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EHC Kloten Torhueter Luca Boltshauser trinkt waehrend er auf den Beginn der Verlaengerung wartet waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und Lausanne HC am Freitag, 5. Januar 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Goalie Luca Boltshauser hat Durst. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Der EHC Kloten ist das Phantom der Schweizer Hockey-Oper

Seit einem missglückten Weihnachtsessen zeigen sich bei der ältesten Hockeykultur der Liga beunruhigende Auflösungserscheinungen. Kloten droht den Kampf der Kulturen zu verlieren.



Ein Kampf der Kulturen? Ja, das ist es, was dem EHC Kloten bevorsteht. Seit 1962 ist Kloten erstklassig. Mehr als ein halbes Jahrhundert. Länger als jeder andere NLA-Klub. Eine Zeitspanne, die in der richtigen Welt ungefähr der Existenz des römischen Reiches entspricht. Und nie ist Klotens Hockeykultur in echte sportliche Not geraten. Es gab und gibt Finanz- und Führungskrisen mit bemerkenswertem Unterhaltungswert. Aber die haben bis heute das sportliche Fundament nie wirklich gefährdet.

Eigentlich ist die Mannschaft auch jetzt nominell gut genug für die Playoffs. Vorne mit Denis Hollenstein und Vincent Praplan die beste Flügelzange des Landes. Dazu die Erfahrung von WM-Silberhelden wie Patrick von Gunten, Morris Trachsler, Denis Hollenstein und Matthias Bieber. Und im Kasten steht Nationaltorhüter Luca Boltshauser.

EHC Kloten Stuermer Denis Hollenstein, links, gegen HC Ambri-Piotta Torhueter Benjamin Conz waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Ambri-Piotta am Dienstag, 2. Januar 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Hollenstein wechselt nach der Saison zum Rivalen ZSC Lions. Bild: KEYSTONE

Aber Kloten steht auf dem letzten Tabellenplatz. Auch nach einem Trainerwechsel. Warum beisst die Flügelzange nur im Nationalteam und nicht im Klub? Warum hilft die Erfahrung von gleich vier (!) WM-Silberhelden nicht? Warum kann nicht einmal ein Nationalgoalie den Sieg heraushexen?

Eine Spurensuche ist aufschlussreich. Gerne öffnen die Männer in der Not ihre Herzen. Aber nur unter der Wahrung absoluter Anonymität. Das wäre zwar im richtigen Leben juristisch heikel. Aber Hockey ist ja ein Teil der Unterhaltungsindustrie. Mehr Hollywood als richtiges Leben.

Zorniger Elefant im mentalen Porzellanladen

Wie gleich mehrere Quellen unabhängig voneinander bestätigen, gibt es offenbar ein traumatisches Festtagserlebnis: Das Weihnachtessen. Im Mannschaftsport sind solche Feiern in der Regel ein Ereignis zwischen Pfingsterlebnis und Oktoberfest. Bei bester, manchmal ausgelassener Stimmung wird klar, wohin die Reise für die restliche Saison geht.

Ob wahr oder nicht wahr lassen wir mal offen. Aber eigentlich spricht alles dafür, dass es wahr sein könnte. Präsident Hans-Ulrich Lehmann habe einen verheerenden Auftritt gehabt. Statt bei jenen, die schon anderorts unterschrieben haben, an den Stolz zu appellieren und die Verzagten, die bleiben müssen, weil niemand sie mehr will, aufzurichten, sei er wie ein zorniger Elefant durch den mentalen Porzellanladen marschiert.

Vor der Festtagspause siegte Kloten gegen Lugano 5:1. Seit der Festtagspause hat Kloten dreimal gespielt, einmal gegen den Tabellenvorletzten und einmal gegen den drittletzten. Die ernüchternden Resultate:

Kloten – Ambri 1:2 n.P.
Kloten – Lausanne 2:3 n.V.
Lausanne – Kloten 9:3

Der neue EHC Kloten Cheftrainer Kevin Schlaepfer, Mitte links, mit seiner Freundin Nicole, links, EHC Kloten Verwaltungsratsmitglied Mike Schaelchli, Mitte rechts, und Praesident Hans-Ulrich Lehmann, rechts, in der Loge waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem EV Zug am Dienstag, 24. Oktober 2017, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Präsident Lehmann kommt nicht aus der Kritik. Bild: KEYSTONE

Der grosse welsche Chronist Jean-Claude Schertenleib, der nicht im Verdacht steht, gegen Kloten zu polemisieren, hat nach diesem 9:3 gesagt, Lausanne haben gegen ein Phantom gewonnen. Der Begriff steht für unwirkliche Erscheinung, Trugbild, Geist oder Gespenst. Kloten als Phantom unserer grossen Hockey-Oper. Wahrlich dramatisch.

