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Britain Tennis - Wimbledon - All England Lawn Tennis & Croquet Club, Wimbledon, England - 10/7/16 Fans of Great Britain's Andy Murray on Murray mound celebrate during his mens singles final match REUTERS/Toby Melville

Begeisterte Fans auf dem Murray Mound, beim Public-Viewing auf dem Turniergelände.
Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Nach drei Jahren wieder ein grosser Titel: Murray schlägt Raonic und triumphiert in Wimbledon

Dritter Grand-Slam-Titel der Karriere: Andy Murray hat sich im Finale von Wimbledon souverän gegen Milos Raonic durchgesetzt. Der Brite überzeugte dabei vor allem in der Defensive.



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Andy Murray hat zum zweiten Mal nach 2013 in Wimbledon gewonnen. Im Endspiel der All England Championships besiegte der 29-Jährige den Kanadier Milos Raonic 6:4, 7:6, 7:6.

Für Murray ist es der erste Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier seit drei Jahren. Zuletzt hatte der Schotte die Finals von Melbourne und Paris jeweils gegen Novak Djokovic verloren. Raonic, für den es das erste Major-Finale seiner Laufbahn war, wird in der Weltrangliste nun auf Platz 7 geführt.

epa05418669 Andy Murray of Britain celebrates his win over Milos Raonic of Canada in the men's singles final of the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 10 July 2016.  EPA/GERRY PENNY EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Murray schreit seine Freude in die Welt hinaus. Bild: GERRY PENNY/EPA/KEYSTONE

epa05418644 Kim Sears, wife to Andy Murray watches the men's singles final between Andy Murray and Milos Raonic during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 10 July 2016.  EPA/ANDREW COULDRIDGE / POOL EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Gattin Kim mit der Judy-Murray-Gedenkfaust.
Bild: EPA/REUTERS POOL

Raonic deutlich unterlegen

Im ersten Satz hatte Raonic direkt zu Beginn Mühe, seinen Aufschlag zu halten. Beim Stand von 3:3 gelang Murray dann das erste Break der Partie. Wenig später konnte der Favorit seinen ersten Satzball zum 6:4 verwandeln. Murray bewies auch im zweiten Satz seine unglaublichen Return-Qualitäten.

Raonic, der im Laufe des Turniers besonders beim eigenen Service überzeugen konnte, gelangen in den ersten beiden Sätzen nur vier Asse. Bei seinem Halbfinalerfolg gegen Roger Federer waren es noch 22 gewesen. Dennoch verpasste Murray ein weiteres Break, es ging nach mehreren hart umkämpften Spielen in den Tie-Break.

Britain Tennis - Wimbledon - All England Lawn Tennis & Croquet Club, Wimbledon, England - 10/7/16 Canada's Milos Raonic in action as a shot passes by from Great Britain's Andy Murray during the mens singles final REUTERS/Andrew Couldridge

Federer-Bezwinger Raonic streckte sich vergebens.
Bild: ANDY COULDRIDGE/REUTERS

Überragendes Tie-Break zum Ende

In der entscheidenden Phase des Satzes zeigte Murray dann sein bestes Tennis. Immer wieder passierte er den ans Netz laufenden Raonic mit teils spektakulären Schlägen. Der Kanadier offenbarte vor allem bei seinen Volleys Schwächen.

Vor den Augen des fünffachen Wimbledon-Siegers Björn Borg (1976-1980) hatte Raonic auch zu Beginn des dritten Satzes mehr Mühe als sein Gegner. Es ging erneut in den Tie-Break. Dort erspielte sich Murray schnell eine 5:0-Führung. Kurz darauf verwandelte der Brite seinen zweiten Matchball. (bam/spon)

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