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National League
Bern – Biel 4:1 (1:1,1:0,2:0)
Davos – Zug 4:3 (2:0,1:2,1:1)
Lugano – Lausanne 6:4 (2:2,1:2,3:0)
Das erwartete Bild in Bern: Der SCB jubelt gegen Biel.
Das erwartete Bild in Bern: Der SCB jubelt gegen Biel.
Bild: KEYSTONE

SCB lässt sich von Biel nicht stoppen – Luganos späte Wende gegen Lausanne

Der SC Bern setzt in der National League weiterhin die Massstäbe. Der Leader schlägt Biel 4:1. Der Vorsprung auf Lugano (6:4 gegen Lausanne) beträgt immer noch fünf Punkte. Neuer Dritter ist der HC Davos.
28.10.2017, 22:0429.10.2017, 08:19

SC Bern – EHC Biel 4:1

– Der Titelverteidiger SC Bern bezwang den Kantonsrivalen Biel 4:1 und feierte den zwölften Sieg in den letzten 13 Meisterschaftsspielen. Der SCB gewinnt derzeit auch Partien, in denen er nicht vollends überzeugt, was typisch für ein Spitzenteam ist.

Die Highlights.

– Nachdem der Favorit in der 17. Minute nach einem Tor von Philipp Wetzel in Rückstand geraten war, dauerte es nur 97 Sekunden, ehe dem Berner Topskorer Andrew Ebbett der Ausgleich gelang. Bei der Führung der Bieler liess sich SCB-Goalie Pascal Caminada, der den Vorzug gegenüber Stammkeeper Leonardo Genoni erhalten hatte, in der nahen Ecke erwischen. Auch sein Gegenüber Jonas Hiller war jedoch nicht über alle Zweifel erhaben. Vor dem 1:2 (27.) konnte er den Puck nicht blockieren, worauf Thomas Rüfenacht zu Mark Arcobello passte, der mühelos einschoss.

Biels Maurer stürzt auf Goalie Hiller.
Biels Maurer stürzt auf Goalie Hiller.
Bild: KEYSTONE

– In der 33. Minute erzielte Rüfenacht, der kurz vor der zweiten Pause am Pfosten scheiterte, das vermeintliche 3:1. Nach einer «Coaches Challenge» durch Mike McNamara fand der Treffer wegen Offside aber völlig zurecht keine Anerkennung. Das Verpasste holte Marc Kämpf, der schon am Freitag in Lausanne (4:2) erfolgreich gewesen war, in der 56. Minute nach. 59 Sekunden vor dem Ende machte Arcobello mit einem Shorthander, einem Schuss ins leere Tor, alles klar. Es war für die Berner der neunte Sieg in den letzten zehn Duellen gegen die harmlosen Seeländer, welche die zehnte Niederlage in den vergangenen zwölf Partien kassierten.

HC Davos – EV Zug 4:3

– Das Tief des EV Zug hält an. Der diesjährige Playoff-Finalist unterlag in Davos 3:4 und erlitt die fünfte Niederlage in Serie in der National League.

Die Highlights.

– Ein Grund für die schlechten Resultate der Zuger ist das Boxplay. Zwar nahmen die Zentralschweizer in dieser Statistik vor der Partie den 2. Rang ein, die Bilanz in Unterzahl in den letzten Spielen lässt aber zu wünschen übrig. Die Davoser Tore zum 1:0 (9.) und 4:2 (53.) erzielten Dario Simion respektive Magnus Nygren im Powerplay. Damit haben die Zuger in den vergangenen fünf Meisterschaftspartien nicht weniger als sieben Gegentreffer im Boxplay kassiert – total sind es zwölf.

– Das 2:4 war für den EVZ umso bitterer, als er zuvor dem Ausgleich mehrmals nahe gekommen war. Nach dem 2:3 von Timo Helbling (35.) – schon das 1:2 (22.) hatte mit Tobias Geisser ein Verteidiger erzielt – durften die Gäste während zwei Minuten in doppelter Überzahl spielen, auch da schaute aber nichts Zählbares heraus. Zwar brachte Dominic Lammer die Zuger in der 55. Minute ein drittes Mal bis auf ein Tor heran, der Ausgleich fiel allerdings nicht mehr.

Blick zum Puck oder zur Frau im Bett? Die Topskorer Roe (links) und Ambühl im Zweikampf.
Blick zum Puck oder zur Frau im Bett? Die Topskorer Roe (links) und Ambühl im Zweikampf.
Bild: PPR

– Der EVZ hatte letztmals von Ende November bis Mitte Dezember 2014 fünf Partien hintereinander verloren. Derweil feierten die Davoser den sechsten Heimsieg in Serie. Zuvor hatten sie viermal in Folge gegen die Zuger verloren.

HC Lugano – Lausanne HC 6:4

– Der HC Lugano setzte sich gegen Lausanne dank drei Toren in den letzten vier Minuten 6:4 durch. Es war für die Bianconeri der fünfte Heimsieg in Serie.

Die Highlights.

– Der Lausanner Keeper Cristobal Huet erlebt derzeit eine schwierige Zeit. Bei der 2:4-Niederlage am Freitag gegen Bern war der Franzose nach 20 Minuten beim Stand von 0:4 ausgewechselt worden. Diesmal stand zwar Sandro Zurkirchen zunächst zwischen den Pfosten, die aktuelle Nummer 1 der Waadtländer musste das Spiel jedoch nach zwei Dritteln beenden (wegen Unwohlsein?). Zu diesem Zeitpunkt führte der LHC 4:3.

