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President Donald Trump pauses while speaking to members of the five branches of the military by video conference on Christmas Day, Tuesday, Dec. 25, 2018, in the Oval Office of the White House. The military members were stationed in Guam, Qatar, Alaska, and two groups in Bahrain. (AP Photo/Jacquelyn Martin)

Donald Trump im Oval Office. Vor 11 Uhr ist er kaum je im Büro. Bild: AP/AP

Trumps Terminkalender geleakt – der Inhalt ist nicht wirklich überraschend

Eine US-Website erhielt Donald Trumps Terminkalender der letzten drei Monate zugespielt. Er bestätigt, was man längst weiss: Der Präsident ist ein paranoider Chaot mit Hang zum Faulenzen.



Donald Trump gilt nicht gerade als Workaholic. Der 72-jährige US-Präsident verbringt viel Zeit vor dem Fernseher und auf dem Golfplatz. Dieser Ruf wird durch die neuste Indiskretion scheinbar erhärtet. Die News-Website Axios erhielt von «einer Quelle im Weissen Haus» Trumps Terminkalender der letzten drei Monate zugespielt, genauer seit den Midterms.

Er zeigt vor allem eines: Der Präsident verbringt einen grossen Teil seines Arbeitstags von 8 bis 17 Uhr mit so genannter «Executive Time», also nicht klar definierten Aktivitäten. Vom 7. November 2018 bis 1. Februar 2019 waren es 297 Stunden und 15 Minuten oder rund 60 Prozent der gesamten Arbeitszeit. Auf Sitzungen entfielen gerade mal 77 Stunden und 5 Minuten.

Der Terminkalender von Donald Trump mit viel Executive Time.

Der Terminkalender mit viel Executive Time. Hier der Link zur interaktiven Version. grafik: axios

Auffällig ist, dass fast jeder Vormittag von 8 bis 11 Uhr auf «Executive Time» entfällt. Laut der Agenda befindet sich Trump während dieser Zeit jeweils im Oval Office, seinem Büro im Westflügel des Weissen Haus. Axios jedoch schreibt mit Berufung auf sechs informierte Quellen, dass er nie dort ist, sondern sich in den privaten Räumlichkeiten der Residenz aufhält.

Er sieht fern und telefoniert

Trump steht in der Regel vor 6 Uhr auf und sieht fern, vor allem die Sendung «Fox & Friends» auf seinem Lieblingssender. Auch ein grosser Teil seiner Twitter-Aktivitäten entfällt auf den frühen Morgen. Daneben liest er gemäss Axios Zeitungen und telefoniert mit Mitarbeitern, Kongress- und Regierungsmitgliedern, Beratern und Freunden über das, was er gesehen und gelesen hat.

Ist der Präsident also ein Faulenzer, der erst um 11 Uhr am Arbeitsplatz erscheint und auch sonst seine Tage mit Larifari verbringt? Nicht unbedingt. Das Konzept der «Executive Time» soll der frühere Stabschef John Kelly eingeführt haben. Er reagierte damit auf die Tatsache, dass Trump strukturierte Terminpläne hasst und einen Hang zu chaotischen und impulsiven Handlungen besitzt.

Termine werden nicht eingetragen

Häufig würden Besprechungen und Sitzungen spontan erfolgen, sagte ein hoher Mitarbeiter des Weissen Hauses zu Axios. Andere würden absichtlich nicht in der Agenda eingetragen, damit möglichst wenige Mitarbeiter davon erfahren und sie an den Medien weiterleiten können. «Executive Time» ist somit auch eine Art Tarnbegriff, um sensible Aktivitäten zu verschleiern.

abspielen

Video: srf

So traf sich Trump am letzten Mittwoch mit Herman Cain, dem früheren Chef einer Pizzakette und gescheiterten Präsidentschaftskandidaten 2012. Gemäss Bloomberg erwägt der Präsident, Cain in den Aufsichtsrat der Notenbank Fed zu berufen. Im Terminkalender ist dieses Meeting nicht eingetragen, es fand wohl während der «Executive Time» statt.

Vergleich mit Vorgängern

Der unstrukturierte Terminplan wirft so oder so ein schiefes Licht auf Trumps Amtsführung. Sie ist chaotisch und paranoid. Dies zeigt vor allem der Vergleich mit seinen Vorgängern. Die Arbeitstage von Barack Obama und George W. Bush waren durchstrukturiert und enthielten wenig Freiräume. Vergleichbar mit Trump waren laut Axios allenfalls die ersten Amtsjahre von Bill Clinton, in denen er notorisch undiszipliniert und verspätet war. Später besserte er sich.

