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epa05489799 Usain Bolt (3-L) of Jamaica competes during the men's 200m heats of the Rio 2016 Olympic Games Athletics, Track and Field events at the Olympic Stadium in Rio de Janeiro, Brazil, 16 August 2016.  EPA/DIEGO AZUBEL

Nur weil Usain Bolt seinen Gegnern regelmässig davonläuft, heisst das noch lange nicht, dass er gedopt ist. Bild: DIEGO AZUBEL/EPA/KEYSTONE

Kommentar

Usain Bolt ist sauber – warum wir Olympia-Helden nicht gleich zu Doping-Sündern machen sollten

Wenn ein olympischer Held durch ausserordentliche Leistungen Geschichte schreibt, taucht sofort das Unwort Doping auf. Das ist die grösste Unsitte des Sports im 21. Jahrhundert.

klaus zaugg, rio de janeiro



Die Begebenheit hat sich vor acht Jahren in Peking zugetragen. Michael Phelps hatte soeben die achte Goldmedaille gewonnen. Eine Jahrhundertleistung. Doch eine der ersten Frage an der Medienkonferenz war: «Wann sind Sie das letzte Mal auf Doping getestet worden?»

FILE - In this Aug. 16, 2008 file photo, United States' Michael Phelps reacts as he wins gold in the final of the men's  100-meter freestyle during the swimming competitions in the National Aquatics Center at the Beijing 2008 Olympics in Beijing. Phelps retires with twice as many golds as any other Olympian, and his total of 22 medals is easily the best mark.  (AP Photo/Mark Baker, File)

Phelps holte an den Sommerspielen 2008 in Peking acht Mal Gold. Bild: AP

In Rio ist es nicht viel anders. Ausgerechnet Lance Armstrong verbreitete per Twitter nach Fabian Cancellaras Goldfahrt Dopinggerüchte über den Berner. Im Zusammenhang mit grandiosen Leistungen wird beinahe reflexartig die Frage gestellt: Hat er «geladen»? Als wolle jede Berichterstatterin und jeder Berichterstatter gratismutig zeigen, dass sie bzw. er auch gegen Doping sei.

Mit diesem subtilen Tweet unterstellte Armstrong Cancellara Doping. (Die Story dazu gibt's hier.)

Natürlich wird «geladen». Wer glaubt, alle Helden von Rio seien sauber, der glaubt auch, dass der Zitronenfalter seinen Lebensunterhalt mit dem Falten von Zitronen verdient.

Doping gehört zum Sport wie das organisierte Verbrechen zur globalen Wirtschaft und die Untreue zur Ehe.

Es wird auch getrickst und betrogen

Hat Usain Bolt «geladen»? Nein. Weil er bis heute nicht erwischt worden ist. So einfach ist das. Und das sollten wir so akzeptieren. Ja, es stimmt: Die Sprinter laufen heute schneller als jene Belzebuben, die nachweislich gedopt hatten (wie Ben Johnson 1988). Aber es gibt möglicherweise auch noch andere Erklärungen für die Leistungssteigerung. Zum Beispiel die Verbesserung der Technik und der legalen Trainingsmethoden.

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Bolts Goldlauf über 100 m. streamable

Wer von den Doping-Polizisten nicht erwischt wird, ist sauber. Seine Heldentaten sind zu bejubeln. Erst wer erwischt wird, ist unnachgiebig nach den Buchstaben der Reglemente zu verurteilen und zu sperren.

Naiv? Keineswegs. In der globalen Berichterstattung über die Hochzeiten der Royals spekulieren die Chronistinnen und Chronisten auch nicht ständig über die Möglichkeit einer Scheidung und des Fremdgehens. Obwohl wir alle wissen, dass die Hälfte der Ehen wieder geschieden werden.

Wenn ein Unternehmen ein gutes Geschäftsergebnis publiziert, dann mutmassen die Analysten auch nicht gleich, ob wohl hinter dem Gewinn Lug und Betrug steckt. Obwohl wir längst wissen, dass getrickst und betrogen wird.

