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ARCHIVBILD ZUR NEUVERGABE DES MANDATS ZUER ERHEBUNG DER RADIO- UND TV-ABGABE DURCH DEN BUND AN DIE SERAFE AG, AM FREITAG, 10. MAERZ 2017 ---- Une personne tient dans sa main une telecommande ainsi qu'un document de l'entreprise responsable de la perception de la redevance, Billag, devant un ecran de television montrant l'emission le

Bild: KEYSTONE

Interview

«Ich würde den Champagner noch nicht kaltstellen, wenn ich No-Billag-Gegner wäre»

Die neuste Tamedia-Umfrage zur No-Billag-Abstimmung sieht die Gegner mit fast 60 Prozent vorne. Klare Sache also? Politologe Thomas Milic warnt vor voreiligen Schlüssen – und sagt, was die No-Billag-Initiative von allen bisherigen Volksbegehren unterscheidet.



Fast 60 Prozent lehnen die No-Billag-Initiative laut Tamedia-Umfrage ab, erfahrungsgemäss verlieren Initiativen je länger desto mehr an Unterstützung. Ist das Rennen gelaufen?
Ganz ehrlich: Ich weiss es nicht. Es ist schwierig, aus der Ferne zu beurteilen, wie genau Umfragen sind, zumal jede Umfrage immer auch einen gewissen Unschärfebereich aufweist. Aber: Ich bin ein wenig überrascht, dass wir einen derart deutlichen Meinungsumschwung beobachten können.

Sie sprechen die umstrittene Umfrage an, die die «Sonntagszeitung» im Dezember publizierte und die 57 Prozent Ja-Stimmen ergab.
Ja, und die erste Umfrage von Tamedia, die einen Ja-Anteil von 51 Prozent auswies. Das sind immerhin 10 Prozentpunkte innerhalb von knapp 4 Wochen.

Bild

Politologe Thomas Milic ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Zürich und Projektmitarbeiter beim zda. Bild: zvg

Meinungen ändern sich parallel zur eigenen Informationsmenge, zum Weltgeschehen und zur persönlichen Stimmungslage.
Natürlich, das ist möglich. Mich erstaunt einfach die Tatsache, dass bei allen No-Billag-Umfragen der Anteil Unentschiedener sehr gering ist, die Meinungen sich aber trotzdem ändern. Der Zwischenstand, den wir nun aber haben, ist im Prinzip ein Resultat, das man von Anfang an von einer radikalen Initiative wie No-Billag erwarten konnte. Eigentlich wären schon 40 Prozent Ja-Stimmen ein Achtungserfolg für die Initiative. Man kann sie ein wenig mit der Armeeabschaffungsinitiative von 1989 vergleichen. Auch damals wurde die radikale Abschaffung einer Schweizer Institution gefordert. Sie erreichte rund 35% Ja-Stimmenanteil, was gemeinhin als Erfolg bezeichnet wurde.

Die Politologen, die hinter der aktuellen Umfrage stehen, zeigen sich jedenfalls nicht überrascht. In den letzten Wochen sei stärker über die Folgen der Initiative diskutiert worden, das habe zum Meinungsumschwung beigetragen. Stimmen Sie zu?
Das hat sicher eine Rolle gespielt, in welchem Ausmass aber ist mir unklar. Ich bin mir vor allem nicht so sicher, inwieweit diese spezifische Diskussion schon beim Durchschnittsbürger angekommen ist. Klar, auf Twitter, in den Medien und in den einschlägigen Foren wird die Initiative sehr intensiv diskutiert, aber da haben wir es entweder mit hochpolitisierten Bürgern zu tun, die ihre Meinungen schon längst gebildet haben, oder aber mit Journalisten, die vom Ausgang dieser Abstimmung persönlich betroffen sind und ihre Meinung ebensowenig ändern werden.

Finden Sie? Es gibt doch mittlerweile kaum noch Situationen im Alltag, in denen man nicht früher oder später zum Thema SRG kommt. Beim Familienessen, beim Feierabendbier ...
Ist das so? Vielleicht haben Sie recht. Wir werden am 4. März sehen, wie hoch die Beteiligung ist. Aber was ich sagen will ist: Vom Abstimmungskampf auf Twitter darf man nicht zwingend auf die Gemütslage des Gesamtelektorats schliessen.

