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ARCHIVBILD ZUM ENTSCHEID DES STAENDERATES ZUR FORDERUNG EINES VERHUELLUNGSVERBOTES IN DER SCHWEIZ, AM 09. MAERZ 2017 ---- Two veiled women walk on the street, in Geneva, Switzerland, Monday, August 3, 2010. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Für die Burka gibt es keine religiöse Grundlage, sagt Olivier Roy. Bild: KEYSTONE

«Es gibt Grenzen. Mit der Burka sind sie überschritten, sie sollte verboten werden.»

Für den Islamforscher Olivier Roy ist der Salafismus nicht die Ursache des islamischen Terrorismus. Er macht sich stark für die Religionsfreiheit, ist aber gegen Parallelgesellschaften. Deshalb befürwortet der Franzose ein Burkaverbot. 

peter blunschi und philipp Löpfe



Der bekannte Soziologe Gilles Kepel wirft Ihnen vor, Sie würden den Salafismus und die islamische Gefahr verharmlosen. Was antworten Sie?
Olivier Roy:
Das ist pure Paranoia. Kepels These lautet: Der Terror beweist, dass die Muslime in Europa sich radikalisieren. Dafür gibt es keine Belege. In Frankreich wurde die Hälfte aller «wiedergeborenen» Muslime im Gefängnis radikalisiert und nicht in Moscheen oder in ihrem Umfeld. Kaum einer hat einen religiösen Hintergrund oder besuchte eine religiöse Schule.

Was aber ist mit dem Brüsseler Stadtteil Molenbeek, der als terroristische Hochburg gilt?
Betrachten Sie die Fakten. Die Brüder Abdeslam, die für das Attentat in Paris im November 2015 verantwortlich waren, waren alles andere als Vorzeige-Muslime. Sie haben ein Café geführt, in dem sie Bier und Haschisch verkauften, und verkehrten in Nachtclubs.

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Olivier Roy

Der 67-jährige Politologe ist Professor am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Er zählt zu den führenden Islamforschern Europas. Mit seinem Landsmann Gilles Kepel liefert sich der Franzose einen heftigen Streit über die Ursachen des islamischen Terrors. Auf Einladung von NCCR Democracy hielt Olivier Roy einen Vortrag an der Universität Zürich.

Kepel spricht von einem «grossen Bruch» und bezeichnet den Salafismus als Gefahr für Europa.
Der Salafismus ist ein Problem, aber er ist nicht die Ursache des Terrorismus. Der Terrorismus basiert nicht auf der Radikalisierung des Islams, sondern der Islamisierung der Radikalität.

Aber es gibt doch eine gewisse Radikalisierung des Islams.
Natürlich, aber das ist nicht die Quelle des Terrorismus. Salafisten sind nicht zwangsläufig auch Dschihadisten. Das Problem liegt anderswo: Salafisten verbieten Frauen den Besuch öffentlicher Schwimmbäder. Knaben dürfen ihren Lehrerinnen nicht die Hand geben. Sie wollen sich nicht mit den «Ungläubigen» vermischen und fördern so die Bildung einer Parallelgesellschaft.

«Das Paradoxe daran ist, dass die SVP glaubt, sie bekämpfe mit dem Verbot den Islam. In Wirklichkeit verwestlicht sie ihn.»

Olivier Roy

Sollen wir die Salafisten zwingen, ihre Töchter in den Schwimmunterricht zu schicken, und ein Burkaverbot beschliessen?
Grundsätzlich schon. Es gibt jedoch keine klaren Grenzen. Sie sind von Land zu Land verschieden. In Frankreich ist der Laizismus dominanter als in Deutschland, England oder Italien. Die Burka aber wird fast überall im Westen als inakzeptabel betrachtet.

In der Schweiz haben wir ein Verbot zum Bau von Minaretten erlassen. Würden Sie das ebenfalls billigen?
Das Paradoxe daran ist, dass die SVP glaubt, sie bekämpfe mit dem Verbot den Islam. In Wirklichkeit verwestlicht sie ihn. Sie verbietet Minarette, akzeptiert aber Moscheen. Nur sollen es «schweizerische» Moscheen sein.

Sie sind also für das Minarettverbot?
Ich hätte nicht dafür gestimmt, denn ich bin ein Liberaler (lacht). Aber es ist nicht so schlecht. Das Verbot trägt langfristig dazu bei, dass der Islam sich von der nahöstlichen Kultur abkoppelt und der schweizerischen anpasst. Das Minarett ist ein kulturelles Symbol. Zur Zeit des Propheten gab es keine Minarette.

Was ist mit der Burka: Ist ein Verbot gerechtfertigt?
Ja, es gibt Grenzen. Mit der Burka sind sie überschritten, sie sollte verboten werden.

Ein Passant geht an einem Plakat vorbei, welches ein Minarettverbot in der Schweiz fordert, waehrend ein anderes, im Hintergrund, Touristen in der Schweiz willkommen heisst, am Montag, 26. Oktober 2009, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Mit dem Minarettverbot verwestlicht die SVP den Islam. Bild: KEYSTONE

Weshalb?
Es gibt dafür keine religiöse Grundlage. Die Burka ist eine persönliche Entscheidung der Frauen, ausser bei gewissen irren Salafisten. Wir haben das Burkaproblem ausführlich studiert und dabei festgestellt, dass in Frankreich ein Drittel der voll verschleierten Frauen konvertiert sind. Auch das widerspricht der These von Gilles Kepel. Die Burka ist für viele junge Frauen ein Mittel geworden, sich selbst zu verwirklichen.

