Schweiz
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So wollen die Grünen gegen den Klimawandel kämpfen



Die Grüne Partei der Schweiz will die eidgenössischen Wahlen 2019 zur «Klimawahl» machen. An ihrer Delegiertenversammlung in Emmen LU verabschiedeten die Mitglieder am Samstag eine entsprechende Wahlplattform.

Ein Kurswechsel hin zu einem «konsequenten Klimaschutz» stehe dabei im Vordergrund, teilte die Partei am Samstag mit. So beschlossen die Delegierten etwa, die Gletscherinitiative zu unterstützen. Zudem beauftragten sie die Geschäftsleitung damit, die Lancierung einer Initiative zu einer Flugticket-Abgabe zu prüfen, falls das Parlament dahingehend keine Massnahmen beschliesst.

Die Parteipraesidentin der Gruenen Schweiz, Regula Rytz bei einer Abstimmung anlaesslich der Delegiertenversammlung der Gruenen Schweiz , am Samstag, 12. Januar 2019 in der Hochschule Luzern Design & Kunst im Emmenbruecke. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Regula Rytz leitete die Delegiertenversammlung. Bild: KEYSTONE

Parteipräsidentin und Nationalrätin Regula Rytz (BE) sagte vor den Delegierten, dass die Grünen die Wahlen 2019 gewinnen müssten, um «die Schweiz auf Klimakurs» zu bringen. Dabei sollen mehr Frauen und mehr junge Menschen den Sprung ins Parlament schaffen. Als Ziel nannte Rytz, «mindestens vier Sitze im Nationalrat vorwärts zu machen und im Ständerat besser vertreten zu sein».

Die Grünen wollen sich aber auch für eine solidarische, offene und gerechte Gesellschaft einsetzen, wie sie weiter schreiben. So haben sie zusammen mit den Jungen Grünen und anderen Organisationen das Referendum gegen die AHV-Steuervorlage unterstützt, über das im Mai abgestimmt werden dürfte. Mit einem Nein zur Vorlage wollen sie «ein wichtiges Zeichen für mehr Steuergerechtigkeit setzen», wie es heisst.

Zur Zersiedelungsinitiative ihrer Jungpartei beschlossen die Grünen einstimmig die Ja-Parole. Der Schutz des Kulturlandes und die massvolle Nutzung der Ressource Boden seien Kernanliegen der grünen Politik.

Die Initiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung» sieht vor, die Ausdehnung der Bauzonen gesamtschweizerisch auf unbestimmte Zeit zu stoppen. Bei Einzonungen soll künftig eine gleiche Landfläche von vergleichbarer Qualität ausgezont werden. Das Begehren kommt am 10. Februar an die Urne.

(dsc/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bosshard Matthias 14.01.2019 06:45
    Highlight Highlight Umweltschutz in Ehren keine frage aber diese Gletscher lüge kann ich nicht mehr hören.
    Wer das behauptet hat von der Entstehung de Planeten keine Ahnung den der Planet ist nicht fertig in seiner Entwicklung nur aufgrund des Menschen.
    Peinliche Behauptungen Populismus vom feinsten nur damit man wieder schwachsinnige Steuern einführen kann das Klima ändert sich seit Millionen von Jahren ob mit oder ohne Mensch.
  • Schneider Alex 13.01.2019 15:17
    Highlight Highlight Sie werden die Welt retten!
  • Fairness 13.01.2019 07:41
    Highlight Highlight Solange die Kurve für den CO2-Anstieg von Indien zB die nächsten Jahre fast senkrecht in den Himmel steigt, ist unser Einfluss verschwindend klein. Fliegen mit extremen CO2-Werten ist viel zu billig geworden und muss generell wieder viel teurer werden. Sozial hin oder her. Esmussja nicht jeder den Flieger wie den Bus nehmen können.
  • Spooky 12.01.2019 19:00
    Highlight Highlight Eine Flugticket-Abgabe ist asozial.
    Aber trotzdem: Ich wünsche mir Regula Rytz als Bundesrätin.
    • andrew1 13.01.2019 10:49
      Highlight Highlight Zumindest könnte man mal die 7.0% mwst draufhauen wie sonst überall ja auch.
  • Fräulein Sarahs Gespür für den ISLAM 12.01.2019 18:41
    Highlight Highlight Grüne Ideen in Ehren, bei den Grünen happerts aber bei der restlichen Politik.
    Wenn ich für Umweltschutz bin, heisst das noch lange nicht, dass ich der unbeschränkten Zuwanderung, Tür und Tor öffnen will.
    • Fairness 13.01.2019 07:43
      Highlight Highlight Korrekt! Das widerspricht sich total. Bei der SP dasselbe.
    • andrew1 13.01.2019 10:52
      Highlight Highlight Oder arbeitnehmerschutz und zuwanderung. Beisst sich auch gewaltig. Am ende vom tag herrscht das prinzip von angebot und nachfrage. Das sah man schön in den 80ern als leute "auf vorrat" angestellt wurden. Oder als man die lohnforderung von 3000 fr kommzniziert hat am bewerbungsgespräch. Wollen sie nicht 4000? Nehmen sie doch gleich 5000.
  • mikel 12.01.2019 17:47
    Highlight Highlight Ich freue mich für die Grünen, dass sie nun auch politisch ernten können. Lange genug wurden sie gar nicht ernst genommen, als Birkenstockträger belächelt, dabei sind die Grünen nichts weniger als die Partei, die die Zeichen der Zeit schon länger erkannt hat.
    • leu84 12.01.2019 18:00
      Highlight Highlight Da wähle ich lieber die Grünliberalen. Das sind im Vergleich zu den Grünen Praktiker und keine Fingerzeig-Theoretiker. Ausnahme von Bäumle.
    • mikel 12.01.2019 23:41
      Highlight Highlight Praktiker? Die Grünliberalen wollen 5er und sWeggli. Das mag bei vielen Leuten gut ankommen, am Ende wird es aber nicht ausreichen, um die ökologischen Probleme adäquat anzugehen.

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