Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Demo für Lohngleichheit, Bern

Mehr als 40 Organisationen haben zu der nationalen Kundgebung für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung aufgerufen. Bild: Twitter

20'000 demonstrieren in Bern für Lohngleichheit

22.09.18, 15:16 22.09.18, 16:52


In Bern ist die nationale Kundgebung für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung im Gang. Mehr als 40 Organisationen haben zu der Demonstration vor dem Bundeshaus aufgerufen. 

Die Gleichstellung sei vor 37 Jahren in der Verfassung verankert worden, das Gesetz dazu sei seit 22 Jahren in Kraft. Dennoch seien Macht und Geld auch heute unterschiedlich auf Frauen und Männer verteilt, erklärten Sprecherinnen von Gewerkschaften und verschiedenen Organisationen auf dem Bundesplatz.

«Egal ob Luis oder Luisa»

Bunte Ballone und viele Transparente prägten das Bild auf dem prall gefüllten Bundesplatz. «Egal ob Luis oder Luisa – gleicher Lohn!» war auf einem Transparent zu lesen, «Lohngleichheit geht uns alle an» auf einem anderen.

Am Umzug durch die Innenstadt gab es auch einen Demoblock für einen Frauenstreik am 14. Juni 2019. «Das braucht es, um zu zeigen: Ohne Frauen geht gar nichts», sagte eine Demonstrantin.

Mehrere hundert Personen demonstrieren bei der Nationalen Kundgebung fuer Lohngleichheit und gegen Diskriminierung

«Für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung» steht auf dem Transparent. Bild: KEYSTONE

Frauen verdienten rund einen Fünftel weniger als Männer, seien in Politik und Wirtschaft untervertreten und verrichteten den Hauptteil der unbezahlten Arbeit. Jeder Frau entgehe so pro Monat im Schnitt 600 Franken, hiess es an der Demonstration. Diese Gelder fehlten der Frau, ihrer Familie und ihrer Altersvorsorge – und sie fehlten auch bei den Steuereinnahmen. 

Forderung nach obligatorischen Lohnkontrollen

Der Nationalrat müsse das Gleichstellungsgesetz mit wirksamen Instrumenten durchsetzen, fordern die Demonstrierenden. Dazu brauche es obligatorische Lohnkontrollen sowie Sanktionen für Firmen, die sich dagegen wehrten. 

Der Ständerat habe der Vorlage bereits die Zähne gezogen. Der Nationalrat solle am Montag den minimalen Bestimmungen zur Lohnkontrolle zustimmen. In der grossen Kammer ist ein knapper Entscheid zu erwarten: Die vorberatende Kommission hat zugestimmt, allerdings mit hauchdünner Mehrheit. 

Folgt ihr der Nationalrat, müssen grosse Unternehmen künftig prüfen, ob sie Männern und Frauen für gleichwertige Arbeit gleich viel zahlen. Eine Minderheit aus SVP- und FDP-Vertretern beantragt, gar nicht erst auf die Vorlage einzutreten. (sda)

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Lohngleichheit zwischen Mann und Frau - Fehlanzeige!

Video: srf

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

92
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
92Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • w'ever 23.09.2018 14:05
    Highlight ich hab da mal eine frage an euch:
    findet ihr es richtig, dass zum beispiel im tennis bei einem US Open, die Siegerin gleich viel verdient wie der Sieger???
    5 3 Melden
  • kafifertig 23.09.2018 01:11
    Highlight Voll Einverstanden!
    Ich will auch den gleichen Lohn haben.
    Den gleichen Lohn wie Sergio Ermotti, Severin Schwan oder Joseph Jimenez.
    15 5 Melden
  • Wambolium 22.09.2018 22:57
    Highlight Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist ausserdem gar nicht möglich, da der Lohn etwas sehr individuelles ist.

    Person A und Person B können die gleiche Berufserfahrung, Ausbildung, Weiterbildung etc. haben aber trotzdem einen unterschiedlichen Lohn haben.

    Es kommt nämlich immernoch darauf an, wie gross die Firma ist, ob man im Job geregelte regelmässige Arbeitszeiten hat oder nicht etc.