«Es mag sein, dass einzelne Wirrköpfe von einer Weltherrschaft des Islams träumen. Doch Hitler schwärmte von Wagner. Soll man deswegen ‹Die Walküre› verbieten?»

Olivier Roy

Mit der Burka soll die Frau doch unsichtbar werden?
Das Gegenteil ist der Fall: Mit einer Burka werden die Frauen sichtbar. Eine Studie von Burkaträgerinnen in Lyon hat ergeben, dass sämtliche von ihnen alleinerziehende Mütter sind oder aus komplizierten Familienverhältnissen stammen. Diese Frauen haben in der Burka eine neue Form gefunden, sich auszudrücken. Die Burka ist ein soziales, kein religiöses Problem.

Aber es steht doch im Gegensatz zu den liberalen Werten, Menschen zu verbieten, ein bestimmtes Kleidungsstück zu tragen.
Als Ultraliberaler kann man so argumentieren. Ich halte wenig davon. Was passiert etwa mit den Kindern, wenn man vollkommen abgekoppelt von der Gesellschaft lebt? Die Demokratie beruht auf dem Grundsatz, dass wir zusammenleben. Das bedeutet auch, dass wir gemeinsame Regeln akzeptieren müssen. Die Burka im öffentlichen Raum ist nicht akzeptabel, auch aus Gründen der Sicherheit.

Ist es nicht ein symbolischer Kampf? Man verbietet die Burka, meint aber den Islam.
Wie betrachten die Religionsfreiheit zunehmend als Gefahr für die Demokratie und die moderne Gesellschaft. Sie ist jedoch ein Menschenrecht, die Demokratie muss sie akzeptieren. Das Problem ist sehr alt, es begann mit der französischen und der amerikanischen Revolution. Es ist ein Grundproblem jeder Demokratie, denn jede Religion beruht auf Dogmen, die nicht verhandelbar sind.

In this Monday, Feb. 5, 2007 photo, Ayaan Hirsi Ali, writer of the film

Für Islamkritiker wie Ayaan Hirsi Ali hat Roy wenig Verständnis. Bild: Shiho Fukada/AP/KEYSTONE

Diese Toleranz ist umstritten. Islamkritiker wie Ayaan Hirsi Ali sagen, dass wir uns zu nützlichen Idioten eines islamischen Totalitarismus machen.
Das ist ein rein politisches und ideologisches Argument. Sie geht davon aus, dass alle Muslime gleich sind, und dass sie eine Strategie zur Eroberung der Welt haben. Es mag sein, dass einzelne Wirrköpfe von einer Weltherrschaft des Islams träumen. Doch Hitler schwärmte von Wagner. Soll man deswegen «Die Walküre» verbieten? Es ist nicht an uns zu entscheiden, was eine Religion ist. Wir müssen mit dem Islam und anderen Religionen stets von neuem aushandeln, welche Spielregeln in unserer Gesellschaft gelten sollen. Darin haben wir eine lange Tradition. Und sehr oft finden wir auch Lösungen.

«Der Iran ist die am meisten säkularisierte Gesellschaft im Nahen Osten. Nach 40 Jahren unter einem islamischen Regime haben die Menschen die Schnauze voll.»

Olivier Roy

Terror und Rechtspopulismus machen es heute jedoch schwer, solche Lösungen zu finden. Heute ist wieder vom «christlichen Europa» die Rede.
Was genau ist die «christliche Identität» Europas? Man kritisiert, Muslime seien gegen die Rechte der Frauen und verurteilten die Homo-Ehe. Das stimmt – aber was ist mit der katholischen Kirche? Wir tun so, als ob christliche Werte und eine christliche Identität das Gleiche seien. Das stimmt nicht. Hören Sie doch zu, was der Papst sagt. Er beklagt sich darüber, dass die dominante Kultur in Europa gerade nicht christlich sei.

Woran denken Sie konkret?
Empfängnisverhütung wird von der katholischen Kirche nach wie vor nicht akzeptiert, aber sie ist eine Tatsache in Europa. Das Gleiche gilt für die Rechte von Homosexuellen. Was genau sind also die «christlichen Werte» in Europa? Was ist eine «christliche Identität»? Interessanterweise sind heute alle Rechtspopulisten säkular – ausser in Polen. Die Populisten kämpfen nicht für traditionelle christliche Werte oder gegen die Abtreibung. Solche Fragen sind ihnen weitgehend egal.

Aber sie kämpfen gegen den Islam.
Im Namen des Säkularismus. Marine Le Pen empfindet es als Skandal, dass in Frankreich leer stehende Kirchen in Moscheen verwandelt werden. Aber was schlägt sie vor: Wir sollten die Kirchen in Museen umwandeln! Auch Le Pen hat gemerkt, dass niemand mehr zum Gottesdienst geht. Ist das christlich? Wir alle wissen, dass der christliche Glauben im Niedergang begriffen ist.

