Gesellschaft & Politik
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Arnold Schwarzenegger beeindruckt zwei alte Ladies mit seinen mächtigen Muskeln.  
bild: factoryfitness

Rebellisch oder stockkonservativ: Wie wirst du im digitalen Zeitalter altern?

Die IT-Revolution verändert nicht nur unsere Arbeit und unser Alltagsleben. Sie wird auch das Alter zum Verschwinden bringen.



In traditionellen Gesellschaften werden alte Menschen geehrt, in der modernen Gesellschaft werden sie in Heime abgeschoben – und in Zukunft wird es sie nicht mehr geben. «Mit moderner Kleidung, besserer Gesundheit, wachstumsorientierten Aktivitäten und vielleicht sogar auch vermehrter Nutzung plastischer Chirurgie wird ein 80-jähriger immer schwieriger zu erkennen sein», lautet das Fazit der Studie «Digital Ageing», die das Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) zusammen mit dem Lebensversicherer Swiss Life durchgeführt hat.  

Die Folgen werden wie folgt beschrieben:

«Mit dem Wegfallen eines fixen Pensionsalters löst sich auch die institutionelle Grenze des Alters auf. Durch die Auflösung des Alters, den Weg in eine alterslose Gesellschaft, fallen Normen und Erwartungen weg, die für Ältere heutzutage noch relevant sind.»

GDI-Studie

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Baddie Winkle ist die coolste Oma der Welt: Sie ist zwar alt, aber es interessiert sie nicht die Bohne. 
bild: instagram/baddiewinkle

Die Überwindung des Alters oder gar des Todes ist ein zentrales Anliegen der Genies im Silicon Valley. Der bekannteste Vertreter dieser Bewegung ist Ray Kurzweil, 67, ein Pionier der künstlichen Intelligenz. Er hat das Konzept der Singularität entwickelt. Darunter versteht er die Verschmelzung der künstlichen und der natürlichen Intelligenz, die ein ewiges Leben im Cyberspace ermöglichen soll. Im Jahr 2040 soll es so weit sein. Bis dahin will sich Kurzweil mit einem Ageing-Spezialisten und viel Pharma und einer ausgeklügelten Diät am Leben erhalten.

Hierzulande wird Kurzweil gerne als Spinner abgetan. Nicht so in den USA. Er hat jede Menge wissenschaftliche Preise und Ehrendoktorate gewonnen und ist seit ein paar Jahren Berater von Google. Die beiden Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page sind ebenfalls Anhänger eines altersfreien Lebens und haben zu diesem Zweck sogar eine eigene Firma gegründet. Auch der sehr einflussreiche Milliardär und Silicon-Valley-Vordenker Peter Thiel träumt von der Überwindung des Todes.  

In der GDI-Studie werden die Alten des digitalen Zeitalters in vier Gruppen unterteilt.

Die Alterslosen

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Für die Ageless Ager gibt es keine ethischen Grenzen, um das ewige Leben zu ermöglichen.
bild: william basso

Zu den «Ageless Ager» gehören die Anhänger von Kurzweil & Co. Sie sind bereit, sich künstliche Körperteile einsetzen und ihr Erbgut manipulieren zu lassen, um sich so den Traum des ewigen Lebens zu erfüllen. Sie fühlen sich als Transhumanisten und möchten den wilden Ritt durchs All im Sinne von Douglas Adams «Hitchhiker’s Guide to the Galaxy» erleben.  

Die Rebellen

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Alt (im Kopf) zu werden, ist eine Entscheidung, für die sich nicht jeder entscheidet. 
bild: instagram/baddiewinkle

So weit gehen die «Rebel Ager» nicht. Sie gehören der Generation 68iger Rebellen an, die sich in ihrer Jugend gegen das bürgerliche Establishment aufgelehnt haben. Das Alter hat sie weder milde noch weise gemacht. Nach wie vor wollen sie alles, und das sofort. Die Pensionierung ist für sie kein Grund, sich aufs Altenteil zurückzuziehen, sondern nochmals voll durchzustarten, sei es mit einer Atlantiküberquerung im Segelboot oder dem Gründen einer eigenen Firma.  

Die Vorausschauenden

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Der «Predictive Ager» lebt gesund und ist immer auf dem neusten Stand.
Bild: tumblr/suicidemousemickey

Für die «Predictive Ager» steht Gesundheit im Vordergrund, ein Ziel, dem sie alles andere unterordnen. Sie sind deswegen jedoch keine Naturfreaks. Den technischen Fortschritt lehnen sie nicht ab, sondern nutzen die Möglichkeiten von Apps und Big Data, um möglichst bis ins hohe Alter fit zu bleiben.

Die Konservativen

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Die «typischen» Alten: skeptisch gegenüber dem technischen Fortschritt, weil früher war ja sowieso alles besser.
bild: shutterstock

Am ehesten dem traditionellen Bild der Alten entsprechen die «Conservative Ager». Sie interessieren sich kaum für den technischen Fortschritt, sondern nutzen ihre neu gewonnene Freizeit, um sich um ihre Enkel zu kümmern. Im Übrigen leben sie mehr oder weniger in ihrer angestammten Komfortzone, die sie vorzugsweise für Wanderungen und Ausflüge auf die Rigi verlassen.  

