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epa07287677 A handout video-grabbed still image from a video made available by UK parliament's parliamentary recording unit showing British  Prime Minister Theresa May after the result of the Brexit vote was announced at the parliament late 15 January 2018, London, United Kingdom. A great majority voted against Prime Minister Theresa May's deal of UK leaving the European Union. The legally-binding Withdrawal Agreement sets up a 'transition or implementation period' that runs until the end of 2020 after Brexit. The United Kingdom, that on 01 January 1973 joined EEC or European Communities, predecessor of European Union, has been a EU member state for 46 years.  EPA/PARLIAMENTARY RECORDING UNIT HANDOUT MANDATORY CREDIT: PARLIAMENTARY RECORDING UNIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Theresa May nimmt ihre klare Niederlage enttäuscht zur Kenntnis. Bild: EPA/PARLIAMENTARY RECORDING UNIT

Wie weiter nach dem Nein zum Brexit-Deal? Das sind die 7 Szenarien

Die britische Premierministerin Theresa May hat die Abstimmung über ihren EU-Austrittsplan deutlich verloren. Der Brexit wird damit zur Reise ins Ungewisse. Das könnte nun passieren.



Es hätte alles so einfach sein können: Ursprünglich wollte die konservative Premierministerin Theresa May den Austritt Grossbritanniens aus der EU im Alleingang durchziehen, einzig unter Berufung auf den Volksentscheid vom Juni 2016. Die Fondsmanagerin und Brexit-Gegnerin Gina Miller kam ihr in die Quere. Mit einer Klage erzwang sie die Mitsprache des Parlaments.

Nach zweieinhalb quälenden Jahren, die das britische Volk noch tiefer gespalten haben als zuvor, fand am Dienstagabend die Abstimmung über den mit der EU ausgehandelten Austrittsplan statt. Obwohl May wie eine Löwin für ihren Deal gekämpft hatte, fiel er im Unterhaus wie erwartet durch. Wie soll es nun weitergehen? Sieben Szenarien stehen zur Debatte.

Gina Miller, the lead claimant in the legal fight to get Parliament to vote on whether Britain can start the process of leaving the European Union, arrives at the Supreme Court in London, Tuesday, Jan. 24, 2017. Britain's Supreme Court will rule Tuesday on whether the prime minister or Parliament has the right to trigger the process of taking Britain out of the EU. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth)

Gina Miller hat die Mitsprache des Parlaments vor Gericht durchgesetzt. Bild: AP/AP

Kein Brexit

Der einfachste Weg wäre, den EU-Austritt zu stoppen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat den Weg im Dezember freigemacht. Er urteilte, dass die Briten das Austrittsgesuch nach Artikel 50 der EU-Verträge einseitig zurückziehen können, ohne Zustimmung der übrigen 27 Mitgliedsstaaten. Das Königreich wäre weiterhin Teil der Europäischen Union.

Theresa May allerdings hat stets betont, dass der Volksentscheid sakrosankt sei («Brexit means Brexit»). Das mehrheitlich EU-freundliche Unterhaus könnte die Initiative ergreifen und für einen Rückzug votieren. Doch dieses Szenario wäre wegen der Abstimmung von 2016 eine riskante und fragwürdige Übung.

Prognose: Sehr unwahrscheinlich

Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

No-Deal-Brexit

May könnte nach ihrer Niederlage die Hände in den Schoss legen und auf einen ungeregelten Austritt am 29. März zusteuern, trotz der potenziellen Kollateralschäden. Es ist die liebste Variante der Brexiteers, der Austritts-Hardliner in der konservativen Partei. Eine Zustimmung des Parlaments wäre laut britischen Medien wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig. Es ist jedoch kaum denkbar, dass das Unterhaus ein solches «Crash»-Szenario hinnehmen würde.

Prognose: Wenig wahrscheinlich

Nachverhandlungen

epa07228537 (L-R) Dutch Prime Minister Mark Rutte, Britain's Prime Minister Theresa May  and German Federal Chancellor Angela Merkel chat at the start of the European Council in Brussels, Belgium, 13 December 2018. During their two days summit, European leaders will focus on  the 'Brexit' and on the EU's budget for 2021until 2027. The Summit will resume on 14 December with the EU28 adoption of the conclusions on the Single Market, climate change, migration, disinformation, the fight against racism and xenophobia, and citizens' consultations.  EPA/OLIVIER HOSLET

Verständnis, aber kaum Zugeständnisse: Theresa May am EU-Gipfel im Dezember in Brüssel. Bild: EPA/EPA

Theresa May muss dem Parlament nach dem Nein zu ihrem Brexit-Deal innerhalb von drei Sitzungstagen einen «Plan B» vorlegen. Die Abstimmung darüber ist nach aktuellem Stand für den 31. Januar vorgesehen. Vermutlich wird die Regierungschefin versuchen, bei der EU weitere Zugeständnisse herauszuholen. Die Bereitschaft dürfte beim heutigen Stand gering sein.

