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Propheten Mohammed als pädophil bezeichnet – Verurteilung rechtens



Eine Österreicherin, die den Propheten Mohammed indirekt als pädophil bezeichnet hatte, ist zu Recht deswegen verurteilt worden. Das entschied am Donnerstag der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. Österreichische Gerichte hätten mit der Verurteilung nicht gegen das Recht der Frau auf freie Meinungsäusserung verstossen.

2009 hatte die Österreicherin im Auftrag der rechten Partei FPÖ zwei Seminare zum Thema «Grundlagen des Islam» gehalten. Darin ging sie auf die Ehe zwischen Mohammed und seiner Frau Aisha ein, die er der Überlieferung zufolge heiratete, als sie noch ein Kind war.

Laut dem Strassburger Gericht sagte die Österreicherin dazu, Mohammed habe «nun mal gerne mit Kindern ein bisschen was» und: «Ein 56-Jähriger und eine Sechsjährige? [...] Wie nennen wir das, wenn es nicht Pädophilie ist?».

Ein Wiener Gericht verurteilte die Frau zu einer Geldstrafe in Höhe von 480 Euro. Die Frau legte Rechtsmittel ein, scheiterte jedoch. Sie sah dadurch ihr Recht auf freie Meinungsäusserung verletzt und beschwerte sich in Strassburg.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte folgte ihrer Argumentation jedoch nicht. Die österreichischen Gerichte hätten sorgfältig die Rechte der Frau mit dem Recht anderer auf Schutz ihrer religiösen Gefühle abgewogen.

Dabei seien sie zu dem Schluss gekommen, dass die Frau die Grenzen einer objektiven Debatte überschritten habe. Ihre Angriffe bedrohten demnach den religiösen Frieden in Österreich, so die Strassburger Richter. Sowohl Österreich als auch die Beschwerdeführerin können das Urteil innerhalb von drei Monaten anfechten. (aeg/sda/dpa)

Liebe User, bevor ihr es jetzt der Österreicherin gleichtun wollt: Macht es nicht, wir werden den Kommentar nicht freischalten. Danke!

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139Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 27.10.2018 02:52
    Highlight Highlight An die vielen islamophoben Faktenverdreher:

    "Der EGMR stimmte den innerstaatlichen Gerichten zu, dass sich [Frau S.] bewusst gewesen sein musste, dass ihre Aussagen zum Teil auf unwahren Tatsachen beruhten und geeignet waren, berechtigte Verärgerung bei anderen hervorzurufen. Die nationalen Gerichte befanden, dass [Frau S.] Pädophilie als die allgemeine sexuelle Präferenz von Mohammed bezeichnete und es versäumt hatte, ihr Publikum auf neutrale Art über den historischen Hintergrund zu informieren, wodurch eine ernsthafte Debatte zu diesem Thema nicht möglich war."
    (http://bit.ly/2Obywoe)
  • Oxymora 26.10.2018 21:54
    Highlight Highlight Die Geschichte mit Prophet, den man nicht als pädophil bezeichnen darf, hat neue Fragen auf geworfen.

    Die Anklagte wurde bereits in Österreich nach “ § 188 StGB Herabwürdigung religiöser Lehren (...., einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, ...)“ verurteilt.

    Die Frage ob Pädophilie in Österreich
    nun ein gesetzlich zulässiger Brauch ist oder
    ob sie den Status einer gesetzlich zulässigen Einrichtung hat, scheint mir noch ungeklärt.
    • Ueli der Knecht 27.10.2018 03:01
      Highlight Highlight Du verschweigst, vermutlich mutwillig, ein wesentliches Tatbestandsmerkmal, Oxymora, nämlich:

      "unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen"

      Es geht bei diesem Straftatsbestand nicht um den Schutz der Religion (vor Spott) sondern um den Schutz des öffentlichen Friedens.

      In Deutschland heisst das Volksverhetzung. In der Schweiz wird der Straftatbestand in der Rassismusstrafnorm behandelt.