Das wird sich bis zum 4. März ändern.
Ja, definitiv. Wir müssen aber auch bedenken, dass der «klassische» Abstimmungskampf – Inserat- und Plakatkampagnen, Parolenfassungen, etc. – noch gar nicht richtig angelaufen ist und trotzdem hat sich – so scheint es – der Wind schon gedreht. Bisher haben wir ja vor allem einen Social-Media-Wahlkampf gesehen, dies allerdings schon seit geraumer Zeit.

Nochmals: Ist das Rennen gelaufen?
Bei jeder anderen Initiative würde ich «wahrscheinlich ja» sagen, aber wir haben es hier nicht mit einer gewöhnlichen Initiative zu tun.

«Es geht mittlerweile primär um ideologische Fragen – ist die SRG links oder mittig und wer dominiert den Medienmarkt, sollte es die SRG nicht mehr geben? – und da sind Altersunterschiede nicht derart relevant.»

Womit dann?
Wir haben kaum Erfahrungswerte aus der Vergangenheit. Das RTVG-Referendum kommt der jetzigen Abstimmung wohl noch am nächsten. Aber darüber hinaus gibt es kaum Vergleichsvorlagen. Die Armeeabschaffungs-Initiative von 1989 ist, wie gesagt, eine Initiative, die eine ähnlich radikale Abschaffung einer Schweizer Institution gefordert hatte. Aber damals war die politische Konfliktkonfiguration genau umgekehrt. Hinzu kommt, dass der Abstimmungskampf in den Medien schon sehr früh eingesetzt hat.

Also, dann halt Ihr Bauchgefühl.
Initiativen haben es grundsätzlich schwer. Nur selten wird ein Volksbegehren angenommen, erst recht nicht, wenn es eine radikale Änderung des Status Quo fordert. Aber angesichts der oben geschilderten Ausgangslage würde ich den Champagner zumindest jetzt noch nicht kaltstellen, wenn ich No-Billag-Gegner wäre.

Wie erklären Sie sich, dass es laut Umfrage praktisch keinen Unterschied zwischen den Generationen gibt – nachdem man lange von einem drohenden Generationenkonflikt gesprochen hat? Sie selber sagten in einem Artikel auf watson, dass das Stimmverhalten der Jungen sich gerade bei der Frage der Mediennutzung von den Alten unterscheiden dürfte ...
Das tut es ja auch – wenn auch nicht sonderlich stark. Der Grund für die eher geringen Differenzen zwischen Jung und Alt liegt wohl darin, dass der Abstimmungskampf inzwischen eine andere Rahmung erhalten hat, bei welcher die SRG- bzw. die Fernseh-Nutzung keine allzugrosse Rolle spielt. Es geht mittlerweile primär um ideologische Fragen – ist die SRG links oder mittig und wer dominiert den Medienmarkt, sollte es die SRG nicht mehr geben? – und da sind Altersunterschiede nicht derart relevant. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass die Stimmbeteiligung der Jungen chronisch tief ist. Wer sich von den Jungen am 4. März auch tatsächlich beteiligen wird, ist keineswegs so sicher.

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Sie gehen nicht davon aus, dass die Stimmbeteiligung unter den Jungen hoch sein wird?
Höher als sonst, ja. Aber nicht derart hoch wie bei den Senioren und Seniorinnen. Nehmen Sie die Rentenreform, welche als eine der wichtigsten Projekte der laufenden Legislaturperiode bezeichnet wurde. Da hiess es im Vorfeld von Seiten der Gegner, dass die Jungen die Reform dereinst berappen müssen, während die Befürworter warnten, dass die Jungen ohne Reform möglicherweise gar keine AHV mehr bekämen. Die Jungen wurden also von beiden Lagern umgarnt und zu mobilisieren versucht. Ist es gelungen, sie zur Beteiligung zu motivieren? Nein. Die Beteiligung der Jungen fiel in etwa so aus wie immer, also gering.

Jetzt haben wir es aber nicht mit einer Rentenreform, sondern laut Schawinksi mit der «Mutter aller Abstimmungen» zu tun. Wird die No-Billag-Abstimmung zu einer ähnlichen Mobilisierung wie die DSI führen?
Ich erwarte eine überdurchschnittlich hohe Stimmbeteiligung, ja, aber ob sie DSI-Niveau erreichen wird? Das bezweifle ich. Die Beteiligung bei der DSI war historisch. Seit der EWR-Abstimmung wurde nie mehr wieder eine solch hohe Beteiligungsquote erzielt. Das zu übertreffen, wird schwierig. Die DSI wurde zudem kontrovers debattiert und beide Seiten investierten auch relativ viel Geld in die Kampagnen.

