Schweiz
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Krempeln die SBB die Bahnhöfe um? Kioskflächen werden neu ausgeschrieben



Die SBB eröffnet das Rennen um die begehrten Kiosk- und Verpflegungsstände in den Bahnhöfen. Sie schreibt diese per 2021 aus. Ende 2020 laufen der Mietvertrag für Kioskflächen mit dem Handelsunternehmen Valora sowie diverse Mietverträge für Flächen in SBB-Bahnhöfen.

Valora zeigt sich gelassen – das Unternehmen rechnet sich laut einem Sprecher «sehr gute Chancen» aus.

Der Kiosk der zur Valora Gruppe gehoerenden ''k kiosk'' , im Bahnhof Bern, am Montag, 10. November 2014 in Bern. Der Handelskonzern Valora uebernimmt mit Naville (LS Distribution Suisse) den groessten Kioskbetreiber und Pressegrossisten der Westschweiz, wie das Unternehmen am Montag, 10. November 2014 bekannt gab. Mit den 175 Verkaufsstellen von Naville will Valora ihr Kiosk- und Conveniencegeschaeft auf die gesamte Schweiz ausdehnen. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Ein Valora-Kiosk am Banhof Bern Bild: KEYSTONE

Mit der Ausschreibung fokussiere sich die SBB verstärkt auf den Trend zu Convenience-Angeboten und trage dem wachsenden Wettbewerb in diesem Umfeld Rechnung, teilte die Bahnbetreiberin am Freitag mit.

Dabei öffnet die SBB ihre Bahnhofsflächen explizit auch für die Konkurrenz aus dem Ausland. Die SBB freue sich auf «innovative zukunftsweisende Konzepte von nationalen und internationalen» Anbietern, heisst es in der Mitteilung.

Die Ausschreibung umfasst 265 Kiosk- und Convenience-Flächen in der ganzen Schweiz. Sie läuft ab dem heutigen Freitag und endet am 14. Dezember um 16 Uhr. Die Vertragspartner werden voraussichtlich Mitte 2019 bekanntgegeben.

1200 Kioske Valora-Kioske

Bislang ist Valora mit Ladenformaten wie K Kiosk, Avec, Press&Books, Caffé Spettacolo oder Brezelkönig in den Schweizer Bahnhöfen stark präsent. Das Handelsunternehmen arbeitet schon seit 100 Jahren mit der SBB zusammen. Insgesamt betreibt Valora in der Schweiz knapp 1200 Kioske, Cafés, Brezelstände und Läden.

Welchen Anteil die Bahnhofsläden am Gesamtumsatz der Gruppe ausmachen, gibt Valora nicht bekannt. «Die Ausschreibung ist aber sehr wichtig für uns», sagte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. (sda/awp)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pisti 15.06.2018 12:36
    Highlight Highlight 7Eleven wäre mal was, aber die Linken werden es schon zu verhindern wissen.
    • Posersalami 15.06.2018 14:47
      Highlight Highlight 7Eleven? Ernsthaft?

      Was gibts denn da, das es bei Valora nicht gibt? Snickers, Cola, Pringles.. es gibt ÜBERALL das gleiche zu kaufen.
    • Demo78 15.06.2018 15:50
      Highlight Highlight 7Eleven sind 24h geöffnet
  • Leckerbissen 15.06.2018 11:33
    Highlight Highlight die SBB vergeben Ihre Kioskflächen an diverse Anbieter? ABER WEHE der Bund will Teile des Schienennetzes an diverse Anbieten geben, da täuibelet dann die Bahn ordentlich.
  • Hier könnte Ihre Werbung stehen 15.06.2018 10:56
    Highlight Highlight Ich hoffe es hat wieder mehr platz für regionale und private Kiosks / Essensstände. Der Valora-Einheitsbrei nervt ziemlich, überall gibt es das Gleiche.
    • sowhat 15.06.2018 12:35
      Highlight Highlight Ich glaube eher es wird an grosse Ketten gehen. National oder international. Nach 2-3 Jahren kommt dann dir grosse Bereinigung, weil das Kosten / Umsatzverhältnis falsch eingeschätzt würde. We'll See... http:///
  • Madmessie 15.06.2018 09:33
    Highlight Highlight Endlich ist Schluss mit dem Einheitsbrei.
    • Posersalami 15.06.2018 10:36
      Highlight Highlight Wieso? Im Zweifelsfall wird der Einheitsbrei aus der Schweiz mit einem aus dem Ausland ersetzt, der dann die selben Produkte zum selben Preis anbieten wird.
    • Rookie 15.06.2018 13:29
      Highlight Highlight Falsch: Es wird noch teurer werden. Schliesslich wird es ja trotzdem gekauft....

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