Trumps Sprecherin Sarah Sanders teilte mit, der Präsident habe «einen anderen Führungsstil als seine Vorgänger, und die Resultate sprechen für sich». Donald Trump nehme sich Zeit für ein «kreativeres Umfeld». Dies habe dazu beigetragen, ihn zum «produktivsten Präsidenten der modernen Geschichte» zu machen. Seine Büroleiterin Madeleine Westerhout twitterte, Trump arbeite «härter für das amerikanische Volk als sonst jemand in der jüngeren Geschichte».

Davon sind längst nicht alle überzeugt. Der «Washington Post»-Kolumnist Dana Millbank verweist darauf, dass Justiz-, Verteidigungs- und Innenministerium sowie weitere hochrangige Posten nur interimistisch besetzt sind. Angesichts des Schadens und Chaos, das Trump mit seinen Aktivitäten anrichte, müsse man aber erleichtert sein, dass er wenig mache, meint Millbank süffisant.

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47
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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Yolo 06.02.2019 06:08
    Highlight Highlight Ob viel Golf spielen harte Arbeit ist und ob sich das viele Amis leisten können, mag ich bezweifeln.
  • lilie 05.02.2019 23:39
    Highlight Highlight "Trump steht in der Regel vor 6 Uhr auf und (schaut) «Fox & Friends» (...). Twitter-Aktivitäten (...). Daneben liest er (...) Zeitungen und telefoniert mit Mitarbeitern, (...) Beratern und Freunden über das, was er gesehen (...) hat".

    Kurz und gut: Trump verbringt mehrere Stunden am Tag damit, die eigene Filterblase zu pflegen. 🙄
  • {Besserwisser} 05.02.2019 22:01
    Highlight Highlight Mal den Terminkalender für Morgen angepasst! Executive Time klingt genau so produktiv wie Home Office...
  • [CH-Bürger] 05.02.2019 21:54
    Highlight Highlight kein anderer POTUS hat so viel für das amerikanische Volk gearbeitet (in den letzten 2 Jahren 🤪🥳)
    • swisskiss 05.02.2019 23:47
      Highlight Highlight [CH-Bürger] So so, "das Volk". Welches Volk? Davon auszugehen, dass "das Volk" eine homogene Masse Gleichgesinnter, Gleichdenkender, Gleichbefürftiger ist und Trump von Arm bis Reich denselben Fortschritt und Wohlstand bringt, ist so unbedarft, dass Trump in seinem Verhalten als 8 jähriger, noch um Dimensionen reifer wirkt, als solch ein Kommentar.

      Besonders wen man das Resultat seiner Arbeit betrachtet.
  • PadMosby 05.02.2019 20:23
    Highlight Highlight Ich glaube Trump hat andere Pläne!
    Benutzer Bild
  • chicadeltren 05.02.2019 19:14
    Highlight Highlight Sitzungszeit sollte man auf ein Minimum reduzieren. Da entsteht nichts konkretes, dazwischen werden Nägel mit Köpfen gemacht.
    • swisskiss 05.02.2019 20:25
      Highlight Highlight chicadeltren: Na guck mal schau! Ein Anhänger des "Minute Managers"
      Darüber, ob bei Trump, bei 3 1/2 Stunden TV schauen , von 8.00 bis 11,30, wirklich Nägel und nicht Nieten gemacht werden, lässt sich trefflich streiten.
      Die Resultate widersprechen Deiner These aber "so was von"
  • pascii 05.02.2019 18:59
    Highlight Highlight Eierkratzen inklusive?
    Benutzer Bild
  • mycredo 05.02.2019 18:24
    Highlight Highlight Ich bin nicht einverstanden mit dem Grundtenor. Führungskräfte sollten sich bewusst Zeit freihalten um zu denken und Anregungen zu geben/bekommen, chapeau Mr. Trump!