Kultur und Religion driften auseinander, sagen Sie. Gilt das auch für den Islam?
Absolut. Selbst im Nahen Osten ist der Islam auf dem Rückzug. Auch dort gibt es immer mehr Menschen, die sich als Atheisten bezeichnen, nicht mehr fasten oder zum Christentum konvertieren. Die Politisierung der Religion tötet die Religion. Der Iran ist die am meisten säkularisierte Gesellschaft im Nahen Osten. Nach 40 Jahren unter einem islamischen Regime haben die Menschen die Schnauze voll.

Women take selfies outdoors to observe the ancient festival of Sizdeh Bedar, an annual public picnic day on the 13th day of the Iranian new year, at the Tochal mountainous area northern Tehran, Iran, Sunday, April, 2, 2017. Sizdeh Bedar, which comes from the Farsi words for

Junge Frauen machen ein Selfie in Teheran. Bild: Ebrahim Noroozi/AP/KEYSTONE

Offiziell ist der Iran immer noch eine islamische Republik.
Selbstverständlich, aber es ist wie im einstigen Ostblock, wo die Sozialisten den Kommunismus «getötet» haben. Die frühere DDR ist heute die am weitesten rechts stehende Region in Deutschland.

Sie gehen davon aus, dass alle Religionen grundsätzlich gleichwertig sind. Kritiker des Islam hingegen behaupten, er sei seinem Wesen nach autoritär.
Ich kann wenig mit Leuten anfangen, die sagen «Ich habe den Koran gelesen» und dann zu wissen glauben, was der Islam sei. Es gibt innerhalb des Islams die unterschiedlichsten Strömungen: Sunniten und Schiiten, oder Sufis und Salafisten. Ein heiliges Buch wie die Bibel oder der Koran ist per se nicht so bedeutend. Entscheidend ist, was die Menschen damit anstellen.

«Die Gewaltvideos machen den ‹IS› auf perverse Art für gewisse Menschen attraktiv.»

Olivier Roy

Wie ordnen Sie den politischen Islam und den Terrorismus ein?
Es ist ein Phänomen des 20. Jahrhunderts. Zuvor gab es das nicht.

Hat der westliche Kolonialismus den politischen Islam hervorgebracht?
Seit Napoleons Feldzug in Ägypten fragen sich die Muslime: Warum haben wir stets verloren? Auf diese Frage gibt es verschiedene Antworten. Die einen sagen: Wir müssen den Islam nicht verleugnen, aber uns der westlichen Kultur anpassen. Diesen Weg ist etwa Kemal Atatürk gegangen. Andere wie Hassan al-Banna, der Gründer der Muslimbruderschaft, sagten: Nein, wir müssen zurück zu den Wurzeln des Islam.

Es gibt die These, wonach der Terrorismus, auch der islamische, eine Reaktion auf die Aufklärung sei. Was halten Sie davon?
Ich mag solche Verallgemeinerungen nicht. Es gibt verschiedene Arten von Terrorismus. Der erste globale Terrorismus ist mit der Baader/Meinhof-Gruppe in Deutschland entstanden. Dann kamen die Selbstmord-Attentate, die erstmals von den Tamil Tigers in Sri Lanka verübt wurden. Später wurden sie von den Schiiten und dann von den Sunniten übernommen. Die Selbstmordattentate gibt es also erst seit rund 20 Jahren. Trotzdem macht man heute den Koran dafür verantwortlich.

Gilles Kepel sagt, es gäbe eine Art Drehbuch für den heutigen islamistischen Terror, das der Syrer Abu Musab al-Suri 2005 entwickelt habe.
Das ist vollkommener Unsinn. Ich selbst bin kein Arabist, arbeite aber mit einigen zusammen. Die lachen Kepel aus. Er erfindet arabische Zitate, die es nicht gibt. Suri verlangt, dass man den Terror in die westlichen Gesellschaften trägt. Das hat bereits Osama bin Laden gefordert. Der angebliche Wendepunkt 2005 existiert nicht. Es gibt keinen Unterschied zwischen Paris 2015 und den Anschlägen in Madrid 2004 oder London 2005. Für mich ist Kepel paranoid, und ich frage mich, warum Journalisten seine Thesen ungeprüft übernehmen.

A Handout picture shows Belgian-born Abdeslam Salah seen on a call for witnesses notice released by the French Police Nationale information services on their twitter account November 15, 2015. One of the main suspects in the Paris attacks from last November, Salah Abdeslam has been wounded and caught by police in an operation on Friday afternoon in the Brussels quarter of Molenbeeck, Belgian media reported.     REUTERS/POLICE NATIONALE/HANDOUT VIA REUTERS   TPX IMAGES OF THE DAY

Paris-Attentäter Salah Abdeslam war alles andere als ein vorbildlicher Muslim. Bild: reuters

Sie sagen, die Terroristen seien eher Nihilisten als Islamisten.
Sie sind keine Utopisten. Das ist sehr wichtig. Sie sind fasziniert vom Tod, weil er sie ins Paradies führt. Wenn die Dschihadisten nach Syrien gehen, arbeiten sie nicht mit der lokalen Gesellschaft zusammen. Das unterscheidet sie von den linken Bewegungen der Sechziger- und Siebzigerjahre. Dort gab es Ärzte, die sich in Vietnam oder Südamerika engagierten.

«Wer fordert, dass die Muslime liberal werden sollen, dem sage ich: Geh erst einmal zum Papst!»

