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Jetzt ist es definitiv: Ab Montag fliegen die Viren-Drohnen



Ab nächstem Montag nimmt die Post den Lieferdienst per Drohne über das Zürcher Seebecken auf. Damit wird definitiv, was bereits im Juni erstmals getestet wurde: Laborproben werden vom Notfalllabor in der Hirslanden Klinik Im Park zum Zentrallabor an der Forchstrasse 454 in Zollikon und zurück transportiert.

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Laut der Post ist der ausschlaggebende Punkt die Zeitersparnis. Für die 5,8 Kilometer lange Strecke benötigt die Drohne lediglich rund sieben Minuten – fünfmal weniger als per Strassentransport. 

Profitieren sollen vor allem die Patienten. Denn die Proben werden Spital-Patienten bei laufenden Operationen entnommen und direkt zur Analyse geschickt. Je schneller die Resultate vorliegen, desto schneller kann das medizinische Personal darauf reagieren.

Aber es gibt auch negative Aspekte: Der Lärm der fliegenden Taxis war für die Anwohner zu gross. Sie intervenierten bei der Post. Zudem stellen sich Fragen zur Sicherheit.

Die Post gibt sich auf Anfrage von watson beschwichtigend. Sprecherin Léa Wertheimer: «Die Laborproben hängen nicht einfach in einem Säckli von der Drohne herab, sondern werden in einer bruchsicheren Sicherheitsbox transportiert.» Die Box sei zertifiziert für Transporte biologischer Stoffe und halte einen ungebremsten Absturz aus rund zehn Metern aus.

Mehr Informationen über die Drohnen:

(aeg)

Abstürze und VR-Brille: So läuft das Drohnenrennen

Video: srf

Drohnen, Quadcopter und Co. 

Hier holt die Polizei die abgestürzte Transportdrohne aus dem Zürichsee 

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