Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Viele Aushängeschilder haben das SRF in den letzten zwei Jahren verlassen. bild: srf / bearbeitung: watson

Projer ist nicht allein: Diese SRF-Moderatoren machten auch erst gerade den Abgang

Der langjährige «Arena»-Dompteur Jonas Projer verlässt das SRF und geht zum «Blick». In den letzten Monaten verliessen auch weitere langjährige Aushängeschilder den Sender – nicht immer auf eigenen Wunsch. Wer bleibt dem SRF noch? Eine Übersicht.



Aus und vorbei: Das Medien-Wunderkind Jonas Projer verlässt das SRF. Auf eigenen Wunsch. Er wechselt spätestens per 1. September zur Blick-Gruppe und wird dort die Leitung beim «Projekt Blick TV» im Range eines Chefredaktors übernehmen. Er ist nicht das einzige Aushängeschild, das das SRF in den letzten Monaten verlassen hat – freiwillig oder unfreiwillig.

Christa Rigozzi

Arena/Reporter
Jonas Projer und Christa Rigozzi
2017

Copyright: SRF/Daniel Winkler
NO SALES
NO ARCHIVES

Die Veröffentlichung im Zusammenhang mit Hinweisen auf die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen ist honorarfrei  und muss mit dem Quellenhinweis erfolgen. Jede weitere Verwendung ist honorarpflichtig, insbesondere auch der Wiederverkauf. Das Copyright bleibt bei Media Relations SRF. Wir bitten um Belegexemplare. Bei missbräuchlicher Verwendung behält sich das Schweizer Radio und Fernsehen zivil- und strafrechtliche Schritte vor.

Aus Spargründen aus dem Programm gekickt: die Sendung «Arena/Reporter» mit Christa Rigozzi. Bild: srf

Erst Anfang Februar wurde bekannt, dass die Spezialsendung «Arena/Reporter» mit Christa Rigozzi und Jonas Projer eingestellt wird. Man wolle im Wahljahr 2019 drei Wahl-Arenas ausserhalb der TV-Studios drehen, schreibt das SRF in einer Mitteilung. Deshalb sei für «Arena/Reporter» kein Geld mehr vorhanden.

Christa Rigozzi meinte dazu: «Ich bedaure sehr, dass die Sendung nicht weitergeführt wird.» Sie verstehe aber, dass im Wahljahr Prioritäten gesetzt würden, liess sie sich in der Mitteilung zitieren.

Roman Kilchsperger

Teleclub Moderator Roman Kilchsperger bei der Medienkonferenz Fussballjahr bei Swisscom und Teleclub in Zuerich am Donnerstag, 5. April 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Roman Kilchsperger wird durch Rainer Maria Salzgeber ersetzt. Bild: KEYSTONE

Auch Roman Kilchsperger musste das SRF im Herbst 2018 unfreiwillig verlassen. Er arbeitet nun beim Privatsender Teleclub. «Ich wurde quasi eingeschläfert», äusserte sich Kilchsperger damals unmissverständlich gegenüber der «Weltwoche».

Vor einigen Tagen teilte das SRF mit, dass Rainer Maria Salzgeber ihn als Moderator des «Donnschtig-Jass» ersetzt. Ein erstes Mal wird dieser die beliebte SRF-Show am 4. Juli in Thun moderieren.

Kurt Aeschbacher

ARCHIV - ZUM 70. GEBURTSTAG VON KURT AESCHBACHER AM MITTWOCH, 24. OKTOBER 2018,  STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Portraet des Starmoderators des Schweizer Fernsehens SFDRS Kurt Aeschbacher, aufgenommen in seiner Labor-Bar in Zuerich am 26. September 2003. (KEYSTONE/Gaetan Bally) : DIA, Mittelformat]

Aeschbacher war seit 1981 beim SRF tätig. Bild: KEYSTONE

Nach siebzehn Jahren war Ende 2018 Schluss mit «Aeschbacher». Die Sendung wurde aus dem Programm genommen, was für viel Kritik sorgte. «Aeschbi» widmet sich seither grösstenteils seinem Magazin «50plus».

Urs Gredig

Urs Gredig
Korrespondent Grossbritannien
2016

Copyright: SRF/Oscar Alessio
NO SALES
NO ARCHIVES

Die Veröffentlichung im Zusammenhang mit Hinweisen auf die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen ist honorarfrei  und muss mit dem Quellenhinweis erfolgen. Jede weitere Verwendung ist honorarpflichtig, insbesondere auch der Wiederverkauf. Das Copyright bleibt bei Media Relations SRF. Wir bitten um Belegexemplare. Bei missbräuchlicher Verwendung behält sich das Schweizer Radio und Fernsehen zivil- und strafrechtliche Schritte vor.

Gredig war 14 Jahre beim SRF.

Urs Gredigs Abgang erfolgte Ende 2017. Der frühere «Tagesschau»-Moderator verliess das SRF um neuer Chefredaktor bei CNNMoney Switzerland zu werden.

