Schweiz
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Alessandro Valdettaro (rechts) beim Bier mit «Weltwoche»-Journalist Philipp Gut (links). 
bild: watson

Das Waterloo der SVP: Hier bringt Secondo Valdettaro in zwei Minuten die DSI zu Fall



Alessandro Valdettaro ist der Held der DSI-«Arena». Der pensionierte Postmanager lebt seit 56 Jahren in der Schweiz, spricht schöneres Berndeutsch als SVP-Fraktionspräsident Adrian Amstutz und brachte am Freitagabend mit einem bestechenden Publikums-Votum seine Gegner in arge Bedrängnis.

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Alessandro Valdettaro: Die Verkörperung des von der DSI bedrohten Secondo, der das pure Gegenteil eines kriminellen Ausländers ist.
srf

«Wenn ich mir diesen Deliktkatalog der DSI durchlese, löst das bei mir Angst und Unsicherheit aus. Nach diesem Gesetz stehe ich mit einem Bein schon in Domodossola.»

Alessandro Valdettaro

Denn auch ohne kriminelle Energie könne man unter dem Regime der Durchsetzungs-Initiative ausgeschafft werden, sagt die Stimme der Secondos aus dem Publikum weiter. 

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«Weltwoche»-Vizechef Philipp Guts flapsige Antwort darauf zeigt schön, dass er diesem Einwand so gut wie gar nichts entgegensetzen konnte:

«Also ich weiss gar nicht, was Sie gegen Domodossola haben, das ist doch auch eine hübsche Stadt.»

Philipp Gut

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Den gesamten Artikel über die DSI-«Arena» kannst du hier nachlesen!

(rof)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 22.02.2016 06:21
    Highlight Highlight Durchsetzungsinitiative: Kein Grund zum Hyperventilieren!

    Prof. Heinrich Koller sagt in der Schweiz am Sonntag vom 20. Dezember 2015: "Es ist zu befürchten, dass die Initiative in gewisser Hinsicht toter Buchstabe bleiben wird, weil sie so strikte nicht durchführbar ist." Nichtsdestotrotz dürfte die neue DSI-Verfassungsbestimmung zu einer nötigen Verschärfung der Praxis beim Landesverweis führen. Kein Grund also zum Hyperventilieren!
    • Citation Needed 22.02.2016 10:34
      Highlight Highlight Am besten ohne Hyperventilieren und ganz ruhig Nein Stimmen. Dann bleibt die DSI mit Sicherheit & garantiert toter Buchstabe.
  • Schneider Alex 21.02.2016 08:37
    Highlight Highlight Härtefallklausel nur für Secondos: Interpretationsspielraum nutzen!

    In der BV heisst es in Art. 121a Abs. 3 „Die jährlichen Höchstzahlen und Kontingente für erwerbstätige Ausländerinnen und Ausländer sind auf die gesamtwirtschaftlichen Interessen der Schweiz unter Berücksichtigung eines Vorranges für SCHWEIZERINNEN UND SCHWEIZER auszurichten;“ Heute reden aber alle beim Vorrang nur noch von INLÄNDERN. Offensichtlich gibt es einen Interpretationsspielraum bei diesem Begriff. Nicht einzusehen, wieso es nicht auch einen Interpretationsspielraum beim Begriff AUSLÄNDER in der DSI geben sollte.
    • sheimers 21.02.2016 09:05
      Highlight Highlight Man sieht ja was geschieht wenn das Parlament den Interpretationsspielraum nutzt, nur wegen dem haben wir die DSI. Wenn das Volk den Mist jetzt nicht klar ablehnt kommt schon bald die Durchsetzungsdurchsetzungsinitiative und die SVP kann weiter über die Missachtung des Volkswillens schimpfen.
    • Datsyuk * 21.02.2016 10:10
      Highlight Highlight Meinst du das wirklich so..?
    • Gleiser 21.02.2016 10:46
      Highlight Highlight @sheimers Nein, die DSI haben wir nicht wegen dem Parlament, gegen die Überarbeitung des Parlaments hätte man ein Referendum ergreifen können. Auf das hat die SVP verzichtet und stattdessen eine abscheuliche neue Initiative lanciert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 3l145 21.02.2016 03:37
    Highlight Highlight Auf watson eine Umfrage zu schalten, die die DSI betrifft, ist, wie ich befürchte, nicht besonders repräsentativ. Ich warte lieber den 28. Februar ab und hoffe, dass ich ab dann nicht ebenfalls mit einem Bein in Domodossola stehe.
    • PolloHermano 21.02.2016 23:36
      Highlight Highlight mich würde einmal der Vergleich mit der gleichen Umfrage auf einem Portal wie 20min wundern...
  • Patamat 21.02.2016 00:37
    Highlight Highlight Amstutz meint, Herr Valdettaro und der Junge (resp. dessen Mutter) müssten nichts befürchten. Bei solchen Fällen würde also aufgrund der Umstände eine Ausnahme von der strikten Durchsetzung des Wortlautes der Initiative gemacht? Vielleicht sollte ihm mal jemand erklären, dass es eben genau dazu eine Beurteilung durch einen Richter bräuchte, sprich eine sogenannte Härtefallklausel. Die DSI setzt aber einen Automatismus in Kraft, der ausnahmslos gilt und durch niemanden mehr relativiert werden kann, da er bei einer Annahme so in der Verfassung steht.
  • andersen 21.02.2016 00:13
    Highlight Highlight Wenn man die Rechtspopulisten bekämpfen wollen, muss man seine Begriffe benützen:
    Es ist zutiefst "unschweizerisch" der Macht an sich zu reisen", da nützt auch kein breites Grinsen nicht.
    Weil es gibt kein Schweiz ohne Ausländer, ein Schweiz nur mit Rechtspopulisten würde sich wie Zucker im Tee auflösen.

