Sport
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National League A, 13. Runde

Bern – SCL Tigers 4:1 (3:1,1:0,0:0)

Davos – Lausanne 4:1 (1:1,3:0,0:0)

Freiburg – Ambri-Piotta 3:2 nV (2:0,0:1,0:1,1:0)

Kloten – Biel 6:4 (2:2,1:13:1)

Lugano – Zug 4:3 nV (2:2,1:0,0:1,1:0)

Berns Simon Bodenmann, Mitte, feiert gegen Langnaus Goalie Damiano Ciaccio, links, und Yves Mueller den Treffer zum 3:1 im Eishockey National League A Spiel zwischen dem SC Bern und den SCL-Tigers, am Freitag, 14. Oktober 2016, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Ciaccio geschlagen, Bodenmann jubelt: Die Tigers haben den «Mutzen» heute nichts entgegenzusetzen. Bild: KEYSTONE

Der SCB behält im «Berner Derby» die Oberhand – Lausanne und Zug verlieren

Davos gewinnt gegen Lausanne und klettert über den Strich. Der SCB ist im «Berner Derby» der verdiente Sieger, Freiburg bezwingt Ambrì und gibt die Rote Laterne an Langnau ab. Zug unterliegt Lugano, bleibt jedoch vorläufig an der Tabellenspitze. 



Kloten – Biel 6:4

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– Im  Duell zwischen Kloten und Biel geht der EHC Biel in der dritten Minute durch ein kurioses Tor in Führung. Nach einem Lattentreffer wurstelt Marco Pedretti die Scheibe über die Linie, verschiebt jedoch dabei das Klotener Tor. Die Schiedsrichter schauen sich die Szene nochmals an – und geben den Treffer gut.

– Nur eine Minute später stellt der EHC Kloten alles wieder auf Anfang. Topskorer Denis Hollenstein sorgt für die sofortige Reaktion. In der 9. Spielminute bringt Rajala den EHC Biel erneut in Führung – auch eine «Coaches Challenge» kann den achten Treffer des Finnen nicht verhindern. Nach einer Strafe gegen Jecker bietet sich Kloten in Überzahl die Chance auf den erneuten Ausgleich – und tatsächlich, zeitgleich mit dem Ende der zwei Strafminuten trifft Praplan per Flipperkastentor.

EHC Biel Stuerner Marco Pedretti, rechts, knallt ins Tor nachdem er das 0-1 schoss gegen EHC Kloten Torhueter Melvin Nyffeler, verdeckt, und Bobby Sanguinetti, #77, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Kloten und dem EHC Biel am Freitag, 14. Oktober 2016, in der SWISS Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Pedretti verschiebt das Tor, jedoch erst nachdem der Puck die Linie überquert hat. Bild: KEYSTONE

– Im zweiten Drittel erwischt Biel den besseren Start, doch es ist Kloten, das durch Bobby Sanguinetti erstmals in Führung geht. Ein leichtsinniger Scheibenverlust nach einem Bully ermöglicht Biel jedoch nur wenige Minuten später das 3:3. Micflikier zieht allen davon, legt auf für Earl und dieser schiebt ins leere Gehäuse ein.

– Der Schlussdurchgang beginnt gemächlich, die in den ersten zwei Dritteln enorme Intensität macht sich in den Knochen der Spieler sichtlich bemerkbar. In der 47. Minute schrammt Sanguinetti nur Zentimeter an der Führung vorbei, der Klotener trifft gefühlvoll an die Querlatte. Nach einer Strafe gegen Bader in der 51. Spielminute ist der EHC Kloten in Unterzahl, doch trotz Boxplay gelingt Denis Hollenstein der Führungstreffer. Nach Vorarbeit von Santala erwischt der Topskorer Hiller zwischen den Schonern.

– Eben noch Vorbereiter, sorgt Tommi Santala zwei Minuten später mit einem strammen Schuss für die Vorentscheidung. Die Bieler rennen nochmals an und kommen durch Micflikier tatsächlich bis auf einen Treffer heran, Santala sichert den Klotener Sieg aber mit einem Schuss ins leere Tor.

