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epa06369479 (FILE) - Russia's deputy prime minister Vitaly Mutko reacts during a press conference before the Final Draw of the FIFA World Cup 2018 at the State Kremlin Palace in Moscow, Russia, 01 December 2017 (reissued 05 December 2017). The International Olympic Committee (IOC) on 05 December 2017 announced that Russian deputy prime minister Vitaly Mutko, then minister of sport during the Sochi 2014 Olympics, has been banned from any participation in all future Olympic Games, following an investigation into allegations of state-sponsored doping in Sochi.  EPA/SERGEI CHIRIKOV

Vom IOC wurde Mutko lebenslang für Olympische Spiele gesperrt. Bild: EPA/EPA

Nach Doping-Vorwürfen: Mutko legt sein Amt als Verbandschef bis zur WM nieder



Für das halbe Jahr bis zur Weltmeisterschaft in Russland legt der stark in der Kritik stehende russische Funktionär Witali Mutko die Führung des nationalen Fussballverbandes nieder.

Der Vize-Regierungschef zieht damit eine begrenzte Konsequenz aus den Doping-Vorwürfen gegen Russland. Zugleich behält der 59-Jährige seinen Posten als Organisator der Weltmeisterschaft, die vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 stattfindet.

epa06360895 Russia's deputy prime minister Vitaly Mutko attends a press conference before the Final Draw of the FIFA World Cup 2018 at the State Kremlin Palace in Moscow, Russia, 01 December 2017. The FIFA World Cup 2018 will take place from 14 June until 15 July 2018 in Russia.  EPA/YURI KOCHETKOV

Den Posten als WM-Organisator behält Witali Mutko. Bild: EPA/EPA

Die Verbandsführung und wohl nicht zuletzt Mutko selbst nahmen von einem drastischen Entscheid somit Abstand. Der russische Verband solle in der Übergangszeit von Generalsekretär Alexander Alajew geführt werden, meldeten russische Agenturen nach einer Sitzung des Präsidiums.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hält den langjährigen Sportminister für einen der Verantwortlichen im russischen Doping-Skandal. Die Manipulationen sollen den Höhepunkt bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 erreicht haben.

Busenfreund von Putin

Deshalb hat das IOC Mutko Anfang Dezember lebenslang für Olympische Spiele gesperrt. So wuchs auch der Druck auf die FIFA, ein Zeichen zu setzen. Die russische Politik weist den Vorwurf systematischen Dopings zurück und spricht von Einzelfällen.

Mutko ist ein langjähriger sportpolitischer Weggefährte von Russlands Präsident Wladimir Putin. Wie Putin begann er seine Karriere in St. Petersburg. Den Fussballverband führte er bereits von 2005 bis 2009 und liess sich 2015 erneut an die Spitze wählen. (sda/dpa)

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