Wahrscheinlicher ist, dass May das Austrittsdatum in Absprache mit Brüssel hinausschiebt, vorerst bis Juli, vielleicht auch länger. Der Zeitgewinn soll dabei helfen, doch noch eine mehrheitsfähige Lösung zu finden. Die Briten müssten in diesem Fall wohl an der Europawahl im Mai teilnehmen.

Prognose: Die realistischste Option

Weicher Brexit

In der britischen Politik kursieren verschiedene Szenarien für einen Austritt mit möglichst wenig Nebenwirkungen. Dazu gehört das Modell «Norwegen plus», eine Mitgliedschaft im EWR bei gleichzeitigem Verbleib in der Zollunion, um die irische Grenze offenzuhalten. Dafür wären aufwändige Verhandlungen notwendig und damit eine Verschiebung des Austrittsdatums.

Dieses Szenario wird nicht nur von der Regierung abgelehnt. Es wäre die dümmste Lösung. Grossbritannien wäre damit eine Art EU-Mitglied ohne Stimmrecht, mit automatischer Übernahme von EU-Recht und Personenfreizügigkeit und ohne eigene Handelsverträge. Dass trotzdem darüber debattiert wird, zeigt, wie verfahren die Lage im Königreich ist.

Prognose: Unwahrscheinlich

Neuwahlen

Die Premierministerin könnte die Flucht nach vorne ergreifen und Neuwahlen ansetzen. Einen Sieg könnte sie als Mandat für ihren Brexit-Deal interpretieren und so das Parlament unter Druck setzen. Sie braucht dazu eine Zweidrittelmehrheit im Unterhaus. Die Wahlen würden frühestens 25 Tage danach stattfinden. Eine Verschiebung des EU-Austritts wäre auch in diesem Fall zwingend.

May könnte die Wahlen tatsächlich gewinnen, sofern sie noch einmal als Tory-Vorsitzende antritt. Ob dies die Blockade in Westminster auflöst, scheint zweifelhaft. Bereits die Neuwahlen vom Juni 2017 änderten nichts an der Tatsache, dass eine Mehrheit der Abgeordneten den Austritt aus der EU ablehnt. Sie scheinen zunehmend gewillt, der Regierung die Stirn zu bieten.

Prognose: Möglich

Misstrauensvotum

epa07272880 Britain's Labour Party Leader Jeremy Corbyn delivers his Brexit speech at OE Electrics in Wakefield, Britain, 10 January 2019. Corbyn said his Party will call for a General Election to 'break the deadlock' over Brexit.  EPA/NIGEL RODDIS

Jeremy Corbyn strebt Neuwahlen an, mit ungewissen Erfolgschancen. Bild: EPA/EPA

Labour-Chef Jeremy Corbyn will die Regierung durch ein Misstrauensvotum stürzen und Neuwahlen provozieren. Die Abstimmung darüber soll bereits am Mittwoch stattfinden. Beobachter halten seine Erfolgschancen für gering. Der ewige EU-Gegner Corbyn steht in der eigenen Partei zunehmend unter Druck, denn die Labour-Basis ist mehrheitlich pro-europäisch. 

Falls der Antrag durchkommt, hätte die Regierung 14 Tage Zeit, um eine neue Mehrheit zu bilden, allenfalls mit einem neuen Premierminister. Im Erfolgsfall kann sie weitermachen und den Brexit vorantreiben. Andernfalls wird ein neues Unterhaus gewählt. Ob Labour mit Jeremy Corbyn als Spitzernkandidat gewinnen kann, scheint zumindest fraglich.

Prognose: Der Antrag wird scheitern

Zweite Abstimmung

Das wäre der wohl eleganteste Ausweg. Allerdings lehnen sowohl Theresa May wie Jeremy Corbyn ein zweites Referendum zumindest bislang ab. Und gemäss den heutigen Regeln müsste die Regierung eine solche Volksabstimmung beantragen. Deshalb kursieren Szenarien, wonach EU-freundliche Abgeordnete von Tories und Labour sie per Antrag durchsetzen könnten.

Bei einem erneuten Ja zum Brexit müsste das Parlament wohl klein beigeben. Laut aktuellen Umfragen würden die EU-Befürworter gewinnen. Die Mehrheitsverhältnisse sind jedoch knapp, und ein solcher Ausgang könnte die Stimmung weiter vergiften. Viele EU-Gegner würden sich betrogen fühlen. Wohin das führen kann, zeigt die Ermordung der Labour-Abgeordneten Jo Cox durch einen Rechtsradikalen kurz vor der Abstimmung 2016.