    Darum Hopp Schweiz, Europa wartet, die Schweiz werde es auch schaffen.




    Jawohl, Doma
  • fehlalarm 20.02.2016 23:14
    Highlight Highlight Knackeboul war genial, während sich Dr. Philupp Gut mit seinem blöden Gegrinse und seiner unglaublichen Arroganz endgültig ins Offside geredet hat.
    • Froggr 21.02.2016 12:25
      Highlight Highlight Komisch ich fands genau umgekehrt.
    • Froggr 22.02.2016 08:02
      Highlight Highlight deleted_224309657: genau das wollte ich damit sagen. Klaar finde ich als SVP wähler das. Und klaar findest du als anti SVP das.
  • usländer 20.02.2016 22:52
    Highlight Highlight Wo findet man eigentlich diesen Katalog, welcher im Beitrag erwähnt wird? Da ich selbst nicht eingebürgert bin und hier mein Leben verbracht habe, müsste ich mich schlau machen falls die Initiative angenommen wird.
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 21.02.2016 00:17
      Highlight Highlight Da: https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2015/2701.pdf

      Google will dein Freund sein.
    • Citation Needed 21.02.2016 00:57
      Highlight Highlight Gib bei google "durchsetzungsinitiative text" ein und nimm den offiziellen link des Bundes (irgendwas mit 'admin')
      Dort ist der gesamte Initiativtext mit den Katalogen 1 und 2. manche Punkte muss man im Strafgesetzbuch nachschlagen (StGb) und im Ausländergesetz, wel nur die jew. Ziffern erwähnt sind oder man sich nichts unter gewissen Bezwichnungen vorstellen kann! Wünsche viel Ausdauer, ist harzig! :-/
    • Eskimo 21.02.2016 11:13
      Highlight Highlight halte dich an die Regeln die in der Schweiz gelten. Respektiere deine Mitmenschen und du hast nichts zu befürchten.😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • sigma2 20.02.2016 22:12
    Highlight Highlight Also ich kann nur hoffen, dass die DSI angenommen wird. Ich kann nicht verstehen, weshalb man Verbrecher schützen soll. Wer sich nicht an die Regeln hält, soll gehen. Fertig.
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 21.02.2016 00:18
      Highlight Highlight Sollte aber auch für Schweizer gelten. Und zu den Regeln gehört auch zu schnelles Fahren. Und betrunken am Steuer sein.
    • panaap 21.02.2016 00:21
      Highlight Highlight Es geht nicht darum die Verbrecher zu schützen, sondern unser Rechtsstaat. Es geht um die Beschneidung des vom Volk gewählten Parlaments und der Schwächen der Schweizer Richter.
      Als gesetzesliebender Schweizer der die Gewaltentrennung befürwortet können sie nicht daüe sein.
    • sigma2 21.02.2016 06:39
      Highlight Highlight @andre: Schweizer können nicht ausgeschafft werden. Ausländer und Schweizer haben nicht die gleichen Rechte und auch nicht die gleichen Pflichten.

