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ARCHIVBILD ZUR BUNDESRAETLICHEN UNTERSTUETZUNG FUER SION 2026 --- La ville de Sion, les chateaux de Valere et Tourbillon, et les alpes valaisannes, ce vendredi 10 mars 2017. Le conseil executif de Swiss Olympic a donne son aval a la candidature de Sion pour l'organisation des Jeux olympiques d'hiver 2026. (KEYSTONE/Olivier Maire)

Wird Sion Olympiastadt 2026? Bild: KEYSTONE

Das sind die 9 fehlenden Schritte zu Olympischen Spielen 2026 in der Schweiz

Mit der Zustimmung des Bundesrats zum Projekt «Sion 2026. Die Spiele im Herzen der Schweiz» wurde am Mittwoch eine erste politische Hürde gemeistert. Noch aber hat die Schweizer Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2026 einen sehr weiten Weg vor sich.



Der Bundesrat will die Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2026 mit 8 Millionen Franken unterstützen. Erhält die Schweiz den Zuschlag, will er bis zu einer Milliarde Franken ausgeben.

Aber eben, der Weg zu diesem Zuschlag ist noch sehr weit. Das sind die Schritte, bis das olympische Feuer hoffentlich im Wallis fackelt:

Oktober 2017

Beginn des Kandidaturprozesses 2026 des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Frühjahr 2018

Nationale parlamentarische Debatten (National- und Ständerat).

31. März 2018

Anmeldefrist für Teilnahme an Dialogphase mit dem IOC.

10. Juni 2018

Kantonale Abstimmung im Wallis über Sion 2026.

ARCHIVBILD ZUR BUNDESRAETLICHEN UNTERSTUETZUNG FUER SION 2026 --- Jean-Philippe Rochat, President du comite Sion 2026, parle lors d'une presentation publique du comite de candidature de Sion 2026 organisee par SportCity ce jeudi 8 juin 2017 au SwissTech Convention Center de l'EPFL a Lausanne. Le comite Sion 2026 est candidat pour les Jeux Olympiques d'hiver. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Können die Organisatoren das Wallis und die Schweiz überzeugen? Am 10. Juni 2018 steht eine sehr wichtige Hürde an. Bild: KEYSTONE

Sommer/Herbst 2018

Eventuelle weitere kantonale Referenden.

Oktober 2018

Bestätigung der Städte für die Kandidaturphase des IOC.

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS CHRISTIAN CONSTANTIN 2026 DIE WINTERSPIELE INS WALLIS HOLEN WILL, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Supporters of the cadidature Sion 2006 show their disappointment and grief in Sion, Switzerland, Saturday, June 19, 1999 after the International Olympic Committee (IOC) president Juan-Antonio Samaranch annonced at IOC session in Seoul, South Korea, that the city of Torino will host the 20th Winter Olympics Games. (KEYSTONE/Patrick Aviolat)

Endet es wieder mit einer Enttäuschung wie damals, als Turin den Vorzug erhielt? Bild: KEYSTONE

Winter 2018/2019

Evaluierungsbesuch des IOC.

11. Januar 2019

Eingabe des Bewerbungsdossiers und der Hauptgarantien beim IOC.

Soll Sion 2026 Olympische Winterspiele ausrichten?

Oktober 2019

Entscheid über Austragungsort der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 anlässlich der IOC-Session in Mailand. (fox/sda)

Die kuriosesten Geschichten aus 120 Jahren Olympia

Sion will auch auf die Umwelt achten. Da hätte unser Ralph sicher Freude:

Video: watson/Ralph Steiner, Emily Engkent

Unvergessene Olympia-Momente: Winterspiele

09.02.1964: Die Schweiz erlebt mit der «Schmach von Innsbruck» ein historisches Debakel

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Seb97 19.10.2017 11:34
    Highlight Highlight Klar eine Milliarde ist sehr sehr viel Geld und könnte auch in vielen anderen Bereichen sehr gut gebraucht werden.

