die Folgekosten des Konsums verwendet werden. Kommt dem Staat am Ende wohl günstiger als die heutige "Lösung".
      30 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.07.2018 08:11
    Highlight Highlight Kein Rückgang des Konsums dafür fliesst viel Geld in den Schwarzmarkt und ist ein Faktor bei der Destabilisierung Mittel- und Südamerikas. Und die Freiheit des einzelnen, tun und lassen zu können was man will, solange man nicht direkt jemandem schadet auch nicht beachtet.
    Als Hightech-Land sollten wir ein Hightech-Produkt wie Kokain und generell Drogen eigentlich selber herstellen und verkaufen.
    Sprich legalisiere!
    97 5 Melden
    • Siebenstein 12.07.2018 10:49
      Highlight Highlight Ich weiß gar nicht was ich verwerflicher finden soll, Deine hanebüchene Meinung oder, dass da auch bislang ausnahmslos zugestimmt wird...
      4 62 Melden
    • Ruggedman 12.07.2018 13:03
      Highlight Highlight @Siebenstein
      Deine Meinung in Ehren aber vielleicht solltest du sie mal überdenken...
      18 1 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.07.2018 15:08
      Highlight Highlight @Siebenstein
      Sie scheinen mir neu hier in der Kommentarspalte zu sein, habe ich recht? Zum einen währe mir ihr aggressiver Stil, der sonst nur von wenigen mitkommentatoren verwendet wird, schon aufgefallen, zum anderen pflegen wir hier, Argumente vorzubringen, gerne auch mit Quelle. Polemische Ergüsse wie den ihren gehören hier nicht zum guten Ton, dafür gibts den Blick.
      11 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • haegipesche 12.07.2018 07:58
    Highlight Highlight Puh, das mit einer sinnvollen Drogenpolitik wird noch lange gehen, wenn so viel Unwissen im den Köpfen unserer Gesellschaft und Politik herumspukt (siehe gewisse Kommentare hier).
    Ich jedenfalls übernehme gerne Verantwortung über meinen Lebenswandel. Da soll mir der Staat nicht dreinreden!
    32 3 Melden
    • Lienat 12.07.2018 10:11
      Highlight Highlight Einverstanden. Aber nur, wenn Du auch dann noch die Verantwortung über Deinen Lebenswandel übernimmst, wenn Du ganz unten angekommen bist.
      16 5 Melden
    • haegipesche 12.07.2018 12:41
      Highlight Highlight Einverstanden. Aber für mich gehört halt beim "Verantwortung übernehmen" dazu, nicht ganz unten anzukommen ;)
      17 1 Melden
  • KXXY 12.07.2018 07:27
    Highlight Highlight Legalisieren, mit 30% besteuern. 13 kg x 365 x 100.- x 30 % = 142 MRD CHF Steuergelder = 1/5 des BIPs.

    13 kg ist zu hoch gegriffen, ich gehe von Ca. 8 kg reines Koks aus, mit einem Reinheitsgrad von ca 30 %.

    Gäbe aber immernoch 50 Mrd Steuersubstrat.

    Also, Legalize!
    24 16 Melden
    • Ökonometriker 12.07.2018 09:49
      Highlight Highlight Also die Rechnung ist um Faktor 1000 zu hoch, es kämen 'nur' CHF 142 Mio. zusammen. Sonst gäbe die CH ja 60% ihres BIP für Koks aus...
      Aber legalisieren kann man es trotzdem. Das Geld fliesst sonst zu Leuten mit weitaus weniger edlen Motiven...
      35 1 Melden
    • ARoq 12.07.2018 09:53
      Highlight Highlight Bei den Steuereinnamen hast du dich um einen Faktor 1000 verrechnet. Millionen, nicht Milliarden.
      15 0 Melden
    • Lienat 12.07.2018 10:17
      Highlight Highlight Hä?!?

      13kg (=13'000g) x 365 x 100.- x 30% gibt bei mir "nur" rund 142 Millionen (nicht Milliarden).

      Einer von uns beiden sollte vor dem Rechnen weniger Drogen konsumieren :-)
      17 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 12.07.2018 07:26
    Highlight Highlight Kokain wurde billiger und reiner weil in Kolumbien seit Frieden herrscht mit der FARC wieder massiv mehr angebaut wurde. Angebot und Nachfrage!
    Schon erstaunlich was sich die Studienautoren alles zusammenreimen in dem sie das Abwasser messen.
    Die Studie entspricht nur bedingr der Realität.
    6 8 Melden
  • manhunt 12.07.2018 06:41
    Highlight Highlight „Nigerianern und anderen Ostafrikanern“
    nigeria liegt an der westküste afrikas.
    92 3 Melden
    • @schurt3r 12.07.2018 06:48
      Highlight Highlight Ist korrigiert, danke.
      26 4 Melden
    • Blitzmagnet 12.07.2018 08:29
      Highlight Highlight Huber dreht sich auf seinem Bürostuhl um 😂
      38 1 Melden
  • derEchteElch 12.07.2018 06:13
    Highlight Highlight Weshalb sollte man Kokain, o. überhaupt irgend eine Form von Drogen, kaufen? Ich bin für eine restriktive Drogenpolitik.
    25 236 Melden
    • Citrus 12.07.2018 06:42
      Highlight Highlight Und was hat die restriktive Drogenpolitik bis heute gebracht?
      177 12 Melden
    • andrew1 12.07.2018 06:48
      Highlight Highlight Weniger abhängige und tote vielleicht, denn wenn es legal ist, probieren mehr menschen harte drogen und es werden insgesamt mehr abhängig? Bei nikotin und alkohol gibt es ja auch mehr abhängige als bei harten drogen, obwohl das suchtpotential der harten drogen weitaus grösser ist...
      27 173 Melden
    • HPOfficejet3650 12.07.2018 06:57
      Highlight Highlight @andrew1 problematisch am Schwarzmarkt ist vor allem das gestreckt wird. Konsumenten bringen sich in dadurch noch mehr lebensgefahr was noch viel schlimmer ist. Aufklärung wäre die Lösung und mehr Prüfstellen. Aber verbote?? Kriminalisiert die Bevölkerung noch mehr. Konsumiert wird trotzdem
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