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Im Netz und auf der Gamingplattform Steam stösst das Spiel «Rape Day» auf harsche Kritik. bild: screenshot/steam

Interview

«‹Rape Day› könnte vorhandene Vergewaltigungsfantasien verstärken und verharmlosen»

Während einer Zombie-Apokalypse möglichst viele Frauen vergewaltigen und töten. Das ist das Ziel des Online-Games «Rape Day», das im April 2019 live gehen soll. Gehören solche Spiele verboten? watson hat Medienpsychologe Daniel Süss gefragt.



Ein Vergewaltigungsgame sorgt derzeit für Furore. Auf der Gamingplattform «Steam» soll das Spiel «Rape Day» ab April 2019 verfüg- und spielbar sein. Doch im Netz regt sich Widerstand. watson hat mit Daniel Süss, Professor für Mediensozialisation und Psychologie, gesprochen und ihn gefragt: Was passiert mit Menschen, die solche Spiele spielen?

Herr Süss, das Game «Rape Day», bei dem der Spieler während einer Zombie-Apokalypse möglichst viele Frauen vergewaltigen und töten muss, sorgt für einen Aufschrei in der Netzgemeinde. Zurecht?
Daniel Süss: Es ist sehr problematisch, wenn Vergewaltigung als Unterhaltungselement eingesetzt wird.

«Wenn jemand bereits gewaltbereit ist oder gewisse aggressive Prädispositionen hat und ein solches Game spielt, kann das sehr problematisch sein.»

Daniel Süss

Der Entwickler sagt, sein Spiel sei ein Nischenprodukt, gemacht für die vier Prozent Soziopathen einer Bevölkerung.
Diese Begründung ist absurd – und gefährlich. Wenn jemand bereits gewaltbereit ist odergewisse aggressive Prädispositionen hat und ein solches Game spielt, wird es besonders riskant. «Rape Day» könnte bereits vorhandene Vergewaltigungsfantasien verstärken und verharmlosen.

Bild

Daniel Süss ist Professor für Medienpsychologie an der ZHAW und an der Universität Zürich. bild: zvg

Braucht es ein generelles Verbot solcher Spiele?
Das ist eine schwierige Frage. Es gibt strafrechtliche Normen, die gewisseGewaltdarstellungen als illegal einstufen. Selbstverständlich müssen diese auch auf Games angewendet werden. Ein generelles Verbot würde aber nicht funktionieren. Es gibt erfolgreichere Strategien. Zum Beispiel sollten sich Spielentwickler und Gamingplattformen klare Codes of Conduct und Regeln auferlegen. Das dient auch der Reputation der Branche.

«Man kann sich in einer Gesellschaft dafür entscheiden, dass bei Games mit Vergewaltigungsszenen oder Gewalt an Kindern eine Grenze überschritten wird.»

Daniel Süss

Der Entwickler des Spiels rechtfertigt «Rape Day» damit, dass es sich um schwarzen Humor handelt und andere Gewaltformen in Games überhaupt kein Problem seien.
Es ist nicht das erste Game auf dem Markt, das Vergewaltigungsszenen zeigt. Bei der Diskussion um solche Spiele geht es jedoch nicht um die Frage, was bereits vorhanden ist, sondern darum, welche Werthaltungen in einer Gesellschaft geteilt werden.

In unserer Gesellschaft ist Folter und Töten auch nicht toleriert. In zahlreichen Games kommen solche Szenen trotzdem vor. Inwiefern ist Vergewaltigung anders?
Klar kann eineEntscheidung gegen Vergewaltigungsszenen nicht ohne Wertebezug begründet werden.Aber man kann sich in einer Gesellschaft dafür entscheiden, dass bei Games mitVergewaltigungsszenen oder Gewalt an Kindern eine Grenze überschritten wird. Es ist wichtig, dass man nicht alles zum Spiel macht, denn damit werden solche Handlungen verharmlost.

Was passiert mit Menschen, die solche Games spielen? Sinkt womöglich die Hemmschwelle?
Jemand wird nicht allein wegen eines Computerspiels plötzlich gewalttätig oder beginnt, Gewaltfantasien zu entwickeln. Es sind immer viele verschiedene Faktoren, die zu einer Tat führen. Geheilt wird man mit Computerspielen aber auch nicht. Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die belegt, dass mit dem Konsum von Games Gewaltfantasien abgebaut werden könnten.