      Und ja, ich will keine Raser und keine Betrunkene auf den Strassen. Das ist genau was die DSI will: Die Sicherheit von uns allen erhöhen. Gerade Alkoholiker werden oft Rückfällig. Vielleicht sollte mal ein Raser ein Familienmitglied von Ihnen über den Haufen fahren. Ich möchte dann ihre Reaktion sehen, wenn der Richter zum Schluss kommt: Das ist ja nicht so schlimm, er wurde zwar schon mal erwischt, aber wir geben ihm nochmals eine Chance.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DiePhysiker 20.02.2016 21:34
    Highlight Highlight Ich würde es mir ja so wünschen, aber war es wirklich ein Waterloo? Weiss nicht. Irgendwie. Haben die beiden links im Bild vor und nach dem Austausch mit Herrn V. die gleichen Unwahrheiten von sich gegeben...und leider gibt es noch sehr viele die es weiterhin glauben.
    • Joachim 20.02.2016 22:05
      Highlight Highlight Es ist ja klar, dass die SVP Politiker dasselbe wie vorher antworten, sie haben ihre Argumente ja auswendig gelernt und können nicht auf die Situation eingehen.
  • lowman 20.02.2016 20:54
    Highlight Highlight Schade, dass gestern in der Sendung niemand erwähnt hat, dass Philipp Gut Glück hat, Schweizer zu sein. 2007 wurde er rechtskräftig verurteilt, weil er gegen Art. 293 des Strafgesetzbuches verstossen hat und momentan läuft eine Zivilklage gegen ihn wegen Persönlichkeitsverletzung.
    Nach seinem gestrigen arroganten, egomanen und verlogenen Auftritt erstaunt es einem nicht.
    Ob seine Straftaten zum zum Deliktekatalog gehören, weiss ich nicht, aber es soll einfach mal erwähnt werden. Ab seinem Auftritt hätte ich schlichtweg nur kotzen können!
    Wiso erhalten solche Personen im SRF eine Plattform??
    • DiePhysiker 20.02.2016 22:23
      Highlight Highlight An der Verurteilung war sicher nur ein willkürlich Richter schuld.
  • Kibar Feyzo 20.02.2016 20:53
    Highlight Highlight Kürzlich hat User Rhabarber Blocher mit Reichsvogt Gessler verglichen und gefragt, "wo ist Tell wenn man ihn braucht?".
    Tell hat ihn erhört. Er kommt in Form der Vernunft des Volkes. Das Volk wehrt sich endlich gegen die Eliten und lässt sich hoffentlich nicht mehr so leicht einlullen.
    Danke an dieser Stelle an all die Menschen, die sich für einen Meinungsumschwung stark gemacht haben! Das war ein echter Trost nach all den Jahren des SVP-Terror. Hoffen wir, dass es nicht wieder kippt.
    • Pirat der dritte 20.02.2016 22:19
      Highlight Highlight noch ist die Abstimmung nicht gewonnen! noch hat diese rechte Hetzer - und Pöbelpartei 30%! es gibt noch viel zu tun.
    • sheimers 21.02.2016 10:59
      Highlight Highlight Gemessen an der Gesamtbevölkerung hat sie nur etwa 9.2% (740'000 Wähler von 8 Millionen Einwohnern). Wenn also an einem Bahnhof zehn Leute rumstehen hat es zwei die nicht wählen dürfen weil sie Ausländer sind, zwei die noch zu jung sind, drei die sich nicht für Politik interessieren, zwei die vernünftige Parteien gewählt haben und noch so einen der rechts aussen gewählt hat.
  • Kato 20.02.2016 20:23
    Highlight Highlight Alessandro Valdettaro for President
    Benutzer Bild
  • Tatwort 20.02.2016 18:59
    Highlight Highlight Selten zuvor haben sich SVP-Vertreter dermassen selber entlarvt. Entweder haben sie eine Ahnung über die eigene Initiative - was schlimm wäre - oder sie belügen wissentlich das von ihnen hochgelobte Volk.
    Wer diesen Rattenfängern seine Stimme gibt muss sich gefallen lassen, von zukünftigen Generationen gefragt zu werden: "Was habt ihr dagegen getan?"
    • Tatwort 20.02.2016 19:51
      Highlight Highlight Und ganz offiziell reiche ich das "k" nach, welches vor das "eine" gestellt werden darf.
    • Sillum 21.02.2016 10:20
      Highlight Highlight Kleiner Tipp: Ach bei missionarischer Hetzte und übelsten Diffamierungen gegen Andersdenkende immer zuerst nochmals lesen bevor man etwas veröffentlicht.
    • Tatwort 21.02.2016 12:13
      Highlight Highlight @Sillum: Würdest Du dies tun, hättest Du weder das "u" vergessen noch ein "t" zuviel eingesetzt. Und das Komma nicht im Satzzeichenstreuer zurückgelassen. Aber es freut mich ungemein zu lesen, dass Du Besserung gelobst.
  • leed 20.02.2016 18:54
    Highlight Highlight Kann die Aussage nur bestätigen. Ein kleiner Autounfall an einer Kreuzung oder einem Parkplatz reicht für eine Vorstrafe für Körperverletzung. Steht im Deliktkatalog und reicht für die Ausschaffung.
    Jedem kann das passieren, ohne jegliche bösen Absichten. Der Eintrag bleibt doch 10 Jahre im Register. Bis das passiert vergehen in der Regel bis zu 3 Jahre.
    Das sind 13 Jahre in dehnen man wegen kleinsten vergehen aus seiner Heimat verbannt werden kann.