      Auch deine abschliessende, m.E. stumpfsinnige Frage ist kaum ernst gemeint. Damit willst du doch nur gegen Andersdenkende hetzen, und letztlich auch gegen das geltende Recht.
  • sikki_nix 26.10.2018 18:22
    Highlight Highlight Ich musste gerade wieder hochscrollen um das Datum des Artikels anzuschauen aber es war nicht der 1. April! Wie um alles in der Welt kann man nur für so etwas rechtskräftig verurteilt werden??
    • Ueli der Knecht 27.10.2018 03:08
      Highlight Highlight Lies doch einfach mal die Urteilbegründungen, wenn du das wirklich wissen willst (was ich allerdings eher bezweifle).

      Das Urteil wurde von drei innerstaatlichen Gerichten und jetzt sogar auch vom EGMR überprüft und als gesetzlich korrekt bestätigt. Aber sikki_nix will es natürlich besser als alle die beteiligten Richter wissen.

      Der gleiche Tatbestand ist übrigens auch in der Schweiz strafbar (StGB Art 261bis). Vermutlich verstehst du aber auch diesen Artikel nicht.
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a261
  • Nik G. 26.10.2018 07:51
    Highlight Highlight Finde ich schwierig dieses Urteil. Besonders da bei Historikern bewiesen ist, dass man im alten Nahen Osten im alten Griechenland häufig junge Knaben als Lover gehalten hat. Somit ist ihre Aussage vermutlich sehr richtig. Aber für den "religiösen" Frieden soll man solche Aussagen nicht machen dürfen. Fragwürdig.....
    • Saraina 26.10.2018 08:52
      Highlight Highlight Aha? Und möchtest du jetzt das Werk von Sokrates oder Aristoteles in Frage stellen, weil sich die beiden der Knabenliebe bedient haben? Das ist bis jetzt, glaube ich, noch niemandem in den Sinn gekommen.
    • Nik G. 26.10.2018 11:10
      Highlight Highlight Wieso sollte ich ihre Werke hinterfragen? Ich erwähne dies mit keinem Wort. Schlussendlich wurde dies früher so gemacht. Nicht mehr nicht weniger. Es kann uns befremdlich sein. Aber es war vor unserer Zeit und unsere zukünftigen Vorfahren werden sich über unsere Vorlieben usw. wundern.
    • Saraina 26.10.2018 17:53
      Highlight Highlight Eben, die damaligen Sitten und Gebräuche eignen sich nicht, um Religionskritik oder Philosophiekritik zu begründen. Deswegen erfolgte das Urteil zu Recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dertypvonnebenan 26.10.2018 07:49
    Highlight Highlight Demokratie adjeu!

    liberte egalite fraternite - das war mal
    • Ueli der Knecht 27.10.2018 03:22
      Highlight Highlight Grundkurs Demokratie:

      Ohne funktionierenden, auf Gesetzen beruhenden Rechtsstaat, mit unabhängigen Gerichten, funktioniert keine Demokratie.

      Wenn die Leute das Recht nicht mehr anerkennen, weil sie zB. lieber ihren islamophoben Hass, Selbstjustiz und Inquisition kultivieren wollen, dann wird die Demokratie tatsächlich sterben.

      Denn das Recht des Stärkeren ist stets stärkstes Unrecht.

      Eine gesunde Demokratie schützt Minderheiten und deren Kultur (wozu auch die Religionsfreiheit gehört).

      "Die Stärke des Volks misst sich am Wohl der Schwachen" (Präambel Bundesverfassung).
  • Petrum 26.10.2018 07:14
    Highlight Highlight Na da habe die Katholiken doch was gemeinsam mit dem Islam.
  • Ueli der Knecht 26.10.2018 04:08
    Highlight Highlight Kinder- und Zweckehen waren zu dieser Zeit auch bei Christen weit verbreitet.

    Der "Vortrag" der Österreicherin diente nicht der sachlichen Aufklärung, sondern zur Verbreitung von Vorurteilen und zur fremdenfeindlichen und islamophoben Hetze gegen Muslime und Migranten aus islamischen Kulturkreisen. Das wurde von mehrere Gerichtsinstanzen festgestellt und entsprechend geahndet.

    Solcherlei Hetze gegen Angehörige einer Religion ist verwerflich, unmoralisch und auch in der Schweiz strafbar (StGB Art 261bis).

