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National League
Ambri – Biel 3:2nV (0:1,2:0,0:1)
Servette – Lausanne 4:3 (2:2,2:0,0:1)
Kloten – Zug 2:3 (0:1,1:1,1:1)
SCL Tigers – Fribourg 2:1 (0:0,0:1,2:0)
Lugano – Bern 4:0 (1:0,1:0,2:0)
Auch dank Goalie Punnenovs Paraden schlagen die SCL Tigers den HC Fribourg-Gottéron.
Auch dank Goalie Punnenovs Paraden schlagen die SCL Tigers den HC Fribourg-Gottéron.Bild: KEYSTONE

Kampf um Playoffs bleibt dank dramatischem Tigers-Sieg äusserst spannend

Die SCL Tigers verhindern in der National League eine Zäsur am Playoff-Strich. Die Emmentaler gewinnen gegen Fribourg 2:1. Servette verschafft sich gegen Lausanne etwas Luft.
26.01.2018, 22:25

Die SCL Tigers drohten sechs Spiele vor Schluss die Playoffs aus den Augen zu verlieren. Doch auf wundersame Weise fanden sie im Direktduell gegen Freiburg in den letzten 231 Sekunden den Weg vom 0:1 zum 2:1-Sieg.

Fribourg-Gottéron führte in Langnau bis zur 57. Minute durch das Tor von Nathan Marchon mit 1:0. Den SCL Tigers gelang wenig bis nichts. Sie kämpften zwar wie Tiger, schafften es aber selten vors Tor von Barry Brust. Die besten Torchancen vergab Langnau fahrlässig: Andreas Thuresson schoss bei seinem Solo Goalie Brust an (46.), Eric Himelfarb suchte in bester Position nicht den Abschluss, sondern probierte einen Rückpass ins Niemandsland.

Langnauer Hallelujah, als wahrscheinlich nur noch der Zöggeler an die Wende glaubte

Himelfarbs überraschende Aufstellung schien als Fehlgriff von Langnaus Coach Heinz Ehlers zu enden. Doch dann begann die Schlussphase: Yannick Albrecht hechtete zum Puck und wahrte so den Langnauer Scheibenbesitz. Himelfarb kam an den Puck. Und dem Kanadier, der auf den Schweizer Pass wartet, gelang ein Traumpass auf Pascal Berger, der 231 Sekunden vor Schluss ausglich. 22 Sekunden später befanden sich die Tigers in Überzahl. Und unmittelbar nach Ablauf der Strafe hämmerte der Finne Eero Elo den Puck aus der Halbdistanz in den Netzhimmel.

Blaser und Langnaus Topskorer Elo feiern das 2:1.
Blaser und Langnaus Topskorer Elo feiern das 2:1.Bild: KEYSTONE

Dank dieses Schlussspurts liegen die Langnauer statt sechs nur noch zwei Punkte hinter Platz 8 zurück. Die Emmentaler haben zwar schon ein Spiel mehr bestritten als die Konkurrenz, dafür aber nicht das schwierigste Restprogramm. In den letzten drei Runden werden die Langnauer noch gegen Servette (h) und zweimal gegen Kloten spielen.

Berns vierte Niederlage in den letzten sechs Spielen

Auch rechnerisch nicht mehr in den Strichkampf eingreifen kann Kloten. Das Schlusslicht bezog gegen den EV Zug im 42. Spiel seine 31. Niederlage und hat auch keine theoretische Chance mehr auf die Playoffs. Zug dagegen ist nach Bern als zweites Team fix qualifiziert.

Zuger Jubel in Kloten: Der EVZ ist fix in den Playoffs.
Zuger Jubel in Kloten: Der EVZ ist fix in den Playoffs.Bild: PPR

Servette hielt sich am Tag der Rücktritts-Verkündung von Präsident Hugh Quennec mit einem 4:3-Heimsieg gegen Lausanne über Wasser. Die Genfer rückten auf Kosten von Fribourg auf den 7. Platz vor und bleiben drei Punkte vor Langnau.

Leader Bern bezog derweil seine vierte Niederlage in den letzten sechs Spielen. Beim 0:4 in Lugano musste sich der SCB den Tessinern zum dritten Mal in dieser Saison geschlagen geben. (ram/sda)

Die Tabelle

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