Prognose: Möglich, aber riskant

Die Briten füllen ihre Lager

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Video: srf/SDA SRF

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • westwing 16.01.2019 13:23
    Highlight Highlight Welches der Szenarien auch eintritt...das Problem sind wie immer die Bürger ;-)
    Ne aber im Ernst: 1/3 will hart, 1/3 weich und 1/3 gar nicht aus der EU. Die Abstimmung gestern hat drum auch nicht so recht überrascht.
    Bei solchen Meinungsverhältnissen könnt ich mir bei den Briten eine Rückkehr zur absoluten Monarchie vorstellen :-)
  • TanookiStormtrooper 16.01.2019 12:55
    Highlight Highlight Frage: Gibt es von Theresa May nur Bilder auf denen sie Grimassen schneidet oder machen sich die Journalisten einen Spass daraus immer nur diese zu verwenden?
  • zeromg 16.01.2019 10:02
    Highlight Highlight Die EU ist wie eine Sekte. Eintreten kannst du relativ einfach, austreten nur mit viel Mühe.
    • dan2016 16.01.2019 10:09
      Highlight Highlight Beim Austreten (und beim Eintreten) sollte man einfach wissen, was man will und was man kann. Wenn man Passivmitglied sein will, dann darf man sich über mangelende Mitbestimmung nicht beklagen. Wenn man Teil des Wirtschaftraums sein möchte, muss man die Regeln des Wirtschaftsraum akzeptieren. Und schon wird das Ganze sehr einfach.
    • just sayin' 16.01.2019 11:15
      Highlight Highlight @dan2016

      leider nein.
      was einmal vereinbart wurde, kann (wie mann jetzt deutlich beobachten kann) locker vo der eu einseitig verändert werden.

      die eu ist keine sekte.
      sie ein monster, dass langsam völlig aus dem ruder läuft. viele sehen das noch nicht - aber das wird auch da ankommen.
    • Ass 16.01.2019 12:43
      Highlight Highlight Austretten ist ganz einfach. Das Schwierige ist das man Wirtschaftlich weiter von der EU profitieren will.
    Weitere Antworten anzeigen
  • redneon 16.01.2019 09:45
    Highlight Highlight Hier zeigt sich Exemplarisch was Populistische Politik anrichten kann. Spaltung eines Landes das sowiso schon am Boden lag ausserhalb von London! Die Briten die in der Regierung sitzen haben vor dem Brexit nur für ihren Garten geschaut und Politik für ihrensgleichen gemacht! Was aber die EU Kritiker gemacht haben. Ist viel schlimmer. Die Bürger der unteren Mittelschicht verarscht und angelogen. Mit einer Sprache als sei die EU eine Hundeschule. Unglaublich. Es ist zu hoffen das die ära der Populisten besonders jetzt die Quitung bekommt! Insbesondere auf der Insel! Und Weltweit...
    • just sayin' 16.01.2019 10:12
      Highlight Highlight da muss ich dir recht geben!
      die populistischen eu-befürworter mit ihren schreckensgespensten müssen gestoppt werden!
    • Makatitom 16.01.2019 11:46
      Highlight Highlight Zuerst gilt es, die populistiuschen EU-Gegner zu stoppen und auf den Prozentsatz Wählerstimmen zu drücken, für die sie wirklich politisieren. Das wären in der CH circa 2%. Und im Aufmalen von Schreckensszenarien, die meistens noch brandfschwarz gelogen sind, hat sich, auch in der CH, nur eine Partei spezialisiert, nämlich diejenige, die sonst auch keine Lösungen bringt
  • Bynaus @final-frontier.ch 16.01.2019 09:19
    Highlight Highlight Macht doch mal eine Umfrage in einem solchen Artikel: was soll Grossbritannien tun? Wäre spannend zu sehen, wie die Verteilung in der Watson-Community aussieht... (mal sehen, ob ein Vorschlag mehr als 50% finden kann...)
  • mrmikech 16.01.2019 08:25
    Highlight Highlight Noch ein szenario: die probleme lösen die zu diesen dreck geführt haben, und welche nichts mit EU zu tun haben.
  • trichie 16.01.2019 08:22
    Highlight Highlight Zwei Thesen:

    1) May ist an einigen Stellen sehr unglücklich vorgegangen (z.B. die Neuwahlen) und inzwischen so sehr Teil des Problems geworden, dass eine vernünftige Lösung wohl nur noch ohne sie als PM möglich ist. Daher sollte sie ihren Rücktritt anbieten.