Steffi Buchli

Moderatorin Steffi Buchli posiert im Studio in der Romandie von UPC MySports in Rossens am Mittwoch, 6. September 2017. (KEYSTONE/Christian Merz)

Im MySports-Studio: Steffi Buchli. Bild: KEYSTONE

Steffi Buchli, langjährige Moderatorin und Redaktorin bei SRF Sport, verliess das Schweizer Radio und Fernsehen im April 2017. Sie ist seither beim Sportsender MySports als Programmchefin tätig.

Abgänge bei SRF Virus

Auch beim SRF-Jugendradiosender Virus häufen sich die Kündigungen. Kurz vor Jahreswechsel haben gleich mehrere Moderatoren den Sender verlassen. Darunter Aushängeschild Joana Mauch und der langjährige Morgenmoderator Mäse Juen.

Bild

Joana Mauch. bild: Srf

Bild

Mäse Juen. bild: srf

Die Abgänge seien bereits wieder besetzt worden, teilte das SRF damals dem «Blick» mit.

Monika Fasnacht

Samschtig-Jass: 800. Sendung am Hauptbahnhof Zürich mit Andreas Meyer

Schiedsrichter Dani Müller und Moderatorin Monika Fasnacht  mit Gast Andreas Meyer im Hauptbahnhof Zürich
2016

Monika Fasnacht mit Gast Andreas Meyer 2016 im Hauptbahnhof Zürich. Bild: SRF/Oscar Alessio

Monika Fasnacht erhielt nach 25 Jahren die Kündigung. Sie moderierte bis Ende 2017 den «Samschtig-Jass». Bereits im Jahr 2011 wurde sie beim «Donnschtig-Jass» abgesetzt, dann beendete SRF ihr Engagement bei «Tiergeschichten». «Das tat schon weh», sagte sie damals auf «TeleZüri».

Daniela Schmuki

Bild

Sechs Jahre lang moderierte sie das Wetter im SRF. bild: srf

Die 34-jährige Umweltwissenschaftlerin Daniela Schmuki hat sich im Herbst 2018 von der «Meteo»-Kamera verabschiedet Sie wünschte sich laut «Nau.ch» eine Neuorientierung Richtung Radio. Auf Radio SRF ist sie nun mit ihren Prognosen auch zu hören.

Thomas Kleiber

Bild

Kleiber auf dem «Meteo»-Dach. bild: srf

Bis Ende Oktober 2018 war auch der Meteorologe Thomas Kleiber im oder auf dem Fernsehstudio in Zürich-Leutschenbach tätig. Dann verliess der Zürcher das Schweizer Fernsehen nach zwölf Jahren, um ins Ausland zu gehen. (kün)

Replay-TV vor dem Aus?

Video: srf/SDA SRF

SRF Purple Nights

Das könnte dich auch interessieren:

Flugzeug bei Landung in Indien verunglückt

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

24
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alter-Sack 19.02.2019 08:29
    Highlight Highlight Wegen Projer habe ich mir die Arena schon lange nicht mehr angetan. Verstehe niemanden, der da überhaupt noch hingegangen ist.
  • Follower 19.02.2019 08:25
    Highlight Highlight Liebes SRF spart den Laden nicht zu Tode! Die Mehrheit des Schweizervolks hat sich für ein Staatsfernsehen/-Radio ausgesprochen. Mr. Trump wäre deutlich weniger erfolgreich mit einem solchen Angebot in den USA. Wenn wir nicht wollen, dass radikale Kräfte mit plakativen Äusserungen die Macht erhalten, braucht es gute unabhängige Information.
  • tomdance 18.02.2019 20:32
    Highlight Highlight SRF hat als Arbeitgeberin ganz einfach stark an Attraktivität verloren. War früher ein Job am Leitschenbach eine Lebensstelle, suche heute gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Weite. Und das ist leider auch auf den Sendern spürbar.
  • Flunderchen 18.02.2019 19:19
    Highlight Highlight Kein grosser Verlust, im Gegenteil. Vielleicht stellen sie mal Moderatoren mit Niveau und Intelligenz ein und bringen mal schlaue Sendungen.
    • DARTH OLAF 18.02.2019 20:34
      Highlight Highlight Flunderchen, denkst du da eher in Richtung „Heute Show“ und „Neo Magazin Royale“ oder eher an „DSDS und Schwiegertochter gesucht“?
  • Spiessvogel 18.02.2019 19:18
    Highlight Highlight Auch für TV-Aushängeschilder gilt: Kein Mensch ist unersetzbar. Es ist für TV-Profis wie TV-Konsumenten gut, wenn nach höchstens zehn, zwölf Jahren die Gesichter am Bildschirm wechseln. Wird der Wechsel verschlafen, verkommt das Medium Fersehen zur Flimmerscheibe für RentnerInnen mdr Rentner.
    • Fabio74 18.02.2019 22:13
      Highlight Highlight sagt irgendjemand Projer sei unersetzbar?
      Das Medium verkommt kaum deswegen zum Rentner-PRogramm. Das Programm hängt ja nicht nur an einer Person
  • Ursus der Rächer 18.02.2019 18:45
    Highlight Highlight Projer geht zum Blick. Ist das nun ein Aufstieg, oder doch eher ein Abstieg?
    • Spooky 19.02.2019 03:22
      Highlight Highlight @Ursus
      Eindeutig ein Aufstieg. Wenn man zuunterst ist, geht es nur noch hinauf.
  • jaähä 18.02.2019 17:22
    Highlight Highlight Wer freiwillig zum Blick wechselt, weist eklatante Charakterdefizite auf und ist folglich eines Staatsfernsehens ohnehin unwürdig.
  • metall 18.02.2019 17:20
    Highlight Highlight Neue Leute neue Hoffnung. Ich fand die alle gut. Trotzdem kann es besser werden. Da muss sich noch viel mehr ändern.
  • Hans der Dampfer 18.02.2019 17:06
    Highlight Highlight Die Abgänge bei Virus tun schon etwas weh weil jetzt auch dort die gleichen Radio Energy Quasler am Mikro sind. Da schalte ich oft einfach weg. An den Sozialleistungen kann es nicht liegen das einige bei SRF gehen. Aber die haben ja ein easy Reservoir bei Tele Züri. MIttlerweile müsste etwa ein drittel der SRF Belegschaft einen TZ Hintergrund haben. Ausser Gilli der alte Haudegen. Dar hätte eigentlich gut den Äschbi ersetzen können aber 1x Lokal VJ, immer lokal VJ
  • mrgoku 18.02.2019 17:05
    Highlight Highlight Ausser die Rothaar-Tante kenne ich keinen...
    Kilchsperger vermisst doch niemand... Da schalte ich schon Radio Energy um wenn er morgens wieder die Fresse aufreisst... :D
  • Curly Turkey 18.02.2019 17:03
    Highlight Highlight "Die Abgänge seien bereits wieder besetzt worden, teilte das SRF damals dem «Blick» mit."

    Wissen die Abgänge, dass jemand auf ihnen sitzt?
  • R. Peter 18.02.2019 16:55
    Highlight Highlight Langjährig? Priner? Wie lange macht er denn schon Arena? Gefühlt vielleicht zwei, drei Jahre.
    • DonChaote 18.02.2019 17:53
      Highlight Highlight @r. peter
      Ja, der jonathan priner von der arena... der war wirklich nicht lange dabei... man kennt ja noch nicht mal richtig seinen namen ;)
    • Fabio74 18.02.2019 18:42
      Highlight Highlight wenn man wenigstens fähig wäre seinen Namen richtig zu schreiben
    • R. Peter 18.02.2019 18:49
      Highlight Highlight Don, gähn... beschwer dich bei meiner Handytastatur. Wie lange war er denn dabei? Antworten lieferst du ja trotz deine Schreibkünste keine...
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 18.02.2019 16:54
    Highlight Highlight Da fehlen aber noch Matthias Hüppi und Alain Sutter.
  • Poulet 18.02.2019 16:52
    Highlight Highlight Hüppi
  • AnDerWand 18.02.2019 16:48
    Highlight Highlight Also Kilchsberger vermisse ich nicht. Der hat mir schlicht zu viel gequatscht. Weiter war mir sein Niveau zu tief.
  • Tomtom64 18.02.2019 16:31
    Highlight Highlight Ich vermisse niemanden von denen. Aber ich würde es auch nicht merken, wenn SRF aufhören würde zu senden.
    • Fabio74 18.02.2019 16:55
      Highlight Highlight Was hätte der armeMensch noch für ein Feindbild zu bewirtschaften?

Kommentar

SwissCovid ist ein Intelligenztest – und die Zwischenresultate sind, nun ja...

Wie überzeugt man Menschen, etwas freiwillig zu tun, von dem sie fälschlicherweise glauben, es bringe ihnen keinen Nutzen? Und was braucht es, damit Jung und Alt in Krisenzeiten solidarisch sind?

Die Corona-Krise spaltet das Land. Und lässt viele kalt.

Wie sonst ist zu erklären, dass Millionen Bürgerinnen und Bürger bewusst auf die nationale Warn-App verzichten, die zur Eindämmung der Seuche lanciert wurde?

Erhebungen des Bundes zeigen, dass die im Juni lancierte SwissCovid-App inzwischen auf 1,2 Millionen Smartphones läuft. Das ist wenig für ein aufgeklärtes, wohlhabendes Land mit über 6 Millionen kompatiblen iPhones und Android-Smartphones. Viel zu wenig.

Dem Bundesamt für Gesundheit …

Artikel lesen
Link zum Artikel