Gibt es solche Vergewaltigungsspiele nur deshalb, weil die Gamerszene noch immer extrem männerdominiert ist?
Das Spiel richtet sich ganz klar an männliche Gamer. Wenn man eine Game-Kultur fördern will, wo Männer und Frauen gleichermassen angesprochen werden sollen, dann sicher nicht mit Games wie «Rape Day». Die Game-Genres sind aber sehr facettenreich. Gewaltreiche und sexistische Spiele sind nur ein sehr kleiner Bereich – über den am häufigsten gesprochen wird.

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82Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NotWhatYouExpect 05.03.2019 20:22
    Highlight Highlight Steam hat das Spiel, dass im April veröffentlich werden sollen nun wohl nach genauerer Abklärung rausgenommen.

    https://store.steampowered.com/app/985210/
  • Michael Heldner 05.03.2019 17:26
    Highlight Highlight naja verstehe ehrlich gesagt den Hype darum nicht ganz, solche Games gab es schon vor Jahren vor allem auf dem japanischen Markt und das noch mit recht guter Auflösung. Und ob ich jetzt Vergewaltige oder dem Gegner zu Tode foltere (z.B. GoW) bzw. ganze Planeten auslösche macht zumindest für mich was die Moral angeht keinen grossen Unterschied.
    Ich glaube keiner ging wegen GoW bisher her, schnappte sich jmd und zertrümmerte seinen Schädel durch wiederholtes zuschlagen der Tür.
    bestenfalls ists sexistisch, weil man nur Frauen statt auch Männer vergewaltigen kann
  • anundpfirsich 05.03.2019 13:18
    Highlight Highlight Geht ja mal gar nicht!!!

    @Helene hat deine Tastatur keine Leertaste? 😉
  • franzfifty 05.03.2019 13:15
    Highlight Highlight ..wundert Euch aber dann nicht, wenn es passiert in der Realitaet.."Die" sind bekannt dafuer!
  • Schönbächler 05.03.2019 13:09
    Highlight Highlight Also ich werde dieses Spiel kaufen und Spielen. Nicht nur weil ich jetzt zwei Tage hintereinander bei Watson einen Beitrag dazu gelesen habe und das solch eine Welle schlägt sondern weil ich wissen will wie der Entwickler die Vergewaltigung genau umgesetzt hat. Macht mich das jetzt Krank? Aus meiner Sicht bin ich einfach neugierig. Aus Sicht anderer Krank.
    Ich bin davon überzeugt dass ich solche Einflüsse wegstecken kann, weil ich Fiktion von Realität unterscheiden kann. Egal welche virtuelle Welt, ob Computerspiele, Bücher, Musik, Filme aus meiner Sicht erkenne ich einen klaren unterschied.
  • DeDanu 05.03.2019 13:02
    Highlight Highlight Wo ist der Unterschied zwischen diesem Game und z.b. den ´the purge ´ Filmen ? Hollywood darf das, aber Gameentwickler nicht ? Mit der Verbesserung der VR Technologie wird es möglich sein jedes Szenario zu verwirklichen und die Fantasien der Menschen sind grenzenlos. Da kommt ein grosses Stück Denkarbeit auf uns als Gesellschaft auf uns zu, wie wir mit solchen Möglichkeiten ganz generell umgehen sollen.
  • Finöggeli 05.03.2019 12:47
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert mich die ganze Diskussion an 'Postal'. Da könnte man Katzen als Schalldämpfer auf Schrotflinten setzen, andere Personen mit Schaufeln zerstückeln (und mit dem Kopf Golf spielen), Menschen anzünden und an-urinieren. Das Game war qualitativ mies gemacht und würde von allen Seiten verteufelt - und trotzdem haben es unzählige gekauft.