Chancengleichheit nicht gegeben

Die Doping-Vorverurteilung schadet dem Sport und die Doping-Jagd, so bitter notwendig sie auch sein mag, ist immer noch juristischer Wildwest. In einzelnen Ländern gibt es Gesetze, die es möglich machen, Staatsanwaltschaft und Polizei in Marsch zu setzen (z.B. Frankreich und Italien). In anderen Ländern gibt es hingegen keine Rechtsgrundlage (z.B. in der Schweiz).

Am erfolgreichsten waren bisher in der Dopingfahndung beziehungsweise in der Überführung der Täter und Hintermänner nicht die Sportverbände. Sondern die Steuerbehörden. Indem sie die Geldflüsse in diesem globalen Geschäft aufdeckten.

Und da ist noch etwas: Die Chancengleichheit, eines der Grundrechte im Sport, ist bei weitem nicht gegeben. Es ist nicht einmal notwendig, China oder Schwarzafrika zu bereisen, um zu erahnen, dass in diesen Gegenden unangemeldete Dopingkontrollen im Training während den Aufbauphasen zu Olympischen Spielen ein bisschen weniger häufig und ein bisschen schwieriger durchzuführen sind als beispielsweise in der Schweiz oder in Deutschland.

Vor den Spielen 2004 in Athen haben unsere Dopingfahnder mit Ex-Weltmeister Oscar Camenzind auf dem Klausenpass einen möglichen Olympiasieger hochgehen lassen.

One of Switzerlands olympic hopes, cyclist Oscar Camenzind, ponders at a press conference after admitting that he took the performance enchancing drug EPO, which was revealed in a drug test during a training session in July 2004, Tuesday, August 10, 2004 in Lucerne, Switzerland. Camenzind will not start at the Olympic Games 2004 in Athens and has been discharged by his Swiss team Phonak Cycling. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Oscar Camenzind gab 2004 zu, EPO genommen zu haben. Bild: KEYSTONE

In China oder Russland wäre das mit ziemlicher Sicherheit nicht passiert. Dagegen ist nichts einzuwenden. Die Athletinnen und Athleten in der Schweiz dürften die meistkontrollierten der Welt sein und es ist kein Zufall, dass noch nie eine Schweizerin oder Schweizer bei Olympia positiv getestet worden ist.

Ein paar sind gleicher

Aber gehen die Dopingfahnder gegen eine Lichtgestalt wie Usain Bolt mit dem gleichen Eifer vor wie gegen Gewichtheber aus Armenien? Was passiert, wenn einer wie Usain Bolt erwischt werden sollte? Werden die zuständigen Funktionäre der Versuchung der Vertuschung widerstehen? Usain Bolt gehört zu den Sportlern mit dem weltweit grössten Vermarktungspotenzial.

Es ist nicht ganz auszuschliessen, dass auch in Rio vor den Dopingfahndern alle gleich sind. Und ein paar gleicher. Gerade weil solche Zweifel berechtigt sind, muss erst gelten: Nicht erwischt = unschuldig und sauber. Ohne Wenn und Aber.

Ich lasse mir die Begeisterung für einen Jahrhundertathleten wie Usain Bolt oder die Goldfahrt von Fabian Candellara nicht durch Doping-Gerüchte schmälern.

Cyclist Fabian Cancellara of Switzerland holds his gold medal during the podium ceremony of the men's individual time trial event at the 2016 Summer Olympics in Pontal beach, Rio de Janeiro, Brazil, Wednesday, Aug. 10, 2016. (AP Photo/Patrick Semansky)

Fabian Cancellara mit seiner zweiten olympischen Goldmedaille. Bild: Patrick Semansky/AP/KEYSTONE

Obwohl ich weiss, dass «geladen» wird. Obwohl ich weiss, dass der Zitronenfalter keine Zitronen faltet. Trotzdem ist der Zitronenfalter ein schönes Wesen und wenn ich einen sehe, dann denke ich auch nicht jedes Mal daran, dass er nicht Zitronen falten kann