Die sportliche Gefahr wird ausgeblendet

Nun müssten in der sportlichen Not alle zusammenstehen. Aber immer mehr zeigt sich, dass dies nicht der Fall ist. Immer wieder kommt in den Erzählungen Präsident Hans-Ulrich Lehmann vor, der sich in alles einmische, die Stimmung verderbe und wenn er in der Kabine gewesen sei, sinke die Temperatur unter den Gefrierpunkt. Immerhin sei es gelungen, den Vorsitzenden davon abzubringen, Spieler zu feuern.

Ob wahr oder nicht wahr lässt sich natürlich nicht beweisen. Der Chronist arbeitet ja nicht in den Klub-Büros. Doch gibt es Anzeichen, dass es mit der Stimmung nicht zum Besten steht. Die echte sportliche Gefahr, die es zum ersten Mal in der Klotener Geschichte gibt, wird ausgeblendet. Weil niemand die sportliche Gefahr zu erkennen vermag. Oder zu erkennen wagt.

Im Unternehmen werden offenbar weiterhin die kleinen Eitelkeiten, die alltäglichen Intrigen gepflegt. Was war beispielsweise das grösste Problem nach der 1:2-Penalty-Niederlage Ambri? Dass sich der Trainer nach Spielschluss im Kabinengang mit zwei Spieleragenten und einem Chronisten unterhalten hat. Er sei dafür von höchster Ebene gerügt worden.

Kommt es wirklich «schon gut»?

Kein Wunder, ist Kevin Schläpfer am verzweifeln. «Es kommt schon gut», ist weiterhin alles, was er sagt. Was er zu sagen wagt. Was er sagen darf. Wohl wissend: Öffnet er sein Hockey-Herz, ist seine Amtszeit in Kloten bereits zwei Jahre vor Vertragsablauf beendet. Und kein Schelm, wer fragt: Wie lange kann sich Schläpfer eigentlich unter diesen dramatischen Umständen noch im Amt halten? Wäre der Trainer diese Saison nicht schon gefeuert worden, würde man aufgrund des Auftretens der Klotener in den letzten Partien dringend zu einer Trainerentlassung raten.

Kein Wunder, ist die Mannschaft inzwischen vom gefährlichsten Virus befallen, den es im Leistungssport gibt: von der Gleichgültigkeit. Sogar die vornehme NZZ stellt fest, dass die Spieler gegen den Enthusiasmus des Trainers immun seien. Das stimmt nachdenklich. Denn gerade dieser Enthusiasmus des Trainers ist der mentale Zaubertrank, an dem die Klotener genesen sollten.

Keine Emotionen. Kein Enthusiasmus. Deshalb beisst die Flügelzange nicht. Deshalb nützt alle Erfahrung der WM-Silberhelden nichts. Deshalb kann der Goalie hexen wie er will – er kann die Pleiten nicht mehr verhindern. Beim 3:9 in Lausanne sind nun erstmals Auflösungserscheinungen sichtbar geworden.

Ambri kennt den Abstiegskampf seit Jahren

Das ist deshalb so gefährlich, weil Kloten im kommenden Existenzkampf voraussichtlich auf zwei Hockeyunternehmen treffen wird, die eine sturmerprobte Krisenkultur haben. Ambri ist gestählt durch jahrelange Erfahrung im sportlichen Existenzkampf und hat sogar mehrere Liga-Qualifikationen überstanden. Und demonstriert auch in Zeiten der Niederlagen Mut und Geschlossenheit.

Was kann Kevin Schläpfer noch bewirken, wenn sein Zaubermittel Enthusiasmus nicht mehr wirkt? Kann er seinen Glauben («es kommt schon gut») bis zu den Schicksalsspielen im März bewahren? Kann er die Spieler so lange einigermassen bei Laune halten? Schläpfer steht vor einer Serie von scheinbar bedeutungslosen Partien. Das ist so, wie wenn Albert Anker dazu verurteilt worden wäre, Gartenzäune zu streichen statt Bilder zu malen.

Geht Kloten gegen Ambri in den Playouts unter, ist es durchaus möglich, dass die Lakers warten. Sollten die Klotener absteigen, wäre dann Gottéron (Aufstieg 1980) der dienstälteste NLA-Klub. Aber so weit sind wir ja noch lange nicht.