    2) Die beste Lösung wäre m.E. , jetzt dem Volk nochmals den konkreten Brexitdeal vorlegen - jetzt weiss man viel mehr als 2016 was möglich ist und was nicht so dass Stimmen wie Nigel Farage wohl nicht mehr die Dominanz in der Diskussion hätten. Also "dieser jetzt vorliegende Deal ist möglich! Wollt ihr den oder in der eu bleiben?"
  • rodolofo 16.01.2019 07:53
    Highlight Highlight Ich sehe bei dieser Brexit-Geschichte sehr viele Verlierer, aber auch Gewinner!
    DIE VERHANDLER sind die eigentlichen Nutzniesser!
    Auch wenn sie (typisch für "knallharte Verhandler") hoch offiziell und mit ernster Miene erklären, die Zeit der Verhandlungen sei jetzt vorbei, werden sie weiter verhandeln.
    Was sollten sie denn sonst tun?
    Rosen züchten? Zum Fischen gehen? Velo-Touren unternehmen?
    Das wären sicher alles sinnvolle Tätigkeiten, aber damit verdient man (leider) kein Geld!
    Und wenn sie noch nicht gestorben sind, verhandeln sie heute noch weiter, manchmal sogar in der Nacht...
  • René Obi 16.01.2019 07:52
    Highlight Highlight Jetzt wissen die Engländer worum es geht. Eine Abstimmung würde daher am meisten Sinn machen. Hard-Brexit oder No-Brexit. Danach wäre alles klar und das Königreich könnte sich die Wunden lecken und weiter an der Zukunft arbeiten.
  • Don Huber 16.01.2019 07:46
    Highlight Highlight Ich kapier es nicht mehr. Durchblick verloren. Die Mehrheit wollte doch raus aus dieser Sch*(*) EU und warum ist das jetzt ein Problem ? Abstimmen, raus, fertig. Warum macht man da so ein Theater ?
    • Gender Bender 16.01.2019 07:56
      Highlight Highlight ökonomische Abhängigkeiten?
    • Dan Ka 16.01.2019 08:04
      Highlight Highlight Herr Huber, es gibt kilometerlange Verträge mit der EU die ganz viele Sachen regeln. Diese sind mit dem Brexit hinfällig und, auch wenn das wohl der SVP-feucht-Traum-No1. ist... die Grenzen werden von Menschen und Gütern täglich millionenfach überschritten. Nun geht es darum bspw. Grenzkontrolle, Handel neu zu regeln.
    • The oder ich 16.01.2019 09:07
      Highlight Highlight Immer diese böse Realität, die das Leben so schwierig macht
      Benutzer Bildabspielen
    Weitere Antworten anzeigen
  • b4n4n4j03 16.01.2019 07:12
    Highlight Highlight Fehlt nicht noch ein szenario? Könnte sich rein theoretisch nicht auch noch die queen einmischen?
    • Spooky 16.01.2019 08:51
      Highlight Highlight @b4n4n4j03
      Das könnte sie schon. Und vielleicht ist sie sogar für den Brexit.
    • The oder ich 16.01.2019 09:09
      Highlight Highlight Nein, kann sie nicht. Sie muss bei ihrer Thronrede jeweils sogar den Text vorlesen, der ihr von der aktuellen Regierung vorgegeben wird, selbst wenn sie ganz anderer Meinung ist.

      Die königliche Familie hat übrigens auch kein Stimm- und Wahlrecht.
    • Spooky 16.01.2019 11:59
      Highlight Highlight @The oder ich
      Sie kann. Und sie hat es schon getan, nämlich vor der Abstimmung in Schottland.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alice36 16.01.2019 07:09
    Highlight Highlight Wenn ich das Richtig sehe haben die Briten vor 2 Jahren nicht abgestimmt sondern sie sind befragt worden da es in GB ja keine direkte Demokratie gibt. Da erst jetzt die Konsequenzen eines Austritts sichtbar werden und die Regierung unfähig ist eine akzeptable Lösung zu finden wäre es doch nur sinnvoll mit dem Wissen um 2 Jahre sinnlosen Lamentierens eine verbindliche Abstimmung anzusetzen selbst wenn dafür eine Gesetzesänderung nötig wäre. Sehe nicht das dabei jemand sein Gesicht verlieren würde.
  • Gubbe 16.01.2019 06:53
    Highlight Highlight GB hat vor der EU existiert, £GB wird auch nach dem Austritt von der EU existieren.
    • swisskiss 16.01.2019 08:08
      Highlight Highlight Gubbe: Wie wenn es um "GB" geht. Ich staune schon, wenn die selbsternannten Patrioten immer wieder, den Willen des Volkes anführen, um ihren Dünnpfiff zu verkaufen, aber sie keine Mühe haben, die Auswirkungen ihrer Schwachsinnpolitik auf die Aermsten und Schwächsten dieses Volkes zu ignorieren.

