Schweiz
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Christophe Darbellay (PDC), a gauche, et le Conseiller d'Etat, Oskar Freysinger de la formation

Freude und Frust: Christophe Darbellay und Oskar Freysinger am Sonntag in Sitten. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Das Wallis liegt hinter den sieben Bergen – aber nicht hinter dem Mond

CVP-Kandidat Christophe Darbellay zeugt ein uneheliches Kind und liegt trotzdem vorne. Linke und Grüne sind im Hoch, dafür bangt SVP-Provokateur Oskar Freysinger um seinen Sitz: Die vermeintlich rückständigen Walliser verblüffen die «Üsserschwiiiz».



Die Zeiten ändern sich. Im März 2013 zog Oskar Freysinger triumphal in die Walliser Kantonsregierung ein. Der SVP-Provokateur erreichte im ersten und zweiten Wahlgang das mit Abstand beste Ergebnis aller Kandidierenden und festigte für viele Auswärtige das Image der Walliser als reaktionärer Menschenschlag, dem Recht und Regeln egal sind.

Am Sonntag zeigte sich ein ganz anderes Bild: Statt sich in den Strassen von Sitten feiern zu lassen, musste der sichtlich niedergeschlagene Freysinger seine Schlappe erklären. Im ersten Wahlgang landete er nur auf Platz sechs, womit er abgewählt wäre. Verloren ist nichts, wegen des speziellen Walliser Systems ist noch niemand durch. Aber sein Sitz wackelt bedenklich.

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Freysinger kommentiert seinen Wahlflop. Video: YouTube/rro Oberwallis

Angesichts der drohenden Niederlage zeigte sich der «Pissoir-Poet» von seiner wehleidigen Seite. «Der Hass war unglaublich gross», kommentierte Freysinger die von seinen Gegnern geführte Kampagne. Dies allerdings hat er sich selber zuzuschreiben, mit seiner umstrittenen Amtsführung als kantonaler Erziehungsdirektor und nicht zuletzt mit dem eigenen, aggressiven Wahlkampf.

Von wegen Glanzresultat

In der «Üsserschwiiz», wie die (Ober-)Walliser den Rest des Landes bezeichnen, reiben sich dennoch viele die Augen. In den medialen Vorschauen galt Freysingers Wiederwahl als Formsache. Den Vogel abgeschossen hat die «NZZ am Sonntag» mit der Behauptung, die Walliser würden den SVP-Staatsrat trotz seiner Affären «mit einem Glanzresultat» bestätigen.

Solche Einschätzungen sind ein Abbild der Vorurteile gegenüber einem Menschenschlag, der hinter den sieben Bergen lebt und einen Dialekt spricht, den man in seiner reinen Form (nicht in der verwässerten von Rainer Maria Salzgeber) kaum versteht. Die Walliser gelten als dickschädelige Eigenbrötler. Beispiele gibt es genügend, neben Freysinger etwa Sepp Blatter, Pascal Couchepin oder Christian Constantin.

Kirche nicht mehr allmächtig

Im Wallis werden Wölfe und andere geschützte Tiere abgeknallt, Bergbahnen und sonstige Bauten ohne Bewilligung in die Landschaft gepflanzt oder bizarre Affären wie jene um den Weinhändler Dominique Giroud kultiviert. Leukerbad wurde als erste Schweizer Gemeinde unter Zwangsverwaltung gestellt, weil die Dorfoberen Prunkbauten errichtet, die dadurch entstandene massive Verschuldung vertuscht und in die eigene Tasche gewirtschaftet hatten.

