Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Manchester United's manager Jose Mourinho gives instructions from the side line during the English Premier League soccer match between Southampton and Manchester United at St Mary's stadium in Southampton, England Saturday, Dec. 1, 2018. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

José Mourinho musste seinen Platz bei Manchester United räumen. Bild: AP/AP

Analyse

Diese 5 Baustellen muss Manchester United nach der Ära Mourinho aufräumen 

Im verflixten dritten Jahr ist es passiert: José Mourinho wurde bei Manchester United entlassen. Er hinterlässt ein talentiertes Team, aber auch einige Baustellen.



Lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende, haben sich wohl die Verantwortlichen bei Manchester United gedacht, als sie Trainer José Mourinho entlassen haben. So erhält der Portugiese nun zwar rund 22 Millionen Euro Abfindung – was für einen scheidenden Trainer Rekord ist.

Doch die Leistungen von United in dieser Saison waren derart schlecht, dass der Klubführung gar keine andere Wahl mehr blieb. Irgendwo mussten sie den Hebel ansetzen. Doch «The Special One» hinterlässt mehrere Baustellen, die nun aufgeräumt werden müssen. 

Konstanz reinbringen

In den letzten zehn Partien hat Mourinho seine Mannschaft mit sieben verschiedenen Formationen laufen lassen. Fünf, vier oder nur drei Leute in der Abwehr? Doppelspitze oder Einmannsturm? Kompaktes Mittelfeld oder weit auseinandergezogen? Der Gegner wusste nie, was ihn erwartet. Die eigenen Spieler aber auch nicht.

Dazu kommt, dass «Mou» auch personell von Spiel zu Spiel viel verändert hat. Taktische Flexibilität und zwischendurch auch mal rotieren sind im modernen Fussball zwar wichtig. Konstanz und ein System, das die Spieler kennen und anwenden können, wären aber noch wichtiger. Das ist der erste Schritt, dem sich der neue Trainer annehmen muss. 

Den Bus vor dem Stadion lassen

Des Weiteren wäre es zentral, dass das neue System wieder etwas offensiver ausgerichtet wäre. Mourinho war dafür bekannt, den Bus vor dem eigenen Tor zu parkieren, defensiv abzuriegeln. So wechselte er beispielsweise beim Stand von 1:1 gegen Liverpool Marouane Fellaini als defensive Absicherung ein, während Jürgen Klopp auf Joker Xherdan Shaqiri setzte und so das Spiel gewann.

Supporters of Manchester United cheer the arrival of the team's bus before an International Champions Cup soccer match between Manchester United and the San Jose Earthquakes on Tuesday, July 21, 2015, in San Jose, Calif. (AP Photo/Eric Risberg)

Der Bus gehört bei Manchester United nicht aufs Spielfeld. Bild: AP/AP

Dieses Jahr war der Manchester-Bus aber eher löchrig. In den bisherigen 17 Spielen hat United schon ein Tor mehr kassiert als in der gesamten Saison 2017/18. Gerade deshalb sollte man vermehrt auf die Offensive setzen. Spieler wie Paul Pogba, Anthony Martial, Jesse Lingard, Marcus Rashford und Romelu Lukaku müssen ihr volles Potential entfalten können.

Mannschaft gezielt verstärken

Die Geschichte von José Mourinho im Old Trafford ist auch die Geschichte von vielen missglückten Transfers. Für rund 450 Millionen Schweizer Franken hat «The Special One» bei United Spieler eingekauft. Doch nur wenige davon haben sich in der Premier League nach Wunsch durchsetzen können.

Die Einkäufe von José Mourinho

Eric Bailly, Innenverteidiger: CHF 37,7 Mio.
Zlatan Ibrahimovic, Stürmer: ablösefrei
Henrikh Mkhitaryan, Mittelfeldspieler: CHF 33 Mio.
Paul Pogba, Mittelfeldspieler: CHF 111 Mio.
Victor Lindelöf, Innenverteidiger: CHF 38,9 Mio.
Romelu Lukaku, Stürmer: CHF 94,2 Mio.
Nemanja Matic, Mittelfeldspieler: CHF 50,25 Mio.
Alexis Sanchez, Stürmer: Spielertausch mit Arsenal
Diogo Dalot, Aussenverteidiger: CHF 23,9 Mio.
Fred, Mittelfeldspieler: CHF 59 Mio.
Lee Grant, Goalie: CHF 1,9 Mio.

Insbesondere die Verteidigung mit Bailly, Lindelöf und Dalot ist ungenügend. Ein Verteidiger von Weltklasseformat müsste her, um der Reihe die nötige Stabilität zu verleihen. Das hat auch Mourinho in seiner Amtszeit wiederholt gesagt (Danke an User zellweger_fussballgott für den Hinweis). Warum nicht das holländische Juwel Matthijs de Ligt? Gleichzeitig müssten sich die «Red Devils» wohl aber auch vom einen oder anderen Spieler trennen.