    Trotzdem denke ich, dass sich diese Investition in Olympische Spiele aus folgenden Gründen lohnen könnte:
    - Förderung der kriselnden Tourismusbranche
    - Möglicher Wintersportboom. Insbesondere Jugendliche hätten plötzlich ein Traum, auf den sie hinarbeiten können
    - Imagegewinn für die ganze Schweiz. Wir könnten der Welt zeigen, dass nach Sotschi, Peking usw. auch nachhaltige, bescheidene Grossanlässe möglich sind
    - Förderung des nationalen Zusammenhalts --> Gemeinsames Ziel
  • Wehrli 19.10.2017 10:32
    Highlight Highlight Punkt 10: "500 Mio schwarze Kasse" um die Fuktionäre zu bestechen. Know-how kann man sich bei der Fifa um die Ecke holen.
  • Thomas Binder 19.10.2017 06:52
    Highlight Highlight 1 000 000 000 Franken für Olympia,
    0 Franken für den Vaterschaftsurlaub:

    Selbst ohne Cassis moralische Bankrotterklärung des BR!

    Der 10. Schritt: Die Zivilgesellschaft, welche noch so etwas wie Moral, Gerechtigkeit und Vernunft kennt, wird für diese Werte gerade und hinstehen, Rückgrat beweisen und der mittlerweile offensichtlich völlig abgehobenen politischen "Elite" an der Urne eine Abfuhr erteilt.

    Für diejenigen, die es immer noch nicht verstehen:

    1 000 000 000 Franken für Brot und Spiele,
    0 Franken für Wichtiges im Leben:

    Der mittlerweile ganz normal erscheinende Wahnsinn!
    • Gulasch 19.10.2017 16:04
      Highlight Highlight Zum Glück hat der BR in diesem Fall nicht das letzte Wort und der Vaterschaftsurlaub kommt noch vors Volk, dann können wir den Spiess umdrehen!
      Vaterschaftsurlaub 4 Wochen, ich stimme JA!
  • sdv520 19.10.2017 00:15
    Highlight Highlight hoffe die stimmbürger werden der kandidatur eine abfuhr erteilen. bin enttäuscht vom br, für nichts hats geld übrig, aber so ein garantiertes minus projekt kommt durch, damit die 2 svp sportclowns im br ein paar mal in die menge winken können. am meisten würde wohl eh constantin profitieren und ob man so nen typen echt noch reicher machen will per steuergelder.... ich hoffe wirklich,dass das stimmvolk dieses spiel durchschaut
    • Skip Bo 19.10.2017 09:10
      Highlight Highlight Wer sind die zwei oder drei anderen Clowns?
    • sdv520 19.10.2017 16:47
      Highlight Highlight würde ich auch gerne wissen. johann würde wohl auch ganz gerne mal winke-winke machen, fördert ja schliesslich die wirtschaft damit.bei den anderen 4 hab ich keine ahnung. werden br entscheide öffentlich gemacht? falls ja, wäre toll, wenn jemand ne quelle hätte.
  • Gulasch 19.10.2017 00:05
    Highlight Highlight Wenn unter dem Namen Sion 2016 "kleine aber feine" Spiele in der ganzen Schweiz ausgetragen werden und die bis jetzt gut vorhandene Infrastruktur gut genutzt wird, dann bin ich absolut dafür!
    Ich würde sehr gerne Olympische Spiele im eigenen Land besuchen! Hoffentlich ist das im Sinne vom IOC, nach Almaty, Baku, Sotchi oder ähnlichem will ich nämlich nicht!
    • Gulasch 19.10.2017 09:09
      Highlight Highlight @ Endlich mal Wahrheit: Die Milliarde wird ja nur gesprochen, wenn die Bevölkerung dahintersteht. Dies bezweifle ich allerdings wenn ich alle Kommentare lese.
      Ich bin ein grosser Sportfan, insbesondere Wintersport, das gefällt mir sehr, allerdings steht weiter oben der Kommentar von Thomas Binder. Es ist richtig, es gibt viel wichtigeres in der CH zu erreichen als "Brot und Spiele"!

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