Davos – Lausanne 4:1

– Davos bekundet in der 6. Spielminute Glück, als Deruns nur den Pfosten trifft, eine Minute später klingelt es aber hinter Gilles Senn. Herren bringt Lausanne mit seinem sechsten Saisontreffer in Führung. Die Freude der Romands ist jedoch von kurzer Dauer: In der 7. Minute umkurvt Marc Wieser die Hintermannschaft von Lausanne und legt für Lindgren auf, welcher ohne Probleme einschiesst.

Die Davoser mit Assist Marc Wieser, links, und 1-1 Torschuetze Perttu Lindgren, Mitte, bejubeln dessen Tor, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem Lausanne HC, am Freitag, 14. Oktober 2016, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Davos klettert über den Strich. Bild: KEYSTONE

– Erst zwei Minuten sind im Mitteldrittel gespielt, als Chris Egli in der Angriffszone deutlich zu viel Raum gewährt wird. Der Schuss des 20-Jährigen kullert über die Schulter von Huet, der bei der erstmaligen Davoser Führung keine gute Figur macht. Kurz darauf haben beide Mannschaften je einen Spieler auf der Strafbank – und der HCD nutzt den Raum zum nächsten Treffer. Schneeberger steckt durch zu Simion, welcher die Davoser Führung ausbaut. In der 36. Spielminute setzt Portmann gar noch einen Treffer drauf und sorgt vor dem Schlussdrittel für eine komfortable 4:1-Führung der Bündner.

– Der Lausanner Sturmlauf bleibt aus – und weil sich auch der HCD mit dem 4:1 zufrieden gibt, bekommen die Zuschauer im Schlussdrittel keine Tore mehr zu sehen. Die Bündner klettern somit über den Strich, Lausanne muss im Kampf um den Spitzenplatz einen Rückschlag hinnehmen.

Lugano – Zug 4:3 nV

– Der EVZ legt in der Resega los wie die Feuerwehr: Nach etwas mehr als einer Minute erwischt Alatalo Merzlikins mit einem Handgelenkschuss – der Keeper der Luganesi macht dabei keine gute Figur. Die Reaktion der Tessiner folgt jedoch postwendend: Giovanni Morini lässt zwei Zuger stehen und bezwingt Stephan im Fallen.

– Nur zwei Minute später hat Lugano den frühen Rückstand bereits in einen Vorsprung umgewandelt. Martensson überrascht Stephan mit einem Schuss von der blauen Linie und trifft haaregenau ins Eck. Noch vor dem Ende des ersten Drittels stellt Josh Holden mit einer schönen Einzelleistung alles wieder auf Anfang.

Lugano’s player Alessio Bertaggia celebrates the 3-2 goal, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2016/17 between HC Lugano and EV Zug, at the ice stadium Resega in Lugano, Switzerland,  Friday, October 14, 2016. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Alessio Bertaggia feiert seinen Treffer. Bild: TI-PRESS

– Lugano drückt zu Beginn des zweiten Drittels auf den Führungstreffer, Zug hingegen wankt und hat in der 25. Minute Glück, dass Klasen nur den Pfosten trifft. Zehn Minuten später ist die verdiente Führung der Luganesi jedoch Tatsache – Bertaggia darf sich nach einem Ablenker als Torschütze feiern lassen.

– Im Schlussdrittel verteidigen die Luganesi die knappe Führung wacker und lassen jegliche Angriffsversuche der Zuger an sich abprallen. Dies geht lange gut – bis in die letzte Spielminute. Robin Grossmann rettet Zug kurz vor der Schlusssirene in die Verlängerung. In der Overtime sichert Philippe Furrer Lugano bereits nach wenigen Sekunden den Zusatzpunkt, der EVZ muss sich mit einem Zähler begnügen, bleibt aber zumindest bis am Samstag Leader.

Bern – SCL Tigers 4:1

– Im Berner Derby dauert es nur 25 Sekunden, bis der SC Bern in Führung geht. Die Tigers lassen erst Reichert und dann Untersander zu viel Platz, und letzterer nutzt die Nachlässigkeit zur frühen Führung. Der SCB bleibt in der Startphase die bessere Mannschaft – muss jedoch in der fünften Spielminute den Ausgleich hinnehmen. Pascal Berger trifft mit wunderbarer Technik ins hohe Eck.