Vertrauen der Stars aufbauen

José Mourinho hat jeweils klare Vorstellungen und setzt diese rigoros durch. Mit seiner Art verscherzt er es sich auch immer wieder mit den eigenen Starspielern. Bei Chelsea hatte er Mühe mit Eden Hazard. In Manchester schwelte seit einiger Zeit ein ständiger Konflikt mit dem französischen Weltmeister Paul Pogba. 

Der Mittelfeldstar war sichtlich unzufrieden. Auch seine Leistung litt darunter. Nach einigen Toren zu Beginn der Saison war er zum letzten Mal Ende Oktober erfolgreich. Pogba und auch sein Landsmann Martial drohten mit Abgängen. 

Nun, da Problemherd Mourinho weg ist, muss das Vertrauen zwischen dem Klub und seinen Stars wieder aufgebaut werden. Die Spieler müssen auf dem Platz wieder selbstbewusst auftreten und sich die Zukunft bei Manchester United vorstellen können. 

Den richtigen Trainer finden

Um die oben genannten vier Probleme zu bewältigen, braucht United natürlich den richtigen Trainer. Fürs Erste übernimmt der einstige Mittelfeldspieler Michael Carrick das Training. Danach soll ein Interimstrainer die Geschicke bis Ende Saison leiten. Als mögliche Interimvarianten werden die Namen von Laurent Blanc und Ole Gunnar Solskjaer genannt.

Tottenham coach Mauricio Pochettino applauds fans after the Champions League group B soccer match between FC Barcelona and Tottenham Hotspur, at the Camp Nou stadium, in Barcelona, Spain, Tuesday, Dec. 11, 2018.(AP Photo/Manu Fernandez)

Folgt Mauricio Pochettino auf José Mourinho? Bild: AP/AP

Doch für die neue Saison brauchen die «Red Devils» wieder eine langfristige Lösung. Keine einfache Entscheidung, denn so richtig erfolgreich war seit dem Rücktritt von Sir Alex Ferguson kein Manager mehr. Der Favorit bei den Buchmachern ist Tottenhams Trainer Mauricio Pochettino, den Ferguson schon vor drei Jahren gerne bei «seinem» Manchester United gesehen hätte.

Aber auch der derzeit pausierende Zinédine Zidane und Antonio Conte, der Mourinho schon bei Chelsea beerbt hat, stehen zur Diskussion. Derweil bringt die «Sun» auch den Namen von Arsène Wenger in die Diskussion ein. Sie trauen dem Franzosen den richtigen Umgang mit seinem Landsmann Pogba zu.

Umfrage

Wer soll Manchester United für die neue Saison übernehmen?

  • Abstimmen

2,293

  • Mauricio Pochettino13%
  • Zinédine Zidane46%
  • Antonio Conte8%
  • Arsène Wenger12%
  • Laurent Blanc7%
  • Ein anderer13%

Fussball-Golf-Weltmeisterschaft

abspielen

Video: srf

Sie waren «Golden Boys»: Zum besten Talent der Welt gekürt

Das könnte dich auch interessieren:

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

30
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alfio 19.12.2018 17:05
    Highlight Highlight Was man hier nicht sieht ist der Schlamasel der erst kommen wird...im Sommer...

    Wer auch immer. hat (fast) sämtliche Verträge auf Ende diesen Sommer gefixt:

    DeGea
    Martial
    Herrera
    Juan Mata
    Phil Jones
    Darmian
    Pereira
    Valencia
    Ashley Young

