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Wirtschaft

Neuer Job für Doris Leuthard: Alt-Bundesrätin wird Verwaltungsrätin bei Coop

Neuer Job für Doris Leuthard: Die Alt-Bundesrätin wird Verwaltungsrätin bei Coop

26.02.2019, 06:5926.02.2019, 07:00

Neuer Job für Alt-Bundesrätin Doris Leuthard: Die Coop-Gruppe Genossenschaft sowie deren Tochter Bell Food Group haben die bekannte Politikerin im Ruhestand für einen Sitz in ihrem jeweiligen Verwaltungsrat nominiert.

Am 28. März soll Leuthard für Beth Krasna in den Coop-Verwaltungsrat nachrücken. Und am 16. April an der Bell-GV soll sie als Ersatz für Reto Conrad in das Gremium des Fleischverarbeiters gewählt werden, wie die beiden Unternehmen am Dienstag separat mitteilten.

Bundesraetin Doris Leuthard macht einen Rueckblick und aeussert sich vor den Medien ueber ihre zwoelfjaehrige Taetigkeit als Bundesraetin, am Montag, 17. Dezember 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schnei ...
Doris Leuthard im Dezember 2018.Bild: KEYSTONE

Leuthard war von 2006 bis Ende 2018 Bundesrätin und stand ab 2010 dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vor. In den Jahren 2010 und 2017 amtete sie als Bundespräsidentin. Zuvor war sie von 1999 bis 2006 Nationalrätin sowie von 2004 bis 2006 Parteipräsidentin der CVP Schweiz. (sda/awp)

Doris Leuthard – ihre Karriere im Rückblick

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Doris Leuthard – ihre Karriere im Rückblick
Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) war mehr als zwölf Jahre Mitglied der Landesregierung.
quelle: keystone / anthony anex
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Eine Zürcher Handschuh­ma­che­rei erobert die Hände der Schweiz
Um 1920 waren die Hände einer vornehmen Dame oder eines vornehmen Herren von Zürich über Basel bis Lausanne mit feinen Lederhandschuhen der Marke Wiessner geziert. Der Familienbetrieb erlangte schweizweit grossen Ruhm – bis luxuriöse Handschuhe aus der Mode kamen.
Die Anfänge der Handschuhmacherei in der Schweiz basieren auf einer wichtigen Erfindung, die das aufwändige Zuschneiden des Leders erleichterte: der Jouvin-Schnitt. Der Handschuhmacher Xavier Jouvin (1801–1844) aus Grenoble, dem Zentrum der französischen Handschuhherstellung, studierte diverse Menschenhände, die er in 320 Hand-Typen in einer Tabelle gliederte. Diese wiederum übersetzte er in 32 Grössen für Handschuhe. Um 1834 patentierte er die von ihm entwickelten einheitlichen Handschuhgrössen und 1838 eine Stanzform (main de fer), mit welcher die Grössen aus mehreren Stücken Leder gleichzeitig gestanzt werden konnten.
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