    Das heisst der Lohnunterschied der existiert muss nicht unbedingt auf Diskriminrung zurück zu führen sein.
    24 8 Melden
    • kafifertig 23.09.2018 01:14
      Highlight kleines Detail vergessen: Das stimmt selbst dann, wenn A und B dasselbe Geschlecht haben, dazu noch dieselbe sexuelle Orientierung, dazu noch dieselbe Hautfarbe, dazu noch denselben BMI-Index, dazu noch gleich viele Kinder, etc.
      17 2 Melden
  • Wambolium 22.09.2018 22:52
    Highlight Der "Nicht-erklärbare"-Lohnunterschied der BFS-Statistik ist mMn auch nicht wirklich aussagekräftig.

    So sind zB Berufspausen nicht berücksichtigt worden. Das heisst Lohnunterschiede, die auf Berufspausen zurück zuführen sind, sind in der BFS Statistik als "nicht-erklärbar" definiert. Viele Leute definieren das dann schon als "Lohndiskriminierung", obwohl es offensichtlich nicht stimmt.

    25 2 Melden
  • Wambolium 22.09.2018 22:33
    Highlight "Frauen verdienten rund einen Fünftel weniger als Männer"

    Okay, wenn man den Median-Lohn aller Frauen mit dem Median-Lohn aller Männer vergleicht, erhält man dieses Resultat.

    Das Problem ist aber, dass der Vergleich der Median-Löhne die erklärbaren Unterschiede aussenvor lässt.

    Es gibt beispielsweise in den MINT-Berufen viel mehr Männer als Frauen. Und da man in MINT-Berufen hohe Saläre ausbezahlt bekommt, haben dann statistisch gesehen Männer auch einen höheren Median-Lohn.

    Das macht aber nichts da eine Informatikerin immer noch den gleichen Lohn erhalten kann wie ein Informatiker.

    31 1 Melden
  • bnezeli 22.09.2018 22:04
    Highlight Ich (als Frau) finde es sehr bedenklich, dass in der heutigen Zeit immer und überall gejammert und gefordert wird. Wenn ihr fleissig arbeitet, dann erhaltet ihr eure wohlverdiente Lohnerhöhung.

    Wenn ihr aber lieber demonstrieren geht und deswegen keinen Arbeitseinsatz leistet, ist für mich die einzige logische Folgerung, dass ihr es mit dem Lohn nie in eine höhere Köasse schafft.
    Ausserdem hat die Schweiz ein viel zu hohes Lohnniveau.

