Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Piazza voller Menschen. 2016. Bild: KEYSTONE

Diese 13 Stars werden sich am Filmfestival Locarno betrinken (Vielleicht. Mit mir?)



Zum 70. Mal startet am 2. August das Filmfestival Locarno. 70! Was für ein grosser Geburtstag! Da kommen die Superstars! Kristen Stewart, Brad Pitt, Matthew McConaughey, Nicole Kidman, Benedict Cumberbatch. George Clooney mit der ganzen Familie. Ebenso Roger Federer. Beyoncé wird übrigens singen.

Nein, tun sie natürlich alle nicht. Wir sind ja in Locarno, nicht in Cannes oder Venedig. Locarno ist anders. Da sind der See, das Sehen und die Sonne die Stars. Und die vier neuen Kinosäle, die's 2017 gibt. Oder etwa nicht? Wir haben gesucht. Und tatsächlich ein paar Berühmtheiten gefunden, die da sein werden und mit denen wir wahnsinnig gern ein Bier am Rand des Festivals trinken würden.

Voilà, die Sterne von Locarno

Sie kommt vielleicht!

Zoe Kravitz poses for photographers during a photo call for the film Dope, at the 68th international film festival, Cannes, southern France, Friday, May 22, 2015. (Photo by Joel Ryan/Invision/AP)

Bild: Joel Ryan/Invision/AP/Invision

Nämlich die überbegabte Zoe Kravitz, bekannt aus «Mad Max: Fury Road», «Californication», der «Divergent»-Reihe oder der HBO-Serie «Big Little Lies» mit Nicole Kidman. In Locarno spielt sie im Wettbewerbsfilm «Gemini» von Aaron Katz. Der Lenny mit gleichem Nachnamen ist übrigens ihr Vater.

Adrien Brody ist der Superstar

epa05984840 US actor Adrien Brody arrives for the 70th Anniversary ceremony during the 70th annual Cannes Film Festival, in Cannes, France, 23 May 2017. The festival runs from 17 to 28 May.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE

Und zwar ein rechtmässiger. Ein wirklich grosser. Heissgeliebt aus Wes-Anderson-Filmen wie «The Grand Budapest Hotel» oder «The Darjeeling Limited». Verehrt aus Blödsinn wie «Predators» oder «King Kong». Und zu Recht mit einem Oscar gekrönt für seine Leistung als Holocaust-Überlebender in «The Pianist». In Locarno erhält er am 4.8. auf der Piazza Grande den Leopard Club Award. «The Pianist» von Roman Polanski und «The Thin Red Line» von Terrence Malick werden zu seinen Ehren gezeigt.

Sie kommt bestimmt!

Jury member Vanessa Paradis poses for photographers upon arrival at the screening of the film Mal De Pierres at the 69th international film festival, Cannes, southern France, Sunday, May 15, 2016. (AP Photo/Lionel Cironneau)

Bild: AP

Vanessa Paradis hat den grössten Depp der Filmgeschichte überstanden, den Johnny, sang früher so wunderbar über ein Taxi namens Joe, und spielt jetzt in «Chien» von Samuel Benchetrit (Piazza Grande, 7.8.).

Jürgen Vogel ist Ötzi

Actor Juergen Vogel poses for the photo call of the film Mercy (Gnade) at the 62 edition of the Berlinale, International Film Festival in Berlin, Thursday, Feb. 16, 2012. (AP Photo/Markus Schreiber)

Bild: AP

Es ist doch so: Gehst du nach Bern, so läuft dir irgendwann garantiert Kuno Lauener über den Weg. Gehst du nach Berlin, triffst du irgendwann auf Jürgen Vogel. In «The Iceman» spielt das zweite sympathische Zahnlückenmodel neben Vanessa Paradis den Bergnomaden Ötzi. Bevor der zur Mumie wurde natürlich (Piazza Grande, 8.8.).