L'ancien president du Grand Conseil Nicolas Voide (PDC) pose dans son cabinet de Martigny, ce mardi, 3 janvier 2017, a Martingny. Il figurera sur une liste commune avec les UDC Oskar Freysinger et Sigrid Fischer-Willa, intitulee «Ensemble a droite», pour les elections cantonales au Conseil d'Etat valaisan 2017. La candidature de Nicolas Voide sera directement opposee à celle de Christophe Darbellay (PDC). (KEYSTONE/Olivier Maire)

Die «wilde» Kandidatur von Nicolas Voide war ein Fehlschlag. Bild: KEYSTONE

Das Wallis ist eine eigene Welt, aber auch sie ist im 21. Jahrhundert angelangt. Die katholische Kirche mag mächtiger sein als in der übrigen Schweiz, aber sie ist nicht mehr allmächtig wie in früheren Zeiten. Das zeigte sich im diesjährigen Wahlkampf, in dem Oskar Freysinger mit einer rechtsbürgerlichen Allianz und dem «wilden» CVP-Kandidaten Nicolas Voide versuchte, die Wahl des früheren CVP-Präsidenten Christophe Darbellay in die Kantonsregierung zu sabotieren.

Köppel trumpt

Dabei zielte das Rechtsbündnis auf Darbellays vermeintlich grösste Schwachstelle. Im letzten Herbst war bekannt geworden, dass der dreifache Vater ein uneheliches Kind gezeugt hatte. Vor nicht allzu langer Zeit wäre dies im Wallis einem politischen Todesurteil gleichgekommen. Darauf spekulierten auch Freysinger und Co. Schliesslich tauchte sogar Roger Köppel im Wallis auf und trumpte im Regionalfernsehen, da würden «noch immer irgendwelche Kinder hervorkommen».

Freysinger distanzierte sich halbherzig. Sein Abschussversuch wurde zum Rohrkrepierer. Das Walliser Stimmvolk bescherte dem «Sünder» Darbellay das beste Ergebnis aller Kandidierenden. Hinter ihm folgten die beiden anderen Kandidaten von CVP und CSP, während Sprengkandidat Nicolas Voide unter ferner liefen landete. «Die C-Parteien rückten enger zusammen und standen wie eine Mauer so hoch wie jene der Grande Dixence hinter ihrer offiziellen Liste», schrieb der «Wallliser Bote».

Auch Oskar Freysinger selbst geriet unter Beschuss. Mit umstrittenen Personalentscheiden, der Reichskriegsflagge im Keller und den Flirts mit Rechtsradikalen in Europa hatte er sich einige Fehltritte zu viel geleistet. Hinzu kam eine polarisierende Kampagne. Symptomatisch war die Kundgebung, die der Lehrer Yannick Délitroz in Sitten im Alleingang organisiert hatte. Rund 1000 Personen nahmen teil, ein beachtlicher Aufmarsch in dem lang gezogenen und verzweigten Kanton mit zwei Sprachregionen.

SP vor historischem Erfolg

«Die C-Wähler haben Christophe Darbellay seinen Seitensprung verziehen, Freysinger dessen politische Ausreisser hingegen nicht», kommentierte der «Walliser Bote». Besonders bitter für die SVP: Auf den Plätzen vier und fünf rangieren gleich zwei Sozialdemokraten, die bisherige Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten und der frühere Nationalratspräsident Stéphane Rossini. Seine Kandidatur war intern umstritten, nun winken der SP zwei Sitze in der Kantonsregierung.

CAPTION CORRECTION: CORRIGE LE PRENOM DE ROSSINI -- Esther Waeber-Kalbermatten Conseillere d'Etat, et Stephane Rossini du PS, lors des elections au Conseil d'Etat valaisan ce dimanche 5 mars 2017 a Sion. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Esther Waeber-Kalbermatten und Stéphane Rossini verblüfften mit ihrem Resultat. Bild: KEYSTONE

Dies wäre die eigentliche Sensation, denn für die Linke war das Wallis lange eine politische Wüste. In keinem grösseren Schweizer Kanton mussten sie länger auf den Einzug in die Regierung warten. Erst vor 20 Jahren konnte «Übervater» Peter Bodenmann nach mehreren vergeblichen Anläufen den Bann brechen. Der heutige Hotelier hatte sich für das Zweierticket stark gemacht. Noch ist nichts entschieden, aber die Chancen für den historischen Erfolg sind intakt.