    Warum ist es ok, Menschen virtuell zu töten oder anzuzünden (ww2-spiele, GTA), andere Gewalt jedoch nicht? Besser jemand lebt seine Fantasien virtuell aus als real. Früher hat man den Menschen in Kolosseum zugeschaut wie sie live getötet werden...
    • franzfifty 05.03.2019 15:38
      Highlight Highlight hat der Mensch keine bessere Fantasie als einfach seine "Fantasie" virtuell auszuleben, indem man einfach nur das unglaublich Negativste anderen Menschen antut? Was fuer eine krankes Lebewesen sind wir? Wieso kann man die Fantasie nicht fuer sinnvolle Zwecke benutzen virtuell? Beispielsweise...wie man NICHT vergewaltigt oder die Natur NICHT zerstoert?
  • Silent_Revolution 05.03.2019 12:23
    Highlight Highlight "Es gibt keine wissenschaftliche Studie, die belegt, dass mit dem Konsum von Games Gewaltfantasien abgebaut werden könnten."

    Gleichzeitig behauptet er aber etwas weiter oben, es könne die Gewaltphantasien verstärken. Komisch dass ihm da Studien egal zu sein scheinen. Denn dieser Zusammenhang wurde ebenfalls wissenschaftlich entkräftet.

    Die Verfügbarkeit solcher Spiele haben absolut null Einfluss auf die Anzahl potentieller Vergewaltiger.

    Sehr unprofessionell, wenn sich ein Professor der Wissenschaft nur da bedient, wo`s die eigene emotionale Empfindung bestätigt.
    • Lexxus0025 05.03.2019 23:15
      Highlight Highlight Es kann gewaltphantasien bei prädisponierten personen bestärkerken, sagt er. Übersetzt heisst das personen welche mit dem gedanken spielen eine frau zu vergewaltigen können durch dieses game noch den letzten ruck bekommen um es in die tat umzusetzen. Gleiches gilt zb für selbstmord oder amokläufe, und diese phänomene sind untersucht. Der abbau von gewalt durch games ist hingegen nicht untersucht. Der professor bedient sich also auf beiden seiten an studien oder zeigt das nicht vorhandensein auf. Ich kann deine kritik also nicht nachvollziehen.
  • Joe-B 05.03.2019 12:18
    Highlight Highlight Ich finde es interessant, wie Herr Süss die meisten Argumente, die er bringt, um das Spiel zu kritisieren, auch gleich wieder selbst entkräftet.
    Aber Games werden in solchen Diskussionen immer anders behandelt als Filme/Bücher. Sie sind immer Sündenböcke. Amoklauf an Schulen > der Amokläufer hat CS/CoD gespielt > die Games sind schuld.
    Dass nicht alle Shooter Spieler zu Amokläufern wurden ist hoffentlich allen klar.
    Es ist klar, dass Vergewaltigungen weder in Ordnung noch lustig sind. Das heisst aber nicht, dass man sie aus einer fiktiven Welt verbannen muss, denn sie sind leider Realität.
  • Musikuss 05.03.2019 12:18
    Highlight Highlight Vergewaltigung als Spiel ist absolut krank! Das wird auch im realen Leben Konsequenzen haben, denn was im Spiel trainiert wird, will der Spieler über kurz oder lang auch im realen Leben erleben! Da nützt auch alles Leugnen der unbelehrbaren Realitsverweigerern nichts.
    Was aus der dunklen Seite der menschlichen Psyche wird, wenn sie ungehemmt ausgelebt wird, kann man in jedem Krieg sehen! Kriege waren schon immer grausam, aber die gewaltfördenden Spiele trainieren Grausamkeiten zusätzlich und erheben diese zur angeblich legitimen Normalität!
    • Silent_Revolution 05.03.2019 13:15
      Highlight Highlight Die wissenschaftliche Realität ist jene, dass das virtuelle Erlebnis keinerlei Einfluss auf die reale Welt hat.

      Unbelehrbar ist da derjenige, der auch fast zwei Jahrzehnte nach der ersten Studie zu diesem Thema noch immer behauptet, "was im Spiel erlebt wird, möchte man auch real erleben".

      Deine Behauptungen beruhen auf reiner Emotionalität, Fakten scheinen dir gleichgültig.

