Unvergessen
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Franz Heinzers Bindungsbruch beim Start der Olympia-Abfahrt 1994. Video: streamable

Unvergessen

Heinzers Bindung bricht am Start und der Olympia-Traum ist ausgeträumt

13. Februar 1994: Trotz verkorkster Saison will Franz Heinzer seinen Olympia-Medaillentraum bei der Abfahrt von Lillehammer im Karriereherbst verwirklichen. Der Traum platzt noch im Starthaus.



Franz Heinzer steht bei den Olympischen Spielen 1994 in Lillehammer im Herbst seiner Karriere. Er hatte bis dahin eigentlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt: Weltmeister war er 1991, den Super-G-Weltcup sicherte er sich im gleichen Jahr, die kleine Abfahrts-Kristallkugel sahnte er dreimal ab, 17 Rennen (15 in der Abfahrt) entschied er während seiner Karriere für sich, 45-mal stand er auf dem Podest. Dazu kommt der dritte Rang im Gesamtweltcup 1993.

Nur bei Olympia, da hat es nie geklappt. 1988 in Calgary fährt Heinzer auf Rang 17, 1992 in Val d’Isère – wo er vor Olympia vier der sechs Abfahrten für sich entschied und einmal Dritter wurde – muss sich der Speed-Crack mit Platz 6 begnügen. Er weiss es selbst am besten: Die Spiele von Lillehammer 1994 sind die letzte Möglichkeit, die Karriere zu krönen.

Franz Heinzer (rechts) und Paul Accola im legendären Käse-Dress. Auch dieses brachte Heinzer kein Glück bei Olympia. Bild: Keystone

«Sieg oder Sturz, war klar mein Motto»

Aber der Überflieger der letzten drei Saisons fährt ausgerechnet im Olympiawinter der Konkurrenz hinterher. In den fünf Abfahrten vor dem Grossanlass verbucht er die Ränge 58, 27, 29, 11 und 16. Heinzer muss in der internen Qualifikation Xavier Gigandet ausschalten, um seinen Platz im Schweizer Team neben Dani Mahrer, William Besse und Franco Cavegn zu sichern. Erstmals seit Jahren zählen die Schweizer nicht zu den Favoriten einer Olympiaabfahrt. Doch die Hoffnung besteht. Vor allem bei Heinzer. Lillehammer ist seine ultimative Chance.

Im letzten Training findet sich der Schweizer mit der eisigen Piste nicht zurecht und rutscht auf Rang 32. Fahrer wie Luc Alphand dagegen überzeugen mit ähnlichem Material. Einziger Unterschied: die Bindung. Der 31-Jährige ringt sich am Tag vor dem Rennen zu einer Entscheidung durch: Die Derbyflex-Bindungsplatte muss vom Ski. Ohne Platte fährt Heinzer am Morgen sicherer über die Piste: «Ich spürte, heute geht's. Der Ski griff endlich super, wie auf Schienen konnte ich übers spiegelglatte Eis ziehen.»

Alles ist bereit für den Coup. Heinzer wird nach dem Rennen seine Taktik erläutern: «Sieg oder Sturz, war klar mein Motto. Ich wollte noch einmal zeigen, zu was ich fähig bin, ich wollte diese Medaille holen.»

«So etwas hat es noch nie gegeben»

Der Routinier steht im Starthaus mit Startnummer 16 unter Druck. Mahrer und Besse – die eigentlichen Schweizer Medaillenhoffnungen – hatten enttäuscht, von Jungspund Cavegn (Nummer 23) erwartet niemand Grosses. Der Countdown läuft, Heinzer stösst kräftig ab und stürzt sich aus dem Starthaus. Doch – oh, Schreck! – der rechte Ski bleibt liegen! Heinzers Fahrt endet nach fünf Metern. Fassungslos schaut er zurück, fassungslos starren die Schweizer Sportfans in der warmen Stube auf den Bildschirm.