Mindestens so bemerkenswert ist der Vormarsch der Grünen im Parlament, wo sie gleich sechs Sitze hinzugewannen. Hauptgrund ist ein neues Wahlsystem, dennoch verblüfft dieser «Erdrutsch» in einem Kanton, in dem die Devise «Nur ein toter Wolf ist ein guter Wolf» zu gelten scheint. Und wo der Kampf gegen die Zweitwohnungsinitiative und das revidierte Raumplanungsgesetz so heftig geführt wurde wie sonst nirgends.

Das Wallis ist eine spezielle Welt. Es kann sein, dass Oskar Freysinger die Wiederwahl am 19. März schafft. Dennoch steht spätestens seit diesem Sonntag fest, dass das Wallis vielleicht hinter den sieben Bergen liegt – aber nicht hinter dem Mond.

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    Alle Leser-Kommentare
  • anonüm 09.03.2017 15:44
    Highlight Highlight Ich frage mich manchmal wirklich was wir Walliser grauenhaftes getan haben, dass unser Ruf dermassen schlecht ist. Klar, haben wir Leute die Fehler begangen haben wie Freysinger oder Blatter. Aber diese gibt es in anderen Kantonen auch. Wir werden als Mörder (Wolf), Hinterwäldler und sonstiges beschrieben... Und was tun wir dagegen? Wir empfangen euch alle herzlich in unseren Touristendestinationen..

    Ich weiss, dass dieser Kommentar wenig mit dem obigen Text zu tun. Aber ich denke das musste mal gesagt werden.
  • jules_rules 07.03.2017 19:10
    Highlight Highlight Eine spannende und ausgewogene Analyse gibts sonst auch noch von den Wallisern selber, nämlich hier:

    http://kanal9.ch/tagesinfo-vom-06-03-2017/
  • Saul_Goodman 07.03.2017 08:19
    Highlight Highlight Gerade wenn ich an andere bergregionen denke (berner oberland, appenzell, toggenburg,usw.) Erscheinen mir die walliser alles andere als reaktionär und konservativ.
    Dass ein svpler evtl. Wieder abgewählt wird hängt wohl einfach an der geringen verankerung.
    Die trotz wahl eines hardliners fand vor 4 jahren statt, jetzt hat man gemerkt dass er nichts taugt und wird abgewählt, anstatt dass man seinem dummen gefassel (alle anderen sind schuld) weiter beachtung schenkt
  • Thinktank 07.03.2017 07:40
    Highlight Highlight Das schöne am christlichen Glauben ist, dass man von Montag bis Samstag sündigen kann und dann am Sonntag in den Himmel schaut, wo die Absolution herunterregnet. Aussereheliche Kinder stören in Zeiten von Tinder, das auch im Wallis funktioniert, wohl kaum noch jemanden. Das spezielle am Wallis ist, dass jeder jeden kennt und mit ihm meist über sieben Ecken verwandt ist. Man ist meist froh, wenn man nicht eine Cousine/Cousin heiraten muss. Es hat sich daher auch ein etwas sonderbares mauschliges Rechtsverständnis etabliert.
    • Fabio74 07.03.2017 17:02
      Highlight Highlight Das schöne ist dass wir in einem Land leben wo solche Geschichten schlicht unwichtig sind weil privat
  • Spooky 07.03.2017 00:33
    Highlight Highlight Darbellay zeugte ein aussereheliches Kind. Mir doch egal. Von mir aus kann er ein Harem haben und hundert aussereheliche Kinder zeugen.

    Aber wenn die bigotten Walliser konsequent sein wollen, dann müssen sie ab sofort aus der katholischen Kirche austreten und ihre Walliser Kirchen und Kapellen schliessen.

    Alles andere ist Heuchelei. Die Walliser sind nicht mehr ernst zu nehmen.
    • OkeyKeny 07.03.2017 01:48
      Highlight Highlight Aha. Ich sehe den Zusammenhang irgendwie nicht.
    • Fabio74 07.03.2017 06:31
      Highlight Highlight Wo ist der Zusammenhang? Da wohl fast keiner lebt wie es dir Kirche verlangt müssten alle austreten. Aber es muss nun mal jeder selber wissen
    • Spooky 07.03.2017 17:48
      Highlight Highlight Wenn die Walliser einem hohen Politiker ihre Stimme geben, obwohl er gegen ihre katholischen und familiären Wertvorstellungen handelt, aber zugleich einen Lehrer fristlos entlassen, weil er kein Kreuz in der Schulstube will, dann sind die Walliser nicht mehr ernst zu nehmen.