    Wenn wir schon solche Gesetze schaffen, sollten sie alle betreffen, auch Schweizer!
    • Madison Pierce 20.02.2016 21:29
      Highlight Highlight Kleiner, aber wichtiger Fehler: Bei Autounfällen gibt es eine Verurteilung wegen fahrlässiger Körperverletzung oder allenfalls fahrlässiger schwerer Körperverletzung (Art. 125 StGB). Im Deliktkatalog steht das nicht drin. Für die aufgeführte schwere Körperverletzung (Art. 122 StGB) ist ein Vorsatz nötig, man muss also jemanden absichtlich überfahren.
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 21.02.2016 00:23
      Highlight Highlight Im Deliktkatalog steht auch leichte Körperverletzung Art. 123 StGB. Auf das hat sich @leed bezogen.
    • sigma2 21.02.2016 06:41
      Highlight Highlight Aber nicht fahrlässige Körperverletzung.
  • Ninon 20.02.2016 18:43
    Highlight Highlight Waterloo der SVP? DSI zu Fall gebracht? Ein Mann ganz alleine? Mit einem einzigen Votum? Wahnsinn!

    Habe ich gar nicht gemerkt. Mag aber auch daran liegen, dass ich wie die meisten Leute die Abstimmungszettel schon längst abgeschickt habe.
    • Datsyuk * 20.02.2016 20:29
      Highlight Highlight Dass du das nicht gemerkt hast, spricht aber nicht für dich.
    • Nefti 20.02.2016 20:41
      Highlight Highlight Genau. Blindlinks dem Gott "Blocher" und Co. gefolgt, der sie belügt und hinters Licht führt. Ohne sich zu informieren und ihre eigene Meinung zu bilden. Gratulation! Gott schütze die Schweiz vor solchen Leuten wie sie. Ich hoffe, dass ganz viele aufwachen und auch wenn sie noch nie abstimmen waren, jetzt ihr "nein" in die Urne legen, um das Debakel am 28.02.2016 abzuwenden und das ausbügeln, was sie verbockt haben.
    • Maon 20.02.2016 21:42
      Highlight Highlight Klar haben schon viele abgestimmt und von den werden die wenigsten noch ihre Meinung ändern. Aber es gibt immer noch viele, die nicht abgestimmt haben und es nicht vorhaben oder vorhatten. Diese schwanken noch oder es interessiert sie nicht (was ich besonders schlimm finde). Bei diesen sollte man ansetzen um die Abstimmung noch zu gewinnen und zum Guten zu wenden!
  • Tanuki 20.02.2016 17:43
    Highlight Highlight Es gibt viele gut integrierte Ausländer in diesem Land die nicht Schweizer werden wollen. Sei es aus stolz oder einfach nur weil ihr Heimatland keine Doppelbürgschaft zulässt. Wenn nun einer von ihnen wegen zwei Bagatellen innerhalb von 10 Jahren ausgeschaft werden nützt das niemanden. Daher sage ich Nein zu dieser Initiative!
  • demokrit 20.02.2016 17:35
    Highlight Highlight Das kommt eben dabei heraus, wenn man aus einer ohnehin schon mit zahlreichen Unsicherheiten behafteten Geisteswissenschaft (d.h. eine Normen"wissenschaft", die sich mit dem Wesen "Mensch" auseinandersetzt) einem Computeralgorithmus anvertrauen will. Ein solcher Algorithmus kann der Komplexität der Lebenumstände nie gerecht werden, sondern verhält sich wie ein Naturgesetz. Die SVP wäre wohl letztlich selber erstaunt, über die rohe Gewalt, die dieser Initiativpfusch entfachen würde.
  • Linus Luchs 20.02.2016 17:19
    Highlight Highlight "Ich weiss nicht, was Sie gegen Domodossola haben, das ist auch eine schöne Stadt." In dieser unglaublichen Antwort von Philipp Gut spricht die ganze widerliche Arroganz und Menschenverachtung der svp. Einfach nur schlimm.
    • paddyh 20.02.2016 19:10
      Highlight Highlight Mir war Philipp Gut bis anhin nicht weiter bekannt. Aber was dieser Mann in der Sendung von sich gegeben hat, hat bei mir blanken Ekel ausgelöst. Dieser Typ strotzte vor Arroganz, war unhöflich und unfähig auf irgend ein Argument nur ansatzweise einzugehen. Er steht meiner Meinung nach für alles was seine Wochenzeitung verkörpert, mit der ich mir nicht einmal meiner Allerwertesten putzen würde. Ich hätte kotzen können ab diesem Menschen.
    • Luca Brasi 20.02.2016 20:26
      Highlight Highlight Ich habe eine Geschenkidee für Herrn Gut. Da ihm Domodossola ja so gefällt, könnte man ihm doch ein "Zugbillett einfach" dorthin lösen. Hier ein Bild seines Ankunftorts:
      Benutzer Bild
    • Rotirösli 20.02.2016 20:42
      Highlight Highlight Man stelle sich vor: Köppel, Blochers, Mörgeli, Gut, Amstutz, Rösti und co. hätten in diesem Land tatsächlich das Sagen: Blanker Horror, nur gruusig. Wer die Weltwoche nach diesem Arena-Auftritt des DR. G. noch kauft, geschweige denn abonniert, ist für mich unerklärlich. Übrigens, nach dem 28. Februar geht es weiter: Mit ihrer Initiative "Landesrecht vor Völkerrecht" will die svp die Bundesverfassung, die sie heute mit den Füssen tritt, zur höchsten Rechtsquelle erklären. Welch' Hohn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaiserin 20.02.2016 17:13
    Highlight Highlight Herr Valdettaro hat mir heute etwas noch klarer gezeigt:

    Es kommt gar nicht darauf an, ob es einen als Secondo irgendwann einmal trifft und man ausgeschafft wird.

    Viel schlimmer ist die Angst und Verunsicherung, die durch die DSI geschaffen wird, die Angst, dass man ohne Böswilligkeit plötzlich in den Anwendungsbereich der DSI gerät...
  • Sapere Aude 20.02.2016 17:06
    Highlight Highlight Ausserdem hat Amstutz schlicht gelogen, dass der von Alessandro Valdettaro beschriebene Fall nicht zur Ausschaffung führt. Es lag ja gerade im Interessen der SVP, dass es keine Ausnahmen gibt. Die Härtefallklausel würde genau solche Fälle betreffen. Menschen die ein Leben lang hier leben, keine Gefahr für die Gesellschaft darstellen une nicht kriminell motiviert sind. Genau das will ja die DSI verhindern.
    • sigma2 21.02.2016 06:45
      Highlight Highlight Dann soll Herr Valdettaro Schweizer werden, was er jetzt auch tut. Falls das eine Nebenwirkung der DSI ist, um so besser. Wer so lange wie er in der Schweiz lebt, ohne eine Möglichkeit der Mitbestimmung zu haben, ist in meinen Augen unglaubwürdig. Nur die Vorteile der Schweiz geniessen, ohne mitzuwirken ist unverschämt.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 21.02.2016 08:26
      Highlight Highlight @sigma2
      während die SVP die Bedingungen weiter verschärft...
    • Sapere Aude 21.02.2016 09:53
      Highlight Highlight Sie sprechen hier so als sei es die einfachste Sache Schweizer zu werden, das Gegenteil ist der Fall. Bestes Beispiel ist Valdettaro selbst, der erst jetzt genug lang im gleichen Kanton wohnt um die Bürgerrecht zu erhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 20.02.2016 16:55
    Highlight Highlight Alessandro Valdettaro verdeutlicht das Problem, die DSI betrifft eben alle Ausländer und nicht nur jene die kriminell sind. Es ist ein Unterschied ob jemand kriminell motiviert ist oder durch andere Faktoren in Konflikt mit dem Gesetz kommt. Viele meiner ausländischen Freunde sind verunsichert durch die DSI Selbstschussanlage, die Reaktion von Gut und Amstutz können in keiner Weise die eingebrachten Argumente entkräften. Weil eben gerade auch Bagatelldelikte enthalten sind.
    • sigma2 21.02.2016 06:47
      Highlight Highlight Zeit Schweizer zu werden. Aber dann halt auch in Militär oder den Pflichtersatz bezahlen. Falls die DSI Schluss mit dieser Rosinenpickerei macht, um so besser.
  • G_M 20.02.2016 16:50
    Highlight Highlight Der Herr Gut nimmt die Sache wohl nicht so ernst.... Nöd gemein, fies, so eine Antwort zu geben.
  • Palatino 20.02.2016 16:41
    Highlight Highlight Bemerkenswert bei den Wortmeldungen von Valdettaro ist folgendes:
    - Er ist politisch nicht zu schubladisieren, zeigt Verständnis für Law and Order.
    - Die Äpfel, Gartenzäune und Badikioske werden von ihm nicht bemüht, seine Argumentation beruht auf realen, nachvollziehbaren Szenarien.
    - Dass er (noch) nicht Schweizer ist, hängt nicht von ihm, sondern von der Aufenthaltsdauerregel ab. Drückebergerei bezüglich Militärdienst kann man ihm nicht vorwerfen.
    - Von allen Publikumsvertretern hat er den stärksten Auftritt, gerade weil er so authentisch ist.
    • Kookaburra 20.02.2016 17:04
      Highlight Highlight So ein Seich. Aufenthaltsdauerregel? Dann müssten ja alle 56 Jahre in der Schweiz sein, ehe sie eingebürgert werden könnten.