Nastassja Kinski gibt Locarno 2017 den Vorrang ...

epa05995955 German actress Nastassja Kinski arrives for the Closing Awards Ceremony of the 70th annual Cannes Film Festival, in Cannes, France, 28 May 2017. The Golden Palm winning movie will be screened after the closing ceremony.  EPA/JULIEN WARNAND

Bild: JULIEN WARNAND/EPA/KEYSTONE

... zum Beispiel vor «Ich bin ein Star, holt mich hier raus!». Dem Dschungelcamp gab sie kurzfristig einen Korb, in Locarno lässt sie sich am 3.8. auf der Piazza Grande feiern, zu sehen ist sie in «Cat People» von Paul Schrader und «Paris, Texas» von Wim Wenders. Der Klaus mit dem gleichen Nachnamen war ihr Vater.

Was ist besser als ein Bond?

epa05971638 French director Mathieu Amalric poses during the photocall for 'Barbara' at the 70th annual Cannes Film Festival, in Cannes, France, 18 May 2017. The movie is presented in the section Un Certain Regard of the festival which runs from 17 to 28 May.  EPA/JULIEN WARNAND

Bild: JULIEN WARNAND/EPA/KEYSTONE

Ein Bond-Bösewicht! Mathieu Amalric spielte seinerzeit in «Quantum of Solace», dem schmählich unterschätzten «Bond» von Marc Forster, den durchtriebenen Dominic Greene. Abgesehen davon hat der Franzose auch noch 107 andere Rollen verkörpert, etwa in «Demain et tous les autres jours» von Noémie Lvovsky, mit dem am 2.8. das Festival auf der Piazza Grande eröffnet wird.

Fanny Ardant bezirzt eh alle

epa04967395 French actors/cast members Gerard Depardieu (R) and Fanny Ardant (L) attend a briefing ahead of the 'La Musica Deuxiеme' play by late French novelist Marguerite Duras in Moscow, Russia, 07 October 2015. The play takes place at the Moscow State Estrada Theatre on 07 October.  EPA/MAXIM SHIPENKOV

Bild: MAXIM SHIPENKOV/EPA/KEYSTONE

Umso verrückter, dass die französische Lady heuer zum ersten Mal in Locarno sein wird! Zu bewundern in «Lola Pater» von Nadir Moknèche (Piazza Grande, 3.8.). Gérard Depardieu (er wäre rechts von ihr) haben wir übrigens mit Absicht aus dem Bild geschnitten.

Menschen auf der Piazza. 1992. Bild: DELAY

Ach, der Mathieu Kassovitz

Actor Mathieu Kassovitz poses for photographers during the photo call for the film Happy End at the 70th international film festival, Cannes, southern France, Monday, May 22, 2017. (AP Photo/Alastair Grant)

Bild: Alastair Grant/AP/KEYSTONE

Ein Mann der Extreme! Im Mehrteiler «War & Peace» hat er Napoleon Bonaparte gespielt, gerade hat er den neuen Luc-Besson-Action-Tanker «Valerian» abgedreht, er war in der viel zu romantischen «Amélie» und führte selbst Regie bei den Brutaloexzessen «La haine» und «Les rivières pourpres». Dafür muss er ja mal den Excellence Award Moët & Chandon in Locarno erhalten. Schön, dass dies heuer der Fall ist. Am 5.8. ist er auf der Piazza Grande in «Sparring» von Samuel Jouy zu sehen.

Mit Olivier Assayas sind wir leicht hässig

Kristen Stewart, right, and writer-director Olivier Assayas pose for a portrait to promote their film,

Bild: Amy Sussman/Invision/AP/Invision

Der französische Regisseur ist Präsident der internationalen Jury in Locarno. Und mit wem hat er hintereinander zwei Filme gemacht? MIT WEM??? MIT KRISTEN STEWART! WIESO BRINGT ER DIE DANN NICHT MIT!?!? Zumal «Personal Shopper» ein ausgezeichneter Kunstgrusel für die Piazza wäre. Egal. Der Mann, der Frauen so wunderbar in Szene setzen kann, war übrigens drei Jahre lang mit der chinesischen Filmdiva Maggie Cheung verheiratet. Abgelöst wurde sie durch Mia Hansen-Løve, Regisseurin und Schauspielerin und nur 26 Jahre jünger als Assayas. Wie macht er das?

Die Piazza ohne Menschen. 1989. Bild: KEYSTONE

Und die Schweizer so?