      Um dem ganzen die Krone aufzusetzen, widersprichst du der Wissenschaft ohne fundierte Begründung und bezeichnest alle anderen als Realitätsverweigerer.
    • Childofthenight 05.03.2019 13:37
      Highlight Highlight Ich spielte früher viel Mariokart. Die dunkle Seite meiner Psyche hat sich zum Glück noch nicht soweit durchgesetzt, dass ich nun im Strassenverkehr mit Bananen um mich werfe,aber jetzt nach deinem Post wurde mir klar, dass es keinen Sinn macht länger dagegen anzukämpfen.
    • Purscht 05.03.2019 15:18
      Highlight Highlight Um Kriege noch grausamer zu machen als die vergangenen, müssen wir uns einiges einfallen lassen. Und bis vor ein paar Jahren waren Vergewaltigungen in der Ehe noch legal. ;-) Es wird nicht alles schlechter. Entspann dich.
  • DemonCore 05.03.2019 11:47
    Highlight Highlight Es ist halt immer schön anderen Vorschriften zu machen. Ich würde das Game nie kaufen, aber es geht mich nichts an was andere in ihrem Kopf und vier Wänden virtuell tun. Sonst müsste man auch die eine oder andere Religion, Filme und Bücher verbieten.
    • Silent_Revolution 05.03.2019 13:29
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass die Religion als Ideologie tatsächlich Einfluss auf die Gewalt im realen Leben, im spezifischen auf Vergewaltigungen hat.

      Religion ist einer der Hauptgründe für die systematische Gewalt an Frauen und Kindern in den letzten Jahrhunderten. Aber das kümmert keine Sau, weil die Religion von sich behauptet "gut zu sein".

      Das Game hingegen behauptet nichts. Es ist nur ein virtuelles Erlebnis, welches, egal wie abartig es auch sein mag keinerlei Einfluss auf die reelle Gewalt hat.

      Religiöse Fundis schockiert es, die von ihnen geförderte Gewalt, in Videospielen zu sehen.
  • Hand-Solo 05.03.2019 10:39
    Highlight Highlight Da wird wieder einmal aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Ein Game welches sich wahrscheinlich einfach nur schlecht ist und sich nur verkauft, weil sich alle darüber schön aufregen können.

    Für Games sollten dieselben Regeln gelten wie für alle anderen Medien. Darf es in Filmen und Büchern auftauchen sollte es auch in Games auftauchen dürfen und umgekehrt. Mir kommen schon der eine oder andere Film in den Sinn bei dem Vergewaltigungs- Szenen vorkommen...
  • Arts 05.03.2019 10:10
    Highlight Highlight Heutzutage beinhaltet beinahe alles -Filme, Musik, Werbung, Games Witze- Sexismus, Frauenfeindlichkeit, Agression oder Gewalt.

    Ich frage mich ob dies die soziale Desintegration in folge von Anerkennungsdefiziten wiederspiegelt die in unserer Gesellschaft zunimmt.

    Ich bin besorgt über diese "Gewaltlegitimierung" diese kollektive Gewalt.
    • Bits_and_More 05.03.2019 11:33
      Highlight Highlight Das ist nicht erst seit "Heutzutage" so. Auch Klassiker, wie z.B. diverses von Shakespeare, strotzen nur so von Gewalt, Inzest, Vergewaltigung, Folter etc.
      Auch vergangene Epochen waren nicht wirklich für ihr friedliches Zusammenleben bekannt.