      Und Drückebergerei kann man ihm nur nicht vorwerfen, wenn man sich selbst gedrückt hat. (So ist und denkt leider die diskriminierende Mehrheit der Bevölkerung.)

      Und wenn er politisch mitreden will, wieso hat er sich dan nie um eine Einbürgerung bemüht?
    • mortiferus 20.02.2016 17:09
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Das was Du schreibst bezieht sich ehr auf seine verbalen Äusserungen. Was mir auch sehr gut gefallen hat war sein Auftritt als solches. Sehr sympathisch. Letzthin bei der Quizshow, mit meinem Liebling Roman K., war eine ebenfalls sehr sympathische Kandidatin, die hat etwa folgendes über Kommunikation gesagt "55 Prozent geht über Aussehen und Verhalten nur sieben Prozent über den Inhalt und zu 38 Prozent über den Tonfall." Die Sendung habe ich im übrigen auch nur wegen der Kandidatin fertig geguckt :-9
    • Kaiserin 20.02.2016 17:17
      Highlight Highlight Und das mit der Aufenthaltsdauer hat niemand gecheckt. Amstutz sagt daraufhin irgend etwas mit "Herz noch in Italien". Dabei ging es doch nur darum, dass Herr Valdettaro nie lange genug im selben Kanton/Gemeinde wohnte... so eine sinnlose Regel....
    Weitere Antworten anzeigen
  • chara 20.02.2016 16:39
    Highlight Highlight Waterloo?? Hat Watson jetzt eine Partnerschaft mit Blick, die haben auch so Titel mit welchem der Inhalt kaum übereinstimmt...und zu Fall kommt die DSI ggf. dann nächstes Weekend...
  • Kookaburra 20.02.2016 16:33
    Highlight Highlight Das ist doch das Problem, dass Zugewanderte eben immer mit einem Bein in ihrem Heimatland stehen... Aber auf beiden wollen sie nicht.

    Und da er sich um seine Dinstpflicht gedrückt hat, habe ich kein Mitleid.
    Ich will nicht, dass Einige überall die Vorteile abschöpfen können und nirgends in die Pflicht genommen werden. Das empfinde ich als assozial.

    Weil ich musste etwas tun, um als Schweizer in der Schweiz nicht ins Gefängnis geworfen zu werden...

    Ohne kriminell zu sein.
    • Amadeus 20.02.2016 16:56
      Highlight Highlight @Platypus aka Chamäleonär

      Neuer Name, gleiche Parolen wie immer.
    • Thanatos 20.02.2016 16:58
      Highlight Highlight "Weil ich musste etwas tun, um als Schweizer in der Schweiz nicht ins Gefängnis geworfen zu werden...

      Ohne kriminell zu sein."

      Und wieso bitte schön?
    • Kookaburra 20.02.2016 17:05
      Highlight Highlight Weil ich als nicht Ausländer und nicht Frau von der allgemeinen Wehrpflicht eben nicht ausgenommen wurde.
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