Das Drama in drei Akten. Bild: Keystone

«In diesem Moment fühlte ich mich total leer, ja, ich fühlte mich nicht einmal mehr – ein Wahnsinn!», beschreibt Heinzer die entscheidenden Augenblicke danach. Auch Servicemann Hampi Schläpfer, der seit 15 Jahren als Bindungsservicemann von Heinzer arbeitet und die Szene im Starthaus beobachtet berichtet verzweifelt: «Ich glaubte, mein Herz bricht weg, die Welt gehe unter, so etwas hat es noch nie gegeben.»

«So trete ich nicht ab» - und dann trat er zurück

Schnell ist der Grund für das Unglück gefunden: Das Bindungsgehäuse aus Aluminiumguss brach genau beim unteren Drehbolzen. Hersteller Tyrolia wagt es erst einen Tag nach dem Zwischenfall, sich bei Heinzer zu entschuldigen: «Es tut uns alles leid. Und seien Sie bitte nicht böse, dass wir uns erst einen Tag später entschuldigen, aber am Sonntag nach dem Rennen habe ich mich nicht getraut, Sie anzureden …»

Der Schwyzer gibt dem Hersteller keine Schuld. Dafür ringt er mit einem anderen Entscheid: «Nach einem solchen Schicksalsschlag ist man schon nahe an den Rücktrittsgedanken. Nur: So will ich meine Karriere nicht beenden, so trete ich nicht ab.»

Rücktritt Ende Saison

Olympiasieger wird der Amerikaner Tommy Moe. Daniel Mahrer klassiert sich als bester Schweizer auf Rang 14. So schlecht waren die Eidgenossen zuvor bei Olympia-Abfahrten noch nie – und werden es auch danach bis heute nie mehr sein. Abfahrtstrainer Sepp Caduff sagt, was alle denken: «So geht's nicht weiter.»

Tatsächlich nicht mehr weiter geht es wenige Wochen später für Franz Heinzer. Er beendet seine Karriere nach der enttäuschenden Saison dann doch. Der einzige Makel in seinem Palmares wird für immer Olympia bleiben.

Unvergessen

In der Serie «Unvergessen» blicken wir jeweils am Jahrestag auf ein grosses Ereignis der Sportgeschichte zurück: Ob hervorragende sportliche Leistung, bewegendes Drama oder witzige Anekdote – alles ist dabei.
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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zaungast 13.02.2019 11:09
    Highlight Highlight Als wärs gestern gewesen... ich rannte als kleiner Schulbub von der Schule nach Hause und wollte mein Skiidol siegen sehen... er war ja der Topfavorit damals in der Abfahrt. Umso geschockter und trauriger war ich dann kurz nach dem Start... heute ist's natürlich kult und Situationskomik pur :-)
  • dunou 13.02.2019 10:39
    Highlight Highlight Ich kann mich vor allem an die vielen Flachwitze damals erinnern à la: «Gute Nachricht für Frauen: Franz Heinzer hat keine feste Bindung mehr»...

Mark Spitz holt sich sieben Olympia-Goldmedaillen und schwimmt in jedem Rennen Weltrekord

28. August 1972: Nachdem der Amerikaner Mark Spitz vier Jahre zuvor bei den Olympischen Spielen in Mexiko City sich und sein Umfeld enttäuscht hatte, nimmt er in München Revanche – und wie!

Mark Spitz ist das älteste von drei Kindern und kommt am 10. Februar 1950 auf die Welt. Seine Eltern, Lenore und Arnold Spitz, bringen ihm das Schwimmen bei, kaum kann er selbstständig laufen.

Als sein Sohn zwei Jahre alt ist, findet Vater Spitz, ein Geschäftsmann im Stahlbusiness, eine Stelle in Honolulu, der Hauptstadt von Hawaii. Spitz Junior schwimmt jeden Tag seine Längen am berühmten Waikiki-Strand.

«Sie hätten diesen kleinen Jungen sehen sollen, wie er im Meer herumschwamm. Er kraulte, …

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