    Auch die schweizer Justiz sollte die grassierende Islamophobie entschiedener verfolgen.
  • Oh Dae-su 25.10.2018 23:05
    Highlight Highlight Ich finde das Urteil des EGMR auch ziemlich befremdlich. Klar war die Aussage der Österreicherin primär als Provokation gedacht, aber gemäss heutigen Gesetzen und Moralvorstellungen war ihre Aussage nicht falsch.
    Auch schafft der EGMR so einen gefährlichen Präzedenzfall, denn schlussendlich kann ein religiöser Mensch jegliche Kritik an seiner Religion als Verletzung religiöser Gefühle betrachten. Kritik an Religionen muss aber erlaubt sein, selbst wenn dies für religiöse Menschen verletzend sein kann.
    • Ueli der Knecht 26.10.2018 03:54
      Highlight Highlight Das Urteil wurde von mehreren Instanzen und bis hin zum EGMR überprüft und bestätigt.

      "Solche Angriffe seien imstande, Vorurteile zu schüren und den religiösen Frieden in Österreich zu bedrohen."

      Solche und ähnliche Aussagen sind falsch und dienen nur zur Kultivierung von Islamophobie und zur Hetze.

      Das wäre auch in der Schweiz strafbar.

      StGB, Art. 261bis (http://bit.ly/2z071sa): "wer öffentlich Ideologien verbreitet, die auf die systematische Herabsetzung oder Verleumdung der Angehörigen einer Religion gerichtet sind, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft."
    • Saraina 26.10.2018 08:25
      Highlight Highlight Kritik an Religionen sollte sachlich begründet sein. Das ist bei dieser Provokation nicht der Fall. Erstens wird nicht die Religion kritisiert, sondern Mohamed. Zweitens wird er wegen etwas kritisiert, was zu seiner Zeit normale Praxis war, nämlich die arrangierte, vom Vater des Mädchens initiierte Heirat mit einem Kind. Das macht ihn nicht zum Pädophilen im heutigen Sinn.
    • Saraina 26.10.2018 08:48
      Highlight Highlight Zum Vergleich: es käme niemandem ernsthaft in den Sinn, die USA zu kritisieren weil mehrere ihrer Präsidenten Sklavenhalter waren, und Jefferson sich aus den Zähnen seiner Sklaven ein Gebiss anfertigen liess. Das war damals normale Usanz.

      Unakzeptabel ist hingegen, auf Grund solcher Präzedenzfälle die Heirat mit Kindern oder die Sklaverei rechtfertigen zu wollen.

      Die Österreicherin hätte ihre Energie besser dafür eingesetzt, darauf aufmerksam zu machen, dass in Libanon, Jordanien und Afghanistan Mädchen aus Flüchtlingsfamilien blutjung verheiratet oder in die Prostitution gebracht werden.
  • Glücksbringer 25.10.2018 21:52
    Highlight Highlight Religionen sind einfach Sch... und die gegenwärtige Verunsicherung auf vielen Gebieten wird von Verteidigern absurder Ideen genutzt um solch absurde Urteile zu erreichen.
    Persönlich halte ich nichts von den rechten Parteien, auch nicht von der, welche den Vortrag organisiert habt, aber der Frau gebe ich in ihren Argumenten Recht.
  • DemonCore 25.10.2018 21:14
    Highlight Highlight Wenn überhaupt jemand oder etwas den Frieden gefährdet, gerade den religiösen, dann ist es ja wohl der Islam. Djihad, Taqqyia, weltweites Kalifat, die rücksichtslose Verfolgung aller Kafirs. Die Weigerung der Elite, sich ernsthaft mit dem Islam zu beschäftigen ist durch dieses Urteil und die Berichterstattung deutlich dargestellt.
  • Neruda 25.10.2018 20:48
    Highlight Highlight Läck, jetzt war ich drauf und dran die Selbstbestimmungsinitiative abzulehnen und jetzt kommt der EGMR wieder mit einem Argument dafür 🙈
    • wädenswiler 26.10.2018 10:04
      Highlight Highlight Genau dasselbe habe ich mir auch gedacht, ausgerechnet jetzt!
    • sikki_nix 26.10.2018 18:26
      Highlight Highlight Der EGMR hat in diesem Fall versagt, ja, aber es wäre nicht anders gekommen wenn es ihn nicht gäbe. Es war ja nicht so dass sie In Österreich freigesprochen wurde und dann der EGMR kam und Sie verurteilte.
    • Ueli der Knecht 26.10.2018 19:47
      Highlight Highlight Bevor man findet, der EGMR hätte versagt, sollte man vielleicht erst mal das Urteil lesen. Ausserdem haben vor dem EGMR auch weitere Gerichtsinstanzen das Strafurteil überprüft und bestätigt.