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Andy14 08.01.2018 21:20
    Highlight Highlight Ja dä HUL söll gah und dä Stab wietergeh. Hoffentlich nimmt das überhaupt einer auf sich.. 😪... nächstes Jahr neu beginnen, egal in welcher Liga..
  • MikeT 08.01.2018 20:37
    Highlight Highlight Ob man jetzt für Kloten, Rappi, Ambri, Olten oder sonst wen ist - der Modus ist einfach nur skandalös. Nach einer solchen Saison sollte man einfach absteigen und ein anderer Verein eine Chance erhalten. Aber nein, diese unfaire Ligaquali könnte das wie meistens verhindern.
  • Chloote 08.01.2018 19:41
    Highlight Highlight Das Lehmann jetzt auf der Weihnachtsfeier so auf den Tisch geklopft hatte, ist doch sein gutes Recht.
    Soll er vielleicht seine Gurkentruppe noch mit einem Gehaltsbonus belohnen?
    Die sollen mal auf dem Eis ihren Lohn rechtfertigen.
    Die sollen froh sein, das es dank HUL überhaupt noch weitergegangen ist in Kloten.
    Es wird sich kein Inverstor mehr finden lassen wenn HUL Aussteigen sollte in Kloten.
    Zu Tief steckt der Karren im Dreck!
    Diese fast Alltäglichen Negativmeldungen Rund um den EHC Kloten, lassen diesen Verein nicht zur Ruhe kommen.
    Der Verlierer dieses Theaters ist Kevin Schläpfer!!!
    • Quilker 09.01.2018 09:58
      Highlight Highlight Stimmt! Bis auf Schläpfer der war und ist eine Nullnummer
  • Sloping 08.01.2018 16:26
    Highlight Highlight Den Abstieg würde ich nur einer Person in Kloten gönnen. Als emotional weder bei Rappi noch in Kloten involvierte Person stelle ich fest, dass Kloten trotz dem sportlich katastrophalen Abschneiden und dem Gebahren seines Präsidenten über 5300 Zuschauer im Schnitt anzieht. Das wären Zahlen, die Rappi in der NLA nie erreichen würde. Auf der anderen Seite hatte Kloten seit Jahren das Messer am Hals und Rappi hat aus seinen Fehlern der Vergangenheit gelernt und ist nun sportlich/finanziell seriös aufgestellt. Ich bin da hin und her gerissen ist dieser Fragestellung...
    • Bacchus75 08.01.2018 17:15
      Highlight Highlight Die Rappi sehr wohl erreicht, bevor sehr viel kaputt gemacht wurde.

      Anyway, zwischen der angegebenen Zahl und den effektiv im Stadion anwesenden ist dann eben jeweils auch noch ein Unterschied...

      Kloten braucht den Abstieg genau so wie in Rappi gebraucht hat. In der NL wird sich bei Kloten nichts mehr ändern...

      Rappi hatte direkt einen neuen Geschäftsführer, einen neuen Trainer (und zwar wirklich neu), eine neue sportliche Führung... In Kloten wird sich da nichts ändern ohne einen Abstieg.
  • Max Dick 08.01.2018 15:33
    Highlight Highlight Bis es für Kloten wirklich ernst wird mit Playoutfinal und Ligaquali, dauert es noch zweieinhalb bis dreieinhalb Monate - da kann noch viel geschehen. Vorallem weil die Olympiapause noch dazwischenliegt. Diese hat schon die letzten dreimal die Karten neu gemischt und die vermeintlichen Abstiegskandidaten Langnau, Ambri und Rappi haben sich dann in der ersten Playoutserie souverän durchgesetzt - und ins Strudeln kam dann ein anderer Verein.
  • no-way 08.01.2018 12:26
    Highlight Highlight Genf wird sowieso absteigen nach der Konkurs. Gemäß Tribune de Genève können die Löhne nicht mehr bezahlt werden. Eine viel grössere Krise, die kümmert aber KZ nicht so viel, da sein Kamerad schlapfer dort nicht arbeitet.
    Am Ende wird s sein: Genf unten,
    Kloten und schlapfer gerettet, rappi nach oben.
    • MARC AUREL 08.01.2018 13:08
      Highlight Highlight Also wenn Genf absteigen muss hätte Kloten damals auch absteigen müssen! Soweit ist es aber noch nicht.
    • dechloisu 08.01.2018 15:00
      Highlight Highlight Kloten hat einen Investor gefunden, wenn Genf keinen findet ist es leider so weit.