– Nur eine Minute später nutzt der SCB die Lücken in der Langnauer Defensive erneut eiskalt aus. Martin Plüss profitiert vom perfekten Zuspiel Scherweys. Noch vor Drittelshalbzeit verwandelt Arcobello die PostFinance-Arena endgültig in ein Tollhaus: Der Berner Topskorer erwischt Ciaccio im Tor der Langnauer mit einem haltbaren Schuss zwischen den Schonern.

Berns Simon Bodenmann, Mark Arcobello und Tristan Scherwey, von links, feiern hinter Langnaus Goalie Damiano Ciaccio den Treffer zum 3:1 im Eishockey National League A Spiel zwischen dem SC Bern und den SCL-Tigers, am Freitag, 14. Oktober 2016, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Jubelnde Berner, konsternierter Ciaccio: Das Derby mit einem Bild auf den Punkt gebracht. Bild: KEYSTONE

– Im Mitteldrittel macht der SCB genau da weiter, wo er vor der Sirene aufgehört hat und braucht nur zwei Minuten bis zum nächsten Treffer. Martin Plüss erzielt nach Zuckerpass von Lasch seinen zweiten persönlichen Treffer des Abends. Nach einem wegen «hohem Stock» annullierten Tor durch Moser hat Trainer Ehlers genug und tätigt einen Wechsel auf der Keeperposition.

– In den letzten zwanzig Minuten stellt der SCB die Offensivarbeit bis auf wenige Ausnahmen ein und beschränkt sich darauf, keinen weiteren Treffer zu bekommen. Dies gelingt den «Mutzen» tadellos, die Partie endet mit einem diskussionslosen 4:1-Sieg.

Fribourg – Ambrì 3:2 nV

– Im Duell der beiden defensivschwächsten Mannschaften muss Sandro Zurkirchen im Tor von Ambrì bereits im Startdrittel Gegentreffer Nummer 43 und 44 hinnehmen. Mottet (5.) und Cervenka (8.) sorgen zur ersten Drittelspause für einen 2:0-Vorsprung von Fribourg.

– Doch Ambrì steckt nicht auf und kommt in der 30. Minute ausgerechnet durch den Ex-Fribourger Franco Collenberg zum schmeichelhaften Anschlusstreffer. Conz ist beim Flachschuss von Collenberg machtlos – zahlreiche Feldspieler verdecken ihm die Sicht.

Fribourgs Marc Abplanalp, links, Ambris Stuermer Oliver Kamber, Mitte-links, und Fribourgs Topscorer, Julien Sprunger, Mitte-rechts, kaempfen um den Puck, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den HC Fribourg Gotteron und dem HC Ambri-Piotta, am Freitag, 14. Oktober 2016, in der BCF Arena in Fribourg. (PPR/Anthony Anex)

Gottéron gibt eine 2:0-Führung aus der Hand, dank Sprunger bleibt der Zusatzpunkt aber in Fribourg. Bild: PPR

– Auch wenn Gottéron klar die bessere Mannschaft ist, Ambrì liegt zu Beginn des zweiten Drittels nur mit einem Treffer hinten – und realisiert in der 43. Minute tatsächlich den Ausgleich. Jason Fuchs sorgt für garantierte Hochspannung in der Schlussphase. Keine Mannschaft vermag in der regulären Spielzeit für die Entscheidung zu sorgen – die Partie geht in die Verlängerung. Dort sorgt Julien Sprunger dafür, dass der Zusatzpunkt in Fribourg bleibt. Mit einem wuchtigen Schuss bringt er Gottéron den Sieg in der Overtime.