Bild

Kann keine Zitronen falten: der Zitronenfalter. bild: wikipedia/Jörg hempel

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    Alle Leser-Kommentare
  • Winschdi 18.08.2016 20:38
    Highlight Highlight Wo habt ihr eigentlich den Zaugg aufgelesen? Selten solche schwachsinnigen Artikel wie seine gelesen. Schickt mal den Löpfe in die Spprtredaktion, dann gibt's endlich intelligentes Lesefutter.
  • TheDoc 18.08.2016 18:36
    Highlight Highlight In Sochi waren auch fast keine Medaillengewinner positiv getestet worden. 2 Jahre später wissen wir, dass von mindestens 25 Athleten die Proben ausgetauscht wurden. Im US-SPORT gibt es dutzende Beispiele die nie positiv getestet wurden, aber garantiert nicht sauber waren. Dieser Artikel - wie auch der gestern zu Fasel- ist sehr schwach und naiv. Ich rate Zaugg mal Weinreich, Seppelt, Gibson et al zu lesen
  • Buddy1234 18.08.2016 14:40
    Highlight Highlight Überlegenswert
    Zaugg's Gedankengänge sind o.k. und entbehren richtigerweise dem akademischen Mist. Dafür fehlen vielen anderen Schreiberlingen (auch in dieser Kolummne) die intelektuellen Fähigkeiten.
  • länzu 18.08.2016 12:54
    Highlight Highlight Eismeister Zaugg. Schreiben Sie doch bitte wieder über Eishockey. Das macht mehr Spass als ihre Doppingtheorien. Da wäre doch das absurde Engagement von Denis Vaucher zu thematisieren, welcher jetzt plötzlich als Direktor der National League wieder auftaucht, nachdem er so jeden möglichen Job, den er hatte, vorzeitig beenden musste. Passt gut zu diesen Clowns beim Swiss Icehockey. Oder hat es Ihnen die Sprache verschlagen?
  • reamiado 18.08.2016 12:32
    Highlight Highlight LOL, Zitronenfalter 😂
  • klugundweise 18.08.2016 11:12
    Highlight Highlight Man kann sich ja fragen, was denn Herr Zaugg vor dem Schreiben zu sich nimmt.
    Aber das ist ja auch nicht von Bedeutung, solang man nichts nachweisen kann...
    Immerhin lassen seine Aussagen gewisse Rückschlüsse zu.
  • Moe Mentmal 18.08.2016 10:10
    Highlight Highlight Der Vergleich mit der Wirtschaft hinkt gewaltig:
    1. werden die Gewinne von grossen Unternehmen bis ins kleinste Detail überprüft und analysiert.
    2. ist in der Wirtschaft 'Doping' erlaubt. Es gibt genügend legale und halblegale Wege, wie sich grosse Ünternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen können.
    Der Hauptunterschied liegt in der Erwartungshaltung: Sport lebt vom Fairness-Gedanken. Doping untergräbt diesen Gedanken massiv. Das Resultat sind berechtigte Zweifel an ausserordentlichen Leistungen. Das ist nicht immer fair, aber eine logische Folge dieses Aspekts der Sportgeschichte.
  • Luca Brasi 18.08.2016 10:07
    Highlight Highlight Das erinnert mich immer an die eine Folge "Eine schrecklich nette Familie" in der Al Bundy sich als Senior ausgibt, um bei deren Meisterschaft teilzunehmen: ;)
    Play Icon
  • ammann 18.08.2016 09:47
    Highlight Highlight "Es gilt die Unschuldsvermutung" heisst nicht "unschuldig". Dies gleichzusetzen ist ein Denkfehler, Herr Zaugg. Oder fragen Sie mal einen Dopingexperten!
  • gänseblüemli 18.08.2016 09:46
    Highlight Highlight Nur weil er noch nie positiv getester wurde, heisst das nicht, dass er sauber ist. Sämtliche Olympiasieger im Sprint in den letzten Jahren waren gedopt. Bolt läuft noch schneller als die. Es wäre natürlich nicht optimal für die Bilanzen der Sponsoren, IOC etc. wenn man manchen Sportler aufliegen lassen würde. Man sollte das Dopen legalisieren. Damit würde den Massen zwar die Illusionen genommen, aber der Spitzensport wäre endlich nicht mehr so verlogen.
    • anonymer analphabet 18.08.2016 10:13
      Highlight Highlight Doping legalisieren kann ja wohl nicht die Lösung sein. Demnach müsste auch die Mafia legalisiert werden und Bilanzfälschungen und und und... Es wird immer Falschspieler geben, aber einfach sagen falschspielen ist ab jetzt erlaubt..? Als alternative könnte man neben den Paralympics ja auch noch Pharmalympics durchführen.. ;-)
    • weisse Giraffe 18.08.2016 10:41
      Highlight Highlight Die Aussage ist nicht, dass er sauber ist, weil er nie positiv getestet wurde. Die Aussage ist, dass er als sauber zu gelten hat und so zu behandeln ist. Der Grundsatz "unschuldig bis die Schuld bewiesen wurde" ist wichtig, weil es für eine unschuldige Person unmöglich ist, ihre Unschuld abschliessend zu beweisen. Es gibt immer Grund zum Zweifel. (Stichwort noch nicht nachweisbare Substanzen) Daher muss auch die Schuld einwandfrei bewiesen werden können - mit dem Risiko, dass geschickte Betrüger geschützt werden. Aber die Alternative eines unbegründeten Generalverdachts schadet allen.
    • gänseblüemli 18.08.2016 12:19
      Highlight Highlight @phipsli. Dein Vergleiche hinkt. Es ist nicht so, dass z.B. in der Leichtathletik nur ein kleiner Teil dopt. Verschiedene Befragungen haben gezeigt (deren Aussagekraft natürlich bezweifelt werden kann), dass ein nicht zu unterschätzender Anteil auf Stoff ist. Das bedeutet, dass etwa die Hälfte nicht sauber ist (sehr wahrscheinlich eher noch mehr). Was bringt also ein Verbot, wenn es nicht eingehalten wird und nicht durchgesetzt wird.