      Ich wünsche dies keinem Klub, denn als Klotner weiss ich um was es geht.

      Was dieser Kloten Bash soll weiss ich nicht.
      Man hat gewartet bis zum äussersten und es konnte jemand gefunden werden, dass wir heute nicht weiter sind als das was abgeht ist eine andere Geschichte
    • Sloping 08.01.2018 15:02
      Highlight Highlight In Genf tobt neben den finanziellen Problemen auch ein Machtkampf. Zudem scheint alles mit dem Ja/Nein zum Stadionneubau zu stehen oder zu fallen:

      "Im Klub tobt ein Machtkampf zwischen drei Parteien: zwischen Hugh Quennec, dem Vizepräsidenten Mike Gillis und dem entmachteten ehemaligen Trainer Chris McSorley. Dem Vernehmen nach gibt es eine Übereinkunft, wonach Quennec nach einem Ja zum Stadionprojekt 50 Prozent und die Hoheit über den Stichentscheid an Gillis abtreten wird..."

      https://www.nzz.ch/sport/turbulenzen-bei-genfservette-ld.1344968
    Weitere Antworten anzeigen
  • egemek 08.01.2018 11:37
    Highlight Highlight Irgendwie gibt es einige Parallelen zwischen dem EHC Kloten und dem FC Luzern. Miese Stimmung und eine Führung, die sich überall einmischt...

    Als FCL Fan wäre ich da sehr beunruhigt. Als Kloten Fan natürlich erst recht...
  • mad_aleister 08.01.2018 10:24
    Highlight Highlight Nun gilt es für Kloten (ich meine da auch Fans, Gönner und Sponsoren) aufzuwachen und etwas zu unternehmen. Spätestens wenn der Abstieg Tatsache würde.
    Noch viel wichtiger: Die NL-Klubs sollten mal über die Bücher, was Liga-Konstellation und -Modi angeht. Diese Verbarrikadierung der NL und Abschottung der SL ist schlecht für das gesamte Schweizer Eishockey. Was für eine heilende Wirkung einen Abstieg in Unterhaus hat, haben wir nun genug oft gesehen.
    Intressante lektüre: shedlight hockey blog. Da wurden die bisherigen Modi analysiert und meines Erachtens sehr gute Erneuerungen vorgeschlagen!
  • manolo 08.01.2018 10:10
    Highlight Highlight der Chronist ist selber auch von einem Virus befallen und der heisst _ h.u. Lehmann!
  • Der müde Joe 08.01.2018 09:38
    Highlight Highlight Wenn du einen Club-Besitzer hast, der nur in Zahlen denkt und nicht mit dem Herzen und erst noch keine Ahnung vom Eishockeygeschäft hat, dann ist die Katastrophe vorprogrammiert. Das einzig gute was HUL zustande gebracht hat ist das Catering zurück zugewinnen.
    Ich bin eigentlich nur noch froh wenn die Saison vorbei ist, egal mit welchem Ausgang. Als Fan schmerzt es mich, mein Team in diesem Zustand zusehen.😢 Ich verstehe jeden Spieler der gehen will!
    • chandler 08.01.2018 10:48
      Highlight Highlight Schade für euch, aber die Misere hat meiner Meinung nach schon viel früher begonnen, nicht?
    • Der müde Joe 08.01.2018 11:32
      Highlight Highlight Da gebe ich dir absolut recht. Nur darfst du nicht frühere Besitzer mit dem jetzigen vergleichen. Wenn HUL das richtige Fingerspitzengefühl und ein wenig mit Herz bei der Sache wäre, dann wäre heute die Situation garantiert besser. Natürlich wäre Kloten auch dann (noch) kein Spitzenteam, aber sicher kein Abstiegskandidat.
  • bullygoal45 08.01.2018 09:11
    Highlight Highlight Als Rappi Fan will ich natürlich zurück ins Oberhaus.

    Jedoch wünsche ich mir auch unabhängig davon einen Abstieg für Kloten um neu anzufangen. Für uns ist und war es eine Befreiung.

    Doch wenn der Aufstieg vom Verband immer mehr verunmöglicht wird, wünsch ich mir die Swiss League nicht mal den Klotener...
  • SChonndschoguetRJ 08.01.2018 08:56
    Highlight Highlight "Es kommt schon gut". Nicht lange ists her, als ein gewisser Pizzabäcker namens Harry R. die gleichen Wörter benutzte.