      Aber eben. Soziale Intelligenz und Emphatie hat noch nie zu den Stärken der Rechten gehört.

      GB wird auch weiter existieren, wenn die Bürger in den Gassen verrecken. Immer noch zu schwierig zum verstehen?
    • mrmikech 16.01.2019 08:28
      Highlight Highlight Und wasser ist nass
    • just sayin' 16.01.2019 10:21
      Highlight Highlight @swisskiss

      weil es grossbritanien vor der eu in 1993 richtig dreckig ging und danach alles steil nach oben ging?

      so ein schwachsinn
    Weitere Antworten anzeigen
  • sslider 16.01.2019 06:10
    Highlight Highlight Nur hat die EU schon klar gemacht, dass es keine weiteren Zugeständnisse gibt.
    und das ist gut so,wir lassen uns von England!! nicht länger verarschen
    • Froggr 16.01.2019 08:41
      Highlight Highlight Wer verascht hier wen??
  • Klirrfactor 16.01.2019 06:02
    Highlight Highlight Der Vorteil bei den Volksabstimmungen ist ja gerade, dass die Mehrheit gewinnt. Doch wie im 2016 bereits erwähnt, es waren weniger als 52% welche einen Brexit zugestimmt haben.

    Das zeigt doch, dass das Volk gespalten ist und nicht, dass es für einen Brexit ist.
    • Eric Lang 16.01.2019 08:56
      Highlight Highlight Aber Du bist der Erste, der posaunt eine Mehrheit ist eine Mehrheit, wenn Du auf der Gewinnerseite bist!
    • just sayin' 16.01.2019 09:53
      Highlight Highlight 52% bedeutet, dass die mehrheit dafür ist.
      punkt
    • Klirrfactor 16.01.2019 14:26
      Highlight Highlight @eric: Quellenangabe?
      @just: ja, definitiv. Mit 52%, sind solche Diskussionen vorprogrammiert. Bei, beispielsweise 70%, diskutiert niemand darüber.
  • katerli 16.01.2019 03:09
    Highlight Highlight Wieso nicht eine Anpassung der Personenfreizügigkeit bzw. das Recht der damit verbundenem Sozialleistungsbezüge wie z.B. der Ökonom Dr. Prof. Sinn vorschlägt und die Briten seit Jahren fordern. Die EU könnte Grossbritanien in diesem Punkt entgegenkommen, beide Seiten würden ihr Gesicht waren und vorallem damit eine erneute Brexit Abstimmung rechtfertigen. Auf diese Weise gebe es keine Verlierer und uns Schweizern wäre so eine Anpassung auch Willkommen.
    • who cares? 16.01.2019 09:29
      Highlight Highlight Dis Personenfreizügigkeit ist eine der 4 Marktfreiheiten, Kapital, Güter, Dienstleistungen und eben Personen. Das sind die Grundpfeiler der EU und ein Grossteil der Gesetze sind auf ihnen aufgebaut. Wenn nun GB die Personenfreizügigkeit einschränken kann und trotzdem in der EU bleiben kann, klopfen bald schon Dänemark, Schweden etc. an und wollen das gleiche. Es gäbe auch ein Missverhältnis zu den anderen Marktfreiheiten. Protektionismus unter EU-Staaten wird von der EU zurecht nicht toleriert.
    • dan2016 16.01.2019 10:14
      Highlight Highlight @Katerli. Vielleicht, weil UK dies als Mitglied fordern hätte können. Aber definitiv nicht als Nichtmitglied.
    • swisskiss 16.01.2019 11:58
      Highlight Highlight katerli: Keine Chance mit dieser Forderung bei den Oststaaten! Aus Polen, Ungarn oder Rumänien, arbeiten bis zu 15% der werktätigen Bevölkerung im Ausland und sorgt für massive finanzielle Zuflüsse in die Heimat.

      Stell Dir vor, dass arbeitslose Polen, die in GB 2 bis 3 mal mehr vedienen als in Polen, ihr Arbeitslosegeld nicht mehr in GB beziehen können, sonder vom polnischen Staat bezahlt werden muss.