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Video: watson/Lya Saxer, Angelina Graf

Das ist ja bei der No-Billag-Vorlage nicht anders.
Ja, das schon. Aber gerade viele Jungen schauen nur noch selten Fernsehen. Für sie ist diese ganze Debatte bei weitem nicht so emotional wie für ältere Stimmberechtigte. Was allerdings klar für eine höhere Beteiligung spricht, ist der Umstand, dass die meisten SRG-Konsumenten auch eine klare Meinung zur SRG haben. Unsichere oder ambivalente Stimmbürger wie etwa bei der Unternehmenssteuerreform wird es kaum geben.

«Nach dem jüngsten Umfrageresultat könnte bei einigen doch wieder die Lust aufgekommen sein, strategisch zu stimmen.»

Die Gegner klammern sich nach der Publikation der Umfrageresultate an das Phänomen der sogenannten sozialen Erwünschtheit. Demnach hätten, ähnlich wie bei der Minarettinitiative, viele ihre wahre Stimmabsicht nicht bekanntgegeben. Ist das plausibel?
Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Es handelt sich ja um eine anonyme Online-Umfrage, da kann man problemlos seine, von der wahrgenommenen sozialen Norm abweichende Meinung kundgeben. Am Telefon, wo es eine soziale Interaktion zwischen Interviewer und Interviewtem gibt, kann es solche Hemmungen geben. Aber kaum bei einer Online-Umfrage.

Spiegelt die Umfrage einen Zwischensieg der Gegner, die mit dem Lichterlöschen-Argument besonders gut punkten konnten, oder waren die Befürworter mit ihren Argumenten – Stichwort Plan-B – bislang einfach nicht glaubhaft genug?
Dazu müsste man Längsschnittdaten zu den besagten Argumenten haben. Es ist aus der Distanz schwierig zu sagen, ob sich etwas geändert hat. Immerhin gibt es aber gewisse Hinweise, dass man mit der Betonung auf das Lichterlöschen-Argument strategische Stimmen eindämmen konnte.

Was meinen Sie mit strategisch Stimmenden?
Damit meine ich Stimmbürger, die die SRG zwar nicht abschaffen, ihr aber einen Denkzettel verpassen wollen. Diese liebäugeln mit einem Ja zu No-Billag, weil sie davon ausgehen, dass die Initiative entweder nicht angenommen oder nicht eins zu eins umgesetzt wird. Als Reaktion darauf haben die Gegner von No-Billag zuletzt vehement darauf hingewiesen, dass es bei der Umsetzung der Initiative keinen Spielraum gibt und das hat möglicherweise bei einigen, die ursprünglich einen strategischen Entscheid erwogen, zum Umdenken geführt. Anderseits: nach dem jüngsten Umfrageresultat könnte bei einigen doch wieder die Lust aufgekommen sein, strategisch zu stimmen.

Die No-Billag-Befürworter treten im Gegensatz zu den Gegnern überhaupt nicht geeint auf. Ist das mit ein Grund für die abnehmende Zustimmung?
Sie haben unterschiedliche Motive und Beweggründe. Das mag beim Stimmbürger den Eindruck von Uneinigkeit erwecken. Das wiederum kann ein Nachteil sein. Allerdings ergibt das gleichzeitig auch Chancen: Man kann verschiedene Motivgruppen ansprechen. Sowohl die ideologischen «Überzeugungstäter» wie auch solche, welche die Abstimmung als rein zweckrationale Gebührenfrage betrachten.

Nächste Woche erscheint die Umfrage von gfs.bern. Was erwarten Sie?
Ich weiss es nicht. Ich bin ebenso gespannt wie Sie. Wie gesagt, die No Billag-Initiative ist in vielerlei Hinsicht eine ungewöhnliche Sachfrage. Es fällt mir echt schwer, Prognosen zu machen.

