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epa07006999 Serena Williams of the US gestures towards chair umpire Carlos Ramos (R) as she plays Naomi Osaka of Japan during the women's final on the thirteenth day of the US Open Tennis Championships the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 08 September 2018. The US Open runs from 27 August through 09 September.  EPA/JASON SZENES *** Local Caption *** 53000073

Serena Williams wirft dem Schiedsrichter Sexismus vor. Bild: EPA

Schäm Dich, Serena Williams! Der Sexismus-Vorwurf ist völlig absurd

Naomi Osaka gewinnt als erste Japanerin und mit nur 20 Jahren ein Grand-Slam-Turnier. Doch ihr ganz grosser Durchbruch wird immer auch die Geschichte einer Entgleisung sein. Jener von Serena Williams, einer der Besten der Geschichte. Was Sie sich leistete, ist beschämend.

10.09.18, 07:35

Simon Häring / Nordwestschweiz



Sie werde weiter kämpfen für die Rechte der Frauen, für die Gleichberechtigung, sagte Serena Williams nach ihrer Niederlage im Final der US Open und erntete dafür Applaus. Dass Schiedsrichter Carlos Ramos gleich drei Regelübertretungen bestraft hatte, bewertete sie als «sexistisches Statement», weil der Portugiese das bei einem Mann nie getan hätte. Diese Aussage war nicht nur hypothetisch, sondern auch in jeglicher Hinsicht falsch.

Williams' Coach gab unumwunden zu, dass er gecoacht hatte. «Habe ich gecoacht?», sagte der Franzose Patrick Mouratoglou dem TV-Sender «ESPN». «Natürlich! Alle tun das. Auch Naomis Coach hat dauernd Anweisungen gegeben.» Doch das ist verboten; und hatte eine Verwarnung zur Folge. Eine zweite Verwarnung sprach Ramos aus, nachdem Williams ein Racket zerschmettert hatte. Das führte folgerichtig zu einem Punktabzug.

«Du bist ein Dieb und Lügner!»

Nun verlor die Amerikanerin endgültig die Contenance. Sie bezeichnete Ramos als «Lügner» und «Dieb». Sie habe noch nie betrogen oder geschummelt. Ramos sanktionierte das mit einem Gameabzug. Wer argumentiert, Ramos hätte mit mehr Fingerspitzengefühl arbitrieren sollen, verkennt das Wesen einer Regel: Sie gilt für alle gleichermassen, ungeachtet der Involvierten, ungeacht der Bühne, ungeachtet des Spielstands.

Nach dem Spiel bekräftigte Williams ihre Kritik.

Auch der Vorwurf, ein Mann wäre ungestraft davongekommen, ist nicht nur hypothetisch, sondern falsch: Ramos bestrafte auch schon Djokovic und Nadal. Kommt hinzu, dass Serena Williams eine Wiederholungstäterin ist. 2009 hatte sie zu einer Linienrichterin, die einen Fussfehler angezeigt hatte, gesagt: «Bei Gott schwöre ich, dass ich dir einen dieser verdammten Bälle in den Hals schiebe.» Sie musste 175'000 Dollar Busse zahlen.

Die Tränen der Siegerin und Williams' Klasse

Doch nichts wiegt so schwer wie der Vorwurf des Sexismus. Denn das Tennis ist eine der wenigen Sportarten, in denen Frauen und Männer gleich viel Preisgeld erhalten. Obwohl die Männer auf drei Gewinnsätze spielen. Obwohl die Männer-Tour derzeit das attraktivere und damit auch profitablere Produkt ist. Ein Schiedsrichter, der die Regeln durchsetzt, ist kein Sexist. Williams' absurde Behauptung schadet ihrem Anliegen.