      Ich finde es ziemlich anmassend zu finden, alle diese Gerichte hätten versagt. Derart gerät man schnell wieder zu Selbstjustiz und Inquisition.
  • wädenswiler 25.10.2018 19:23
    Highlight Highlight Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten? Sie fliehen vorbei, wie mächtige Schatten. Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schiessen, es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!
    • Jemima761 25.10.2018 23:15
      Highlight Highlight Denkste.
    • DemonCore 26.10.2018 09:16
      Highlight Highlight Ungefähr jeder vierte befürwortet die (islamische?) Gedankenpolizei, gemäss Herz-Blitz-Verhältnis.
  • Watcherson 25.10.2018 19:16
    Highlight Highlight 🙈🙉🙊. 🤐🤐🤐
    • CaptainLonestarr 26.10.2018 06:52
      Highlight Highlight Genau so. Sprech und Denkverbot. Weil ein Massenhalluzination nicht als solche bezeichnet und hinterfragt werden darf. Die Gefühle könnten ja verletzt werden. Tja, Wahrheit kann schmerzhaft sein.
  • Energize 25.10.2018 18:40
    Highlight Highlight Watson ich verstehe euch nicht. Die Östereicherin hat nicht gelogen. Ihrer Meinung (zumindest in diesem Punkt) zuzustimmen ist nichts verwerfliches oder unmoralisches.

    Ich denke zu diesem Thema könntet ihr gut zwei Artikel schreiben - einen Pro, einen Kontra zB.
    • Ueli der Knecht 26.10.2018 03:55
      Highlight Highlight Fremdenfeindliche Hetze und Islamophobie ist auch in der Schweiz verwerflich, unmoralisch und wie in Österreich auch strafbar.
    • Energize 26.10.2018 23:41
      Highlight Highlight @ueli: es ist nicht islamophobisch den Text 1:1 widerzugeben. Es sind reine Fakten. Diese zu leugnen hilft nur den Populisten.

      Wahrhaftige Islamophobie ist verwerflich und sollte bestraft werden. Reine, sachliche Kritik an allen Religionen muss zwingend geübt werden können.
    • Ueli der Knecht 27.10.2018 00:42
      Highlight Highlight Energize: Es ist offensichtlich islamophob, wenn es drei Gerichtsinstanzen und dazu noch der EGMR als islamophobe Hetze und daher als Straftat beurteilen.

      Selbstjustiz war mal im Mittelalter. Oder in Diktaturen.

      In der modernen, zivilisierten und kultivierten Welt entscheiden solche Fragen unabhängige Gerichte, und zwar in Anwendung der Gesetze in fairen Verfahren. Die haben entschieden, dass Frau S. islamophobe Hetze verbreitete und daher bestraft werden soll.

      Es ist schon sehr merkwürdig, wenn du nun zwischen Islamophobie und "wahrhaftiger Islamophobie" unterscheidest, Energize. So plump!
  • Roterriese #DefendEurope 25.10.2018 18:25
    Highlight Highlight Dass sowas wie "Religiöse Gefühle" im 21 Jhr. noch geschützt werden und man sogar verurteilt wird, wenn man irgend einen Märchenonkel beleidigt ist irgendwie absurd.
    • Ueli der Knecht 26.10.2018 14:45
      Highlight Highlight Roterriese: Die entsprechende Strafnorm wurde 1994 nach durch das Schweizer Stimmvolk an der Urne angenommen.

      Fremdenfeindliche Hetze und Islamophobie ist verwerflich, unmoralisch und strafbar. Gut so.