Die Medienwoche kritisierte kürzlich eine Umfrageflut und einen sogenannten Horse-Race-Journalismus. Was können wir eigentlich von Umfragen erwarten? Dürfen wir die unterschiedlichen Umfragen überhaupt miteinander vergleichen?
Ja, klar. Denn alle Umfragen haben das gleiche Ziel: Die Stimmabsichten in der Grundgesamtheit der Schweizer Stimmbürgerschaft an einem Tag X möglichst genau zu erheben. Was den Mehrwert von Umfragen betrifft: Selbstverständlich soll man seine Stimmabsicht nicht alleine auf demoskopische Resultate abstützen. Aber Umfragen sind eine der vielen Informationen, die man nutzen kann. Menschen sind im Übrigen generell daran interessiert, wie andere Leute denken. Auch ohne Umfragen geschieht das ständig, am Stammtisch, im Gespräch mit anderen Leuten, bei der Lektüre von Leserbriefen. Menschen wollen wissen, wie andere über eine Sache denken. Umfragen zu nutzen ist eine Art, dieses Grundbedürfnis zu befriedigen. Und dieses Grundbedürfnis erklärt ja auch die hohen Nutzungsraten von Umfragewerten. Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass wir ja noch lange keine US-Verhältnisse mit über 1000 Umfragen vor einer Präsidentschaftswahl haben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • DonDude 21.01.2018 16:31
    Highlight Highlight Stellt den Champagner kühl. Ihr sollt ihn uns ja auch servieren nach dem no-Billag Sieg 😂😂😂😂
  • Kaffo 21.01.2018 12:57
    Highlight Highlight Ich traue keiner Umfrage wenn ich sie nicht selber gemacht habe.
  • profiprofiler 21.01.2018 00:14
    Highlight Highlight Es gibt sicher noch andere Fussball-Clubs, die ebenfalls einen Präsidenten suchen und gerne Gesichter von SRF „einstellen“.
  • Spooky 20.01.2018 08:26
    Highlight Highlight Wenn die Initiative so deutlich abgelehnt wird, dann werden sich die TV-Bosse ins Fäustchen lachen und weiterhin ihre halbe Million pro Jahr kassieren. Und gierig, wie sie sind, werden sie ihr Salär in Zukunft noch erhöhen.
    • Fabio74 20.01.2018 14:01
      Highlight Highlight schön dass wenigstens zugibst dass es nur um Neid geht
    • Spooky 20.01.2018 14:42
      Highlight Highlight @Fabio74
      Wer keine Argumente mehr hat,
      kommt mit der Neidkeule.
    • ujay 21.01.2018 06:08
      Highlight Highlight @Spooky. Wer den Initiativtext nicht entschlüsseln kann und unfähig ist, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen: noBillag nein, braucht nicht von Argumenten zu faseln. Zu glauben, dass Sendechefs von irgend einem Privatsender für ein Gehalt in deinem Denkschema arbeiten, entbehrt jeder Realität und zeigt gleichzeitig das Problem dieser Initiative auf: Weder Hand noch Fuss, geschweige denn Logik.
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  • Schneider Alex 20.01.2018 06:57
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: Wenn NoBillag angenommen wird, drücken wir den reset-Knopf und ersetzen den neu angenommenen Verfassungsartikel mit einem neuen Medienartikel, welcher eine abgespeckte SRG und die Unterstützung von privaten Qualitätssendungen ermöglicht. Falls die Zeit dafür gemäss Verfassungstext nicht reicht, finden die Bundesjuristen sicher einen Ausweg wie auch schon bei angenommenen Initiativen. Wenn NoBillag abgelehnt wird, wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern. Also besser ein taktisches JA für eine bessere Medienzukunft!
    • dorfne 20.01.2018 10:03
      Highlight Highlight Bei einem Nein wird sich etwas ändern: Die FDP hat schon die Nein-Parole beschlossen, die CVP auch, ebenso die SP. Wenn FDP, CVP und SP kompromissbereit sind und sich einigen können, werden ihre Anträge für Reformen im Parlament durchkommen. Hinzu kommt der Druck von der SVP, die mit einer Initiative für eine Gebührensenkung auf 200 Franken droht. Und die würde durchkommen, nachdem man alles beim Alten gelassen hat, wie Sie ja befürchten. Da wäre also ziemlicher Reformdruck.
    • rönsger 20.01.2018 19:59