Das Alter wird zur neuen Entscheidung

Die vier Typen sind abstrakte Modelle. In der Realität treten Mischformen dieser Typen auf. Am meisten Anklang findet das Modell der «Rebel Ager». Das ist nicht weiter verwunderlich. Die Studie zeigt auch, dass es bei der Generation der Babyboomer eine gewaltige Diskrepanz zwischen gefühltem und tatsächlichem Alter gibt. Die 60- bis 70-Jährigen fühlen sich im Durchschnitt 12 Jahre jünger als ihr biologisches Alter, bei den Männern sind es gar 16 Jahre. Sie haben auch gute Aussichten auf ein langes Leben. Heute geht man davon aus, dass jedes zweite neugeborene Kind 100 Jahre alt werden wird.

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Der «Rebel Ager» ist der beliebteste Typus. Kein Wunder.
Bild: instagram/baddiewinkle

Zu welchem Typ von Ager man auch gehören mag, allen gemeinsam ist die Tatsache, dass die klassische Aufteilung des Lebens in Ausbildung, Beruf und Ruhestand ausgedient hat:

«Die Biografien der Zukunft werden keinen vorgespurten Pfaden mehr folgen, sondern viele neue Verzweigungen aufweisen, an denen sich Menschen nochmals entscheiden müssen, wie sie ihr Leben gestalten wollen.»

GDI-Studie

Gestaltung: Anna Rothenfluh

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    Alle Leser-Kommentare
  • Thanatos 31.10.2015 16:51
    Highlight Highlight Meine Lösung für dieses Problem: Ich will nur etwa 60 werden, und bis dahin alles gemacht haben, was ich mir vornehme.
    Aber ob die Welt es bis dahin schaffen wird, wage ich zu bezweifeln.
    • Angelo C. 31.10.2015 17:39
      Highlight Highlight Für dieses eher depressive Weltbild hast du dir zumindest den ebenso düsteren wie stimmigen Nickname zugelegt...
    • Thanatos 31.10.2015 19:35
      Highlight Highlight Haters incoming ^^
      @Angelo C. Ja ich bin der Gott des Todes ^^.
      Ich habe meinen Grossvater mit 88 im Spital sterben sehen. Mit Medis vollgepumpt und dement. War nicht schön. Darum geniesse ich lieber das Leben und versuche mich nicht im hohen Alter daran zu klammern, nur weil ich in meinen 88 Jahren nicht alles erreicht habe. Und an der Beerdigung werden auch viele Leute erscheinen. Ein weiterer positiver Aspekt ;).
    • Angelo C. 31.10.2015 20:16
      Highlight Highlight Während dein letzter Satz etwas für sich hat (so man denn auf sowas überhaupt Wert legt), spiegelt das Beispiel deines Grossvaters, trotz heute allgemein zunehmender Demenz, noch immer nicht die Mehrheit unserer Alten wider.

      Bin zwar noch nicht ganz so alt, freue ich mich aber ungeachtet dessen, dass meine Enkel immer wieder "das irre Gedächtnis" ihres Opas preisen, was deren Eltern kopfschüttelnd bestätigen 😐!

      Kommt hinzu, dass das Alter nicht erst gegen die 90, sondern schon mit 60-65 beginnt. Da hätte auch der Gott des Todes Thanatos doch noch reichlich Spatzung 😄!
  • Wolfsblut_2 31.10.2015 08:15
    Highlight Highlight Mag sein, dass die Alten immer jünger werden. Nur für Unternehmen bleibt alt alt – und alt heisst für sie teuer. Die PK-Beiträge betragen für bis zu 34-jährige 7%, für über 55-jährige 18%. Dazu kommen die vielen Ferienwochen. Sogar der Staat stelle keinen mehr an, der sechzig ist, heisst es. Was nützt also das Jungbleiben, wenn über 50-jährige vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden und von der Sozialhilfe abhängig?
    • Louie König 31.10.2015 14:01
      Highlight Highlight Ich denke bei solchen Szenarien kann man nicht den Status Quo als Massstab benutzen
  • Angelo C. 30.10.2015 14:08
    Highlight Highlight Bedenkenswerter Artikel, obwohl er mutmasslich bei den vorwiegend jüngeren WATSON-Usern kaum ein grosses Echo auslösen wird 😑! Meine persönliche Vorstellung für ein sinnerfülltes Altern : Es mit Würde und Fassung tragen, ohne rein kosmetische OPs. Offen bleiben für ALLES Neue, ohne Bewährtes gleich über Bord zu werfen. Nutzen virtueller und technisch neuartiger Optionen. Versuchen, gesund und einigermassen fit zu bleiben. Kein Neid und Missmut der Jugend gegenüber. Interessiert bleiben an ALLEM was die Welt bewegt, beobachten und nachdenken, da und dort die eigene Lebenserfahrung einbringen.
    • Angelo C. 30.10.2015 17:40
      Highlight Highlight @Sonja Red4 : Danke für den netten Hinweis 😊! Auch ich bin längst mehrfacher Grossvater und somit beileibe nicht mehr der Jüngsten Einer....
  • Louie König 30.10.2015 13:11
    Highlight Highlight Die erste Variante macht mir ein wenig Sorgen und erinnert mich doch ein bisschen an das Buch "Super Sad True Love Story". Übrigens sehr zu empfehlen.... Es zeichnet eine Zukunft, die, je länger, desto plausibler erscheint. Das nicht altern, sowie auch soziale Medien spielen eine sehr zentrale Rolle.

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