Olivier Roy

Ist der Nihilismus auch der Grund für die extreme Grausamkeit des «IS»?
Er ist nicht nur vom Tod fasziniert, sondern auch von der Ästhetik der Gewalt. Das betrifft aber nicht nur den «IS». Auch die südamerikanischen Drogenbosse, die Narcos, haben diesem Kult gehuldigt. Sie haben die Videos mit den Enthauptungen erfunden. Im Dark Web finden sich zudem Gewaltexzesse jeglicher Art. Die Gewaltvideos machen den «IS» auf perverse Art für gewisse Menschen attraktiv.

Ist der Terrorismus mehr ein psychologisches als ein religiöses Problem?
Es ist das Problem einer Kultur,  in der ein Teil der Jugendlichen die Gewalt verherrlichen. Sie tun dies aus unterschiedlichen Gründen. Es gibt die Secondos, die keinen Job und keine Perspektive haben. Aber es gibt auch bestens ausgebildete Ingenieure. In Frankreich etwa gibt es viele Konvertiten, die aus katholischen Familien der Normandie oder der Bretagne stammen. Warum? Religion spielt eine Rolle. Es gibt Muslime, die glauben, dass Gewalt ins Paradies führt. Aber das ist nicht die Folge eines langfristigen Prozesses, sondern einer plötzlichen Hinwendung.

Gerade diese Vorstellung wird von Hasspredigern genährt. Was soll mit Ihnen geschehen?
Ich habe nichts dagegen, wenn man salafistische Prediger ausschafft, die dummes Zeug erzählen. Nur wird man so das Problem nicht lösen können. Wir bekämpfen die Radikalisierung, indem wir die Religion aus der Öffentlichkeit verbannen. Auf diese Weise überlassen wir sie den Extremisten. Stattdessen sollten wir die Religion wieder öffentlich machen und die Religionsfreiheit fördern, auch innerhalb der Religionen.

Braucht der Islam dazu eine Reformation wie das Christentum?
Haben Sie Martin Luther gelesen? Er war ein radikaler Theologe. Er hatte wenig Verständnis für Homosexualität und die Rechte der Frauen – und er war ein Antisemit. Die Muslime brauchen eine Debatte über ihre Religion und den Koran, aber eine muslimische Reformation zu fordern ist dummes Geschwätz. Wer fordert, dass die Muslime liberal werden sollen, dem sage ich: Geh erst einmal zum Papst!

France’s far-right National Front president Marine Le Pen, center, surrounded by members, waves to supporters after her speech during their meeting in Marseille, southern France, Saturday, Sep. 6, 2015. The far-right National Front expelled Jean-Marie Le Pen from the party he founded and his daughter, the party's new leader, had hoped to use the summer meeting as a way to move on from the family feud. (AP Photo/Claude Paris)

Marine Le Pen wird auch von vielen arabischstämmigen Franzosen gewählt. Bild: Claude Paris/AP/KEYSTONE

Die Spannungen zwischen Islam und Christentum in Europa nehmen zu. Wohin führt das? Kommt es zum viel zitierten «Krieg der Zivilisationen» – oder finden wir eine bessere Lösung?
Welche Rolle spielt der Islam im französischen Wahlkampf? So gut wie keine. Warum? Weil er in der Bevölkerung kein Thema ist. Unter den Wählern des Front National gibt es viele Araber, das weiss auch Marine Le Pen. Die Gesellschaft wird immer offener und vielfältiger. Wir haben viele Mischehen in Frankreich. Die Menschen haben immer weniger Interesse an religiösen Fragen. Deswegen wird es auch keinen Religionskrieg geben.

Aber der Terrorismus wird wohl bleiben. Können wir damit umgehen?
Wir leben seit Jahrzehnten mit dem Terrorismus. Was mich verhalten optimistisch stimmt, ist die Tatsache, dass die jüngsten Terroranschläge von Menschen verübt werden, die sich am Rande der Gesellschaft befinden. Wenn sie Selbstmordattentate verüben, wird sich das Problem – zynisch ausgedrückt – von selbst lösen. Sie werden das gleiche Schicksal wie die Mitglieder der RAF in Deutschland erleiden, die sich im Gefängnis umgebracht haben.

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    Alle Leser-Kommentare
  • CASSIO 15.04.2017 10:59
    Highlight Highlight "Es mag sein, dass einzelne Wirrköpfe von einer Weltherrschaft des Islams träumen. Doch Hitler schwärmte von Wagner. Soll man deswegen ‹Die Walküre› verbieten?"

    Sorry, aber von einem Professor erwarte ich keine sinnfreien Aussagen, sondern Sätze mit Inhalt. Weltherrschaft und Terrorismus mit "Die Walküre" gleichzusetzen, ist purer "Blödismus", um es etwa gleich wissenschaftlich auszudrücken.
    • alessandro 16.04.2017 14:28
      Highlight Highlight Das ist genau sein Punkt.
  • Nausicaä 15.04.2017 08:04
    Highlight Highlight Und dann dieses Nullsummenspiel:
    "Die Muslime brauchen eine Debatte über ihre Religion und den Koran […] Wer fordert, dass die Muslime liberal werden sollen, dem sage ich: Geh erst einmal zum Papst!"
    Metaebene: Ja, es gibt ein Problem bei 'denen', aber JA nicht vergessen, 'wir' haben auch Probleme.
    Ich weiss das. Ob ers glaubt oder nicht, nicht wenige Leutchen sind gedanklich tatsächlich über diesen Punkt hinausgekommen. Im Moment haben wir hier in Zentraleuropa halt ein paar mehr Probleme mit dem politischen Islam und nicht dem Christentum, könnten wir uns also bitte einfach damit befassen.
    • Nausicaä 15.04.2017 14:39
      Highlight Highlight axantas: Nun da bin ich anderer Meinung: Ich finde es sind nicht mehr als einige Probleme unter vielen, die wir momentan anzugehen haben. Ich mag es nicht, wenn man hier künstlich aufbauscht und so tut, als würde das Abendland bald vom Islamismus verschluckt. So ein Schmarren.
      Trotzdem soll man es angehen und nicht immer diesen sinnlosen Relativierungsreflex bedienen.