    Dumm nur, dass seine Quelle angeblich primär Fox News, Breitbart und was weiss ich sind... Shit in, shit out.
  • Papa la Papp 05.02.2019 18:10
    Highlight Highlight Zitat: „Daneben liest er gemäss Axios Zeitungen....“
    Gut dass ich diesen Artikel gelesen habe: bisher war ich der Meinung der kann gar nicht lesen.
    • flv 05.02.2019 23:31
      Highlight Highlight Vermutlich bloss die horoskope...
  • wasps 05.02.2019 17:10
    Highlight Highlight Rentneralltag eben. Kein Wunder, mit 72zig.
  • Triple 05.02.2019 17:01
    Highlight Highlight Ich vermute DT liesst von 0600 bis 1100 unter anderem auch Watson :-)
    • flv 05.02.2019 23:29
      Highlight Highlight Das würde ihn leider wohl überfordern (nicht nur sprachlich)...🙃

      Aber vong gedanken her 1 nicer!🙈
  • Markus97 05.02.2019 16:58
    Highlight Highlight Wow, ich arbeite momentan mehr als der US-Präsident...
    • mostlyharmless 05.02.2019 21:59
      Highlight Highlight Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich in meiner nicht mal halb so langen Laufbahn mehr gearbeitet hab als er bis jetzt. Vermutlich war ich aber scheisse, weil verdient hat er ja schon als Dreijähriger mehr als ich jetzt.
  • aglio e olio 05.02.2019 16:56
    Highlight Highlight "Trumps Sprecherin Sarah Sanders teilte mit, der Präsident habe «einen anderen Führungsstil als seine Vorgänger, und die Resultate sprechen für sich»."

    In der Tat.
  • _stefan 05.02.2019 16:49
    Highlight Highlight Laut Axios-Bericht liest er morgens Zeitungen!? Dieselbe anonyme Quelle hat sicher auch behauptet, dass das stabile Genie vor dem Mitagessen noch schnell alle Kreuzworträtsel von allen US-Tageszeitungen löst...
    • Pana 05.02.2019 17:04
      Highlight Highlight Er liest die Titel, und informiert sich dann zu den Themen auf Fox & Friends. Danach telefoniert er mit ein paar Kumpels, regt sich auf, und geht dann auf Twitter.

      Brutal hierbei ist wirklich der "Fox&Friends" Teil. Diese Spasstruppe vom Propaganda Sender diktiert so ganz nebenbei die Agenda des mächtigsten Mannes der Welt.
  • Kunibert der fiese 05.02.2019 16:35
    Highlight Highlight Hier das exklusive bild!
    Benutzer Bild
    • Jein 05.02.2019 19:56
      Highlight Highlight Klarer Fake, Trump ist Orange nicht Gelb. Lügenkresse!!1!!
  • Magnum44 05.02.2019 16:32
    Highlight Highlight "die Resultate sprechen für sich", endlich sagt Sanders einmal die Wahrheit 😂.
  • öpfeli 05.02.2019 16:16
    Highlight Highlight "kreatives Umfeld" .. kreativ ist er.. covfefe ☝️
    • G. 05.02.2019 23:52
      Highlight Highlight Hamberders!!
  • zombie woof 05.02.2019 16:14
    Highlight Highlight Was soll jetzt so schlimm sein? Ein Terminkalender eines Dreijährigen hat jetzt einfach keine Termine, ganz normal.
  • "The Daily Empörer" 05.02.2019 16:09
    Highlight Highlight "Der produktivste Präsident der modernen Geschichte." - In Sachen Tweets definitiv! 😊
    (Aber im Ernst, wie misst sich das? Es wäre u.U. sinnvoll mal aufzulisten, was hinter der Klamaukfront so alles "produziert" wurde. Und überhaupt, die Menge allein ist ja kein eindeutig positives Merkmal...)
    • Jein 05.02.2019 19:57
      Highlight Highlight Auch so produktiv dass er sich den längsten Shutdown der Geschichte leisten konnte...
  • Snowy 05.02.2019 16:06
    Highlight Highlight Je mehr Infos aus seinem innersten Kreis bekannt werden, zeigt sich das Bild eines narzisstischen, betrügerischen, egoistischen, faulen, empathielosen, intriganten und geistig eher durchschnittlich ausgestatteten Unsympathen, der zufällig Sohn eines der sehr reichen Mannes wurde.

    Selbst die wenigen positiven Eigenschaften, welche man ihm anfangs zugeschrieben hat (Führungsstärke, Dealmaker, Gefühl für das Volk etc) konnten nicht bestätigt werden - im Falle des Dealmakers sogar ganz im Gegenteil.

