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Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, center, talks to his players during a training session, at the Estadio da Luz stadium, in Lisbon, Portugal, Monday, October 9, 2017. Portugal will face Switzerland on October 10 in their FIFA World Cup 2018 qualifying soccer match in Lisbon. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Wie schlägt sich die Nati im Estadio da Luz? Bild: KEYSTONE

Petkovic vor dem Portugal-Showdown: «Wir machen alles, um das Spiel zu gewinnen»

Die Schweizer zeigten sich in Lissabon am Tag vor dem entscheidenden Spiel in der WM-Qualifikation gegen Portugal selbstbewusst, aber nicht übermütig. Die Aufgabe gegen Cristiano Ronaldo und Co. sei eine «enorme Herausforderung». Aber: Die Schweiz will gewinnen.



Im Fussball ist schon das Vorprogramm einer Endrunde grosses Kino. Von den Pressekonferenzen am Tag vor dem Spiel in Lissabon berichtete ein Dutzend TV-Stationen live aus dem Estadio da Luz. Nach den Auswärtsspielen in Andorra la Vella, Torshavn und Riga tritt die Schweiz wieder auf die grosse Bühne: Gegen 60'000 Zuschauer, eine wunderbare Arena, weltweite Aufmerksamkeit im Duell mit dem Europameister und Weltfussballer Cristiano Ronaldo.

Switzerland's head coach Vladimir Petkovic, reacts during a press conference at the Estadio da Luz stadium, in Lisbon, Portugal, Monday, October 9, 2017. Portugal will face Switzerland on October 10 in their FIFA World Cup 2018 qualifying soccer match in Lisbon. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Vladimir Petkovic will auch gegen Portugal gewinnen. Bild: KEYSTONE

«Das ist für uns ein ganz grosses Spiel», sagte der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic. Captain Stephan Lichtsteiner und Blerim Dzemaili äusserten sich ähnlich. Die Schweizer stellen diese letzte und entscheidende Partie in der WM-Qualifikation (Dienstag, 20.45 Uhr) auf eine Stufe mit dem WM- und EM-Achtelfinal gegen Argentinien beziehungsweise Polen.

«Wir spielen nicht nur gegen Ronaldo.»

Vladimir Petkovic

Die Höhe der Herausforderung beeinträchtigt das Selbstvertrauen der Schweizer nicht. «Wir wollen zeigen, dass das bisher Erreichte kein Zufall ist und werden alles machen, um das Spiel zu gewinnen», so Petkovic. Von seiner Linie will der Coach auch nicht abweichen, wenn auf der Gegenseite der Weltfussballer Cristiano Ronaldo steht. «Wir spielen gegen Portugal, den Europameister, ein sehr gutes Team – und nicht nur gegen Ronaldo. Ohnehin kann man seine Philosophie nicht ändern für ein einziges Spiel.» Man wolle das eigene Spiel durchziehen und auf sich selber schauen, meinte Lichtsteiner. Auch in Lissabon wollen die Schweizer primär agieren und nicht reagieren.

Swiss defender Ricardo Rodriguez, left, fights for the ball against Andorra’s Jordi Alaez during the 2018 Fifa World Cup Russia group B qualification soccer match between Switzerland and Andorra at the kybunpark stadium in St. Gallen, Switzerland, on Thursday, August 31, 2017. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Ricardo Rodriguez kehrt gegen Portugal in die Startformation zurück. Bild: KEYSTONE

Einen Sieg streben die Schweizer an, ein Unentschieden würde für den Gruppensieg reichen. Doch wenn sie es tatsächlich als erst dritte Mannschaft überhaupt schaffen, eine WM-Qualifikation mit 10 Siegen zu überstehen, bekämen sie neben der WM-Teilnahme einen Bonus geschenkt. Sie würden in diesem Falle ihre Top-7-Klassierung im FIFA-Ranking behalten und wären an der Auslosung der WM-Gruppen am 1. Dezember in St.Petersburg als Gruppenkopf gesetzt. Erreicht die Schweiz die Endrunde mit einem Remis, dürfte sie dieses Privileg womöglich verlieren.

Qualifiziert sich die Schweiz direkt für die WM 2018 in Russland?

Positive Bilanz gegen den Europameister

Mit 10 Siegen und 6 Niederlagen bei 5 Remis ist die Schweizer Bilanz gegen den amtierenden Europameister positiv. Die letzte verlorene Partie gegen Portugal datiert vom 13. Oktober 1993, als es für die damals von Roy Hodgson betreute SFV-Auswahl in Porto in der Qualifikation für die WM in den USA eine 0:1-Niederlage absetzte. João Pinto erzielte damals den entscheidenden Treffer für das Heimteam bereits in der 9. Minute.

Es ist davon auszugehen, dass Petkovic in den letzten 90 Minuten der Qualifikation seinem Stamm vertraut. Ricardo Rodriguez, Blerim Dzemaili und Admir Mehmedi werden wieder ins Team kommen, nachdem sie am Samstag gegen Ungarn geschont und durch François Moubandje, Fabian Frei und Steven Zuber exzellent vertreten wurden. Remo Freuler wird nach seiner guten Leistung vor drei Tagen erneut den verletzten Valon Behrami ersetzen. (abu/sda)

Die Noten der Nati bei der Gala gegen Ungarn

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