    Auffallend ist auch, dass an diesen Demos einen Grossteil der Demonstrantinnen noch nie einen Finger gekrümmt hat und für viele Arbeiten nicht tauglich ist.
    45 55 Melden
    • barbablabla 22.09.2018 22:27
      Highlight Also ich als Frau verstehe gerade die Welt nicht mehr.Bzw. ihre Welt nicht mehr.
      32 37 Melden
    • Juliet Bravo 22.09.2018 22:30
      Highlight Dein Beitrag ist ignorant und verleumderisch. Weisst du wer heute in Bern demonstriert hat? Weisst du, was diese Personen leisten, oder ggf. nicht?
      43 37 Melden
    • amyontheline 22.09.2018 23:13
      Highlight In manchen Branchen kann man noch so fleissig sein und erhält nicht mehr Lohn...
      15 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scheller 22.09.2018 21:57
    Highlight Der Lohn ist Verhandlungssache. Wer nicht verhandeln und sich nicht verkaufen kann, ist selber schuld. Egal ob Mann oder Frau...
    25 26 Melden
  • äti 22.09.2018 21:52
    Highlight Ich weiss tatsächlich nicht, warum Frauen nicht gleichviel verdienen sollen wie wir Männer.
    26 28 Melden
    • kafifertig 23.09.2018 11:59
      Highlight Mir scheint klar, dass die Frauen den Lohn bekommen, den sie verdienen.
      Die Arbeitgeber sind knallhart bemüht, so wenig Lohn wie möglich zu bezahlen. Das scheint bei Frauen, bzw. in Frauenberufen auf einem etwas tieferen Lohnniveau zu geschehen und muss an den Frauen selbst liegen.
      Würde ein Frau dieselbe Leistung erbringen, wie ein Mann, dann würden die Arbeitgeber ja Geld verschenken, stellten sie dafür einen teureren Mann ein. Arbeitgeber jedoch verschenken kein Geld.
      3 4 Melden
  • Sonnenfeld28 22.09.2018 21:13
    Highlight Äpfel mit Birnen zu vergleichen ist zu einfach. Es gibt auch Männer die für die gleiche Arbeit unterschiedlich verdienen. Gleiche Arbeit heisst nicht gleiche Leistung oder Einsatz. Das heisst Frauen und Männer sind gleichwertige Menschen.
    18 5 Melden
    • Juliet Bravo 22.09.2018 22:01
      Highlight Aber wenn die Unterschiede systematisch sind beim Geschlecht?
      7 24 Melden
  • ezclips 22.09.2018 19:57
    Highlight Jordan Peterson stellt sich gegen die geschlechtsspezifische Lohnlückenlösung von Island
    18 5 Melden
  • Simaina 22.09.2018 19:44
    Highlight Spannend, eine nicht repräsentative Analyse der Kommentierenden ergibt viele Männer, die sich über die Forderungen der Demo aufregen. Die Demonstration war für Lohngleichheit und GEGEN Diskrimination. Punkt! Das beinhaltet auch Diskrimination von Männern. Es braucht beide, Männer und Frauen, ein Miteinander um Bedingungen zu schaffen, in denen Männer wie Frauen sich gleichberechtigt entwickeln können, beruflich wie privat. Dass wir Frauen uns da aus unserer Comfort Zone bewegen müssen ist klar! Schade, dass sich die Herren Kommentatoren nicht darüber freuen können, sondern sich bedroht fühlen.
    43 35 Melden
    • äti 22.09.2018 21:25
      Highlight @gusg: welche Unwahrheiten?
      9 24 Melden
    • Threadripper 22.09.2018 22:16
      Highlight @äti
      Frauen verdienen NICHT weniger für die gleiche Arbeit!
      21 8 Melden
    • äti 23.09.2018 00:17
      Highlight .. wenn ja alles so klar und eindeutig ist, warum regen sich Männer hier auf?
      Meine lange Erfahrung zeigt, dass Frauen im selben Job/Team/Abteilung nicht dasselbe verdienten.
      5 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andrew1 22.09.2018 19:39
    Highlight Da würde ich als unternehmer einfach keine frauen anstellen. Dann können sie mir mit ihren protesten und kontrollen in die kappe.....
    30 50 Melden
    • grünezecke #fcksvpafd 22.09.2018 20:24
      Highlight Läck was bist denn du für ein chauvinist😐
      40 19 Melden
    • andrew1 22.09.2018 20:33
      Highlight Läck was bist denn du für ein feminist😐
      12 32 Melden
    • äti 22.09.2018 21:26
      Highlight @andrew1, ich stelle keine Männer an und spare viel Geld.
      19 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frances Ryder 22.09.2018 19:21
    Highlight Mich würde lieber die Statistik interessieren, wie vielen von den 20'000 die Gleichberechtigung so wichtig war, dass sie sich freiwillig für den Militärdienst gemeldet haben😁
    48 25 Melden
    • andrew1 22.09.2018 19:38
      Highlight Oder proteste gegen männermehrheit auf dem bau und im stadtbauamt. Aber das macht halt nicht so spass wie im management, die fingernägel könnten schaden nehmen und die finger werden schmutzig. Dann lässt man es lieber.
      32 35 Melden
    • Firefly 22.09.2018 20:22
      Highlight Andrew1, schon mal in der Pflege gearbeitet? Da werden auch die Finger schmutzig und körperlichen Belastung kommt die seelische zu einem miesen Lohn. Die auf dem Bau die Finger schmutzig machen, sind übrigens meist Ausländer.
      29 21 Melden
    • Juliet Bravo 22.09.2018 21:58
      Highlight andrew1 ziemlich chavinistisch. Geh mal in die Altenpflege oder ins Spital. Da werden Hände auch dreckig.
      12 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 22.09.2018 19:12
    Highlight Lohngleichheit steht im Gesetz. Alles andere ist schlecht verhandelt.
    34 18 Melden
    • Firefly 22.09.2018 20:41
      Highlight Oder masslose Selbst Überschätzung, wenn man es von der anderen Seite her betrachtet.
      14 10 Melden
    • uicked 22.09.2018 21:11
      Highlight Haha was für n Sch****. Jetzt schiebt man die Schuld den Fähigen zu. Eigene Unfähigkeit rechtfertigen😂
      7 4 Melden
    • El diablo 22.09.2018 21:33
      Highlight @Firefly Nein, wenn man mehr Geld bekommt, hat man so verhandelt, dass der Arbeitgeber einen höher einschätzt. Wer weniger bekommt hat einfach schlecht verhandelt.
      10 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nevermind 22.09.2018 18:53
    Highlight Der Weg zu Lohngleichheit zwischen Mann und Frau führt vermutlich zwingend über die offenlegung der Löhne allgemein. Es bräuchte also ein Gesetz, dass Firmen zwingt die Lohnbänder öffentlich zu machen und die Angestellten in Funktionsstufen einzuteilen.
    Solange der Lohn Verhandlungssache ist wird es keine überprüfbare Lohngleichheit geben. Die meisten wissen ja nicht einmal was ihre Mitarbeiter verdienen. Und wenn sie dann trotzdem mal die Wahrheit erfahren gibt es auch unter Männern ein grosses Hallo.
    27 14 Melden
    • kafifertig 23.09.2018 15:09
      Highlight Die Offenlegung der Löhne kann hier nichts bringen. Es gilt "gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit".
      Man müsste also zunächst die Gleichwertigkeit der Arbeit feststellen. Das aber ist unmöglich. Denn der Wert der Arbeit ist nicht definiert und lässt sich nicht grundsätzlich nicht allgemeinverbindlich definieren.
      Folglich muss man einsehen, dass gleiche Löhne keine Lohngerechtigkeit herstellen können. Gleichheit im Lohn bedeutet noch lange nicht Gleichheit in der Leistung, bzw. dem Wert der geleisteten Arbeit.