    Wir wissen alle, wie das endete.
    • Mia_san_mia 08.01.2018 11:58
      Highlight Highlight Ja das kommt mir irgendwie bekannt vor... ;-)
    • Mia_san_mia 08.01.2018 22:31
      Highlight Highlight 😂
  • dechloisu 08.01.2018 08:47
    Highlight Highlight Ich bin selten der Meinung vom Klaus, aber bei diesem Artikel stimmt einiges.

    Aber es kommt alles gut, in den Playouts zeigt sich dann doch die Klasse es einzelnen Spielers.
  • Goon 08.01.2018 08:47
    Highlight Highlight Schwere Situation für Kloten. Für mich gehört Kloten einfach ins A. Aber wie heisst es so schön: nichts ist für die Ewigkeit. Vieleichtist ihre Zeit einfach abgelaufen im Moment.
    • Santale1934 08.01.2018 10:56
      Highlight Highlight Viele Vereine gehören ins A, sind es aber nicht mehr oder waren es eine Zeit nicht mehr.
      Aktuell seh ich es leider ziemlich düster, diese Mannschaft ist nicht mehr Existenz und wird in einer Ligaquali gegen Rappi klar ins B absteigen, leider. Auch wenn dieses neue Rappi den Platz im A wahrlich verdient.
      Ich hoffe, es kommt doch nicht so weit und wenn doch, dass Kloten sich im B wieder eine neue Identität zulegen kann, sich erholt, wieder aufbaut und dann in 2-3 Jahren wieder aufsteigt.
      ECHK für immer! <3
  • Lindros88 08.01.2018 08:46
    Highlight Highlight Unabhängig davon ob man Kloten mag oder nicht, es ist wirklich schade was dieser Lehmann angerichtet hat! Einen Traditionsverein in so kurzer Zeit tot zu sparen, so dass auch die sportliche Leistung leidet weil die Spieler einfach keine Lust mehr haben, dass ist eine grandiose Leistung!!
    • Saene 08.01.2018 10:10
      Highlight Highlight Ich mag Kloten nicht, aber Lehmann ist nicht Schuld an dieser Misere! Schuld sind andere(Bircher!!!, Gaydoul), Lehmann darf nur ausbügeln. Er hätte diesen Job einfach niemals übernehmen dürfen. (Aber) Dann wäre Kloten bereits jetzt schon Tod. Glaub mir Lindros88 genau diese Zerfallserscheinungen führen zum Abstieg, man muss es selbst erlebt haben bevor man es glaubt/nachfühlen kann. Der Spruch"Es chunt scho guet" stammt ursprünglich von Harry Rogenmoser, Zaugg Polemisiert (zu recht) bewusst mit dieser Phrase. :D
    • Ass 08.01.2018 12:27
      Highlight Highlight Ob der Lehmann wirklich am sparen ist wird man am Schluss sehen. Bei den Ausländern hat er sich bis jetzt wie ein richtiger SVP Politiker verhalten. Daher ahne ich nichts gutes...
  • Clark Kent 08.01.2018 08:40
    Highlight Highlight kloten muss runter. die sollen sich in der swiss league wieder stabilisieren und altlasten loswerden.. auch lehmann. dieser lehmann hat im schweizer eishockey nichts verloren. der soll sich eine andere profilierungsspielwiese suchen. kloten ist eine schande für das schweizer hockey (nachdem was passiert ist). 2-3 jahre swiss league, den ruf wieder aufpolieren und dann mit einem neuen management und einem neuen team wieder zurückkommen. kloten muss runter!
    • Hallo22 08.01.2018 09:35
      Highlight Highlight Sorry Chloisi aber das römische Reich bestand vom 8. Jahrhundert vor Christus bis ins 7. Jahrhundert nach Christus also etwa 14 Jahre der oströmisch/bizantinische Zweig nicht mit gezählt. Dieser Vergleich ging ziemlich in die Hosen...
    • PJ1256 08.01.2018 11:06
      Highlight Highlight Also wenn das römische Reich vom 8. Jahrhundert vor Christus bis zum 7. Jahrhundert nach Christus dauerte ergibt das so in etwa 1500 Jahre.

      Vielleicht würde ich deine Rechnung nochmals durchrechnen. Ansonsten hilft auch Wikipedia und dergleichen!
    • Hallo22 08.01.2018 12:32
      Highlight Highlight @pj1256 die Rechnung stimmte nicht. Die Jahreszahlen jedoch schon.
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