    Und ein solcher Mensch bekleidet das wichtigste Amt der Welt. Ich kann es noch immer kaum fassen.
    • Snowy 05.02.2019 16:19
      Highlight Highlight "Leicht beeinflussbar " hab ich noch vergessen...

      Dieser Umstand ist für einen Präsidenten per se schon extrem unvorteilhaft.

      Bei den Menschen im nahen Umfeld von Trump (Bolton, Pence und viele andere) macht dies aber besonders Angst.
    • Juliet Bravo 05.02.2019 16:27
      Highlight Highlight Den russischen Staatschef hast du vergessen als Einflüsterer.
    • Snowy 05.02.2019 17:06
      Highlight Highlight @Juliet: Hierfür wäre ein eigener Bulletpoint gerechtfertigt...:

      - Erpressbar aufgrund diverser Betrügereien und Vergehen.

  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 05.02.2019 16:04
    Highlight Highlight Fairerweise muss man sagen, dass es bei ManagerInnen für sie und die Organisation spricht, wenn nicht alle Tage mit Sitzungen vollgestopft sind, was gar keine seriöse Vorbereitung und vorgängige Abklärungen (und Rat einholen) zulässt.
    • swisskiss 05.02.2019 20:48
      Highlight Highlight Redly: Ich liebe es, wenn Aussenstehende, die noch nie in einer Führungsposition Verantwortung tragen mussten, erklären wollen, was effizienter Führungsstil sein soll.

      Mal solch eine Position einnehmen und sich fragen , wieso 12 bis 16 Stundentage mir "sinnlosen" Besprechungen draufgehen,

      Führung ist 80% Kommunikation. Und das in BEIDE Richtungen.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 05.02.2019 22:19
      Highlight Highlight @swisskiss: woher willst du wissen, wer hier wieviel Führungserfahrung hat.
      Du könntest dich mehr täuschen, als du denkst.
      Hast du Erfahrung grosse Organisationen zu leiten?
      Oder gar an der Spitze einer solchen (was nochmals anders ist)?
    • swisskiss 05.02.2019 23:53
      Highlight Highlight Redly: Ach Jungchen. Vor mehr als 30 Jahren habe ich schon Firmen mit mehr als 200 Mitarbeitern geführt.

      Das Du absolut keine Ahnung hast, wie ein Team, Abteilung, Firma erfolgreich zu leiten ist, entlarvt Dein Kommentar auf das Trefflichste.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Imfall 05.02.2019 15:52
    Highlight Highlight fairerweise sollte der kalender nicht um 17:00 uhr aufhören... wenn er z.B immer bis 20:00 arbeiten würde, wäre es nicht mehr soo dramatisch

    • Juliet Bravo 05.02.2019 16:23
      Highlight Highlight Da geb ich dir sogar Recht. Ob es dann aber weniger dramatisch wäre?
  • Yorik2010 05.02.2019 15:48
    Highlight Highlight Der Hauptanteil seiner bescheidenen Arbeitszeit verbringt er mit Quatsch verbreiten. Da sind wir doch glücklich arbeitet er nicht mehr!
  • Kronrod 05.02.2019 15:35
    Highlight Highlight Naja, die Trump-Hasser sollten doch froh sein, wenn er nicht so produktiv ist, falls das überhaupt stimmt. Ich kann mir gut vorstellen, dass es ganz gut funktioniert, wenn man sich Freiräume lässt, um spontan auf Aktualitäten reagieren zu können.
    • Blutgrätscher 05.02.2019 15:46
      Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass es nicht ganz gut funktioniert, wenn seit Tag 1 vertrauliche Infos geleakt, dutzende Mitarbeiter ausgetauscht und essentielle Posten jahrelang provisorisch abgedeckt werden.
    • Lamino 420 05.02.2019 16:19
      Highlight Highlight Und ich kann mir gut vorstellen, dass von Konrod keine Argumente mehr kommen werden.

      ...
    • Panda_007 05.02.2019 16:30
      Highlight Highlight meine Mama ist da anderer Meinung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 05.02.2019 15:22
    Highlight Highlight Trumps Sprecherin Sarah Sanders teilte mit, der Präsident habe «einen anderen Führungsstil als seine Vorgänger, und die Resultate sprechen für sich».

    Übt Sanders mal wieder für ihre zukünftige Late-Night-Show?

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