      0 0 Melden
  • Troll Watson 22.09.2018 18:12
    Highlight Huch! Schon ein Artikel online, dabei kam ich jetzt gerade eben von der Demo zurück.
    Muss sagen, dass ich erstaunt war, wie viele Menschen bei dieser Demonstration teilgenommen haben.
    Die Schweizer sind ja eher zurückhaltend was Demonstrationen angeht, da hört man schnell mal den Begriff "Linksversifft" und Krawalle. Jedenfalls in den Köpfen einiger Menschen.
    28 43 Melden
  • Adam Gretener (1) 22.09.2018 18:11
    Highlight 100 Nazis in Dortmund. 20'000 in Bern. Das stimmt mich etwas optimistischer. Einfach endlich das Phlegma mit Thailand-Ferien, iPhone und weiterem etwas hinterfragen.
    15 27 Melden
  • Thomas Bollinger (1) 22.09.2018 17:58
    Highlight Find ich nicht gut. Ich finde, Frauen sollten mehr verdienen, dann müssen wir nicht soviel arbeiten. 😉
    29 8 Melden
    • Flötist 22.09.2018 18:15
      Highlight Ja habe ich meiner Frau auch gesagt: Wenn sie als Ingenieur vollzeit arbeiten würde, würde ich mich sofort um Haus und Kind kümmern. Sofort.
      42 3 Melden
    • Firefly 22.09.2018 20:44
      Highlight Flotist, dann hast du die falsche Frau gewählt!?
      7 13 Melden
    • äti 22.09.2018 21:32
      Highlight Flötist, und wenn sie es macht bis du total überfordert.
      6 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Botti 22.09.2018 17:51
    Highlight Die Kollegen der NZZ haben sich die zahlen etwas genauer angeschaut. Ein grossteil der "gap" ist erklärbar. Dass die restlichen 2-7 % auf diskriminierung zurückzuführen sind, konnte noch niemand beweisen.