Naomi Osaka, of Japan, wipes a tear as she talks with Serena Williams after Osaka defeated Williams in the women's final of the U.S. Open tennis tournament, Saturday, Sept. 8, 2018, in New York. (AP Photo/Andres Kudacki)

Siegerin Osaka sah sich gezwungen, sich beim Publikum für ihren Erfolg zu entschuldigen. Bild: AP

Serena Williams hat 23 Grand-Slam-Turniere gewonnen und ist damit eine der erfolgreichsten Tennis-Spielerinnen der Geschichte. Vor einem Jahr war sie erstmals Mutter geworden. Bei der Geburt war es zu lebensbedrohlichen Komplikationen gekommen. Ihre sportliche Leistung ist indiskutabel, sie verdient grössten Respekt. Kann man die Reaktion auf dem Platz noch irgendwie nachvollziehen, die Äusserungen danach sind völlig deplatziert.

Das Publikum, das sich mit Williams solidarisiert hatte, beraubte die 20-Jährige Osaka des schönsten Moments ihrer Karriere. Unter Tränen sagte sie: «Es tut mir leid, dass es so endete.» Dass sie sich für ihren Sieg entschuldigen musste, war auch nicht in Williams' Sinn. «Machen wir das Beste aus der Situation. Keine Pfiffe mehr», sagte sie, auch sie unter Tränen, und legte den Arm um die Japanerin. Immerhin da bewies Williams Klasse.

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62
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62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • 123und456 10.09.2018 23:50
    Highlight Etwas anderes ist das Problem mit dem Dress-Code/Umziehen da bin ich auf Serenas Seite.
    Es kann nicht sein, dass Serena nicht in einem Catsuit spielen darf, ich meine wenn kratzt das denn genau? Sie hat dadurch weder Vorteile noch ist ihre Gegnerin irgendwie übermässig irritiert oder so. Habe nie davon gehört, dass ein Mann das Outfit wechseln musste weil es "unpassend" war.
    Auch das Umziehen auf dem Court finde ich scheinheilig, Rafa, Fedi, Nole und wie sie alle heissen haben bereits x-fach das Shirt gewechselt während den Spielen. Aber bei den Frauen "gehört" sichs wohl nicht...
    3 4 Melden
  • 123und456 10.09.2018 23:47
    Highlight Naja, ich kann nicht beurteilen ob bei Djokovic oder Rafa die gleiche Sanktion erfolgt wäre.
    Fakt ist, ich habe bis anhin von keinem der beiden ein derartiges Drama und Theater gesehen wie von Frau Williams. Sie ist eine klasse Tennisspielerin aber auch eine Dramaqueen und Schauspielerin erster Klasse die nichts unversucht lässt um die Vorteile auf ihre Seite zu ziehen. Wie gegen Basczinsky.
    Da spielte sie auch einen Satz lang den sterbenden Schwan, man fürchtete schon den Notarzt rufen zu müssen ehe sie dann, o Wunder, doch noch gewinnen konnte.

