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Oberschurke der Cyber-Ganoven verhaftet: Er soll 4 Milliarden in Bitcoin gewaschen haben

A Russian man is escorted by police officers as he arrives at a courthouse at the northern Greek city of Thessaloniki, Wednesday, July 26, 2017. Greek authorities say they have arrested a Russian man  ...
Dieser Mann soll die wichtigste Webseite für Cyberkriminalität verwaltet haben.Bild: AP/AP

Oberschurke der Cyber-Ganoven verhaftet: Er soll 4 Milliarden in Bitcoin gewaschen haben

27.07.2017, 11:2427.07.2017, 11:36

Die Cyber-Währung Bitcoin gerät erneut in die Schlagzeilen. In Griechenland wurde aufgrund eines US-Haftbefehls ein Russe festgenommen, dem vorgeworfen wird, über die digitale Kryptowährung mindestens 4 Milliarden US-Dollar (3,42 Milliarden Euro) gewaschen zu haben.

Der 38-Jährige habe seit 2011 eine kriminelle Organisation betrieben, die die wichtigste Webseite für Cyber-Kriminalität verwaltet, gab die Polizei am Mittwoch bekannt. Die griechische Polizei geht davon aus, dass die USA die Auslieferung des Mannes beantragen werden.

Bitcoin gibt es seit 2009. Eine Regierung oder Zentralbank steht nicht dafür ein. Der Kurs wird allein von Angebot und Nachfrage bestimmt. Viele sehen Bitcoin kritisch, da die Internet-Währung auch für Nutzer interessant ist, die sich Kapitalkontrollen entziehen wollen. Mit ihr können schnell und anonym Geschäfte rund um den Globus gemacht werden. (sda/apa/reuters)

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2 Kommentare
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«Die Schweiz könnte sehr viel zur Sicherheit des Westens beitragen»
Wie sollten die Europäer auf Trumps aggressive Politik reagieren? Brendan Simms empfiehlt ihnen, zusammenzurücken. Ausserdem erklärt der Historiker, warum die Gefahr auf dem Kontinent durch ein Ende des Ukraine-Kriegs sogar noch grösser werden könnte.
Herr Simms, sind Sie von Donald Trumps bisheriger zweiter Amtszeit überrascht? In der ersten rühmte er sich, keine Kriege begonnen zu haben; nun intervenierte er in Venezuela und drohte selbst NATO-Verbündeten mit Gewalt.
Brendan Simms: Ich bin überrascht und auch wieder nicht. Trump war nie ein Isolationist. In seiner ersten Amtszeit hat er oder zumindest seine Regierung Europas Position gegenüber Russland gestärkt, im Sinne einer verstärkten Abschreckung durch die NATO. Und er hat eine harte Linie gegenüber China verfolgt. Dieses unilaterale Element hat sich nun eher noch verstärkt, verbunden mit einem dominanten Bild von der Rolle Amerikas auf der Welt. Überrascht hat mich seine Politik hinsichtlich Grönlands und Kanadas. Dass er Grönland übernehmen wolle, sagte er zwar auch schon in seiner ersten Amtszeit, aber eine grosse Rolle spielte das Thema noch nicht. Wie er nun mit Kanada umgeht, hat wohl keiner vorhergesehen.
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