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epa06892562 New Juventus soccer player Cristiano Ronaldo (C) of Portugal arrives at Juventus J Medical in Turin, Italy, 16 July 2018. Cristiano Ronaldo joins Italian Serie A side Juventus FC.  EPA/ALESSANDRO DI MARCO

Aufatmen! Cristiano Ronaldo muss nicht ins Gefängnis. Bild: EPA/ANSA

Spaniens Steuerbehörde stimmt Vergleich zu – Ronaldo muss 19 Millionen Euro nachzahlen



Die Ermittlungen gegen Cristiano Ronaldo in Spanien wegen Steuerbetrugs enden mit einem millionenschweren Vergleich: Die spanischen Steuerbehörden erklärten sich einverstanden mit der Zahlung von knapp 19 Millionen Euro durch den portugiesischen Fussballstar.

Die Staatsanwaltschaft in Madrid teilte am Freitag mit, die Einigung zwischen den Behörden und Ronaldos Beratern beinhalte auch den Erlass einer zweijährigen Haftstrafe. Haftstrafen bis zu zwei Jahren werden Ersttätern in Spanien oftmals erlassen.

Ronaldo weilt noch in den Ferien:

Die Staatsanwaltschaft warf Ronaldo vor, über ein Geflecht aus Briefkastenfirmen auf den britischen Jungferninseln und in Irland 14.7 Millionen Euro am spanischen Fiskus vorbeigeschleust zu haben.

Der Fussballer wies den Vorwurf des Steuerbetrugs im vergangenen Sommer vor Gericht zurück. Seine Anwälte argumentierten, es gebe schlicht Unterschiede in der Interpretation von abgabepflichtigen Einnahmen in Spanien.

Sein Steuern zahlt er neu in Italien:

Ohne eine Einigung hätten Ronaldo nach Angaben der spanischen Finanzbehörden-Gewerkschaft eine Strafe von mindestens 28 Millionen Euro und bis zu dreieinhalb Jahre im Gefängnis gedroht. (pre/sda)

Die Karriere von Cristiano Ronaldo

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasch 27.07.2018 16:45
    Highlight Highlight Also hat er doch!
  • Yakari 27.07.2018 15:32
    Highlight Highlight Messi hat einen ca. 3 mal kleineren Betrag hinterzogen und bekam eine Haftstrafe von 2 Jahren. Wieso wird bei Ronaldo eine Ausnahme gemacht und er kann sich freikaufen?

    Ziemlich sicher weil er eigentlich ins Gefängnis müsste, denn über 2 Jahre Haft kann man nicht als Busse bezahlen, sondern muss sie antreten.

    Man merkt schon wo die lieben Richter sitzen, ist wohl ein Abschiedsgeschenk.
    • Ruffy 27.07.2018 16:48
      Highlight Highlight Wusst garnicht, dass messi im knast war für 2 jahre...
    • rodman 27.07.2018 16:52
      Highlight Highlight Ein bisschen mehr Differenzierung würde ich aber schon erwarten. Was wurde genau vorgeworfen, Deliktsumme, Steuerhinterziehung vs. Steuerbetrug (im Sinne des Unrechtsgehalts), Verhalten zur Aufklärung, Begründung der Steuerumgehung, Reue, etc. etc.

      Wir sind hier doch nicht bei der juristischen Holzfällermethode wie bei der Durchsetzungsinitiative.

    • GenerationY 27.07.2018 17:21
      Highlight Highlight Gibt ne einfache Erklärung: Politik

      CR7 -> Real Madrid -> Hauptstadt
      Messi -> Barca -> Katalonien

      War schon bei der Transfersperre speziell... Erst Barca und anschliessend Real haben eine einjährige Sperre erhalten. Diejenige von Real wurde dann überraschenderweise zurückgezogen.
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