    10 0 Melden
  • eBart is back 10.09.2018 13:26
    Highlight Zur Erinnerung...
    13 45 Melden
  • debi95 10.09.2018 13:22
    Highlight Der Punkt Kleidung wird in diesem Zusammenhang nicht angesprochen?! Wenn man schon über Sexismus im Tennis spricht, dann wenigstens diesen Punkt berücksich. Den Sexismus im Tennis kleinzureden, weil das Preisgeld gleichhoch ist, deutet auf einen beschränkten Weitblick hin.
    21 99 Melden
    • elmono 10.09.2018 16:12
      Highlight Gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder wie war das schon wieder? Weitblick und so.
      2 3 Melden
    • Gummibär 10.09.2018 18:49
      Highlight Richtig. Es wird endlich Zeit, dass auch die Frauen mit drei Sätzen gewinnen müssen. Das darf nicht sein, dass sie für 3/5 der Leistung gleich hoch bezahlt werden. Auf die Barrikaden !
      38 2 Melden
  • inmi 10.09.2018 12:17
    Highlight Federer flucht viel schlimmer. Und wird nicht bestraft. Ist es sexistisch? Zumindest sehr inkonsequent.
    22 164 Melden
    • Stiller Berg 10.09.2018 13:19
      Highlight Ist es denn so schwierig, den Unterschied zwischen Fluchen und Beleidigen den Schiedsrichters zu erkennen?
      150 6 Melden
    • reconquista's creed 10.09.2018 13:24
      Highlight Bringen sie bitte den Nachweis, dass Federer in einem Match gecoached wurde, den Schiedsrichter beleidigt oder das Racket zertrümmert hat ohne Ermahnung.
      Für Fr. Williams gilt dasselbe wie für ihren Präsidenten. Nur weil jemand etwas anprangert, heisst das noch lange nicht dass dem auch so ist, wie der Artikel übrigends gut darlegt.
      103 4 Melden
  • teha drey 10.09.2018 11:29
    Highlight Ich finde es absurd ... und zwar von den Medien! Aufgrund der Bemerkung "...ein Mann wäre ungestraft davongekommen..." überhaupt schon über Sexismus nachzudenken zeigt, wie hyperhypersensibel uns die Medien schon geschrieben haben. "Fröilein zahle bitte!" ist für die einen schon in höchstem Masse sexistisch. Für die normalen Leute einfach "altmodisch". Es ist eine Frage der Betrachtung.
    90 20 Melden
    • bokl 10.09.2018 12:19
      Highlight altmodisch oder "das haben wir schon immer so gemacht" ist keine Rechtfertigung sich daneben zu benehmen.
      36 100 Melden
    • reconquista's creed 10.09.2018 13:26
      Highlight Ich glaube den Begriff "sexistisch" das Fr. Williams auf das Parkett gebracht.
      Aber habtsache die Medien sind Schuld und übersensibel, und nicht die schuldige und übersensible Spielerin.
      43 6 Melden
    • Therealmonti 10.09.2018 14:57
      Highlight @teha drey. Es waren nicht die Medien, die den Begriff "sexistisch" ins Spiel gebracht haben. Das war Frau Willilams selber an der Pressekonferenz. Sie ist zwar eine grossartige Tennisspielerin. Aber damit hat es sich. Ihre überhebliche Art, ihre Gestik (die Faust und der aggressive Gesichtsausdruck nach fast jedem Gewinnschlag) sind alles andere als sympathisch.Nun hat sie meine letzten Sympathien verspielt. Unverzeihlich, dass sie Naomi Osaka den schönsten Moment versaut hat in deren noch jungen Karriere. Dass sie die schluchzende Japanerin dann umarmt hat, macht dies nicht besser.
      5 0 Melden
    • Ohniznachtisbett 10.09.2018 17:59
      Highlight Bokl: "Froilein bitte zahel" ist auch nicht daneben benommen...
      15 6 Melden
    • gusg 11.09.2018 05:40
      Highlight @Bokl: Duden kennst du?

      Fräulein: 3. (umgangssprachlich veraltet) weibliche Angestellte in einem Dienstleistungsberuf oder im Lehramt (meist als Anrede)
      3 3 Melden
    • bokl 11.09.2018 06:22
      Highlight @gusg
      Eben...
      3 1 Melden
    • gusg 11.09.2018 06:30
      Highlight "Kellnerin, zahlen bitte" ist für dich auch unhöflich?
      0 3 Melden
    • bokl 11.09.2018 08:20
      Highlight @gugs
      Nein.

      Kellnerin / Kellner
      Fräulein / ???

      Alles klar?
      3 1 Melden
    • gusg 11.09.2018 08:33
      Highlight Ober. Alles klar? Freut mich, dass ich dir weiterhelfen konnte.