      Es ist eine Errungenschaft der modernen Zivilisation, dass wir solche Hetze und Inquisition nicht mehr zulassen, wie sie im Mittelalter oder im Dritten Reich noch üblich und weit verbreitet waren. Denn das gehört definitiv nicht in eine zivilisierte und kultivierte Gesellschaft, und schon gar nicht ins 21. Jahrhundert, wie das ein paar rückständige Ewiggestrige offenbar immer noch glauben.
    • Neruda 26.10.2018 15:28
      Highlight Highlight @Ueli: Das Ziel der Frau war ziemlich sicher Hetze. Das Problem sehe ich aber dahingehend, dass das Gericht ihre Begründung ziemlich allgemein hält. Ein Mensch, welcher allg. Religionen kritisiert und die gleiche Aussage macht, darf aber niemals verurteilt werden. Die Begründung legt aber auch eine Verurteilung in einem solchen Fall nahe. Religiöse Gefühle speziell zu schützen ist ein Skandal. Da kann ich ja auch gleich fordern, Liebesgefühle zu schützen und meinen Schwarm anzuzeigen, weil sie sagt, ich gefalle ihr nicht...
    • Ueli der Knecht 26.10.2018 18:05
      Highlight Highlight Neruda: Ich glaube nicht, dass die Gerichte ihre Begründung nur allgemein hielten. Das Strafurteil wurde durch mehrere Instanzen hindurch geprüft und bestätigt.

      Religionskritik bleibt erlaubt. Bestraft wird nur, wer Religionen herabwürdigt, um gegen deren Angehörigen zu hetzen.

      Der EGMR stellte fest, dass die Gerichte die Aussagen der Beschwerdeführerin ausführlich gewürdigt, sorgfältig ihr Recht auf freie Meinungsäußerung gegen das Recht anderer auf Schutz ihrer religiösen Gefühle abgewägt und das legitime Ziel der Wahrung des religiösen Friedens verfolgt hatten (http://bit.ly/2PXDG97).
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  • praxis 25.10.2018 18:11
    Highlight Highlight Ich schliesse mich der Meinung der Österreicherin aber an. Eine Religion zu beleidigen ist Ehrensache, jede Religion hat ein Anrecht darauf, da möchte ich keine diskrimieren. Auch wenn jede Religion auf andere Weise beleidigt werden kann. Beim Islam ist es offensichtlich und einfach, wenn man so ein Vorbild wie jenen Mohammed hat, der die Religion "gestiftet" hat. Bei anderen aber gibt es auch genau so viel Potential.
  • DemonCore 25.10.2018 18:05
    Highlight Highlight Gefühle verdienen keinen rechtlichen Schutz. Der EGMR stellt sich leider auf die Seite der Gegenaufklärung und gegen die Menschenrechte. Wegen solchen Urteilen fürchten die Leute den Islam.
    • Magenta 25.10.2018 21:54
      Highlight Highlight Danke.Dein letzter Satz ist genau der Punkt!
  • Saraina 25.10.2018 18:01
    Highlight Highlight Pädophilie bezeichnet ein sexuelles Interesse von Erwachsenen an vorpubertären Kindern. Nun hat Mohamed eine ganze Reihe Frauen geheiratet, wovon nur eine bei der Eheschliessung so jung und noch Jungfrau war, nämlich besagte Aischa, die Tochter eines nahen Gefährten. Später heiratete er Hafsa, die gleich alt war wie Aischa, aber bereits verwitwet. Alle seine anderen Frauen waren älter und bereits vorher verheiratet gewesen. Wäre er tatsächlich Pädophil gewesen, wäre es in dieser Machtposition ein leichtes gewesen, weitere vorpubertäre Mädchen zu heiraten. Der Vorwurf ist schlicht absurd.
    • gege 25.10.2018 18:15
      Highlight Highlight Also war er, das darf ich jetzt nicht schreiben...
    • Lisaa 25.10.2018 18:18
      Highlight Highlight Nun ja immerhin eine war es...
    • Effersone 25.10.2018 18:41
      Highlight Highlight Das einzige was Absurd ist deine peinliche Verharmlosung. Du sagst aus, dass sobald man einmal im leleben einen erwachsenen Sexualpartner hatte, man nicht mehr als Pädophil gilt, auch wenn man eine minderjährige Ehelicht und Sex mit ihr hat? Man kann einfach nur noch den Kopf schütteln.
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  • swisskiss 25.10.2018 18:00
    Highlight Highlight Wenn ein Erwachsener Sex mit einem Kind hat, geht das in Ordnung, solange das im Rahmen des religiösen Freiraums geschieht.

    Als Nächstes wird die Kritik der Enhauptung durch Islamisten, als einklagbaren Tatbestand verurteilt, da dies die religösen Gefühle bestimmter "Gläubigen" verletzt.