      Übrigens ist man sich bis jetzt nicht ganz sicher, warum die Titanic abgesoffen ist. Neuesten Forschungen zufolge habe ein Feuer an Bord die Titanic bereits vor der Jungfernfahrt massgeblich geschwächt…
  • Nausicaä 15.04.2017 07:55
    Highlight Highlight Es fällt mir schwer, die innere Logik bei seinen Aussagen zu finden. Z.B. hier: "Die Demokratie beruht auf dem Grundsatz, dass wir zusammenleben. Das bedeutet auch, dass wir gemeinsame Regeln akzeptieren müssen. Die Burka im öffentlichen Raum ist nicht akzeptabel, auch aus Gründen der Sicherheit."
    Die Burka will er verbieten aber Glaubensreformen zu fordern (und damit eine Reform auch des Korans) findet er Schwachsinn, obwohl sich ja genau DA die teils (und nur teils) unserer Lebensweise widersprechenden Ansichten / 'Regeln' befinden (gegen Frauen, Homosexuelle, Andersgläubige)
  • Der Rückbauer 14.04.2017 21:42
    Highlight Highlight Blablabla.... Burka ist Provokation, sonst nichts.
  • pachnota 14.04.2017 19:17
    Highlight Highlight In einem Teil des Interviews heisst es:
    "Wer fordert, dass die Muslime liberal werden sollen, dem sage ich: Geh erst einmal zum Papst!
    Im nächsten Teil dann:
    "Wir alle wissen, dass der christliche Glauben im Niedergang begriffen ist."
    Ingesammt verwirrliche und unkonsequent Aussagen, durch,s Band
    Trauriges Interview.
  • mein Lieber 14.04.2017 19:12
    Highlight Highlight Heute bekommen alle einen Blitz von mir weil über die sch...sslangweilige Religion diskutiert wird. Und wehe ich bekomme auch nur einen einzigen Like für diesen sinnfreien Kommentar zu einem sinnfreien Thema!
    • Bene86 14.04.2017 20:07
      Highlight Highlight Ich konnte nicht wiederstehen...
    • Grecko 15.04.2017 09:12
      Highlight Highlight Es ist eben KEIN sinnfreies Thema. Es wäre sicher der falsche Weg wenn das Thema einfach totgeschwiegen würde. Für manche Menschen hat Religion anscheinend eine grosse Bedeutung
  • Steven Heeb 14.04.2017 18:08
    Highlight Highlight ...die Hälfte wurde im gefängnis radikalisiert, nicht in Moscheen etc... und die andere hälfte?
  • Nausicaä 14.04.2017 16:25
    Highlight Highlight Ich habe den Koran nicht gelesen, aber Auszüge aus der Bibel. Der Frauenhass ist an vielen Stellen geradezu penetrant. Über den Koran habe ich Ähnliches gehört, zugegebenermassen nur gehört. Wenn Roy aber meint "Ein heiliges Buch wie die Bibel oder der Koran ist per se nicht so bedeutend. Entscheidend ist, was die Menschen damit anstellen." dann empfinde ich das als stark marginalisierend. Klar, die Interpretation eines Werkes kann von Person / Gruppe zu Person / Gruppe abweichen, aber es wird ja wohl trotzdem versucht 'am Inhalt entlang' zu interpretieren. Und das ist problematisch genug.
    • satyros 14.04.2017 18:27
      Highlight Highlight Nimm die Bibel: Der Text ist für alle Christen gleich und doch gibt es hunderte Ausprägungen der christlichen Religion. Bei den römischen Katholiken dürfen Frauen keine Pfarrerinnen werden und Pfarrer dürfen nicht heiraten. Bei den Reformierten und Christkatholiken schon. Trotz den frauenfeindlichen Passagen gibt es eine feministische Theologie und natürlich auch das Gegenteil davon. Es gibt Christinnen, die ihren Pazifismus mit ihrem Glauben begründen, wie das Sprayergrosi. Andere haben damit die Kreuzzüge begründet.
    • Sophia 14.04.2017 19:58
      Highlight Highlight Ich stimme dir voll und ganz zu, Nausicaä! Wenn es Fachleute benötigt, die Bibel und den Koran zu verstehen, dann sollte man diese Bücher nicht zur Bewältigung des täglichen Lebens empfehlen, sondern als Studienobjekte für Gelehrte in den Biliotheken aufbewahren. Andernfalls gibt es ja die uns allen bekannten Pseudowissenschaftler, welche genau wissen, was diese Bücher und zu sagen hätten. Ich halte diese Bücher so wie so alle für völligen Humbug!
    • Dragon Link 14.04.2017 20:35
      Highlight Highlight satyros

      Endlich jemand der ebenfalls meine Meinung vertritt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grecko 14.04.2017 15:06
    Highlight Highlight Dieser Oliver Roy hat scho recht wenn er behauptet dass die Attentäter meist nicht allzu viel mit dem Islam zu tun haben, sind meistens verzweifelte individuen, die nicht besonders gläubig sind und ihren Frust ablassen wollen.
    Jedoch wird der Islam als politische Kraft in Europa immer stärker, während das Christentum schon seit Jahren praktisch keine politische Macht mehr hat, ausser villeicht in einzelnen Staaten oder Regionen.