      http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/doping/wissenschaftliche-studie-viel-mehr-doper-als-gedacht-1858169.html
  • pali2 18.08.2016 09:46
    Highlight Highlight Ich bin da ja nicht so vom Fach. Vielleicht könnt ihr mich ja aufklären :) Ich dachte immer, dass das Problem ist, dass es immer wieder neue Substanzen/Doping gibt, auf welche die Sportler nicht getestet werden? Halt auch gerade weil diese neuen Dopingmethoden noch nicht als solche definiert sind. Darum ist es nicht besonders aussagekräftig, wenn jemand negativ getestet wurde. Oder hab ich da was komplett falsch verstanden?
    Klar ist Bolt einer der besten Sportler, die die Welt zu bieten hat. Mit oder ohne Doping.
  • R10 18.08.2016 09:45
    Highlight Highlight Ich bin bei Bolt etwas zwiegespalten. Einerseits glaube ich (möchte glauben), dass er sauber ist, da er ein cooler Typ ist und es halt wirklich immer wieder diesen Einen Sportler unter tausenden gibt, der tatsächlich einfach nur extrem gut ist.

    Anderseits wurden von den 5 schnellsten, jemals gelaufenen Zeiten, die 2.-5. schnellsten Zeiten von Dopern gelaufen (Gay, Blake, Powell und Gatlin). Da erscheint es leider sehr unrealistisch, dass ausgerechnet der Schnellste sauber sein soll.
    Insgesamt vertrete ich aber die Meinung des Artikels, wer nicht positiv getested wird, ist auch nicht gedopt.
  • Masta Ace 18.08.2016 09:32
    Highlight Highlight Selbst wenn diese Athleten dopen, sind die Leistungen immernoch immens.
    Es ist eifnach, mit dem Finger auf Lance Armstrong zu zeigen und zu sagen, er hat gedopt und seine Titel nicht verdient. Trotzdem hat er wahrscheinlich härter traniert als der ganze Rest. Doping alleine ist noch lange kein Wundermittel.
    Die Leute tun so, als könnte man beinahe untrainiert einen Sprint hinlegen und dann wie Usain Bolt rennen, wenn man dopt.
  • Bruno Wüthrich 18.08.2016 09:21
    Highlight Highlight Dieser Artikel war überfällig.