      PS: guSg nicht guGs ;) Danke.
      0 4 Melden
    • bokl 11.09.2018 09:34
      Highlight @gusg
      Nein. Ober ≠ Fräulein sondern einfach ein Synonym für Kellner.
      2 0 Melden
    • gusg 11.09.2018 09:44
      Highlight @bokl: Und Fräulein ist ein Synonym für Kellnerin.
      0 4 Melden
    • bokl 11.09.2018 12:21
      Highlight Ist es nicht. Schau im Duden nach...
      3 0 Melden
    • gusg 11.09.2018 16:16
      Highlight @bokl: autsch, tut es weh?
      0 1 Melden
    • bokl 11.09.2018 17:23
      Highlight Nein, warum? Ich halt mich an deinen Duden von weiter oben.

      Und selbst deine letzte Quelle erwähnt es als veraltet. Warum wohl...?
      2 0 Melden
    • gusg 11.09.2018 19:24
      Highlight Um das geht es ja im ursprünglichen Kommentar von teha drey, dass es eine altmodische Bezeichnung für Kellnerin ist. Die Bedeutung von Wörtern ändert sich nicht nur mit der Zeit, sondern sollte vor allem auch im Kontext verstanden und bewertet werden. Wer eine Kellnerin „Fräulein“ nennt, verwendet einfach ein altmodisches Wort für Kellnerin. Als die ganze Diskussion vor mehreren Jahren aufkam gab es eine Umfrage eines deutschen Sprachinstituts, ein verschwindend kleiner Teil der Befragten empfand den Begriff als beleidigend/sexistisch, der grösste Teil normal oder altmodisch.
      1 1 Melden
    • gusg 11.09.2018 19:26
      Highlight Und übrigens sind beide Definition aus dem Duden. Es ist meine Antwort auf deine Behauptung, dass Fräulein kein Synonym für Kellnerin sein.
      1 1 Melden
    • bokl 11.09.2018 20:55
      Highlight Es ist nicht einfach eine altmodische Bezeichnung. Es stammt aus einer Zeit als die niederen Tätigkeiten den (zumeist) ledigen Frauen vorbehalten waren. Darum gibt es ja auch kein Herrlein...

      Somit ist es heutzutage - Duden hin oder her - einfach nicht mehr angebracht.
      1 1 Melden
    • gusg 12.09.2018 00:56
      Highlight Lol, also auf einmal beharrst du nicht mehr auf deiner Aussage bezgl Duden 😂

      Alles klar, für dich verhalten sich also alle alten und altmodischen Männer und Frauen welche das Wort verwenden also unangebracht und vermutlich sogar sexistisch. Hey, ich kanns akzeptieren. Auch wenn ich der Meinung bin, dass sich Bedeutungen von Wörtern ändern können - wie es im übrigen gerade in der gesprochenen Sprache zu Hauf vorkommt. Die wenigsten haben ein Problem mit den Wörtern „Siech“ oder „huere“ (als Verstärkungspartikel) oder sogar Tschingg (welches heute eine Restaurant Kette ist).
      0 1 Melden
  • John Henry Eden 10.09.2018 11:11
    Highlight Klasse spielen und Klasse haben ist halt nicht dasselbe. Glückwunsch an Osaka. Eine, die zum Glück beide Eigenschaften vereinigt.
    95 2 Melden
  • SchweizAbschaffen 10.09.2018 10:46
    Highlight Ist dieser Kommentar "gut und klar dargestellt", d.h. objektiv?

    "Williams' Coach gab zu, dass er gecoacht hatte."
    Im Publikum darf jeder Faxen machen. Gecoacht wäre erst, wenn der/die SpielerIn es sieht.
    Hat sie?

    "Ramos bestrafte auch schon Djokovic und Nadal."
    Ist das eine objektive Analyse, ob Ramos, oder allg. Schiedsrichter, die Williams-Strafe bei Männern gleichermassen anwenden ?
    Nein, überhaupt nicht.