      Völlig unrealitisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 16.01.2019 00:33
    Highlight Highlight Das Wichtigste, was die Schweiz daraus lernen kann: Nie der EU beitreten! Da kommt man nicht so schnell wieder raus.
    • mrmikech 16.01.2019 08:32
      Highlight Highlight Aus verträge kommt man nie so schnell raus, man braucht die aber.
    • Nevermind 16.01.2019 09:00
      Highlight Highlight Ein Referendum und das Unterzeichnen von Art 50 hat für den Austritt am 30.3.2019 gereicht.
      So wies aussieht ist es sehr einfach aus der EU auszutreten.
      Das man dabei neben den Pflichten auch alle Privilegien verliert sorgt halt langsam für Katerstimmung.
    • Wat Sohn 16.01.2019 09:26
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht, dass die EU die Briten nicht austreten lässt. Das Problem ist, dass sich die Briten selbst nicht einig sind, wie ihr Verhältnis zur EU nach dem Austritt aussehen soll.
      Ein bisschen so, wie wir uns auch nicht einig sind, wie unser Verhältnis zur EU aussehen soll...
  • w'ever 15.01.2019 23:59
    Highlight Highlight ich versteh es irgendwie nicht.
    das volk hat, wenn auch knapp, für den austritt gestummen. natürlich war man sich nicht bewusst, was dass für konsequenzen haben soll, weil es vermutlich einfach niemand wusste.
    und jetzt stimmt die mehrheit des unterhauses für einen no deal, und somit gegen den willen des volkes. richtig??
    und wieviel haben wohl die verhandlungen zum austritt gekostet? vermutlich mehr als das BIP. ein noch schlimmerer moloch als der EU apparat in brüssel
    • who cares? 16.01.2019 09:35
      Highlight Highlight Der Deal würde eine geregelten Brexit ermöglichen. Ohne Deal z.B. brauchen Briten ein Visa um in die EU zu reisen, es werden Zölle auf Importe und Exporte zwischen EU und GB erhoben, dass ganze Program halt, dass ein Drittstaat gegenüber der EU hat. Nicht geregelt ist ausserdem was mit EU-Bürgern geschieht die in GB arbeiten und umgekehrt.
      Mir Deal werden diese Dinge geregelt und Konsequenzen abgefedert. Den Parlamentariern ist aber der Deal nicht gut genug und sie haben die Illusion so etwas zu bekommen, wie die Schweiz mit der EU hat. Also nix Volkswille nicht akzeptieren.
    • w'ever 16.01.2019 17:06
      Highlight Highlight @whocares
      danke dir tausend.
      ich glaub die blitzer hätten die antwort nicht gewusst ;)
  • Skeptischer Optimist 15.01.2019 23:32
    Highlight Highlight Das mit den "Nachverhandlungen" können die Engländer vergessen.

    Die EU liess sich von Cameron nicht erpressen, sie liess sich nach dem Brexit nicht erpressen und sie wird sich weiterhin nicht von dieser desolaten Gurkennation erpressen lassen.
    • Eric Lang 16.01.2019 08:59
      Highlight Highlight Ohh, England ist eine Gurken Nation?
      Grosse Worte von einem linken EU Befürworter!
  • esWirdImmerSchlimmer 15.01.2019 23:09
    Highlight Highlight Kann mir mal jemand auf die Sprünge helfen? Das Misstrauensvotum gilt May oder dem ganzen Parlament? May hat ja erst kürzlich ein Misstrauensvotum überstanden, dadurch darf es ein Jahr lang kein Misstrauensvotum gegen Sie geben oder habe ich da was falsch verstanden?
  • DemonCore 15.01.2019 23:02
    Highlight Highlight Das Parlament wird die Regierung verpflichten eine Verlängerung der Art. 50-Frist zu beantragen und eigenhändig eine 2. Volksabstimmung ansetzen. Die Demokratie gewinnt und die Demagogie verliert. Tiptop.
    • Skeptischer Optimist 16.01.2019 08:04
      Highlight Highlight Kann gut sein, dass Sie recht haben, nur habe ich meine Zweifel, ob der britische Wähler wirklich klarer sieht, als die Politiker.
    • Eric Lang 16.01.2019 09:01
      Highlight Highlight So oft Abstimmen, bis das Ergebnis für Dich stimmt, ist also Demokratie!?
      Was wundert mich dies, die Linken in der Schweiz treiben dieses falsche Spiel ja auch schon seit Jahrzehnten.
    • just sayin' 16.01.2019 09:57
      Highlight Highlight wenn dem parlament die meinung des volkes nicht passt, kann mann solange sabotieren und neue abstimmungen machen, bis dem parlament mit der volksmeinung einverstanden ist ;-)
  • Pointer 15.01.2019 22:55
    Highlight Highlight Noch lacht ihr über die Briten. Uns wird es aber wohl demnächst ähnlich gehen.
    • Unserious_CH 15.01.2019 23:59
      Highlight Highlight Wieso? In welchen Punkten ?
    • WID 16.01.2019 06:20
      Highlight Highlight @Pointer: genau, und auch wir sollten die harte Variante wählen.
    • lilie 16.01.2019 06:54
      Highlight Highlight @Pointer: Sind wir in der EU und steht der Schweixit bevor? Muss ich wohl verpasst haben. 🤔
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asparaguss 15.01.2019 22:51
    Highlight Highlight Out now! Schluss mit Diktatur.
    • Skeptischer Optimist 16.01.2019 08:09
      Highlight Highlight Schluss mit dummen Sprüchen.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 15.01.2019 22:48
    Highlight Highlight Wenns zu einem Harten Brexit kommt muss ich dann ein Visa beantragen um nach Grossbritanien zu kommen?
    • WHYNOT 15.01.2019 22:59
      Highlight Highlight Als Schweizer wohl kaum😃
    • Sigmund Gabriel (1) 15.01.2019 23:58
      Highlight Highlight Nein, das ist mit dem Schengener Abkommen geregelt und hat nichts mit der EU zu tun
    • Dominik Treier 16.01.2019 00:13
      Highlight Highlight Das hat nichts miteinander zu tun... Das kommt immer darauf an was das betreffende Land für Menschen mit deiner Nationalität und deinem Wohnort für Einreisebestimmungen festgelegt hat.
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  • JackMac 15.01.2019 21:59
    Highlight Highlight Die spinnen die Briten!
    • rodolofo 16.01.2019 08:05
      Highlight Highlight Die schrägen Exzentriker passen wieder mal in keine Organisation rein.
      (Geht mir auf dem Mikro-Level ganz ähnlich...)
  • Dominik Treier 15.01.2019 21:56
    Highlight Highlight Jetzt sehen unsere ewigen EU-Lamentierer in der Schweiz, warum sie froh sein können, dass man noch so viel, wie bei den Billateralen herausgeholt hat... Die EU wird auch bei einem Land, dass 8 mal so gross wie die Schweiz ist wie GB nicht nachgeben, weil es ihr einfach nichts bringt... Auch die Populisten müssen mal erkennen, dass es den Batzen und das Weggli nicht gibt...
    • Cédric Wermutstropfen 16.01.2019 03:55
      Highlight Highlight Ihre Argumentation klingt in etwa so: Ein Schüler sollte froh sein, wenn ihm der Schulhoftyrann nur die Nase und nicht das Genick bricht.