      [http://www.bielertagblatt.ch/nachrichten/schweiz/kruzifix-als-zankapfel-walliser-lehrer-fristlos-entlassen]
  • Luca Brasi 06.03.2017 21:47
    Highlight Highlight Die Zürcher Sicht auf die Restschweiz ist doch sowieso geprägt von Vorurteilen über Provinzler (Stichwort: Zürischnurre), während sie selbst alles unternehmen um urban und liberal zu wirken (siehe NZZ-Kommentar). Dabei kommt doch die heutige SVP genau aus dieser Ecke der Schweiz. Voll die Provinzler. ;)
  • eulach 06.03.2017 20:57
    Highlight Highlight Diese angestrengt-bemühte Romantisierung erweckt den Eindruck, dass der Schreiber nicht gerade viel Zeit in den heraufbeschwörten Tälern verbracht hat. Das Wallis ist schon immer einen etwas eigensinnigen Weg gegangen, stimmt. Zu implizieren, es sei in irgendeiner besonderen Form "Reaktionär", ist jedoch vereinfachender Mumpitz—man erinnere sich bspw. an die Gemeinde Unterbäch, die 1957 als erste Schweizer Instanz Frauen zur Urne liess. Tendentiell aufmüpfig oder autoritätskritisch hätte es vielleicht besser getroffen.
    Beste Grüsse von einem (emigrierten) Saaser!
  • OkeyKeny 06.03.2017 19:12
    Highlight Highlight Oooh das macht mich stolz! 😍😍😍
  • Majoras Maske 06.03.2017 18:40
    Highlight Highlight Ich hoffe, die Walliser wählen im zweiten Wahlgang nochmals gleich. Das wäre immerhin ein Vorbild für andere Kantone mal die nervigsten abzuwählen...
  • gelb 06.03.2017 18:33
    Highlight Highlight So sehr ich mir die Abwahl von Freysinger wünsche, bin ich überzeugt das er wiedergewählt wird. Ich denke nicht, dass die Walliser zwei SP Regierungsräte möchten und bei der FDP gibt es keinen vernünftigen Kandidaten welcher Freysinger konkurrieren könnte. Vielleicht werde ich ja eines Besseren belehrt.