Die Tabelle

Bild

Die Telegramme

Kloten – Biel 6:4 (2:2, 1:1, 3:1)
4867 Zuschauer. – 
SR Hebeisen/Wiegand, Borga/Gnemmi. -
Tore: 3. (2:29) Pedretti (Fey) 0:1. 4. (3:29) Hollenstein (Praplan, Santala) 1:1. 9. Rajala (Haas) 1:2. 16. Praplan (Sanguinetti) 2:2. 24. Sanguinetti (Praplan, Hollenstein) 3:2. 28. Earl (Micflikier/Ausschluss Horansky!) 3:3. 51. Hollenstein (Santala/Ausschluss Bader!) 4:3. 54. Santala (Praplan, Hollenstein) 5:3. 59. (58:07) Micflikier (Earl) 5:4. 60. (59:42) Santala 6:4 (ins leere Tor). – 
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Kloten, 5mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Earl.
Kloten: Nyffeler; Sanguinetti, Frick; Stoop, Weber; Back, Harlacher; Bircher, Gähler; Praplan, Santala, Hollenstein; Grassi, Shore, Leone; Bader, Schlagenhauf, Kellenberger; Obrist, Homberger, Hartmann.
Biel: Hiller; Lundin, Maurer; Dave Sutter, Fey; Valentin Lüthi, Steiner; Jecker, Wellinger; Micflikier, Earl, Schmutz; Rajala, Haas, Pedretti; Rossi, Fabian Sutter, Fabian Lüthi; Tschantré, Neuenschwander, Horansky.

Davos – Lausanne 4:1 (1:1, 3:0, 0:0)
4024 Zuschauer. – 
SR Kaukokari (FIN)/Wehrli, Bürgi/Obwegeser. – 
Tore: 6. (5:43) Herren (Jeffrey, Danielsson) 1:1. 7. (6:04) Lindgren (Marc Wieser, Jörg) 1:1. 22. Egli (Schneeberger, Corvi) 2:1. 33. Simion (Schneeberger, Corvi/Ausschlüsse Lindgren; Pesonen) 3:1. 36. Portmann (Marc Wieser, Kousal) 4:1. – 
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne. – PostFinance-Topskorer: Lindgren; Herren.
Davos: Senn; Heldner, Forster; Jung, Rahimi; Schneeberger, Paschoud; Kindschi; Sciaroni, Kousal, Ambühl; Marc Wieser, Lindgren, Jörg; Simion, Corvi, Egli; Kessler, Walser, Portmann; Eggenberger.
Lausanne: Huet; Gobbi, Jannik Fischer; Trutmann, Junland; Schelling, Genazzi; Lardi, Borlat; Danielsson, Jeffrey, Herren; Antonietti, Conz, Augsburger; Déruns, Miéville, Kneubühler; Walsky, Froidevaux, Pesonen.
Bemerkungen: Davos ohne Axelsson, Du Bois, Aeschlimann, Dino Wieser und Rampazzo, Lausanne ohne Ryser und Nodari (alle verletzt). Pfostenschüsse: Marc Wieser (24.); Conz (5.).

Lugano – Zug 4:3 (2:2, 1:0, 0:1, 1:0) n.V.
5608 Zuschauer. – SR Fischer/Vinnerborg, Kovacs/Progin. – 
Tore: 2. Alatalo (Martschini) 0:1. 4. Morini (Reuille) 1:1. 6. Martensson (Philippe Furrer) 2:1. 16. Holden 2:2. 35. Bertaggia (Hirschi) 3:2. 59. (58:55) Grossmann 3:3 (ohne Torhüter). 61. (60:35) Philippe Furrer (Martensson, Klasen) 4:3. – 
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Zug. – PostFinance-Topskorer: Klasen; Martschini.
Lugano: Merzlikins; Sartori, Ryan Wilson; Stefan Ulmer, Philippe Furrer; Hirschi, Julien Vauclair; Ronchetti; Lapierre, Martensson, Klasen; Bertaggia, Gregory Hofmann, Bürgler; Walker, Sannitz, Gardner; Fazzini, Morini, Reuille; Romanenghi.
Zug: Stephan; Helbling, Grossmann; Morant, Alatalo; Dominik Schlumpf, Erni; Fohrler, Simon Lüthi; Klingberg, Immonen, Senteler; Martschini, Holden, Suri; Sandro Zangger, McIntyre, Lammer; Peter, Nolan Diem, Fabian Schnyder.
Bemerkungen: Lugano ohne Chiesa, Sondell (beide verletzt), Damien Brunner (krank) und Zackrisson (überzähliger Ausländer), Zug ohne Diaz (verletzt). – Pfostenschüsse: Martensson (14.), Klasen (25.); Senteler (33.), Fabian Schnyder (52.). – Timeout Zug (58:45).