      Was ist das bitteschön für eine Verlierereinstellung? So holt man in Verhandlungen genau nichts heraus. Hätte man Sie nach Brüssel geschickt, wären Sie wohl freudestrahlend zurück gekommen: „Hey Leute, schaut was für einen schlechten Deal ich für uns ausgehandelt habe. It‘s party time 🥳“
    • WID 16.01.2019 06:16
      Highlight Highlight @Dominik Treier (1): Du verkennst, dass das Weggli für die Bürger nicht so gross ist. Ohne Bilaterale könnten wir fröhlich weiter wirtschaften einfach mit einigen Zöllen. Wir könnten dafür die Immigration, Verkehrspolitik etc. Wieder vollständig selber bestimmen.
    • Revolutionärer Abbau Zürich 16.01.2019 07:03
      Highlight Highlight Einmal tief Durchbücken vor der grossen, allmächtigen und unfehlbaren EU
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  • Amboss 15.01.2019 21:51
    Highlight Highlight Mal eine ganz doofe Frage: Realistischerweise wird sich ja für keines der genannten eine Mehrheit finden. Dass sich das Parlament irgendwie einigen kann ist nicht zu erwarten.
    Und dennoch: die Zeit läuft. Irgendwer muss am Abend des 28. März um ca. 23.55 Uhr ja sagen: Ja, morgen sind wir noch EU-Mitglied. Oder: Morgen sind wir kein EU -Mitglied mehr. Wer ist das? Wer hat diese Kompetenz?
    • Gurgelhals 15.01.2019 22:13
      Highlight Highlight Diese Kompetenz hat – bzw. genauer gesagt: hatte – das britische Parlament und die britische Regierung. Mit der Einreichung der Austrittserklärung gemäss Artikel 50 vor knapp zwei Jahren hat das Vereinigte Königreich genau dies bereits so erklärt: In zwei Jahren sind wir kein EU-Mitglied mehr, Punkt. Und wenn sie bis zum 29. März Artikel 50 nicht zurückziehen, dann ist das dann automatisch auch so.