    Wo sind hier die "Grenzen einer objektiven Debatte überschritten", wenn man einen Tatbestand anspricht und diesen als das bezeichnet, was unser westliches Rechtsverständnis und Gesetzeslage klar definiert?

    Zementierung religiöser Abartigkeit durch ein Gericht das Menschenrechte schützen soll. Absurde Welt
    • Buff Rogene 25.10.2018 23:29
      Highlight Highlight Ganz sicher nicht ist es Aufgabe des Gerichts, dafür zu sorgen, dass es zb. an Heiligabend zb. in Österreich zu einem Attentat mit zb. toten Kindern im Alter von zb. Aischa kommt, nur damit eine rechte FPÖ-Hetzerin ihrer kontextbefreite, reduktionistische und dümmliche Aussage tätigen kann, welche 99,999% der Muslime in handlungsspezifischer Manier am Allerwertesten vorbeigeht, und exakt 2 extraradikale frontallobotomierte Illiteraten zu Handlungen animiert, auf welche ich gerne verzichte.
      Meinungsäusserungsfreiheit in einem FPÖ-Seminar zu den Grundlagen des Islam, dass ich nicht lache.
    • Buff Rogene 26.10.2018 10:52
      Highlight Highlight @Blitzers: Ich finde es peinlich, dass ihr auf die rechte Propaganda hereinfällt, sobald sie sich im Mäntelchen der Liberalität versteckt.

      Faselt kontextbefreit etwas über Mohammeds Aischa, als ob dies in jener Zeit irgendwen gejuckt hätte.

      Populismus der Kontextbefreitheit; und Radikalität des Populismus, im Mäntelchen der Liberalität und Menschenrechte. Völlig daneben.

      Es in Kauf nehmen, das h e u t e Kinder getötet werden, weil Radikalität in der Beleidigung religiöser Gefühle angeblich ins Repertoire des Liberalismus gehören soll, abgesegnet vom EGMR.

      K e i n e Radikalität mehr!
    • Neruda 26.10.2018 15:40
      Highlight Highlight @Buff Rogene: Ich finde es peinlich, dass du Hand in Hand gehst mit anti-liberalen Fundamentalisten, welche auch deine Freiheit einschränken wollen! Wenn wir uns im Namen des Liberalismus weiter beschneiden, zugunsten autoritären, fundamentalistsischen Ansichten, werden wir einmal in einem dunkeln Land aufwachen!
      Eine Verurteilung wegen Hetze wäre angemessen gewesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • LeChef 25.10.2018 16:42
    Highlight Highlight Ein absoluter Witz. So wird unsere liberale Gesellschaft zu Grabe getragen, Schritt für Schritt.
  • Magenta 25.10.2018 16:33
    Highlight Highlight Ein skandalöses Urteil. Team Österreicherin!
  • G. Schmidt 25.10.2018 16:07
    Highlight Highlight Wenn Religiöse Gefühle wichtiger sind als Fakten...
  • Bynaus @final-frontier.ch 25.10.2018 16:01
    Highlight Highlight Ganz unabhängig davon was die Frau gesagt hat, warum sie es gesagt hat - ich sage nur, dass ich den "Schutz religiöser Gefühle" ganz grundsätzlich lächerlich finde. Es liegt nun mal in der Natur der Sache, dass man sich einem gewissen Spott aufgeklärter Zeitgenossen aussetzt, wenn man an unsichtbare Zaubermächte glaubt und sein ganzes Leben danach ausrichtet. Ein alter Zopf, der abgeschnitten gehört.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 25.10.2018 16:29
      Highlight Highlight Schlechtes Argument... dude.

      Es geht um den Schutz irgendwelcher Gefühle.

      Egal welcher Gefühle.

      Ich nenne dich nicht einen Ignoranten Mistkerl der denkt er wäre Tolerant, dabei aber nicht mal die Bedeutung des Wortes kennt und eine bescheurte Domain hat.

      Weil ich damit deine Gefühle verletzen KÖNNTE.

      & Weil es nicht meine Domain ist, sondern deine, die dir Gefallen muss, deswegen hat mich das nicht zu Interessieren.
      http://uun
    • Bynaus @final-frontier.ch 25.10.2018 16:47
      Highlight Highlight Du darfst meine Domain bescheuert finden, zwingt dich ja niemand, sie zu besuchen. Ich darf ja zum Beispiel auch Leute bescheuert finden, die im vollen Ernst "dude" sagen.