BernSCL Tigers 4:1 (3:1, 1:0, 0:0)
16'790 Zuschauer. – 
SR Eichmann/Kurmann, Castelli/Kaderli. – 
Tore: 1. (0:25) Untersander (Reichert, Blum) 1:0. 5. Pascal Berger (Claudio Moggi) 1:1. 6. Martin Plüss (Scherwey, Bodenmann) 2:1. 9. Arcobello (Bodenmann, Scherwey) 3:1. 22. Martin Plüss (Lasch, Untersander/Ausschluss Koistinen) 4:1. – 
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 plus 10 Minuten (Koistinen) gegen SCL Tigers. – PostFinance-Topskorer: Arcobello; DiDomenico.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Beat Gerber; Kamerzin, Krueger; Jobin; Alain Berger, Reichert, Marco Müller; Bodenmann, Martin Plüss, Scherwey; Lasch, Arcobello, Simon Moser; Gian-Andrea Randegger, Macenauer, Ness.
SCL Tigers: Ciaccio; Stettler, Flurin Randegger; Seydoux, Koistinen; Weisskopf, Yves Müller; Adrian Gerber, Currit; Roland Gerber, Pascal Berger, Claudio Moggi; DiDomenico, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Schremp, Elo; Sven Lindemann, Schirjajew, Lukas Haas.
Bemerkungen: Bern ohne Kreis, Luca Hischier, Ebbett und Ruefenacht, SCL Tigers ohne Shinnimin, Zryd, Tom Gerber, Nils Berger und Bärtschi (alle verletzt). – Pfostenschüsse: Blum (16.); Lukas Haas (30.).

Fribourg-Gottéron – Ambri-Piotta 3:2 (2:0, 0:1, 0:1, 1:0) n.V.
5674 Zuschauer. – 
SR Clément/Massy, Fluri/Rebetez. – 
Tore: 5. Mottet (Sprunger, Bykow) 1:0. 8. Cervenka (Ritola, Chavaillaz) 2:0. 30. Collenberg (Trunz, Fuchs) 2:1. 43. Fuchs (Monnet, Duca) 2:2. 62. Sprunger (Cervenka, Rathgeb) 3:2. – 
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 Minuten gegen Ambri. – PostFinance-Topskorer: Sprunger; Guggisberg.
Fribourg-Gottéron: Conz; Rathgeb, Picard; Kienzle, Abplanalp; Stalder, Chavaillaz; Fritsche, Rivera, Neuenschwander; Sprunger, Bykow, Mottet; Schmutz, Gustafsson, Neukom; Mauldin, Cervenka, Ritola; Chiquet.
Ambri-Piotta: Zurkirchen; Fora, Gautschi; Berger, Mäenpää; Trunz, Collenberg; Zgraggen, Ngoy; Lhotak, Hall, Pesonen; Bianchi, Kamber, Kostner; Guggisberg, Emmerton, Pesonen; Duca, Lauper, Monnet.
Bemerkungen: Fribourg ohne Leeger, Schilt, Marchand (alle verletzt) und Pouliot (intern suspendiert), Ambri ohne D'Agostini (verletzt), Bastl, Jelovac und Berthon (alle überzählig). Vor dem Spiel Verabschiedung des verstorbenen Fribourg-Ehrenpräsidenten Jean Martinet. (sda)

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Einsam sind die Tapferen der Leventina oder wenn sogar Grossmütter gegen Ambri sind

So kann nur Ambri verlieren. In 60 Minuten hat sich die dramatische, 82-jährige Geschichte dieses faszinierenden Hockeyunternehmens wie in einem grossen Dreiakter offenbart. Auf dem Weg in die Niederlage gegen Langnau (3:4) spielt sogar die Grossmutter eines Spielers eine entscheidende Rolle.

Einsam sind die Tapferen (Lonely Are the Brave) – dieser Titel des melancholischen Filmklassikers aus den 1950er Jahren mit dem grossen Kirk Douglas in der Hauptrolle passt wunderbar zu diesem Spiel, ja zur ganzen aufwühlenden Geschichte Ambris. Drei Szenen führen im Emmental in eine Niederlage, die von den Hockey-Göttern nur Ambri zugemutet wird.

Erster Akt: Die Langnauer suchen am Ende des zweiten Drittels verzweifelt den Ausgleich. Sie stehen am Abgrund. Viel zu viele Emotionen lassen das …

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