  • Schönbächler 05.03.2019 10:05
    Highlight Highlight Muss sagen. Egal welche grenze Überschritten wird, Zensur hat noch nie geholfen.
  • shirkan 05.03.2019 09:59
    Highlight Highlight ...kein Kommnetar nur.....
    quote
    Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren. G. Lessing, Orsina in Emila Galotti, 1772
    unquote
  • Denk-mal 05.03.2019 09:41
    Highlight Highlight Nur weiter so, vorwäerts ins Altertum zurück. Die heutige Menschheit wird wohl immer blöder. Es lebe die totale Freiheit auf der ganzen Ebene. Nur: Mit der Freiheit umzugehen braucht Charakter, Willen, Sozialkompetenzen und das müssten die Eltern vorleben. Viele junge Eltern, verkifft, planlos, verkonsumiert, haben keine Ahnung von diesen Parametern, diesen Überlebensstrukturen, sind folglich keine Hilfe für unsere Nachkommenschaft und das weiterführen für eine gesunde Gesellschaft.
    • Schönbächler 05.03.2019 11:37
      Highlight Highlight Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, hat am ende beides verloren.
  • The Real Deadpool 05.03.2019 09:39
    Highlight Highlight Konsequenterweise müsste man in dem Game auch Männer vergewaltigen können (als männliche und weibliche Spielfigur), wenn der Typ findet, dass es ja nichts anderes ist als Shooter-Games.
    • Sauäschnörrli 05.03.2019 09:49
      Highlight Highlight Wieviele Ego-Shooter kennst du, in denen man sich in der Kampagne dafür entscheiden kann, als Frau zu spielen?
    • Shikoba 05.03.2019 10:03
      Highlight Highlight @Sauäschnörrli, Battlefield V, Call of Duty, Fortnite,.... ;-)
    • Blitzmagnet 05.03.2019 10:54
      Highlight Highlight Battlefield V
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 05.03.2019 09:38
    Highlight Highlight Ist doch alles in Ordnung solange wir das Internet als letzte moralische Instanz haben. Der Twitterer twittert, um danach vom Journalisten des Gratismediums zitiert zu werden, welcher dann auf Facebook geteilt wird. Das System funktioniert.
  • Gubbe 05.03.2019 09:16
    Highlight Highlight Ich weiss, dass es Erwachsene gibt, die auf ihren Bildschirmen Spile spielen. Es soll sogar solche geben, die Pornos schauen. OK. Das es nun Vergewaltigungsspiele gibt, ist wohl eine Folge des Hirnmassenverlustes. Das Töten bei Spielen, war ja bisher der letzte Kick. Wer Vergewaltigungen als Kick braucht, für den gibt es doch diese Häuser mit der hohen Mauer, wo keiner Einsicht hat. Ich habe mich noch nie getraut, da rein zu gehen. Vielleicht ist das der ultimative Kick, versucht es.
  • Bibilieli 05.03.2019 08:28
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu GTA ist dieses Spiel in der Schweiz schlicht illegal. Artikel 197 Absatz 4 des Schweizerischen Strafgesetzbuches:

    "Wer Gegenstände oder Vorführungen im Sinne von Absatz 1, die sexuelle Handlungen mit Tieren oder mit Gewalttätigkeiten unter Erwachsenen oder nicht tatsächliche sexuelle Handlungen mit Minderjährigen zum Inhalt haben, herstellt, einführt, lagert, in Verkehr bringt, [...], wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
    • Bangarang 05.03.2019 09:01
      Highlight Highlight Ein Videospiel ist "virtuell" daher zieht dieser passus nicht.
    • MetalUpYour 05.03.2019 11:42
      Highlight Highlight @bangarang:

      Das ist egal. Bibilieli hat Recht. Vom Straftatbestand sind sämtliche Darstellungen erfasst (z.B. auch Comics oder Computerspiele etc.).
    • Schönbächler 05.03.2019 13:01
      Highlight Highlight Es ist weder ein Gegenstand noch eine Vorführung. Also irrelevant.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 05.03.2019 08:23
    Highlight Highlight In Filmen wird gemordet, in Songs wird über Sex gesungen, in Büchern werden Leichen geschändet, Kunst inszeniert das Leid von Flüchtlingen, in einem Game geht's um Vergewaltigung.

    Die reinen Inhalte sind schon länger mainstreamtauglich und deshalb kaum problematisch, wir sind immer noch nicht bei Sodom und Gomorrha.

    Oben bestätigt der Herr audrücklich, dass die Inhalte bei den Spielenden wenig bis gar nichts auslösen und es keine objektive Rechtfertigung für die Empörung gibt.

    Ein schwieriger Fall für die PCP (political correctness police).
  • Nurmalso 05.03.2019 08:21
    Highlight Highlight Für mich als Gamer und Shooterfan ist die Grenze hier klar überschritten.