      Wenn sich jemand durch eine andere Meinung bzw. (in diesem Fall) ein Faktum zu einem *Sachthema* gekränkt fühlt, dann ist das aber sicher kein Problem, bei dem der Staat schützend dazwischen springen sollte. Ich bin sicher, für einen Flacherdler ist es auch äusserst verletzten, wenn man ihm ein Foto der Erde vorlegt...
    • Beggride 25.10.2018 17:00
      Highlight Highlight Dann verklage ich ab jetzt die AfD und die SVP weil sie meine politischen Gefühle verletzen......
  • Liselote Meier 25.10.2018 15:47
    Highlight Highlight Müsste man den ganzen Vortrag kennen.

    Historische Tatsache ist es dennoch, aber zum Ausschlachten ziemlich ungeeignet.

    Denn man vergesse nicht, nach kirchlichem Recht wurde die Heirat und der Geschlechtsverkehr mit unter 10. Jährigen erst im 16. Jahrhundert Verboten in Europa.

    Eine 11. Jährige durfte man noch bis ins 19. Jahrhundert Heiraten.

    In der Antike/Mittelalter gab es überall Kinderehen.
    Zu Erwähnen noch die Kinderprostitution vornehmlich von Buben im antiken Rom und Athen. Waren mehrheitlich Polytheisten.

    • MaxHeiri 25.10.2018 16:27
      Highlight Highlight Whatboutism
    • Liselote Meier 25.10.2018 16:52
      Highlight Highlight Nö, kein Whatboutism sondern eine historische Einordnung zum Aufzeigen, dass in dieser Epoche Kinderehen normal war.

      Jede Kritik muss in einen geschichtlichen und geografischen Kontext gesetzt werden, sonst ist eben nur Hetzte.
    • Shlomo 25.10.2018 16:55
      Highlight Highlight @Max: nein eine Einirdnung der Überlieferung in einen geschichtlichen Kontext.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lisaa 25.10.2018 15:26
    Highlight Highlight Ich musste als kind erfahrung mit dem thema religion machen welche mich prägten und seither weiss ich dass ich damit nichts mehr zu tun haben möchte. Es spielt keine rolle welche religion. Aber dass ist meine persönliche meinung
    • DemonCore 25.10.2018 18:52
      Highlight Highlight Religion tötet. Entweder den Geist oder Menschen.
  • Knäckebrot 25.10.2018 15:23
    Highlight Highlight Interessanter Fall. Danke, dass ihr diese Nachricht bringt!

    Am Ende schreibt ihr, dass nicht veröffentlicht würde, wer es der Österreicherin in den Kommentaren gleich tun will und den islam. Propheten beschimpft.
    Find ich auch ok.

    Unten kommt gleich folgenden Link:
    https://www.watson.ch/wissen/history/508340196-6-alttestamentarische-grausamkeiten-und-die-frage-ob-gott-eher-psycho-oder-soziopath-war

    Findet ihr das nicht irgendwie auffällig?
  • Platonismo 25.10.2018 15:16
    Highlight Highlight „Liebe User, bevor ihr es jetzt der Österreicherin gleichtun wollt: Macht es nicht, wir werden den Kommentar nicht freischalten. Danke!“

    Dann wirds heute nicht viel freizuschalten geben 😉
  • Klaus07 25.10.2018 15:11
    Highlight Highlight Religiöse Gefühle?
    Als Atheist hat man eigentlich die Arschkarte gezogen und wird von jeder Religion in seinen „Religiösen Gefühlen“ verletzt.
    Atheisten sind Ungläubige also Ketzer, Kafire oder Goi/Schickse.
    Man wird ermordet, versklavt, ausgebeutet, ist sexuelles Freiwild, hat keine Rechte, ist qualitativ unterbemittelt oder wird in der Hölle gegrillt.
    Zum Glück haben Atheisten keine Religiösen Gefühle, sonnst müssten wir die Religionen verklagen!
    • Knäckebrot 25.10.2018 15:32
      Highlight Highlight Wie oft erlebst du es ungefähr, dass dich jemand aufgrund der atheistischen Überzeugung beleidigt? Was ist das schmerzhafteste erlebnis, das du schon erlebt hast?
    • Knäckebrot 25.10.2018 16:13
      Highlight Highlight das ist übrigens nicht kritisch gemeint sondern interessiert.
    • Xonco aka. The Muffin Man - Eingebünzelt 25.10.2018 16:20
      Highlight Highlight Freu dich doch ab der Wiedergeburt die es ja scheinbar bei den Atheisten gibt, was warst du im letzten Leben? Einfaltsfliege?