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/warum-frauen-weniger-verdienen-als-maenner-1.18599864
    51 26 Melden
    • Volande 22.09.2018 18:48
      Highlight Die nzz ist keine quelle in diesen fragen, fährt seit mehreren jahren eine ideologische kampagne
      19 45 Melden
  • w'ever 22.09.2018 17:14
    Highlight sollte so etwas nicht eher unter dem motto "arbeitsgleichheit" stattfinden?
    18 10 Melden
    • Troll Watson 22.09.2018 18:39
      Highlight Eigentlich schreien ständig alle über Gleichberechtigung, aber in Wirklichkeit geht es ja um Chancengleichheit.
      8 18 Melden
    • El diablo 22.09.2018 21:38
      Highlight @Troll Watson Wenn man Chamcengleichheit will, soll man aber auch die Pflichten gleich übernehmen. Sonst wäre das wiederum unfair. Aber Pflichten der Männer kennen oder ignorieren Feministinnen zu gerne.
      15 4 Melden
    • Firefly 23.09.2018 10:37
      Highlight Diablo, was sind denn Pflichten der Männer?
      1 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 22.09.2018 17:07
    Highlight Es ist 2018 und der auf Diskriminierung basierende Gender Pay Gap ist immer noch ein Mythos.
    32 20 Melden
  • pali2 22.09.2018 16:45
    Highlight Ja, Frauen verdienen weniger als Männer - doch in Studien, in welchen viele Kontrollvariablen reingenommen werden, ist der Lohnunterschied viel tiefer, als mit den Zahlen, mit welchen immer umhergeworfen wird. Ein grosser Teil des Lohnunterschiedes wird durch weniger Berufserfahrung erklärt (Kinder kriegen, Kinder aufziehen..). Vergleicht man Männer mit kinderlosen Frauen, sieht das ganze schon ganz anders aus. Deshalb bin ich auch für einen Vaterschaftsurlaub - dies würde den Lohnunterschied schon ziemlich schrumpfen lassen.
    158 37 Melden
    • Heinz Schmid 22.09.2018 18:07
      Highlight Solche Fantasiegebilde sind das Resultat von Nachplappern von Halbwahrheiten.
      Einerseits, ob erklärbar oder nicht, Frauen werden aufgrund einer temporären Abwesenheit benachteiligt. Und zwar nicht, für diese Zeit selbst, sondern Vor und Nach. 12% im Median das ganze Leben. z.B. von 25-35 Jahre, 38- 64.
      Andererseits sind 40% dieser Ungleichheit durch nichts zu erklären. Da gibt es kein anderen zulässigen Schluss als Diskrimination per Definition. (Das sind 5% Lohn, 7.4 in höher qualifizierten Jobs). Nochmal: Für absolut grundlose Ungleichheit arbeitet eine qual. Frau alle 14 Tage umsonst.
      20 45 Melden
    • Heinz Schmid 22.09.2018 18:15
      Highlight Nicht zuletzt: Bei Vorstössen hinsichtlich Vaterschaftsurlaub reden wir von 2 Wochen. Bei Mutterschaftsurlaub von 14.
      Nebst dieser nehmen Frauen auch Auszeiten, um die Familie aufzuziehen. Soll heissen: 2 Wochen Vaterschaftsurlaub haben keinen Effekt zur Lohnungleichheit.
      Zuletzt noch ein Beispiel:
      Beschliesse ich als Mann zu kündigen und verreise für ein paar Jahre, muss ich langfristig keine Lohneinbusse fürchten, obwohl dies gemäss dem Scheinargument "Mutterschaftsausfall" so sein sollte.
      18 12 Melden
    • Volande 22.09.2018 18:46
      Highlight Ne sorry, hier gehts um lohngleichheit, und für die doppelbelastung brauchst ja offenbar selbst keine statistik, wenn du „kinder aufziehen“ einfach so annimmst. Die forderung der demo ist bescheiden, lohngleicheit nur eine minimalpolitik. Die anständige bezahlung von care-arbeit wird auch noch kommen, zu recht.
      21 6 Melden
  • derEchteElch 22.09.2018 16:37
    Highlight „Frauen verdienten rund einen Fünftel weniger als Männer, seien in Politik und Wirtschaft untervertreten“

    Und wessen Schuld ist das?

    Ist es etwa die Schuld der Männer, wenn wenige Frauen in politische Ämter gewählt werden? Schliesslich gehen etwa gleich viele Männer und Frauen wählen. Frauen wählen halt nicht nur Frauen und Männer nicht nur Männer.
    44 15 Melden
  • skofmel79 22.09.2018 16:31
    Highlight Demonstriert mal gegen ständige lohnkürzungen...
    8 17 Melden
  • banda69 22.09.2018 16:00
    Highlight ...und warum macht die "Partei des Volkes" - die SVP - da nicht mit?

