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Israelischer Soldat Asaria geht nach Tötung eines Palästinensers in Berufung



epa05746054 Israeli soldier Sgt. Elor Azaria (R) arrives to hear the sentencing arguments in the military court in Tel Aviv, Israel, 24 January 2017. Azaria fatally shot in the head a Palestinian attacker who was wounded and already laying on the ground after a knife attack on Israeli soldiers in Hebron in March 2016. An investigation into murder was later downgraded to manslaughter which caused widespread public debate.  EPA/DEBBIE HILL / POOL

Elor Asaria. Bild: EPA/UPI POOL

Der wegen der Tötung eines schwer verletzten Palästinensers verurteilte israelische Soldat Elor Asaria geht in Berufung. Sein Verteidiger Joram Scheftel legte am Mittwoch Einspruch beim zuständigen Militärgericht ein.

Drei weitere Verteidiger Asarias, die den Soldaten seit seiner Festnahme vertreten hatten, gaben den Fall hingegen ab. Sie seien der Auffassung, dass andere Vorgehensweisen als ein Berufungsverfahren besser für Asaria gewesen wären, hiess es in einer Erklärung.

Der Fall hatte in Israel hohe Wellen geschlagen und die Öffentlichkeit tief gespalten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach sich für eine Begnadigung des Soldaten aus.

Ein Militärgericht in Tel Aviv hatte Asaria zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen der Tat hatte Asaria bis zu 20 Jahre Haft gedroht. Mit seinem Urteil blieb das Militärgericht in Tel Aviv auch weit hinter der Forderung der Staatsanwaltschaft zurück, die zwischen drei und fünf Jahre Gefängnis verlangt hatte. Menschenrechtsorganisationen kritisierten das Strafmass als zu milde.

Der 21-jährige Palästinenser Abdel Fattah al-Sharif hatte im März 2016 im besetzten Westjordanland gemeinsam mit einem Komplizen einen Soldaten mit einem Messer angegriffen und leicht verletzt. Nachdem andere Soldaten auf ihn geschossen hatten, lag er blutend auf der Strasse. Sein Komplize war bereits tot.

Elf Minuten nach dem Angriff kam Asaria als Militärsanitäter zum Tatort und tötete den wehrlosen Palästinenser aus der Nähe durch einen Kopfschuss. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fly Baby 02.03.2017 12:51
    Highlight Highlight Sanitäter exekutiert Palästinenser und bekommt dafür 18 Monate. Tolles Signal an den Rest der Armee.
  • rodolofo 02.03.2017 09:52
    Highlight Highlight Mir fällt immer sein irres Dauergrinsen auf.
    Was hat er eigentlich zu lachen?
    • Jay_Jay 02.03.2017 14:08
      Highlight Highlight Weil er weiss, dass er mit Mord davon kommt, leider
    • rodolofo 02.03.2017 14:17
      Highlight Highlight @ Aron777
      Ich habe doch nicht gegen das Lachen an sich!
      Aber dieses Lachen ist doch irr, weil es in seiner Situation nichts zu lachen gibt.
    • Saraina 02.03.2017 19:20
      Highlight Highlight Doch, es gibt schon was zu Lachen für ihn. Er gilt den meisten Israeli als Held, und die 18 Monate muss er kaum absitzen. Sein Pech war einzig, dass er gefilmt wurde, sonst hätte kein Hahn nach einem toten Palästinenser mehr oder weniger gekräht.

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