    Wenn diese Verträge nicht bald verlängert werden, können allesamt Ablösefrei wechseln. Sprich ein halbes Team auf einmal Weg....gut geplant...
  • Cyrillius 19.12.2018 00:25
    Highlight Highlight Laurent Blanc scheint mir gar keine schlechte Alternative, hat als Trainer nie schlechte Arbeit geleistet, kennt die Arbeit mit überbezahlten Stars und ist sicher top motiviert nach längerer Pause
  • losloco 18.12.2018 22:32
    Highlight Highlight Tja, war die einfachste und billigste Lösung ihn in die Wüste zu schicken. Die Verantwortlichen jedoch, kleben weiterhin an ihren Sesseln. Das wird auch unter einem anderen Coach nicht besser, da es ein zusammengewürfelter Haufen ist der so niemals funtionieren wird. Hauptverantwortlich dafür ist wie schon gesagt die Vereinsführung mit Beihilfe von Mourinho. Die Reissleine musste nun gezogen werden weil der Merchandising-Geldesel Pogba, kurz vor einem erneuten Wechsel zu Juventus steht. Und das kann sich ManU zurzeit nicht leisten ansonsten viele Haupt-Sponsoren ebenfalls aussteigen würden.
    • Drank&Drugs 19.12.2018 10:23
      Highlight Highlight Hah, die billigste Lösung. Der war gut. Dem wurden 20 Millionen in den A**** geschoben für seine Entlassung. Weiss jetzt nicht genau wo das billig sein sollte?
  • Shelley 18.12.2018 20:39
    Highlight Highlight Mou jammert seit Anfang über die mangelhafte Innenverteidigung, lässt die Stürmer aber wie Verteidiger spielen. Sorry Mou, aber es ist ALLEIN dein Fehler. Wenn du eine löchrige Verteidigung hast, müssen die Stürmer einfach mehr Tore schiessen als man kassiert (Del Bosque, Real Madrid)......und er hätte Top Stürmer gehapt. Der Special Looser
  • Bläsnkufo 18.12.2018 20:39
    Highlight Highlight Vielleicht mischt ja di Matteo den besseren Beton? Seines Zeichens Champions Leauge Gewinner & FA Cup-Sieger.
  • Triple A 18.12.2018 19:52
    Highlight Highlight Hochmut kommt vor dem Fall und er zelebriert v.a. sich selbst!
  • Agim 18.12.2018 19:41
    Highlight Highlight Bis auf die Verteidigung sind bereits Spieler von Format vorhanden. Man müsste sie nur einsetzen (z.bsp. Mata). Jedoch fehlt es an Charakteren. Sir alex hätte einen Pogba nie zurückgeholt, er wird damals kaum sein Talent verkannt haben. Aber Talent ist nicht alles. Utd hat immer die Tatsache gross gemacht, dass ein Spieler nie grösser als der Verein war. Sobald jemand dies meinte wurde er verkauft. das ist das Problem. Sir Alex wurde damals sogar mit Park, Fletcher etc. Meister, weil er sich seiner Linie stets treu blieb. Es fehlt seither an Autorität
  • Earlybird 18.12.2018 19:36
    Highlight Highlight Es gibt nur eine Option als neuer Trainer bei ManU
    Arno del Curto 😜😜
  • Freilos 18.12.2018 19:21
    Highlight Highlight Im Old Trafford wird Offensivfussball wie unter Ferguson erwartet. Ich fand die Verpflichtung Mourinhos von Anfang an fragwürdig. Klar ist er ein grosser Name mit erfolgreicher Vergangenheit, aber eben auch ein Kotzbrocken. Der Nachfolger wird es aber ebenfalls schwer haben. Liverpool und City sind derzeit weit vor der Konkurrenz.
  • Highbury83 18.12.2018 19:09
    Highlight Highlight Alexis war nicht ein reiner Spielertausch mit Arsenal...
  • Jol Bear 18.12.2018 18:49
    Highlight Highlight "... muss das Vertrauen zwischen dem Klub und seinen Stars wieder aufgebaut werden." Dieser Satz tönt zu sehr soft. In einem hatte Mourinho völlig recht: Die sog. Stars sind alles Multimillionäre, die wöchentlich x mal 100'000 £ kassieren und deshalb in der Pflicht stehen, jede Minute auf dem Platz alles zu geben, die Autorität des Managers zu akzeptieren und dessen Ideen 100% umzusetzen. Alles andere, bes. öffentliche Kritik am Trainer sind ein absolutes no-go. Massnahmen gegenüber dem Trainer sind alleinige Sache der Vereinsführung.
    • bokl 18.12.2018 19:32
      Highlight Highlight Auch mit x100K Wochenlohn bleiben es Menschen und sind keine Roboter.
  • Fering 18.12.2018 18:31
    Highlight Highlight Als Liverpool-Fan natürlich bestürzende Nachrichten, dass Mou den Platz räumen musste. Wir liebten ihn. Ich hoffe nun auf kompetenten Ersatz. Ist der Loddar verfügbar? Just sayin'
    • Chefs United 18.12.2018 19:44
      Highlight Highlight But his englisch is not so god, his german is betta
  • Viktor mit K 18.12.2018 18:12
    Highlight Highlight I sink , der hat doch sein Rauswurf über Monate provoziert, bestes Beispiel war letzen Sonntag, die besten Spieler saßen an der Anfield auf der Bank..

    I sink, Mou, ist vielleicht kein Top-Trainer mehr, jedoch ein Top-Geschäftsmann!