      Kurz und gut: Wenn niemand den Countdown stoppt, dann gibts standardmässig einen harten Brexit mit allem drum und dran.
    • Patrick Toggweiler 15.01.2019 23:48
      Highlight Highlight Die heutige Auffassung ist, dass die Premierministerin theoretisch den Austrittsprozess im Alleingang stoppen kann (indem sie Artikel 50 rückgängig macht). Dies würde aber der gängigen Methodik und dem demokratischen Selbstverständnis in GB widersprechen. Mindestens eine Bestätigung vom Parlament wird erwartet. Dazu dieser Link: https://theconversation-com.cdn.ampproject.org/v/s/theconversation.com/amp/brexit-is-it-possible-to-stop-it-107750?usqp=mq331AQCCAE%3D&amp_js_v=0.1#referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com&amp_tf=From%20%251%24s
  • lilie 15.01.2019 21:39
    Highlight Highlight Danke für die Zusammenstellung! 👍

    Wenn ich das so anschaue, löst keines der wahrscheinlichen Szenarien das Problem.

    #3 Nachverhandlung: Klar könnte May den Brexit verschieben. Nur hat die EU schon klar gemacht, dass es keine weiteren Zugeständnisse gibt. Es heisst, Vogel, friss oder stirb.

    Und auch die Abgeordneten werden ihre Positionen nicht ändern. Zwei Drittel waren gegen den Deal.

    Somit wird das UK einfach in ein paar Monaten wieder am gleichen Punkt stehen.

    #5 Neuwahlen: Auch diese werden wohl kaum die Kräfteverhältnisse auf den Kopf stellen.

    Das wird ein bitteres Ende nehmen. 😕
  • Heinz Schmid 15.01.2019 21:38
    Highlight Highlight Selten so ein Schuss ins eigene Bein gesehen.
    • Repplyfire 16.01.2019 00:42
      Highlight Highlight Warte nur, wir Schweizer folgen den Briten diesbezüglich bald. Da wird das Rahmenabkommen in Überschätzung der eigenen Möglichkeiten abgelehnt um dann im Anschluss verwundert die Augen zu reiben.
    • sikki_nix 16.01.2019 06:49
      Highlight Highlight Trump Wahl?
    • Froggr 16.01.2019 08:40
      Highlight Highlight Der Schuss ins Bein war der EU Beitritt. Dieser zieht jetzt halt hessliche Folgen mit sich.
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  • Astrogator 15.01.2019 21:31
    Highlight Highlight Die EU wird sich kaum die Probleme aufhalsen die sich mit einer Teilnahme der Briten an der Wahl ergeben.

    Es wird den harten Brexit geben, besser ein harter Brexit als ein "schlechter" Deal hiess es immer.

    Ehrlich gesagt hoffe ich darauf, und womöglich wachen dann ein paar derjenigen auf die dem Populistentrupp von Herrliberg hinterherrennen.
    • Jürg Müller 16.01.2019 02:02
      Highlight Highlight @Astrogator: Eigentlich bin ich deiner Meinung. Aber was ein harter Brexit für UNS bedeuten würde, möchte ich glaub nicht wirklich wissen...

      Ob der "Populistentrupp von Herrliberg" wirklich aufwachen würde, da bin ich mir nach dem Drama in UK nicht so sicher.

      Ich würde einen 'schlechten deal' einem harten Brexit bevorzugen, noch besser eine zweite Abstimmung, hoffentlich mit 'NOBrexit'. Jetzt kennen sie ja die Konsequenzen. Wäre nur fair. Ich habe heute gehört (SRF3 Info), dass z.B. der Motor vom BMW-Mini dreimal auf den Kontinent und zurück geschippert wird (was für ein Unsinn!). Zoll ?
    • WID 16.01.2019 06:19
      Highlight Highlight @Astrogator/ ich denke auch dass ein Brexit ohne Vertrag kommt. Aber wir werden staunen wie erfolgreich sich GB in 3 Jahren positioniert haben wird.
    • Pascal1917 16.01.2019 08:01
      Highlight Highlight Wäre schön. Aber ich bezweifle, dass jemand von diesem Wählersegment die Verbindung sieht.
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  • Tepesch 15.01.2019 21:30
    Highlight Highlight UK soll doch einfach aus der EU austreten und zeitgleich dem EWR beitreten, dann haben alle gewonnen 😂
    • Nevermind 15.01.2019 21:48
      Highlight Highlight Ob Norwegen da mitspielen würde ist eher fragwürdig. Die sehen die Engländer als zuwenig vertrauenswürdig an und befürchten Blockaden bei der Übernahme von EU-Recht. 🤣

      Abgesehen davon, das Brexit Brexit meint und der Engländer seine Rüben nicht durch Polen pflücken lassen will.
    • WID 16.01.2019 06:27
      Highlight Highlight @Tepesch: EWR bringt PFZ, das war der Hauptgrund für die Brexitannahme.
    • just sayin' 16.01.2019 10:09
      Highlight Highlight die briten waren bis in die 80er ewr mitglied.
      sie wären besser dabei geblieben
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