    Ich mein wer das Game spielt sollte man auf jeden Fall durch eine Fachperson abklären lassen.
    • John Henry Eden 05.03.2019 13:05
      Highlight Highlight Und wie sollte das ablaufen?

      Ein Sonderkommando stürmt die Hütte, stülpt dem Rape-Gamer einen Sack über den Kopf und verschleppt ihn? Anschliessend wird er in einem kargen Raum an einen Stuhl gekettet und muss einen modernen Rorschachtest machen? Und wenn der Test «positiv» ausfällt, kommt der Typ in ein Lager und wird kastriert?

      Solche Vorstellungen machen mir mehr Angst, als eine ganze Armada von Rape-Games.
    • Nurmalso 05.03.2019 14:00
      Highlight Highlight Natürlich ist dad nichr machbar... Aber mich würde das beruhigen wenn es so wäre.
  • Purscht 05.03.2019 08:05
    Highlight Highlight "Der Entwickler sagt, sein Spiel sei ein Nischenprodukt, gemacht für die vier Prozent Soziopathen einer Bevölkerung.

    Diese Begründung ist absurd – und gefährlich."

    Schwööör. Logisch ist sie Absurd. Der "Entwickler" han offensichtlich einen speziellen Humor und Watson fällt darauf rein. Und der Herr Medienpsychologe lebt, wie alle die sich zu diesem Thema äussern, noch nicht im 21. Jahrhundert und in der selben Realität wie die Leute die die modernen Medien konsumieren.
    • Aerohead 05.03.2019 09:14
      Highlight Highlight Wie lebt man denn im 21. Jahrhundert? Indem man jede Art von "Humor" akzeptiert, auch wenn er auf der Gewalt gegenüber einem ganzen Geschlecht basiert? (Ich lach mich echt tot)
    • RolfM 05.03.2019 11:27
      Highlight Highlight @Purscht: Man muss auch sehen, dass hier ganze Berufsgruppen von der Bewirtschaftung dieser Themen leben. Die Soziologiestudentin, die Aktivistin, die Professorin, die Journalistin, die Politikerin. Und letztendlich trägt auch die klickwütige Watson-Besucherin dazu bei. Jeden Tag ein neuer Aufreger. Ich pack bei solchen Themen immer gleich das Popcorn aus. ;-)
    • Purscht 05.03.2019 13:02
      Highlight Highlight @Aerohead
      Ich sag ja nicht dass das Spiel witzig ist. Aber seine Rechtfertigung ist es und all die aufgescheuchten Leser sind es auch. ;-)
  • Scaros_2 05.03.2019 07:58
    Highlight Highlight "könnte" genau so wie Killerspiele "könnten".
  • Natürlich 05.03.2019 07:56
    Highlight Highlight Eigentlich schon krank.
    Aber worin besteht der Unterschied zu Shooter-Games wo anderen Köpfe weggeschossen werden etc.
    Eigentlich genauso krank.
    Man hat sich einfach daran gewöhnt und braucht wohl neue „Schocker“
    • Zwei Fallende Stimmen 05.03.2019 09:32
      Highlight Highlight Solange die Gesellschaft Krieg führt, wo anderen der Kopf tatsächlich weggeballert wird, wäre es etwas Heuchlerisch, entsprechende Games zu verbieten. Vergewaltigung ist allerdings auch im Krieg (zumindest theoretisch) verboten. insofern besteht da schon ein Unterschied.
    • giandalf the grey 05.03.2019 10:07
      Highlight Highlight Ich finde es macht einen Unterschied, ob ich auf einen Charakter schiesse, der zurück schiesst und wie ich freiwillig an der Kampfhandlung beteiligt ist oder ob ich unschuldige/unbeteiligte Charaktere vergewaltige/foltere.
    • Zingarro96 05.03.2019 10:53
      Highlight Highlight Nun der Unterschied ist das es bei einem Shooter selten nur um das reine erschiessen von Leuten geht. Dabei geht es häufig darum besser zu sein als der Gegner, in der Geschichte weiter zu kommen etc.
  • Mutbürgerin 05.03.2019 07:49
    Highlight Highlight Vergewaltigung ist im Film, Fernsehen und Pornos völlig normal. Wann hat sich im "Netz" dazu schon Widergestand gezeigt?
    • Zwei Fallende Stimmen 05.03.2019 09:27
      Highlight Highlight In Film und Fernsehen wird es aber jeweils in einen (in den allermeisten Fällen) sehr kritischen Kontext gestellt. In Pornos wäre es in der Schweiz zumindest theoretisch verboten (auch der Konsum solcher Filmchen, vgl. 197 StGB)
    • giandalf the grey 05.03.2019 10:08
      Highlight Highlight So sehr ich auf deiner Seite sein will, es ist halt schon nicht ganz das selbe, ob eine Tat von einem Antagonisten in einem Film begangen wird, oder ob du sie selbst in einem Game begehst.
    • dodo62 05.03.2019 10:09
      Highlight Highlight Der Unterschied zu Filmen besteht darin dass man dort zuschaut, beim Spiel ist man derjenige der die Handlungen durchführt.
  • Cpt. Jeppesen 05.03.2019 07:47
    Highlight Highlight Als Programmierer würde ich mich weigern solch ein "Spiel" zu programmieren. Als Besitzer der Entwicklerbude würde ich mich in Grund und Boden schämen.
    Ich für meinen Teil habe den Entwickler Desk Plant auf meinen persönlichen Index gesetzt und auch Valve's Steam Platform, über die das Spiel vertrieben wurde, hat in meinen Augen massiv an Reputation verloren.
    • NotWhatYouExpect 05.03.2019 18:25
      Highlight Highlight 1. Steam wurde vorgeworfen zu Zensieren und nicht jedes Spiel zu erlauben.
      2. Steam erlaubt nun alle Spiele auch +18 die den Geschmack von vielen anstösst und wird nun verteufelt.
      3. Das Spiel ist von Steam noch nicht zugelassen und wir auch noch nicht über Steam verkauft!
      4. Steam überprüft ob und in welchen Ländern es vertrieben werden darf da es eventuell Gesetz verstößt!
  • oliopetrolio 05.03.2019 07:40
    Highlight Highlight Was für ein Kranker entwickelt überhaupt so ein Spiel??
    • The Count 05.03.2019 08:24
      Highlight Highlight Was für ein kranker entwickelt überhaupt gewaltdarstellende Spiele?
    • El Vals del Obrero 05.03.2019 09:00
      Highlight Highlight Einer, der etwas von Marketing versteht.