    P.S. mit politischer Macht meine ich dass der Islam einen sehr grossen Einfluss auf das Denken und Handeln seiner Mitglieder hat
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 16:05
      Highlight Highlight Dass die Attentäter selber nicht viel von ihrer Religion wissen, ist klar. Religion ist aber nicht Wissen, sondern ein Konglomerat von Tradition, Narrativen (jetzt brauch ich das blöde Wort auch schon!) und vor allem Gefühlen. Da braucht man nicht viel zu wissen - auch nicht über den Koran.
      Genau hier aber liegt der Fehler Roys: Er betrachtet Religion aus einer arroganten intellektuellen Haltung heraus. Damit wird er nie erfassen können, was sich wirklich abspielt.
      Deutlich wird das wenn er über die Verschleierung/Burka spricht: sie sei nicht im Koran erwähnt, folglich nicht religiös.
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 16:46
      Highlight Highlight Rendel
      Ganz deiner Meinung. Und wie kommt man in diese Situation des verzweifelten und etwas Grosses leisten wollender Junge?
      Indem man durch eine religiöse Erziehung in einer islamischen Paralellgesellschaft aufwächst und dann gibt einem zu guter Letzt der Islam noch den nötigen Kick.
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 18:53
      Highlight Highlight Konvertiten, die sich angezogen fühlen von der grossen Ideologie, die andere ihnen vorleben (sterben?). Die aber kommen aus muslimischen Gesellschaften.
      Es gibt auch die Theorie, dass eine Gesellschaft mit einem gewissen Prozentsatz an Jugendlichen eine hoch explosive Mischung ergibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TRL 14.04.2017 14:47
    Highlight Highlight Französische Klarheit. Vielleicht liegt es an der Sprache: Manchmal habe ich das Gefühl, dass nur Franzosen sich so klar ausdrücken können, wenn es um gesunden Menschenverstand geht. Key message für mich: "Wir müssen mit dem Islam und anderen Religionen stets von neuem aushandeln, welche Spielregeln in unserer Gesellschaft gelten sollen. Darin haben wir eine lange Tradition." Atheisten und Religiöse werden nie immer eine Antwort auf alles haben, und erst in ihrer Mässigung (Deradikalisierung) merken, dass die anderen manchmal auch ein bisschen recht haben... Ausserdem: Kopftuch != Islam
    • Oxymora 14.04.2017 22:50
      Highlight Highlight TRL ein wenig Klarheit von Ihnen wäre auch sehr schön.

      Ab welchem Punkt ist die Deradikalisierung von Atheisten als Erfolg zu werten?

      A: Sobald Atheisten darauf verzichten kleine Kinder zuverspeisen?
      oder
      B: Sobald Atheisten zugeben das Wotan existiert ?
      C: etc.

      Was schlagen Sie vor?


      Vorauf suchen Atheisten Antworten?

      TRL teilen Sie Ihr Wissen.
      User Image
    • TRL 15.04.2017 03:04
      Highlight Highlight Es gibt Situationen, da zweifelt auch ein Atheist, hadert mit sich selbst. Der Tod zB wär so ein Thema. Ich finde es ok, dass es Leute gibt, die ihr Glück dann im Spirituellen suchen. Man sollte solchen, wie allen Leuten mit Respekt und nicht mit Vorurteilen begegnen. Ist eigentlich klar. Aber vielleicht sind deine aufgeklärten Werte da etwas lückenhaft und du versuchst mich mit einem Comicbildli auszulachen. Well done! Zeugt von wohlwollendem, ausgewogenem Denken!

      != heisst übrigens "ungleich" und das schlagfertige französische Streitargument fällt mir oft in franz. Filmen auf.