– Mit Huet ging die Partie dann doch noch verloren. Doppel-Torschütze Luca Fazzini (57.) und Jani Lajunen (59.) wendeten die Partie mit einem Doppelschlag innert 122 Sekunden. Eine Sekunde vor dem Ende sorgte Maxim Lapierre mit einem Schuss ins leere Gehäuse für den Schlusspunkt. Das 1:1 für Lugano hatte Philippe Furrer erzielt; der Ende Saison zu Fribourg-Gottéron wechselnde Verteidiger traf zum 50. Mal in der höchsten Spielklasse. Bei den Gästen traf Nicklas Danielsson zweimal.

(ram/sda)

FDP-Bundesrat Ignazio Cassis mit dem symbolischen Puckeinwurf.
FDP-Bundesrat Ignazio Cassis mit dem symbolischen Puckeinwurf.
Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Tabelle

tabelle: srf

Die Telegramme

Bern - Biel 4:1 (1:1, 1:0, 2:0)
17'003 Zuschauer. - SR Koch/Wehrli; Abegglen/Progin.
Tore: 17. Wetzel 0:1. 19. Ebbett (Pyörälä, Blum) 1:1. 27. Arcobello (Rüfenacht, Moser) 2:1. 56. Kämpf (Scherwey) 3:1. 60. (59:01) Arcobello (Ausschluss Rüfenacht!) 4:1 (ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 plus 10 Minuten (Tschantré) gegen Biel.
Bern: Caminada; Untersander, Blum; Burren, Noreau; Kamerzin, Krueger; Meyer, Heim, Randegger; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Bodenmann, Ebbett, Pyörälä; Kämpf, Haas, Scherwey.
Biel: Hiller; Fey, Forster; Jecker, Maurer; Dufner, Kreis; Hächler; Pedretti, Joggi, Wetzel; Schmutz, Earl, Rajala; Pouliot, Fuchs, Micflikier; Tschantré, Neuenschwander, Fabian Lüthi.
Bemerkungen: Bern ohne Raymond (überzähliger Ausländer), Gerber, Berger und Andersson. Biel ohne Diem, Steiner, Valentin Lüthi (alle verletzt) und Lofquist (überzähliger Ausländer). - 40. Pfostenschuss Rüfenacht. - 33. Tor von Rüfenacht wegen Offside aberkannt. - Timeout Biel (58.). - Biel von 57:50 bis 59:01 ohne Goalie.

Davos - Zug 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)
4900 Zuschauer. - SR Andersson (SWE)/Vinnerborg, Gnemmi/Obwegeser.
Tore: 9. Simion (Marc Wieser/Ausschluss Schnyder) 1:0. 18. Little (Marc Wieser, Kousal) 2:0. 22. Geisser 2:1. 33. Egli (Dino Wieser, Marc Wieser) 3:1. 35. Helbling (McIntyre/Ausschlüsse Nygren; Fohrler) 3:2. 53. Nygren (Kousal, Corvi/Ausschluss Schnyder) 4:2. 55. Lammer (Roe) 4:3.
Strafen: je 6mal Minuten.
Davos: van Pottelberghe; Du Bois, Jung; Nygren, Aeschlimann; Schneeberger, Paschoud; Grossniklaus; Sciaroni, Corvi, Ambühl; Marc Wieser, Kousal, Little; Kessler, Egli, Dino Wieser; Simion, Walser, Eggenberger; Jörg.
Zug: Stephan; Schlumpf, Helbling; Diaz, Geisser; Morant, Thiry; Fohrler, Stadler; Lammer, Roe, Stalberg; Haberstich, McIntyre, Suri; Martschini, Holden, Senteler; Diem, Kast, Schnyder.
Bemerkungen: Davos ohne Lindgren und Heldner. Zug ohne Grossmann, Klingberg und Alatalo (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 6. Stalberg, 44. Schnyder, 54. Kousal. - 14. Diem verletzt ausgeschieden. - Timeout Zug (59.), ab 58:59 ohne Goalie.

Lugano - Lausanne 6:4 (2:2, 1:2, 3:0)
5604 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Stricker, Fluri/Kovacs.
Tore: 1. (0:19) Ryser (Junland) 0:1. 7. Sannitz (Bertaggia) 1:1. 11. Furrer (Sanguinetti) 2:1. 13. Junland (Jeffrey) 2:2. 25. Danielsson (Pesonen, Jeffrey/Ausschluss Morini) 2:3. 34. Fazzini (Klasen, Vauclair) 3:3. 36. Danielsson (Jeffrey) 3:4. 57. Fazzini (Klasen) 4:4. 59. Lajunen (Chiesa, Klasen) 5:4. 60. (59:59) Lapierre 6:4 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 7mal 2 Minuten gegen Lausanne.
Lugano: Merzlikins; Furrer, Sanguinetti; Vauclair, Ulmer; Wellinger, Chiesa; Ronchetti; Klasen, Lajunen, Fazzini; Hofmann, Lapierre, Walker; Bertaggia, Cunti, Sannitz; Morini, Romanenghi, Reuille; Zorin.
Lausanne: Zurkirchen/Huet (ab 41.); Junland, Borlat; Genazzi, Fischer; Trutmann, Frick; Danielsson, Jeffrey, Ryser; Zangger, Froidevaux, Pesonen; Schelling, Miéville, Nodari; Simic, Kneubuehler, In-Albon; Bougro.
Bemerkungen: Lugano ohne Brunner, Bürgler, Kparghai und Riva. Lausanne ohne Herren, Walsky, Gobbi, Conz und Vermin (alle verletzt). - Pfostenschüsse: 5. Danielsson, 46. Fazzini, 53. Fazzini. - Lausanne ab 59:13 bis 59:59 ohne Goalie. (sda)

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quelle: keystone / ennio leanza
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