    Erwähnenswert ist das es grosse regionale Unterschiede gibt. So ist im Oberwallis die Linke praktisch inexistent und die FDP sowieso. Im Unterwallis hingegen ist die FDP sehr stark und die Grünen konnten hier deutlich zulegen. Das Oberwallis ist deutlich konservativer als das Unterwallis.
    • pamayer 06.03.2017 20:25
      Highlight Highlight Vive les romands!
    • Aubergine 06.03.2017 21:00
      Highlight Highlight Es stimmt auch nicht ganz, dass das Oberwallis viel konservativer ist auch das ist Regional bedingt. Alle grösseren Ortschaften haben Esther Waeber Kalbermatten Freysinger vorgezogen. Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass die Abgelegenen Bergdörfer konservativ wählen...
      Und Rossini wurde im Oberwallis nicht gewählt weil er als Unterwalliser schlechter die Interessen der Oberwalliser vertreten kann.(Gängige Meinung)
    • gelb 06.03.2017 23:03
      Highlight Highlight Doch das stimmt schon. Vergleiche die Abstimmungsergebnisse zwischen Unter- und Oberwallis. Auch das Wahlergebnis spricht eine deutliche Sprache. Von den 34 Oberwalliser Grossratssitze hat die SP bloss deren vier und die FDP gar keine erobert.
      Die Esther Waeber hatt ein solch tolles Resultat im Oberwallis erzielt, weil die Oberwalliser weiterhin zwei Regierungsmitglieder stellen möchten. Dadurch wird auch mal die Parteizugehörigkeit vergessen.
  • RETO1 06.03.2017 17:57
    Highlight Highlight @P.Blunschi
    die SVP hat im Parlament zwei Sitze dazugewonnen.
    Eine Zeile nur und ihr Beitrag wäre um vieles seriöser rübergekommen
    • Peter 06.03.2017 18:47
      Highlight Highlight Macht das wirklich einen solchen Unterschied aus? Man kann diese Sitzgewinne ebenfalls als Teil der Walliser "Normalisierung" betrachten. Wie in anderen "Stammlanden" wird die CVP zunehmend durch die SVP bedrängt. Allerdings hat sie immer noch deutlich mehr Sitze.
    • RETO1 06.03.2017 18:54
      Highlight Highlight SVP-Sitzgewinne = Normalisierung,
      das haben sie schön gesagt bzw. geschrieben
    • äti 06.03.2017 19:29
      Highlight Highlight Zudem hat die CVP trotz dem guten Ergebnis Sitze verloren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 06.03.2017 17:37
    Highlight Highlight SVP-chefpropagandist köppel könnte doch herrn freysinger anstellen. das gedicht der woche verfasst von oskar freysinger - vexillologie (fahnenkunde) für anfänger!
    dies würde den freien fall der weltwoche vielleicht etwas stoppen, und das parteiblättchen qualitativ und auflagemässig in ungeahnte spähren hieven...
    • dr. flöckli 06.03.2017 19:27
      Highlight Highlight Ich glaube, die Blitzis haben die Ironie nicht verstanden, hoffe ich zumindest. Super Kommentar😂
    • äti 06.03.2017 19:30
      Highlight Highlight Ich fürchte, da hilft ausser viel Geld gar nichts.
    • Sleepimust 06.03.2017 19:40
      Highlight Highlight Oder gleich eine eigene Sendung auf Teleblocher. Als Vorlage könnte Sheldon Cooper's "fun with flags" dienen😄
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samurai Gra 06.03.2017 17:36
    Highlight Highlight Ich als Berner Oberländer habe kein Problem mit dem Walliserditsch. Klar gibt es Wörter die man schlicht nicht kennt doch das habe ich in der Ostschweiz auch.
    Obwohl ich die Ostschweizer besser Verstehe als sie mich.

    Zum Thema Freysingiger: Er zeigt das Typische SVP Verhalten. Gewinnt man, ist es der Wille des Volkes, verliert man, Spricht man von Hexenjagten und Hetze oder gar von Verschwörung. Nur sie zählen, sonst niemand
  • Blutgrätscher 06.03.2017 17:33
    Highlight Highlight Hatte das Glück, den Freysinger schon persönlich zu sehen/sprechen.

    An einer Buchlesung, an der er das Eröffnugswort geben durfte. Dies tat er auch, und zwar mit einem seiner eigenen Gedichte. Auf Italienisch.

    Warum genau auf Italienisch? Keine Ahnung, wenigstens wusste nacher jeder, dass er Italienisch kann.

    Auch beim Apéro kam eigentlich nur ein Gedanke auf:
    "Sone schmirrige Siäch gfinnsch sälte!"
  • piedone lo sbirro 06.03.2017 17:28
    Highlight Highlight staatsmännisch und pseudointellektuell wirkt seine brille, der Kopf dahinter eher verwirrt und verbissen.
    das wars dann mit der rechten revolution im wallis. adieu herr freysinger, sie können sich jetzt wieder dem dichten und reisen an rechte veranstaltungen widmen.
    vielleicht braucht marine le pen noch unterstützung.

    polemisieren und polarisieren reicht für ein mandat in einer regierung halt bei weitem nicht aus - das musste ja schon SVP-übervater blocher selber erfahren.
    • äti 06.03.2017 19:33
      Highlight Highlight ... und ob Marine Hilfe braucht, vor allem argent.
  • Stratford-upon-Avon 06.03.2017 17:23
    Highlight Highlight Den "Dialekt, den man in seiner reinen Form kaum versteht" spricht nur ein Viertel der Walliser. Die anderen drei Viertel sprechen Französisch.
    • who cares? 08.03.2017 08:04
      Highlight Highlight Nicht dass ich das besser verstehen würde🙊

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