    Ich ärgere mich extrem über die bei Sportjournalisten vorherrschend Mode, bei überragenden Leistungen gleich die Dopingfrage zu stellen.

    Meine Devise: Die Leistungen geniessen, und die Fahnder im Hintergrund arbeiten lassen. Und klar: es sollte möglichst rasch ein international gültiger und auch durchgesetzter Prüfstandart her.

    Wird einer erwischt, so sollte er nicht nur sportlich, sondern auch juristisch als Betrüger gelten. Mit allen straf- und zivilrechtlichen Folgen. Die vermeintlichen Verlierer sollten in jedem Fall auf Schadenersatz klagen.
    • herschweizer 18.08.2016 09:39
      Highlight Highlight Ich ärgere mich auch öfters über Menschen die nicht Chemie studiert haben und sich als Dopingkenner ausgeben... gutes Doping wird nicht erkannt sonst ist es ja nicht gut 😂. Glaubt ihr ernsthaft die Leute die dopen sind doof hhh. Dieser Armstrong hat ja auch SIEBEN Jahre total gedopt die Tour gewonnen und alle Laien hatten ihn in Schutz genommen. Das hätte natürlich "niemand" gedacht hhh
  • Marbek 18.08.2016 09:01
    Highlight Highlight Dieser Artikel hat mir gut getan, weil ich es nicht mag, dass ich an mir selbst in letzter Zeit so eine Art zynischen "natürlich-ist-der-gedopt-sei-doch-nicht-naiv"-Reflex feststelle. Einerseits möchte ich niemand vorverurteilen; andererseits sitzen all die vergangenen Doping-Fälle eben schon recht tief.

    Und darum mag ich die Argumente und Ideen dieses Artikels. Vor allem den Zitronenfalter.
    • Marbek 18.08.2016 09:38
      Highlight Highlight Wie und warum wird ein Kommentar zum "Highlight"?
    • Luca Brasi 18.08.2016 09:58
      Highlight Highlight Normalerweise wenn der Autor oder die Redaktion einen Kommentar für äusserst gelungen halten. Gratulation. ;)
    • Ralf Meile 18.08.2016 10:41
      Highlight Highlight Herr Brasi hat wie immer Recht. Ich finde den Kommentar sehr gelungen, weil er gut zusammenfasst, wie es wohl sehr vielen so geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chris Crizzo 18.08.2016 08:59
    Highlight Highlight Yes! Usain is King!
  • Ratboy 18.08.2016 08:55
    Highlight Highlight Jeder 100m Weltrekordhalter der letzten Jahrzehnte war geladen.
    Ich mag Bolt- aber sauber?
    Nur wenn es den Osterhasen wirklich gibt.

    Es ist wie bei Lance! Bolt ist das wertvollste was die Leichtathletik zu bieten hat. Erwischt wird er frühestens nach Karrierenende!
  • thjo 18.08.2016 08:53
    Highlight Highlight Danke! Auf diesen Artikel habe ich seit Beginn der Spiele gewartet!

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Tom Simpson stirbt am Mont Ventoux – sein Name wird für immer zu einem Mahnmal

13. Juli 1967: «Es ist wie bei einem Autorennen, es geht weiter.» So wird ein Tour-Organisator zitiert, der gerade über den Tod eines Menschen spricht. Tom Simpson kollabiert am Mont Ventoux. Seit dem Tod des Briten wird der Missbrauch von Doping stärker verfolgt.

Es ist nicht gesichert, dass Tom Simpson diese Worte tatsächlich so gesagt hat. Doch möglich ist es allemal. Denn der Brite gilt als einer, der offen damit kokettiert, seine Leistung mit Tabletten und Pillen zu optimieren. Aufputschmittel betrachtet er als Medizin, nicht als Doping. Und einem Kranken wird man ja wohl helfen dürfen. Wobei Simpson zu seiner Zeit weiss Gott keine Ausnahme ist, der Umgang mit Doping ist selbstverständlich.

Als die Tour de France 1967 hinauf auf den Mont Ventoux …

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