      Du wurdest ausgebeutet, versklavt, als sexuelles Freiwild missbraucht und in der Hölle gegrillt und zu all dem Übel noch ermordet.

      Dennoch kannst du Kommentare schreiben?

      Hut ab!
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 25.10.2018 15:09
    Highlight Highlight Hugo Stamm fährt dem Christentum regelmässig mit vielen grenzwertigen Aussagen an den Karren.
    Die Texte verletzen gläubige Christen aufs Übelste. Hier lässt man es laufen..

    Beim Thema Islam wird aber hypersensibel aufgepasst, dass ja nicht der relegiöse Frieden gestört wird. Zum Christentum wird jede Form des Bashings freigeschaltet, beim Thema Islam wollen wir uns aber alle schön politisch korrekt verhalten.
    • Bynaus @final-frontier.ch 25.10.2018 16:01
      Highlight Highlight Was beleidigt dich denn so furchtbar an seinen Texten? Kannst du mal ein ganz konkretes Beispiel bringen?
    • Randy Orton 25.10.2018 16:17
      Highlight Highlight Welche Textpassagen von Hugo Stamm verletzen Christen aufs Übelste?
    • N. Y. P. 25.10.2018 16:20
      Highlight Highlight Zu gerne hätte ich eine Antwort von einem watsonnier, ob ich mit meiner Ansicht danebenliege.

      Oder vielleicht gelten in einem Blog ja andere Regeln, als in einem Sachartikel.
      Oder ist es nicht so : Will ich als Journalist die Gepflogenheiten eines Sachartikels umgehen und Vollgas geben, mache ich einfach einen Blog. Da kann ich meine persönlichen Ansichten freien Lauf lassen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 25.10.2018 15:01
    Highlight Highlight Liebe User, bevor ihr es jetzt der Österreicherin gleichtun wollt: Macht es nicht, wir werden den Kommentar nicht freischalten. Danke!

    Ok.

    Ist es aber erlaubt zu fragen,
    ob laut der Überlieferung, Prophet Mohammed, als er seine Frau heiratete, 56 Jahre alt war und seine Frau Aisha 6 Jahre alt ? Steht das so in den Überlieferungen ?

    watson sieht das richtig. Das Thema Islam ist eines der heikelsten Themen überhaupt.
    • Knäckebrot 25.10.2018 15:30
      Highlight Highlight Quellen variieren Die Schliessung und Vollzug sind nicht dasselbe. Schliessung war mit ca. 6. Vollzug mit ca. 9. In der Überlieferung Sahih al Bukhari hatte sie jedenfalls eine Puppe in der Hand, als die Vollziehung stattfand.
      Dies ist unter islamisch gelehrten unumstritten.
    • ScottSterling 25.10.2018 15:36
      Highlight Highlight Deine Frage wird (mehr oder weniger) hier beantwortet:

      https://antikezukunft.de/2012/02/29/wie-alt-war-aischa-als-sie-den-propheten-heiratete/

      Kurz gesagt: Je nach Überlieferung war sie zwischen 6 und 9 Jahren alt bei der Hochzeit, die Ehe soll aber erst viel später 'vollzogen' worden sein.
    • N. Y. P. 25.10.2018 15:55
      Highlight Highlight Ich finde es super, dass ihr meinen Kommentat freigeschaltet habt.

      @Knäckebrot
      Genau Dein letzter Satz gibt Antwort auf meine Frage. Nämlich, ob unter den Gelehrten des Islam dieser Altersunterschied bestritten wird oder nicht.

      Danke für den Link, @ScottSterling
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kalsarikännit 25.10.2018 14:47
    Highlight Highlight "Liebe User, bevor ihr es jetzt der Österreicherin gleichtun wollt: Macht es nicht, wir werden den Kommentar nicht freischalten. Danke!"

    Haha, danke dafür :D

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