      Jede Onlineplattform inkl. Watson macht Gratiswerbung für ihn.

      Das hätte er mit einem qualitativ besserem aber inhaltlich harmloseren Spiel nie und nimmer erreicht.
    • The Count 05.03.2019 11:19
      Highlight Highlight El Vals: aber auch nur weil es Abnehmer dafür gibt. Da ist sie wieder die Doppelmoral.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pinhead 05.03.2019 07:28
    Highlight Highlight Macht ruhig noch mehr Werbung für diese Game...🤦🏻‍♂️
  • Trasher2 05.03.2019 07:25
    Highlight Highlight Nun bereits der zweite Bericht auf Watson zu rape day....

    Wenn ihr nicht berichtet hättet, hätte ich wohl nie davon gehört. Ich denke, dass der Entwickler sein Ziel erreicht hat. Tausende von Klicks auf seinen Trailer, ein riesen Medienecho. Der muss das Game gar nicht mehr rausbringen.

    Was mich auch nicht verwundern würde, wenn das Ganze Tamtam auch einfach eine Kampagne ist um auf irgend einen Misstand aufmerksam zu machen.
    • Hecate 05.03.2019 10:24
      Highlight Highlight Soll man dann über potentiell gefährliche Phänomene verschweigen und bewusst nicht davon berichten, nur weil ein paar Tausend hirnlose Idioten ohne Gewissen aus einem gut recherchierten Artikel mit einer klaren Botschaft nichts als Neugier auf diesen "game für Soziopathen" entnehmen konnten? Wohl kaum. In Zweifelsfall, eine Frau fragen.
    • Trasher2 05.03.2019 11:57
      Highlight Highlight Ja, meiner Ansicht nach könnte man gut darüber schweigen. Diese Berichterstattung funktioniert ausschliesslich, weil man sich so schön drüber aufregen kann.
      Das gibt Promo und kratzt an Tabus.

