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«Linkin Park»-Sänger Chester Bennington begeht Selbstmord



Der Frontsänger und Mitgründer von Linkin Park, Chester Bennington, ist tot. Er soll sich in seinem Haus erhängt haben, berichtet tmz.com. 

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Ein Anruf bei der Polizei aus dem Haus Benningtons in Palos Verdes Estates sei am Donnerstagmorgen eingegangen, hiess es. «Schockiert und untröstlich», reagierte Band-Kollege Mike Shinoda in einem Tweet auf die Todesnachricht. 

Depressionen und Suchtprobleme

Bennington hatte in der Vergangenheit offen über Depressionen und Suchtprobleme gesprochen. In Interviews gab er auch an, als Junge von einem älteren Bekannten sexuell missbraucht worden zu sein. 

Soundgarden-Sänger Chris Cornell, ein enger Bekannter Benningtons, hatte sich Mitte Mai das Leben genommen. Seine Leiche wurde nach einem Konzert in Detroit in einem Hotelzimmer gefunden. Benningtons Todestag am 20. Juli war zugleich der Geburtstag Cornells.

Mit ihrem Debütalbum «Hybrid Theory» hatte die Band Linkin Park zehn Millionen Exemplare verkauft und seit der Jahrtausendwende hatte keine andere Band mehr Alben in den Spitzenplätzen der US-Charts.

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«In The End». Die erfolgreichste Single des Debütalbums «Hybrid Theory» aus dem Jahre 2001. Video: YouTube/Linkin Park

Sanftere Töne 

Linkin Park war einer der prominentesten Vertreter des so genannten Nu Metal - in dem Musikstil werden harte Elemente des Metal-Rock durch weiche Melodien ergänzt. Das im Jahr 2000 erschienene Debütalbum von Linkin Park, «Hybrid Theory», wurde über zehn Millionen Mal verkauft.Die Rock-Band schlug mit ihrem neuen Album nun sanftere Töne an als in früheren Jahren. Das brachte ihnen auch Kritik von Fans ein. Sein Ziel sei nie gewesen, möglichst viele Platten zu verkaufen oder Stadien zu füllen.

«Unsere Absicht ist, Musik zu machen, die wir lieben», sagte Bennington im Mai im Interview der Nachrichtenagentur dpa in Berlin.Erstmals hat die Band die Aufnahmen nicht mit musikalischen Proben begonnen, sondern mit Gesprächen. «Worüber mache ich mir Gedanken? Was ist für mich gerade am wichtigsten?», seien Fragen dieser Gespräche gewesen, aus denen sich die Ideen für neue Lieder ergeben hätten: Depression und Tod, aber eben auch das manchmal banale Familienleben mit Kindern. Aber dies seien auch Themen, die vor 15 Jahren niemand in der Band verstanden hätte.

(amü/sda)

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