Nun! Dieser Mann ...

Bild

bild: instagram/dominiklocher

... inszeniert diesen Mann als Problemboxer

epa04609190 Swiss actor Sven Schelker, one of the 2015 European Shooting Stars, poses at the Ritz Carlton Hotel during the 65th annual Berlin International Film Festival, in Berlin, Germany, 08 February 2015. He will be awarded at the Berlinale on 09 February. The film festival will run from 05 to 15 February.  EPA/JOERG CARSTENSEN

Bild: EPA/DPA

Okay, der oben, der aussieht, als hätte er schon viel geboxt, ist der Regisseur Dominik Locher. Ausgerechnet den zarten Sven Schelker hat er sich ausgesucht für seinen Film «Goliath». Der grossartigerweise im internationalen Wettbewerb läuft!

Oberwil-Lieli ist das Thema ...

Bild

Bild: KEYSTONE

... von Sabine Gisigers Dokfilm «Willkommen in der Schweiz». Er eröffnet am 2.8. das Festival. Und so, wie wir die Filmemacherin kennen («Yalom's Cure», «Dürrenmatt. Eine Liebesgeschichte»), werden wir das Kino begeistert verlassen. Etwas Anderes ist gar nicht denkbar. Wir sind jetzt schon dankbar!

Milo macht auch Kino

Portrait of Milo Rau, director, theatre author, journalist and essayist, taken in  Basel, Switzerland, on April 19, 2013. (KEYSTONE/Gaeatan Bally)

Milo Rau, Regisseur, Theaterautor, Journalist und Essayist, portratiert am 19. April 2013 in Basel. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Jaja, es gibt kein Entkommen vor Milo Rau, weder im Theater noch im «Literaturclub» auf SRF, auf den Manifeste-Tischen der Buchhandlungen oder in Zeitungskolumnen. Er weiss und kann alles, und das ist jetzt nicht einmal sooo spöttisch gemeint. Gespannt warten wir auch auf das erste Kochbuch. In Locarno zeigt er seinen Film «Das Kongo Tribunal» – «ein menschlich erschütterndes, analytisch tiefgründiges Tableau der neokolonialen Weltordnung» (Swiss Films) – in der Semaine de la critique.

Okay, ehrlich jetzt?

Die Band Gotthard bedankt sich fuer den Swiss Music Award in der Kategorie Best Album an den Swiss Music Awards im Hallenstadion am Freitag, 27. Februar 2015, in Zureich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Das Schaulaufen der schönen Filme auf der Piazza Grande beschliesst am 12.8. ... , ähm, ... «Gotthard – One Life, One Soul» von Kevin Merz. Der Dokfilm zur Band. Die anwesend sein wird. Oder anders: 2016 bildete der SRF-Zweiteiler «Gotthard» die inoffizielle Voreröffnung, jetzt ist «Gotthard» das offizielle Schlusslicht. Buona proiezione!

Das Filmfestival Locarno läuft vom 2. bis zum 12. August. Hier geht es zu weiteren Informationen.

Wenn Kantonswappen ehrlich wären ...

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

So verbreitet sich das Coronavirus in deinem Kanton

Link zum Artikel

E-Bike Lenkerin stirbt bei Kollision mit Traktor

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Verprügelt in der Quarantäne – Beratungsstellen für Frauen rüsten auf

Auch ohne Pandemie sind die Schweizer Frauenhäuser und Opferberatungsstellen ausgelastet. Jetzt müssen sie sich auf einen starken Anstieg häuslicher Gewalt einstellen.

Jede zweite Woche wird in der Schweiz eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Jede Woche erfolgt ein Tötungsversuch. Fast 20’000 Straftaten im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt registrierte die Schweizer Polizei im vergangenen Jahr. In rund 70 Prozent der Fälle waren Frauen die Opfer, und in 75 Prozent Männer die Täter.

Die eigenen vier Wände sind für Frauen der gefährlichste Ort in der Schweiz. Demzufolge ist nur logisch, dass in Zeiten von Corona die Fallzahlen von häuslicher …

Artikel lesen
Link zum Artikel