      Alles klar?
    • TRL 15.04.2017 03:42
      Highlight Highlight Oder sucht ein Atheist auf nichts eine Antwort? Weil er schon alles weiss oder weil er nicht suchen mag? Beides wäre in seiner Absolutheit ziemlich radikal. Und auch ein Hinweis, dass es radikale Atheisten gibt. Olivier Roy hat's im Interview ja gesagt: Terrorismus hat etwas mit Radikalisierung zu tun, weniger mit Religion.
      http://www.southpark.de/alle-episoden/s10e13-gott-ist-tot-ii
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 14.04.2017 14:35
    Highlight Highlight Ganze Passagen kommen bei mir als arrogante totalitäre Maximen an, für mich eine sehr totalitäre und akkademische Sicht des Islams. Ich sehe in meiner breiteren Ungebung ein anderes -nicht nur positives- Bild des Islams und die säkularisierung schreitet voran. Auch erlebe ich dass viele Muslime ihr Glauben im Privaten pflegen, so wie ich es mir von allen Religionen wünschen würde.
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 15:07
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, ob der Islam gut oder schlecht ist. Es geht darum, dass sich Kultur und Religion getrennt haben. Das bedeutet, dass wir sinnvolle Spielregeln finden müssen, wie wir in unserer liberalen Kultur mit Religion umgehen, und dazu gehört auch der Islam. Hey Francol., du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen.
    • FrancoL 14.04.2017 15:47
      Highlight Highlight Es hat nichts mit auf den Kopf gefallen zu sein, sondern um eine differenziertere Sicht des Islams und ganz allgemein aller Religionen, wenn Du so willst auch der heute weit verbreiteten Religion des Kapitalismus, zu tun.
      Der Zugang zu Lösungen orientiert sich mE am gleichwertigen differenzierten Diskurs zu allen Religionen inkl unseren Wirtschaftsideologien. Gerade in unseren Breitengraden ist es nicht der Islam der der Gesellschaft Probleme bringt, da ist schon ein anderer Glaube der im Schuh drückt, nur lässt sich mit dem Islam so davon ablenken. Weder verniedlichen noch dämonisieren.
    • FrancoL 14.04.2017 16:01
      Highlight Highlight Lieber Philipp würden wir etwas mehr Eigenleistung in der Wirtschaft aufbauen und nicht ständig von Dritten abhöbgig sein so könnte selbst der Islam bei sich zu Hause die Sökularisierung angehen und bewältigen. Aber offenbar ist es und wurst wer die Aufgaben die wir nicht mögen übernimmt oder es ist uns wurst wenn wir bei diesen Völkern unsere Wirtschftssicht verbreiten und ein heilloses Durcheinander veranstalten. Wenn dann die negativen Folgen spürbar werden, ja da verlangen wir dass diese sofort beseitigt werden. Die Ursache liegt mitunter bei uns und unserer Expansion.
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  • Peeta 14.04.2017 14:09
    Highlight Highlight Watson erkennt die Zeichen der Zeit. Gestern das Kutti MC - Interview. Heute dieser Beitrag. Sehr gut! Wird langsam Zeit, dass auch Mitte/Links die falsche Toleranz gegenüber dem Islam bearbeitet und aufs Tapet bringt!
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 14:18
      Highlight Highlight Wobei allerdings die beiden Aussagen völlig gegensätzlich sind. Kutti MC hat das mit der Religion noch nicht gecheckt.
    • poga 14.04.2017 14:26
      Highlight Highlight @Philipp Löpfe nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, denke ich dass die Kern Aussage beider etwa die Gleiche ist. Jedoch die Adressierung etwas abweicht. Ich bin allgemein etwas der Ansicht, dass man der Frage, wen es betrifft etwas zu viel Gewicht gibt. Gleichzeitig wird der Inhalt relativiert, weil man ja nicht zu hundert Prozent genau sagen kann/möchte/darf wen man den ansprechen möchte.
    • Maracuja 14.04.2017 15:00
      Highlight Highlight @poga: dass die Kern Aussage beider etwa die Gleiche ist

      Welches ist denn ihrer Meinung nach die Kernaussage der beiden Interviews? Im Gegensatz zu Kutti ist Roy analytisch und differenziert.
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  • Skip Bo 14.04.2017 14:08
    Highlight Highlight Wieso werden immer die Fehler des Christentums bemüht um Fehler des Islams zu relativieren?
    Warum kritisieren nichtmuslimische Islamwissenschafter muslimische Islamkritikerinnen?
    Der Islam ist nicht nur eine Religion, welche spirituelle Aspekte abdeckt, sondern auch eine Ideologie mit einem handfesten (Scharia), traditionalstischen Wertesystem. Dieses Wertesystem ist aufklärungs- und reformbedürftig und hat sich den demokratischen Werten unterzuordnen.

    Ob der Papst (pseudo Moralist), gewisse Realitäten beklagt spielt keine Rolle, die Vernunft der Menschen ist wichtiger.
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 14:19
      Highlight Highlight Das gilt für alle Religionen, deshalb hat der Islam per se nichts mit Terrorismus zu tun.
    • Skip Bo 14.04.2017 14:43
      Highlight Highlight Stimmt, der Terrorismus ist kein Exklusivagebot des Islams. Aber der Koran stellt sich wie ein Selbsbedienungsladen dar, wo sich extremistische Muslime ihre Argumente bzw. Suren aussuchen, um ihre Ansichten und Taten zu rechtfertigen.
      Auch im AT finden sich solche Passagen, ich kenne aber keine Terroranschläge in der Neuzeit, welche sich darauf berufen.

