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Champions League, Playoff, Hinspiel

Young Boys – ZSKA Moskau 0:1 (0:0)

Bern's goalie David von Ballmoos reacts after the scores to 0:1 during the UEFA Champions League playoff match between Switzerland's BSC Young Boys and Russia's CSKA Moscov, in the Stade de Suisse Stadium in Bern, Switzerland, on Tuesday, August 15, 2017. (KEYSTONE/Peter Schneider)

David von Ballmoos wird vom eigenen Spieler düpiert. Dem jungen Torhüter bleibt nur das Nachsehen. Bild: KEYSTONE

«Es tut weh» – Flop-Eigentor in der Nachspielzeit bringt YB um ein Unentschieden

Die Young Boys kassierten im Playoff-Hinspiel zur Champions League gegen den ZSKA Moskau eine ganz bittere Heimniederlage. Das 0:1 durch ein Eigentor von Kasim Nuhu in der 91. Minute spiegelte das Geschehen in keiner Weise.



>>> Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

Wie bitter ist das denn? Die Young Boys sind gegen ZSKA Moskau über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Doch während die Berner ihre Chancen liegen lassen, kommen die Russen durch ein dummes Eigentor von Kasim Nuhu in der Nachspielzeit zum Sieg.

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Wir können es jetzt noch nicht fassen: Nuhu köpfelt YB zur Niederlage. Video: streamable

Die Young Boys starten als Underdog gut in die Partie und dürfen sich in den ersten Minuten ein Chancenplus zu Buche schreiben lassen. Grösster Aktivposten der Berner ist Miralem Sulejmani. Der Serbe hat zwei grosse Chancen per Kopf, kann sie jedoch nicht verwerten. Gegen Ende der ersten Halbzeit kann Moskau das Spielgeschehen ausgeglichener gestalten. So geht es mit einem 0:0 in die Pause. 

YB ZSKA

Sulejmani musste körperlich einiges einstecken. screenshot: srf

Was auch immer Adi Hütter in der Pause zu seiner Mannschaft gesagt hat, es wirkt. YB startet entschlossen in die zweite Halbzeit. Immer wieder kommen die Berner zu guten Chancen, nur der erfolgreiche Abschluss fehlt. Die grösste Chance hat Guillaume Hoarau, als er in der 70. Minute eine Hereingabe Bertones mit der Fussspitze ablenkt. Doch Akinfeev reagiert überragend. Trotz des grossen Aufwands bleibt am Ende nur ungläubiges Kopfschütteln. Der grosse Sündenbock heisst Kasim Nuhu. 

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Hoaraus Ablenker wird von Akinfeev pariert. Video: streamable

«Eine Aktion hat uns quasi getötet», fasste Leonardo Bertone im SRF-Interview passend zusammen. Und Verteidiger Steve von Bergen brachte die Berner Gemütslage auf den Punkt: «Es tut sehr weh.»

YB-Trainer Hütter stellte sich nach dem Spiel einerseits vor seine Mannschaft, vor die (vorläufigen) Verlierer. Und er sprach ausschliesslich von der Mannschaft, nie von einem einzelnen Spieler: «Ich bin trotz allem stolz auf die Leistung der Mannschaft. Sie hat von der ersten Minute an gezeigt, dass sie gewinnen will. Und in der zweiten Halbzeit hat sie noch den fünften Gang eingelegt. Das Eigentor am Schluss passt überhaupt nicht zu diesem Spiel. Und deshalb ist unsere Enttäuschung natürlich gross.»

Hütter bekam andererseits von Journalisten gesagt, dass sich die Spieler nach der sehr guten Gesamtleistung wohl keine Vorwürfe machen müssten. Hier konterte der Trainer vehement: «Doch, natürlich müssen wir uns nach diesem Spiel Vorwürfe machen. Wir haben verloren. Der Ertrag, den wir aus unserem grossen Aufwand herausholten, war zu klein. Und wenn wir uns das Tor am Schluss ganz allein machen, müssen wir uns auch selber an der Nase nehmen.»

Das Telegramm

Young Boys - ZSKA Moskau 0:1 (0:0)
20'003 Zuschauer. - SR Fernandez Borbalan (ESP).
Tor: 91. Nuhu (Eigentor) 0:1.
Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Ravet (73. Fassnacht), Benito, Sanogo, Sulejmani; Hoarau, Assalé (85. Nsamé).
ZSKA Moskau: Akinfeew; Wassin, Wassili Beresuzki, Ignaschewitsch; Wernbloom; Fernandes, Golowin, Dsagojew (73. Milanov), Schennikow; Schalow (54. Olanare/90. Natcho), Vitinho.
Bemerkungen: Young Boys ohne Seferi (verletzt). Pfostenschuss 62. Wassin. Verwarnungen: 33. Dsagojew (Foul). 43. Wernbloom (Foul), 47. Bertone (Foul), 56. Sanogo (Foul), 88. Schennikow (Foul), 93. von Bergen (Unsportlichkeit). (abu/sda)

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