Schweiz
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Berset und Leuthard reisen nach Polen an Uno-Klimakonferenz



Bundespraesident Alain Berset, links, und Bundesraetin Doris Leuthard diskutieren am Ende einer Medienkonferenz zu den eidgenoessischen Abstimmungen, am Sonntag, 23. September 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Allons-y? Bild: KEYSTONE

Bundespräsident Alain Berset und Bundesrätin Doris Leuthard werden an der nächsten Uno-Klimakonferenz in Polen teilnehmen. Sie findet vom 3. bis 14. Dezember in Katowice statt und soll Richtlinien zur Umsetzung des Pariser Klimaübereinkommens beschliessen.

Berset wird am 3. Dezember gemeinsam mit rund 45 Staats- und Regierungschefs die COP24 (24th Conference of the Parties) eröffnen, wie sein Departement am Montag mitteilte.

Im Rahmen des Gipfeltreffens soll unter anderem die «Silesia Declaration» verabschiedet werden, die festhält, wie die internationale Gemeinschaft dem Klimawandel begegnen möchte. Im Wesentlichen gehe es dabei um Schritte für eine solidarische und gerechte Umstellung auf eine klimafreundliche Gesellschaft.

Bundesrätin Leuthard werde am 12. Dezember am Ministertreffen der Konferenz teilnehmen, heisst es weiter. Die Ministerkonferenz werde unter anderem über die Weiterentwicklung der nationalen Reduktionsziele sprechen.

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Video: srf

Das Mandat der Schweizer Delegation in Katowice hat der Bundesrat gemäss der Mitteilung im vergangenen September genehmigt. Demnach werde sich die Schweiz für robuste und detaillierte Regeln einsetzen, die eine wirksame Umsetzung des Übereinkommens von Paris gewährleisteten. Das Vertragswerk verpflichte alle Staaten, ab 2020 entsprechend ihrer Verantwortung und ihren verfügbaren Mitteln konkrete Schritte zum Schutz des Klimas zu unternehmen.

In der Mitteilung wird darauf hingewiesen, das aktuell die von den Staaten verabschiedeten Reduktionsziele nicht ausreichen, um die globale Klimaerwärmung auf deutlich unter zwei Grad beziehungsweise auf 1.5 Grad zu begrenzen, wie dies das Abkommen verlangt.

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Diese Diskussion erfolgt vor dem Hintergrund des im Oktober veröffentlichten Berichts des Weltklimarates, in dem es um die Begrenzung der globalen Erwärmung auf zwei Grad beziehungsweise 1.5 Grad und um die dafür nötige Reduktion der Emissionen geht.

In der Wintersession wird der Nationalrat über die Revision des CO2-Gesetzes debattieren. Mit den darin vorgesehenen Massnahmen will der Bundesrat dem Engagement nachkommen, das die Schweiz im Rahmen des Pariser Klimaübereinkommens eingegangen ist. Ziel ist, bis 2030 die Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 50 Prozent zu reduzieren. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • theluke 26.11.2018 18:15
    Highlight Highlight Haha
    Benutzer Bild
  • dorfne 26.11.2018 16:58
    Highlight Highlight Sage und schreibe 3 Jahre nach der "historischen" Klimakonferenz in Paris will man in einer weiteren Folgekonferenz Richtlinien für die Pariser Beschlüsse ausarbeiten. Hat man bisher geschlafen? Wo ich wohne werden Wiesen, Sträucher und Gärten vernichtet um Platz zu machen für immer noch mehr Parkplätze und teure Eigentumswohnungen. Solange Wirtschaftswachstum allgemeine Doktin ist, wird Alles was für das Klima getan wird zu wenig sein.
  • einmalquer 26.11.2018 14:50
    Highlight Highlight Berset erkenne ich problemlos - aber welche ist Leuthard?
    • Pasch 26.11.2018 15:28
      Highlight Highlight 😂😂😂
  • m. benedetti 26.11.2018 13:37
    Highlight Highlight Hoffentlich nimmt Doris ihren Tesla und nicht den Flieger.
    • dorfne 26.11.2018 17:09
      Highlight Highlight Mich würde interessieren, wieviel CO2, Dreckluft, Plastik- und anderen Müll diese vielen Konferenzen zusätzlich verursuchen. Trump sagt, wir brauchen keine Klimaziele, die Konferenzteilnehmer sagen, leider konnten wir die gesetzten Klimaziele nicht erreichen. Und wie klein ist wohl der Unterschied zwischen dem Einen und dem Andern? Vermutlich ist er bedeutungslos. Und die Natur lassen Lügen und Schönrederei kalt. Die zieht einfach die Konsequenzen aus dem was ihr angetan wird.
    • Markus97 26.11.2018 23:23
      Highlight Highlight @mogad Das ist ein unglaublichblödes Argument. Natürlich verursachen Flugzeuge Treibhausgase. Diese Treffen sind jedoch die EINZIGE Hoffnung auf irgendeine Form von internationaler Kooperation beim Klimaschutz. Niemand sonst hat die Macht irgentetwas zu erlassen als diese Leute. Soll man also einfach aufgeben und den Planeten sterben lassen?

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