      Highlight Highlight Alex, dein Demokratieverständnis in Ehren, aber von politischen Prozessen und rechtlichen Vorgaben hast du schlicht keine Ahnung. Sagt die Verfassung, Gebühren seien verboten, dann kann auch das beste aller Mediengesetze keine, auch keine abgespeckte SRG aus dem Boden stampfen. Und zu den Bundesjuristen: Ob die ein gutes oder schlechtes Gesetz vorlegen, spielt absolut keine Rolle; denn gedreht, gewurstelt und abgeändert wird in den Kommissionen und im Parlament. Und wem es noch nicht gefällt, ergreift das Referendum. So etwas dauert übrigens mindestens fünf Jahre. Ziemlich lange für ein Reset.
    • ujay 21.01.2018 06:10
      Highlight Highlight @Alex.🙄Private Qualitätssender....knieklopf😂
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  • LebeauFortier 19.01.2018 23:19
    Highlight Highlight Ich werde grundsätzlich nie Champagner kalt stellen. Mein Kühlschrank ist für Bier vorgesehen. (Aber danke für den Tipp!)
    • LebeauFortier 20.01.2018 09:36
      Highlight Highlight Hehe, gern geschehen, freut mich. („Zarlery Zalapski“ war leider schon vergeben.)
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 19.01.2018 22:26
    Highlight Highlight Hab sowieso immer Champagner im Kühlschrank, man weiss ja nie! :)
  • Qui-Gon 19.01.2018 22:18
    Highlight Highlight "strategisch stimmen". so ein Käse. Wie kann man seine politischen Rechte nur so verschwenden?
  • Dä Brändon 19.01.2018 22:01
    Highlight Highlight Fädammt!... Ich mach fliiessig Wärbig für no-Biilaag bis ich checked han: es gaht gar nöd um "kei Biilaage däfür meh Fleisch" i dä Kantine!??
    Han voll gmeint das isch e Anti-Vegan Kampaniä!!?!
  • rosen nell 19.01.2018 21:51
    Highlight Highlight noch jede abstimmung ist an der urne entschieden worden. bis dann wird noch eine menge geschrieben und gelabert. hoffe der trend bleibt.
  • Strassenfeger 19.01.2018 21:44
    Highlight Highlight Mein Nachbar, sonst polternd gegen Bern, die Politiker und den Bundesrat unterwegs, zeigte sich heute verunsichert. Strassenfeger, ich will die SRG, möchte aber, dass sie sich verkleinert. Erst wollte ich ein JA einwerfen. Geht nun nicht mehr, zu heikel. Was, wenn noch zu viele andere so denken? Ich: Huber, finde ich gut. Die haben noch eine Chance verdient. Dann gingen wir zusammen auf ein Bier. Und dies ist keine Bieridee.
  • Ökonometriker 19.01.2018 21:43
    Highlight Highlight Internetumfragen sind zu ungenau. Die Stichprobe ist nicht repräsentativ. Man kann auch gleich Würfeln.
    Es liessen sich höchstens Trends ableiten, wenn dieselbe Umfrage auf derselben Website wiederholt würde. Und selbst dann ist vorsicht geboten.
  • Ass 19.01.2018 21:41
    Highlight Highlight Eigentlich sollte allen Leute klar sein das wir mit dieser Vorlage in ein riesen Desaster steuern. Grosse Proviteure die Privatsender und die Zeitungen. TV-Abos wird wohl kaum jemand für 1000.- Stutz Amateur-News bestellen.
  • ostpol76 19.01.2018 21:38
    Highlight Highlight Dann kann sich ja die SRG wieder auf die faule Haut legen und kann so weitermachen wie bisher.
    • Jol Bear 20.01.2018 00:34
      Highlight Highlight Realistische Prognose: Zwei Drittel werden mit "Nein" stimmen. Damit der Moloch SRG und seine Lobby sich ansatzweise selbstkritische Fragen stellt und ernsthaft über eine minimale Reorganisation nachdenkt, wäre aber eine Ablehnung der Initiative mit 50,01 % erforderlich.
    • Beggride 20.01.2018 01:00
      Highlight Highlight Das glauben auch nur die Billag-Befürworter, die keinerlei Vertrauen in unserer Regierung haben.
    • P. Meier 21.01.2018 23:56
      Highlight Highlight Völlig richtig. Nur leider haben Sie die weiteren TV/Radios neben der SRG vergessen aufzuzählen, welche ebenfalls Gelder aus den Gebühren erhslten. Oder könnte es sein, dass Sie erst den Titel und die Schlagzeilen, statt den gesamten Initiativtext gelesen haben?
  • Luca Brasi 19.01.2018 21:29
    Highlight Highlight Also bei mir ist der Champagner so oder so kaltgestellt.
    Der Herr Milic ist eben typisch schweizerisch. Immer alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, damit man am Schluss ja nicht da steht wie die Kollegen vom gfs.bern damals bei der Minarettinitiative.