      Falls das Game dann mal wirklich erschienen ist und viele Spieler hat. Dann wäre ein Bericht und die Diskussion aus meiner sicht unbedingt notwendig. Vorher leider nicht.

      Es gibt da bestimmt noch viele Musiktexte, Bilder, Filme die ähnlich schlimm sind. Da aber nicht über sie berichtet wird, kennt man sie nicht und man nimmt sie auch nicht wahr.
  • who cares? 05.03.2019 07:22
    Highlight Highlight An die Leute im letzten Artikel, die es überhaupt nicht so schlimm fanden, weil man ja auch Leute tötet in Games und Mord schlimmer bestraft wird als Vergewaltigung. Was wenn das Ziel des Spieles ist, Kinder und Babies zu vergewaltigen und foltern? Ist das auch noch okay?
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 05.03.2019 08:14
      Highlight Highlight Ich kenne keinen Shooter in dem es Ziel ist auf Baby's oder Kinder zu schiessen.

      & wenn es eins gäbe, würde ich es deshalb nicht spielen.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 05.03.2019 10:48
      Highlight Highlight #Nas

      Es gibt aber nicht nur Multiplayer Spiele.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.03.2019 07:11
    Highlight Highlight Nein bitte nicht.
    Seit zwanzig Jahren dieselbe Argumentation, das Spiele in Gewalt irgendwie zu Gewalt im echten leben führte und das dabei ein statistisch signifikanter Zusammenhang besteht.
    Dieses Denkmuster ist wohl ähnlich beständig wie Impfen führe zu Autismus....
    Der ganze Outrage um dieses Spiel erinnert mich stark an "Hatred". Man mache ein schockierende Spiel, dessen einziger Relevante Inhalt die Provokation ist und spart sich so die Werbekosten, es kommt zum Outrage und viele Menschen kaufen es einfach aus Jux.
    Lustig auch er fordert ein Verbot, das funktionert sicherlich....
    • mostlyharmless 05.03.2019 08:04
      Highlight Highlight Wo fordert er ein Verbot?

      «Es gibt strafgesetzliche Normen, die gewisse Gewaltdarstellungen als illegal einstufen. Selbstverständlich müssen diese auch auf Games angewendet werden. Aber ich glaube, dass ein Verbot wenig bringt.»
    • Bangarang 05.03.2019 09:03
      Highlight Highlight Ich finde wir sollten Hangman und Schiffe-versenken verbieten.
    • giandalf the grey 05.03.2019 10:10
      Highlight Highlight Ich, als Gamer, finde den Experten in diesem Artikel eigentlich ziemlich fair. Er sagt ja explizit, dass Gewalt in Games nicht zu realer Gewalt führt.
  • Erster-Offizier 05.03.2019 07:10
    Highlight Highlight «‹Rape Day› könnte vorhandene Vergewaltigungsfantasien verstärken und verharmlosen»

    Gleiches Argument könnte man bei anderen Killerspielen bringen.
    • AngelitosHE 05.03.2019 08:08
      Highlight Highlight Wenn ich nur das Wort Km"Killerspiel" schon höre.

      2010 hätte gern ihre Debatte zurück.
  • Arthur Philip Dent 05.03.2019 06:58
    Highlight Highlight "Aber man kann sich in einer Gesellschaft dafür entscheiden, dass bei Games mit Vergewaltigungsszenen oder Gewalt an Kindern eine Grenze überschritten wird."

    Find ich auch!
    • Hand-Solo 05.03.2019 10:35
      Highlight Highlight Wie sieht es bei Filmen und Büchern aus?
      Sollte das dann dort auch gelten und falls nein, warum nicht?
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 05.03.2019 10:51
      Highlight Highlight Hand-Solo

      Alter, es steht gerade 100'000 : 0 für dich.

    • DemonCore 05.03.2019 11:49
      Highlight Highlight Wie ist es denn mit religiösen Schriften, die Gewalt und Hass schüren? Machen die nicht mehr Probleme als Games mit kleinen Verkaufszahlen?
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