      Ich würde mich über einen Bericht über die Islamkritikerin Zara Ramadani freuen.
    • Lichtblau 14.04.2017 20:56
      Highlight Highlight Perfekt. Auch ich würde gerne etwas über Zara Ramadani lesen. Und dann die auf den Bericht folgenden Kommentare. Im entsprechenden Tagiartikel gab es ja leider keine.
  • robben 14.04.2017 13:56
    Highlight Highlight und jetzt kommt ihr schon wieder out-of-the-blue mit der burka!? wer von watson hat schon wieder den artikel geschrieben à la die debatte sei überflüssig? blunschi?
    • Philipp Löpfe 14.04.2017 14:20
      Highlight Highlight Wir bei watson erlauben uns eben, auch Menschen zu interviewen, die andere Meinungen vertreten.
    • robben 14.04.2017 22:04
      Highlight Highlight hoe? hab ich was gegen andere meinungen gesagt? ich frag mich, warum ihr auf die burka titelt, wenn doch anscheinend die debatte darüber "einfach nur besheuert" war. zitat blunschi in folgendem artikel:
      http://www.watson.ch/amp/!855601792
  • Bronko 14.04.2017 13:38
    • Peeta 14.04.2017 14:05
      Highlight Highlight Besonders das Interview mit Zana Ramadani ist absolut lesenswert!
  • nimmersatt 14.04.2017 12:54
    Highlight Highlight Parallelgesellschaften löst man nicht durch Kleiderverbote auf, vielmehr durch Schaffung gleichwertiger ökonomischer Ausgangslagen für alle
    • NWO Schwanzus Longus 14.04.2017 13:10
      Highlight Highlight Die haben sie aber bei uns. Das ist hier nicht das Problem sondern die Ideologie.
    • Bav 14.04.2017 13:32
      Highlight Highlight Es stimmt beides.

      Visuelle Abgrenzung ist wichtiger als es der Anschein macht.
    • nimmersatt 14.04.2017 15:39
      Highlight Highlight das ist eben nicht der Fall DjTerror. Strukturell belegen Einwanderer die untere ökonomische Einkommensschicht. Durch Steuer- und Wohnraumpolitik werden diese strukturell örtlich verdichtet. Dies erschwert die Integration und befördert Paralellgesellschaften
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  • NWO Schwanzus Longus 14.04.2017 12:47
    Highlight Highlight Islam ist die am stärksten Politisierte Religion und die gewaltätigste. Generell werden keine Muslime verfolgt (Ausnahmen Aleviten, Schiiten) deswegen ist es völlig falsch ihnen Asyl zuzusprechen. Sie sind die Verfolger wie man sieht. Insbesondere die Sunniten sind Intolerant. Christen sind die am meisten verfolgtesten Menschen. Denen geben wir kaum Schutz. Wir geben uns auf für Intolerante Menschen.
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 13:36
      Highlight Highlight Ähem, etwas am Thema vorbei, nicht?

      Und dazu: Wir geben nicht "Muslimen" Asyl, sondern aus diversen Gründen verfolgten Menschen.
    • Peace93 14.04.2017 14:10
      Highlight Highlight Ach ja? Ubd was ist den Muslimen die täglich ums Leben kommen wegen Bombardierungen etc?
    • FrancoL 14.04.2017 14:26
      Highlight Highlight Eine brandgefährliche Aussage. Asyl gibt man nicht einer Religion sondern Menschen, verfolgten Menschen, Menschen die auf der Flucht sind.
      Odet hätte man Deutschen kein Asyl geben sollen weil sie vor Deutschen flüchteten?
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  • Peace93 14.04.2017 12:41
    Highlight Highlight Endlich Jemand der es auf denn Punkt bringt anstatt mit Hass und Hetze gegen andere Menschen zu stacheln
  • Rabbi Jussuf 14.04.2017 12:40
    Highlight Highlight Ein ziemlich arroganter Schwätzer, der Herr Roy.
    Trotzdem hat er mit einigen Aussagen recht. Aber es wird genauso deutlich, dass er die eigentliche Problematik nicht erkannt hat.
    Schade, ich dachte er hätte etwas mehr zu sagen, als das, was hier schon vor mehr als 10 Jahren verhandelt wurde.
    • Beobachter24 14.04.2017 14:14
      Highlight Highlight "Aber es wird genauso deutlich, dass er die eigentliche Problematik nicht erkannt hat."
      Ich unterstelle ihm sogar, dass er die eigentlichen Probleme schlicht verschweigt.
      Sein wissenschaftlicher Hintergrund müsste ihn dazu befähigen die "Probleme" zu kennen.
      Stattdessen verschweigt er sie und redet schön.
    • Bronko 14.04.2017 14:17
      Highlight Highlight Und was wäre die eigentliche Problematik?
    • Rabbi Jussuf 14.04.2017 14:48
      Highlight Highlight dass die Paralellgesellschaft und die Gewaltnähe im Islam, also in der Religion selber angelegt sind.
      Auch er ist einer von denen, die die "Religion", was immer sie darunter verstehen unangetastet sehen wollen.
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  • Kabeljau 14.04.2017 12:35
    Highlight Highlight Wiso reden immer alle vo der Burka, aber packen immer einen Niqab aufs Bild?? Macht ihr das extra? So werden die Leute nur verqirrt sein, weil si nicht verstehen warum die Frauen mit Niqab immer noch herumlaufen dürfen. Ihr seid doch immerhin Journalisten. Also bitte!
    • Maett 14.04.2017 14:34
      Highlight Highlight @Kabeljau: generell sollte man aufhören über die Burka zu sprechen, sondern islamische Kleidung pauschal behandeln.

      Vorher lösen sich die Probleme nicht.
    • supremewash 15.04.2017 09:51
      Highlight Highlight Ist doch Hans was Heiri. Keine Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum, und gut ist.
  • paedesch 14.04.2017 12:31
    Highlight Highlight Definitiv ist die Grenze überschritten...schon lange

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