    "Ein Schiedsrichter, der die Regeln durchsetzt, ist kein Sexist."
    Auch Naomis Coach hat dauernd Anweisungen gegeben. ... Da hat der Schiedsrichter die Regeln z.B. nicht durchgesetzt.
    15 177 Melden
    • Eine_win_ig 10.09.2018 12:14
      Highlight Ich frag mich langsam:
      Bei jedem Artikel negativ, der Username... sind Sie ein Troll? :)
      113 4 Melden
    • Roman h 10.09.2018 13:05
      Highlight Also Ramos ist schuld das eine Frau verloren hat = Sexist
      Aber
      Ramos ist der Grund das eine Frau gewonnen hat = feminist
      Nur so zur Info es spielten 2 Frauen, also ist jeder Nachteil auch gleich ein Vorteil für eine Frau.
      Wie kann man da sexistisch sein?
      Ps. Ramos hat alles richtig gemacht und das Spiel nicht verpfiffen, es ist halt immer leichter einem anderen die schuld zu geben und da sexistisch gerade in ist.
      71 2 Melden
  • Pafeld 10.09.2018 10:34
    Highlight Serena beschwehrt sich nicht, dass sie für Coaching, das Racket und eine (lächerliche) Beleidigung bestraft wurde. Sondern das ein Mann im Finale niemals wegen entsprechenden Fehltritten eine spielentscheidende Strafe bekommen hat. Und da hat sie absolut recht.

    Und bevor jetzt wieder jemand mit McEnroe kommt: Hätte man McEnroe so konsequent wie Williams für Fehltritte mit Satzabzügen bestraft, McEnroe hätte kein einziges Grand Slam Tournier mit positiver Punkebilanz beendet. Bei allem Respekt. Hier hat ein Ref das Spiel entchieden. Und das geht nicht. Erst Recht nicht im Finale.
    24 203 Melden
    • SchweizAbschaffen 10.09.2018 11:49
      Highlight Dein Kommentar widerspricht zu 100% diesem Kommentar-Artikel "Schäm Dich, Serena Williams! Der Sexismus-Vorwurf ist völlig absurd".
      10 56 Melden
    • Ohniznachtisbett 10.09.2018 18:03
      Highlight Pafeld: Also wenns nach dir geht, darf man im Final einfach tun und lassen was man will. Weil im Final darf man ja niemanden bestrafen... gugus
      19 1 Melden
    • 123und456 10.09.2018 23:53
      Highlight Er hat nach den Regeln gehandelt. Dementsprechend hat nicht der Schiri das Spiel entschieden, sondern Williams mit ihren Regelverstössen! Kleiner aber feiner Unterschied.
      Im Übrigen haben Fussball und Tennis-Schiris eines gemeinsam, sie hätten die Regeln um mühsame Marotten auszurotten, nutzen sie aber nie.
      Stichwort Schwalben, Rudelbildungen, Schiribeleidigungen und Zeitspiel im Fussball respektive Shotclock, Coaching im Tennis...
      4 0 Melden
    • Pafeld 11.09.2018 09:23
      Highlight Nein. Aber bestrafen man man auch ohne einen solchen Einfluss zu nehmen.
      0 3 Melden
  • MrBlack 10.09.2018 10:31
    Highlight Was mich stört im Tennis, ist dass Regelverstösse wie Coaching oder Zeitüberschreitung beim Service, Seitenwechsel etc... fast nie bestraft werden, obwohl es in fast jedem Spiel dazu kommt.

    Man sollte diese Regelverstösse entweder strikt ahnden oder die dazugehörigen Regeln abschaffen.