    Ah ja, die SVP ist eine Männerpartei und auf der Seite der Wirtschaft.
    56 78 Melden
    • RandyRant 22.09.2018 16:21
      Highlight Da muss man der SVP wohl zu gute halten dass sie offenbar lesen kann und das Gleichstellungsgesetz im Gegensatz zu Grünen-Groupies und Feministinnen auch inhaltlich kennen?
      34 28 Melden
    • Braunhilde von Rotzberg 22.09.2018 16:22
      Highlight @banda69 Hauptsache mal wieder etwas gegen die SVP gesagt.
      36 11 Melden
    • Füdlifingerfritz 22.09.2018 16:25
      Highlight Das wirds wohl sein. Oder die Tatsache, dass der Gender Pay Gap ein Mythos ist.
      29 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabauke111 22.09.2018 15:57
    Highlight Ich hatte echt bammel als ich vorhin den Demonstrationszug gekteuzt habe. Diese Frauen sind echt wütend. 😥
    56 37 Melden
    • RandyRant 22.09.2018 16:20
      Highlight Fuhr in Zürich mal vor zwei Jahren an einer Frauendemo "gegen Sexismus" auf der anderen Strassenseite mit Fahrrad vorbei - nichts dabei gedacht.
      Ich wurde mit Farbbeuteln beworfen, einer davon flog knapp an meinem Kopf vorbei.
      Wenn der getroffen hätte.
      Aber ich bin ja böser Patriarch und Sexist und hätte deshalb im mindesten schwere Verletzungen durch einen Sturz verdient...
      33 13 Melden
    • Redly 22.09.2018 16:38
      Highlight Ist auch ein Seich, wenn frau sich den Lohn über Leistung erarbeiten muss.
      38 21 Melden
    • LeChef 22.09.2018 17:17
      Highlight Klar sind sie wütend. Weil ihnen seit je her eingetrichtert wird, dass sie 20% weniger für die gleiche Leistung verdienen. Was einfach nicht stimmt.

      Aber ich wäre auch wütend, wenn ich das glauben würde.
      38 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichelei 22.09.2018 15:57
    Highlight Als erste Massnahme würde ich die Erstellung einer Lohnstatistik begrüssen, die diesen Namen auch verdient und endlich die unsägliche, trotz ihrer fatalen Fehler immer wieder mantramässig zitierte Untersuchung des BFS ablöst. Dann könnte man auch auf Basis von Fakten statt Fantasiezahlen diskutieren.
    170 22 Melden
  • RandyRant 22.09.2018 15:48
    Highlight "das Gesetz dazu sei seit 22 Jahren in Kraft. " - also wissen sie sogar dass das Gesetz existiert?
    Ja schade haben sie das Gesetz ofensihtlich nie gelesen, denn dann wüssten sie ja dass ex konkrete Möglichkeiten gibt um gegen Lohndisriminierung vorzugehen. Dann könnte man die Energie besser dort reinstecken als in eine sinnlose Demo...(sinnlos weil die Forderungen schon umgesetzt sind)
    68 68 Melden
    • AndreaHadorn 22.09.2018 16:38
      Highlight Ja, hallo erst mal RandyRant. Und eine Frage an Sie: Mussten Sie schon mal für ihr Recht vor Gericht kämpfen? Wenn nein und wenn Sie doch watson lesen wissen Sie, dass das Jahre dauert und dass Sie die Stelle sicher los sind. Bei Kaderstellen schmerzt das sehr beim Aufstieg, der ist dann schon mal gestoppt oder - wie im Arztberuf - verunmöglicht. Dennoch kämpfen Frauen immer noch auf diesem Weg. Sie ermutigen Sie doch auch, nicht wahr?
      14 21 Melden
    • äti 22.09.2018 21:49
      Highlight @randy, sehr unausgegorener Kommentar.
      1 8 Melden
    • Threadripper 22.09.2018 22:32
      Highlight @äti
      Oder du belügst dich aufgrund deiner Ideologie selber.
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rundumeli 22.09.2018 15:24
    Highlight Pallim Pallim...
    32 15 Melden

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Im ersten Lebensjahr des Kindes haben Mütter Anrecht auf bezahlte Stillpausen, finanziert vom Arbeitgeber. Im Alltag werde dieses Recht aber oft missachtet, sagt eine Expertin. Deshalb soll neu die Erwerbsersatzordnung (EO) dafür bezahlen, fordert eine Nationalrätin.

Wie familienfreundlich ist der Schweizer Arbeitsmarkt? Das Thema ist hochpolitisch: Stichworte sind etwa Krippenfinanzierung, Tagesschulen oder Vaterschaftsurlaub. Weniger im Fokus von Politik und Medien hingegen steht das Thema Stillen am Arbeitsplatz. Das könnte sich nun ändern. Eine vor Kurzem eingereichte Motion verlangt jetzt, die Stillpausen zukünftig durch die Erwerbsersatzordnung EO zu finanzieren.

Eigentlich ist die heutige Sachlage klar. Per 1. Juni 2014 wurde das Arbeitsgesetz …

Artikel lesen