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Roger Federer hat sich für die US-Hartplatz-Turniere einen Plan zurecht gelegt. bild: twitter

Zurück zur Unbeschwertheit – so will Federer wieder angreifen



Fünf Wochen nach seiner bitteren Viertelfinal-Niederlage gegen Kevin Anderson in Wimbledon kehrt Roger Federer in der Nacht auf morgen Mittwoch auf die ATP-Tour zurück. Ab 1 Uhr duelliert sich die Weltnummer 2 in der 2. Runde des Masters-1000-Turnier von Cincinnati mit dem Deutschen Peter Gojowczyk (ATP 47).

Federer kann es kaum erwarten, endlich wieder aufzuschlagen: «Ich fühle mich wohl, im Training läuft es wunderbar», erklärt er auf der Pressekonferenz vor dem Turnier. Sieben Mal siegte der «Maestro» bereits in Cincinnati. Die schnellen Bälle sollten im US-Bundestaat Ohio auch in diesem Jahr wieder ein Offensiv-Spektakel zulassen – auch wenn die Aussagen über die Schnelligkeit des Courts in diesem Jahr schwanken.

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Unter Zugzwang: Nadal und Djokovic sind Federer bei den gewonnenen, grossen Titeln auf den Fersen. bild: atp

Bereits seit zwei Wochen weilt Federer in den USA – um sich an die hohe Luftfeuchtigkeit zu gewöhnen, wie er sagt. Das ATP-1000-Turnier in Toronto von letzter Woche liess Federer aber aus. «Natürlich würde man gerne überall spielen, aber man ist letztlich glücklicher, eine Woche frei zu nehmen und dafür auf der Tour zu bleiben, anstatt zu spielen, bis irgendwas passiert und man vielleicht auf Dauer weg ist», erklärt der 37-jährige Baselbieter jetzt seinen Entscheid.

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Das ATP-Interview mit Roger Federer. Video: YouTube/ATPWorldTour

Zurück zur Unbeschwertheit

Das Ziel ist klar: Die perfekte Vorbereitung auf das US Open. «Ich weiss, wenn ich hier gut spiele, kann es auch danach super laufen», sagt Federer, der sich in der fünfwöchigen Pause viele Gedanken über sein Spiel gemacht hat. Zwar habe ihn die Niederlage gegen Anderson in Wimbledon nicht allzu lange beschäftigt, aber sie sei doch ein «Augenöffner» gewesen.

When no one wants to keep watching you play when the 👑 arrives. Cheers @rogerfederer ✌🏽

Ein Beitrag geteilt von Kygs (@k1ngkyrg1os) am

Ihm sei aufgefallen, dass er zuletzt in wichtigen Momenten zu abwartend gespielt habe. Wichtig sei aber, «dass ich mich stets daran erinnere, offensiv zu spielen, damit ich nicht dauernd ins Fettnäpfchen trete, zu passiv zu agieren. Ich muss mich daran erinnern, wie ich mich 2017 in Melbourne und in Wimbledon gefühlt habe. Genau so will ich mich wieder fühlen, denn in diesem Zustand spielte ich am besten.» Damals kam Federer von einer langen Verletzungspause zurück, hatte nichts zu verlieren und reihte dank seiner Unbeschwertheit Sieg an Sieg.

Federers Ferienprogramm:

Episches US Open?

Das ist jetzt wieder anders. Bei jedem Turnier gilt Federer wieder als der grosse Favorit, was ihn durchaus stört. «Ein 37-Jähriger sollte eigentlich nicht der Favorit sein. Ich kann nicht jedes Turnier gewinnen. Das ist mit 37 Jahren nicht möglich. Deshalb werde ich in den nächsten Interviews stets sagen: ‹Ich bin nicht der Favorit, denn ich habe zehn Jahre lang das US Open nicht gewonnen.› Am US Open hat es andere, die grössere Favoriten sein müssten. So versuche ich, mir etwas den Druck zu nehmen.» Wichtig sei, dass er im Kopf frei sei und sich nicht mehr von den Medien beeinflussen lasse.

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So beschreiben die ATP-Stars Roger Federer in einem Wort. Video: YouTube/Tennis TV

Natürlich gehört Federer in Cincinnati trotzdem zum engsten Favoritenkreis – vor allem weil Toronto-Sieger Rafael Nadal kurzfristig abgesagt hat. Andy Murray, der sich nach seiner Hüftoperation noch immer auf Formsuche befindet, ist zwar schon ausgeschieden, ansonsten ist aber die gesamte Weltspitze in Cincinnati am Start. 

«Das erste Spiel ist unheimlich wichtig. Es gibt dir Erkenntnisse, wie sich der Belag spielt und was du noch verändern musst», erklärt Federer. «Ich bin gespannt, wie es für mich laufen wird. Ich hoffe, ich kann mir das nötige Selbstvertrauen für das US Open holen.» In New York wird es gemäss dem «Maestro» dann «episch». Erstmals seit über einem Jahr werden die «Big Four» (Federer, Nadal, Djokovic und Murray) im «Big Apple» nämlich wieder vereint am Start sein. (pre)

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Video: srf

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