    Mehr Wagemut und Selbstsicherheit wie in den USA könnten da nicht schaden (ok, die 1000 Abstimmungen müssten da nicht sein ;)).
    Here's to you, old sport!
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  • Bazoo 19.01.2018 21:08
    Highlight Highlight Ich bin nicht sicher, ich weiss nicht, ich kann es nicht genau sagen... what? Mit Fachbegriffen um sich werfen kann dieser Milic ja. Aber viel informatives hatte er in diesem Interview irgendwie nicht zu sagen 😒
    • Charlie Brown 20.01.2018 05:50
      Highlight Highlight Er wurde zu einer Unfrage befragt, die er nicht durchgeführt hat. Er gibt daher die richtigen Antworten.
  • ubu 19.01.2018 20:58
    Highlight Highlight Der Mann hat recht. Gewonnen ist noch überhaupt nichts. Es braucht weiterhin Aufklärungsarbeit über die desaströsen Folgen dieser destruktiven Initiative.
  • ricardo 19.01.2018 20:43
    Highlight Highlight Von Champagner kaltstellen spricht in den Reihen der No-Billag-Gegner ganz bestimmt niemand. Noch ist alles offen. Mit unlauteren Methoden versuchen libertäre Kräfte und der unsägliche Gewerbeverband die Stimmbürger in die Irre zu führen. Initiativtext lesen und über die möglichen Konsequenzen nachdenken! Auf einfachste Fragen können diese Leute keine verbindlichen Antworten liefern. Statt der heutigen Flatrate will man uns werbeverseuchte Medien und Pay-Abos unterjubeln. Darum Nein zu No-Billag.
    • Roman h 19.01.2018 21:47
      Highlight Highlight Werbeverseucht?
      Auch SRF bringt Werbung in einer Sendung.
      Pay-Abos?
      Auch für SRF muss man bezahlen.
      Ja es ist nicht viel aber man muss.
      Sonst kann man selber entscheiden ob man sich etwas kaufen muss.
      Der einzige Grund für ein nein ist für mich Fussball.
      Aber leider macht mir der FC Basel die cl kaputt und ich muss die Spiele von barca im Internet schauen.
      Daher gibt es in meiner Familie nur noch 2 Leute die SRF nutzen.
      Für mich und die anderen wären es 450.- mehr im Jahr.
      Denoch bringt SRF tolle Sachen, zwar nicht für mich aber für andere.
      Sie selber haben ja keine verbindliche Antwort.
    • Charlie Brown 20.01.2018 05:52
      Highlight Highlight @Roman: Es geht nicht nur um SRF und schon gar nicht nur um Fernsehen.
    • who cares? 20.01.2018 10:37
      Highlight Highlight @Roman: 1. Es sind neu 365.- 2. Es ist pro Haushalt. Wenn du noch mit deiner Familie wohnst, die laut deinem Kommentar mind. 3 Personen umfasst, sind es max. 122.- pro Person. Wenn du noch von "anderen" redest, gehe ich davon aus, dass ihr mind. zu viert seid, dann wären es max. 91.- pro Person. Radio ist auch inbegriffen und damit sind nicht nur srf 1, 2 und 3 gemeint sondern auch die Lokalsender, die ohne Billag in ihrer Existenz bedroht wären.
  • Couleur 19.01.2018 20:42
    Highlight Highlight Wenn man sieht auf welchen News Portalen diese Tamedia Umfrage online war, sind bis auf 20min.ch so ziemlich alle Portale von den Konsumenten politisch links gerichtet. Von dem her wäre ich bezüglich der Resultate vorsichtig. Das gleiche Phänom sah man auf Blick.ch wo 63% die Initiative befürworteten. Dort sieht es politisch genau gegenteilig aus.
  • Ein Berner 19.01.2018 20:41
    Highlight Highlight Hochspannendes Interview. Und natürlich: das ist nur eine Umfrage. Entscheidend ist der 4. März. Die Initiative bleibt derweil, was sie immer schon war: zu radikal, nicht durchdacht, eben eine totale Bier-Idee. Nur, dass andere den Kater ausbaden sollen. Allen voran die Sprach- und andere Minderheiten, um die sich "der Markt" mangels Rendite nie und nimmer kümmern wird. Ganz klar: No Billag ist eine Zerschlagungsinitiative. No Billag zerstört die Medienvielfalt. Ja, die SRG muss - und wird - sich verändern. Aber No Billag ist kein Schuss vor den Bug. Sondern mitten ins Herz.
    • mcfri 20.01.2018 00:16
      Highlight Highlight Gleichwohl wollen wir eine SRG welche mehr auf die Kunden eingeht, den Kunden ins Zentrum stellt und dabei richtig innovativ ist. Leider können wir dazu nicht abstimmen.

Kurdin, Jesidin, Deutsche: Warum Düzen Tekkal nicht mehr schlafen kann

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