    Ich würde mich auch sehr aufregen, wenn die sporadische Alibi-Bestrafung genau mich treffen würde.
    80 4 Melden
    • SchweizAbschaffen 10.09.2018 11:49
      Highlight Dein Kommentar widerspricht zu 100% diesem Kommentar-Artikel "Schäm Dich, Serena Williams! Der Sexismus-Vorwurf ist völlig absurd".
      0 85 Melden
    • TodosSomosSecondos 10.09.2018 12:47
      Highlight Danke! Endlich!
      6 1 Melden
    • 123und456 10.09.2018 23:55
      Highlight lch finde ihren kompletten Ausraster aber auch ziemlich übertrieben. Die gute Frau ist ne Klasse-Spielerin, aber eben auch Dramaqueen und Schauspielerin par excellence. Das sollte man nicht vergessen...
      5 0 Melden
  • Palatino 10.09.2018 09:48
    Highlight Ich werde beim zuständigen Gericht in New York eine Schadenersatzklage in der Höhe von 50 Millionen Dollar einreichen.
    Frau Williams hat mit ihrem Verhalten meinen Bemühungen, meine Söhne zu respektvollen und verantwortungsbewussten Menschen zu erziehen, massiven Schaden zugefügt.
    113 28 Melden
    • banda69 10.09.2018 15:06
      Highlight Verklage lieber Trump oder die SVP. Die treten jegliche Erziehung zu Moral, Ehrlichkeit und Menschlichkeit mit Füssen.
      1 5 Melden
  • Hans Franz 10.09.2018 09:26
    Highlight Diese Neuzeit Mode alles gleich auf Seximus zu reduzieren ist einfach schrecklich. Sobald es nicht nach Gusto läuft oder Frau Aufmerksamkeit will wird die Sexismus Keule vorgeholt...
    wo führt das nur hin?!

    180 19 Melden
  • T13 10.09.2018 09:07
    Highlight Er ist ein sexist weil er ihre regelübertritte bestraft?
    🤔
    170 6 Melden
  • Ratchet 10.09.2018 09:03
    Highlight Natürlich ist der Sexismus-Vorwurf völlig absurd. Sie hätte auch behaupten können, es wäre Rassismus, einfach persönlich oder sonst was.
    Warum ausgerechnet Sexismus?

    Tja, wegen der Vorgeschichte. Zum einen wegen den genauso absurden (sexistischen) Verbot vom Catsuit. Zum anderen wegen der Geschichte mit Cornet.
    Dazu sind die Schiedsrichter schon mit Kyrgios wegen Coaching negativ aufgefallen.

    Es zeigt einfach, dass Sexismus oft eine Vertrauens/Glaubenssache ist. Die Polemik der Medien zb bei Cornet macht das ganze nur absurder. Gleichzeitig sollte man Catsuit-Verbote schon hinterfragen.
    31 55 Melden
    • 123und456 10.09.2018 23:58
      Highlight Ich bin mit dir einig was den Catsuit und das Umziehen angeht.
      Aber auf den Final bezogen finde ich es von Serena einfach nur mies und arrogant. Da ist der Queen wohl ein Zacken aus der Krone gebrochen, das sich ein Schiri tatsächlich "wagt" ihr so etwas "anzutun"... Darüber, dass Osaka klasse gespielt hat war komischerweise nichts zu lesen, weil Queen Serena mal wieder alle Aufmerksamkeit auf sich zieht...
      5 0 Melden
  • reamiado 10.09.2018 08:19
    Highlight "Ramos bestrafte auch schon Djokovic ind und Nadal" es geht nicht darum, dass Männer nicht bestraft werden, sondern dass sie weniger schnell bestraft werden.
    33 259 Melden
    • Neruda 10.09.2018 09:58
      Highlight Hör doch auf zu geberalisieren! Ramos hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass er solches Verhalten, unabhängig vom Geschlecht, bestraft. Was andere Umpires machen oder nicht, spielt in diesem Fall rein gar keine Rolle.
      108 2 Melden
    • Hans Franz 10.09.2018 10:28
      Highlight aber dafür ist doch nicht Ramos Schuld!? wennschon die anderen Schiedsrichter...

      jedenfalls Ramos als Lügner und Dieb zu betitteln ist einfach unterste Schublade
      99 3 Melden
    • Eine_win_ig 10.09.2018 12:17
      Highlight Mir hat mal ein - ok, nicht Tennis aber andere Sportart - ein Coach folgenden Satz gesagt:
      Ein guter Coach bereitet seine Mannschaft auf dem Gegner vor. Ein sehr guter Coach auf den Gegner und den Schiedsrichter.