    I sink, Absurde 22 Mio. Abfindung, da kann man nur sagen, well done

    I sink, Er wird der PL fehlen.. vorallem seine PK‘s & Interviews waren immer amüsant😉
  • Pümpernüssler 18.12.2018 17:58
    Highlight Highlight Das grösste Problem wurde hier übersehen. Die Führung um Ed Woodward gehört läbgst ausgetauscht. Geld für Transfers wird bereitgestellt für die falschen Spieler. 3 Jahre lang forderte Mourinho einen Weltklasse Innenverteidiger und er bekam Bailly und Lindelöf. Mittelfeld und Sturm wäre ihne Ladehemmung absolzt genügend. Mal sehen was jetzt passiert. ggmu
  • Gubbe 18.12.2018 17:57
    Highlight Highlight England hat viele gute Fussballer - und keinen Trainer im Land ???
    • el_chef 18.12.2018 18:12
      Highlight Highlight eddie howe ist ein sehr guter englischer trainer, welcher seit jahren top arbeit leistet.
      zudem ist er mit 41 jahren auch ziemlich jung.
      wäre sicher eine gute variante für manu, vor allem bezüglich geschickter transferpolitik.
    • Pana 18.12.2018 18:17
      Highlight Highlight Neil Harris FTW :)
    • Devante 19.12.2018 08:23
      Highlight Highlight Viele gute Fussballer, aber keinen einzigen guten Torwart ;)
  • Janis117 18.12.2018 17:56
    Highlight Highlight Traumkandidat für den Trainerposten wäre Sir Alex selbst. Betonung auf wäre...
    Good old times :(

    Ich vermute United benötigt wieder meherere Saisons, bis wieder ganz oben mitgespielt werden kann. Die Einzelspieler sind vorhanden, Verteidigung ausgenommen. Das Kollektiv ist das Problem.
  • zellweger_fussballgott 18.12.2018 17:53
    Highlight Highlight Ironie des Artikels ist hier wohl, dass auf einen fehlenden Weltklasse-Innenverteidiger hingewiesen wird, was Mourinho seit Beginn der Saison sagt.
    Hinzu kommt nebst all den erwähnten Punkten, dass die Mannschaft auch eher ein zusammengewürfelter Haufen ist und die Spieler teils auch von verschiedenen Trainer verpflichtet wurden respektive auch nicht wirklich ein System in der Transferpolitik zu erkennen ist. Viele gute Einzelspieler ergeben eben nicht automatisch eine gute Mannschaft...
    Meiner Meinung nach fehlt es auch an der Mentalität der Truppe
    • B. Bakker 18.12.2018 18:03
      Highlight Highlight Ehm Naja... Mourinho hatte 2.5 Jahre Zeit. Alles was du aufzählst, gilt auch für z.B. Liverpool. Nur hat es Klopp verstanden eine Mannschaft zu formen. Mourinho nicht. Als langjähriger Man United Fan war ich von Anfang an der Meinung, dass Mourinho nicht zur United passt. Ich bin froh ist der Klumpen Arroganz nun weg.
    • Mancunian90 18.12.2018 23:26
      Highlight Highlight Mou wollte im Sommer immer einen Verteidiger, nach dem er bereits knapp 100mio. Für Bailly und Lindelöf ausgegeben hat.
      Würdest du so einen Manager nochmals Budget zur Verfügung stellen?

      Er hat versagt!
    • Drank&Drugs 19.12.2018 10:25
      Highlight Highlight Da hat Mancunian90 100% recht. Das hat Mou selber verbockt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • greeZH 18.12.2018 17:49
    Highlight Highlight I hoffe auf Wenger. Ich könnte nicht mehr vor lachen. XD
    • nickname not available 18.12.2018 19:09
      Highlight Highlight Ich hoffe auf Andi Egli. Ich könnte nicht mehr vor lachen. XD

Nach dem Wimbledon-Drama: Novak Djokovic ist der Beste, doch Federer bleibt der Grösste

Er ist nahbar und charmant, aufrichtig und humorvoll. Bescheiden und doch selbstbewusst. Weltbürger und doch durch und durch Schweizer. Roger Federer spielt nicht nur Tennis – er ist zum Inbegriff dessen geworden. Daran ändert auch die dritte Final-Niederlage in Wimbledon gegen Novak Djokovic nichts. Die Analyse aus Wimbledon.

Alles sei gut. Er könne noch immer stehen. «Es wird zwar Zeit brauchen, das zu verdauen, aber ich habe den Beweis erbracht, dass es auch mit 37 noch nicht vorbei ist», sagt Roger Federer um 19.15 Uhr Londoner Zeit. Soeben hat er zum dritten Mal in seiner Karriere nach 2014 und 2015 einen Wimbledon-Final gegen Novak Djokovic verloren.

Doch noch nie war es so dramatisch wie in diesem Jahr. Federer verliert ein Spiel, das er nie hätte verlieren dürfen. Im Tiebreak des ersten Satzes verspielt er …

Artikel lesen
Link zum Artikel