      Sobald man eine Sportart auf einem gewissen Niveau spielt, sieht man immer "di glyche Gringe" als SR. Und die gehören nun mal auch zum Spiel. Bei welchem darf ich mehr, bei welchem weniger?

      Ramos ist dafür bekannt, hart zu sein. Und sorry, man konnte mir als SR sagen, was man wollte. Aber die Ausdrücke "Lügner" und "Dieb" gehen gar nicht.
      49 0 Melden
  • Astrogator 10.09.2018 08:07
    Highlight Das Resultat der #MeToo-Hysterie, jede schreit wegen allem Sexismus - nur interessiert es kein Schwein mehr, auch falls es mal zutreffen sollte.
    Gut gemacht, Bravo.
    207 14 Melden
  • MacB 10.09.2018 07:58
    Highlight EIn ganzer Kommentar für FrancoL. Vielleicht versteht er jetzt, wieso er auf dem Holzweg ist mit seiner Sexismuskeule. Danke für den Artikel.

    271 18 Melden
    • Silent_Revolution 10.09.2018 08:06
      Highlight Oder mit den Worten Serena`s;

      FrancoL, you owe us an apology.
      74 6 Melden
    • Bene86 10.09.2018 12:11
      Highlight Schade liess er sich bisher nicht blicken..
      28 1 Melden
  • Howard271 10.09.2018 07:57
    Highlight Danke für diesen Artikel! Gut und klar dargestellt.
    Ebenso absurd fand ich ihre Begründung, sie betrüge nicht, „da sie Mutter sei“ bzw. „eine Tochter habe“.
    602 16 Melden
    • crapunsel 10.09.2018 10:42
      Highlight 😩 ein blitzer ist von mir.... sorry. wollte nur runter scrollen, aber meine fetten wurstfinger beblitzten deinen kommentar... ich schenke dir für deinen kommentar auf diesem weg ein herz => ❤️
      ☺️ hat jetzt nichts mit züri west zu tun :D
      43 4 Melden
    • Howard271 10.09.2018 11:34
      Highlight Haha, für diesen Kommentar bekommst du eines zurück —> ❤️ 😊
      33 3 Melden
    • Blitzableiter 10.09.2018 18:46
      Highlight Schon gut. Ihr könnt euch jetzt küssen. 😂
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  • dave1771 10.09.2018 07:39
    Highlight die Männer spielen derzeit das attraktivere... derzeit???
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    • MacB 10.09.2018 07:57
      Highlight ...aus Vermarktungssicht attraktiver. Deswegen ja, derzeit: weil die Shootingstars ein wenig ausgehen. (Bei den Männern zwar so langsam auch)
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    • J.D. Berner 10.09.2018 18:16
      Highlight ich denke auch auf spielniveau attraktiver ;) wie bei so manchen sportarten.
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Dieser Moment, wenn du gerade (vielleicht) das offene und freie Internet zerstört hast

Das EU-Parlament hat der Reform des EU-Urheberrechts zugestimmt. Auch die beiden umstrittensten Artikel bekamen eine Mehrheit. Internet-Aktivisten liefen vergeblich dagegen Sturm. Droht nun das Ende des freien Internets, wie wir es kennen?

Das Europäische Parlament hat am Mittwoch im zweiten Anlauf eine Reform des EU-Urheberrechts auf den Weg gebracht. Auch das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverleger sowie die von Netzaktivisten besonders stark bekämpften Upload-Filter für Plattformen wie YouTube und Facebook wurden angenommen.

«Beides kann nun Teil der Reform werden, allen Bedenken etwa von Netzaktivisten, Akademikern und sogar Pionieren des Internets zum Trotz», schreibt Spiegel Online. 

Mit dem …

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