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Republican presidential candidate Donald Trump speaks at a rally at the Milwaukee Theatre Monday, April 4, 2016, in Milwaukee. (AP Photo/Charles Rex Arbogast)

Donald Trump: Kann sein Höhenflug doch noch gestoppt werden?
Bild: Charles Rex Arbogast/AP/KEYSTONE

Sechste Schlappe in Serie für Hillary Clinton – Ted Cruz mit deutlichem Sieg gegen Donald Trump

Bei den Vorwahlen im US-Bundesstaat Wisconsin haben sich die Favoriten für die Präsidentschaftskandidatur am Mittwoch nicht durchsetzen können. Bei den Demokraten siegte Bernie Sanders, bei den Republikanern Ted Cruz.



Cruz führte Donald Trump damit eine empfindliche Niederlage zu: Der Senator von Texas lag nach Auszählung von etwa der Hälfte der Stimmen mit 52 Prozent satte 20 Punkte vor dem Milliardär. Sanders gewann ebenfalls deutlich gegen Ex-Aussenministerin Hillary Clinton: Er führte bei etwa der Hälfte der ausgezählten Stimmen mit rund 54 zu 46 Prozent.

Trumps deutliche Niederlage nährt bei seinen Gegnern die Hoffnung, dass sein seit Monaten andauernder Höhenflug doch noch gestoppt werden kann. Insgesamt führt der Immobilienunternehmer und Reality-TV-Star bei der Summe der Delegierten zwar klar. Die Schlappe in Wisconsin erschwert es ihm aber deutlich, vor der entscheidenden Parteiversammlung in Cleveland die nötige Zahl der Delegierten zu sammeln. Eine Kampfabstimmung im Juli wird damit immer wahrscheinlicher, denn auch Konkurrent Cruz wird vorher keine Mehrheit der Delegierten erreichen.

John Kasich, dritter Bewerber der Republikaner und Gouverneur in Ohio, lag in der Auszählung mit rund 14 bis 15 Prozent abgeschlagen hinter Cruz und Trump. Er hofft dennoch auf eine entscheidende Rolle auf dem Parteitag.

Clinton nach wie vor vorn

U.S. Democratic presidential candidate Hillary Clinton scratches her head as she hosts the

Trotz Niederlage auf der Siegerstrasse: Hillary Clinton.  
Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Bei den Demokraten ändert die Niederlage Clintons an ihrer Favoritenrolle insgesamt wenig. Clinton hat bei den Delegierten auch die sogenannten Super-Delegierten auf ihrer Seite, stimmberechtigte Parteigrössen, die von keiner Vorwahl abhängig sind.

Wisconsin ist allerdings Clintons sechste Vorwahlschlappe in Folge – Konkurrent Sanders hofft, daraus Profit zu ziehen. Dem 74 Jahre alten Senator von Vermont gibt sein Sieg neuen Auftrieb.

Wisconsin war der einzige US-Staat, in dem am Dienstag Vorwahlen abgehalten wurden. Der Staat hat 5,7 Millionen Einwohner und liegt nördlich von Chicago am Lake Michigan.

Warten auf den Parteitag

Nach seinem ebenso unerwarteten wie lang anhaltenden Höhenflug war es für Trump zuletzt nicht gut gelaufen. Der 69-Jährige hatte sich mit einer Reihe von Aussagen zur Innen-, Aussen- und Sozialpolitik selber grosse Probleme gemacht.

Die Republikaner bleiben über den Quereinsteiger Trump tief gespalten. Das Partei-Establishment versucht weiter, ihn als Kandidaten zu verhindern und ist dafür sogar bereit, auf den mehr als unbeliebten Senator Cruz zu setzen.

Die Vorwahlen sind parteiinterne Abstimmungen, bei denen Republikaner und Demokraten ihre Bewerber auswählen. Die beiden Spitzenkandidaten werden auf Parteitagen gekürt. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • blueberry muffin 06.04.2016 07:57
    Highlight Highlight Feel the bern ;) not complaining for once. Auch wenn der Superdelegierten Text irreführend ist. Man sollte erwähnen das Hillary auch gegen Obama mehr Super Delegierte überzeugen konnte - diese wechselten dann aber alle zu Obama.
    Benutzer Bild
  • pun 06.04.2016 07:55
    Highlight Highlight Die Mehrheit der Superdelegierten bei den Demokraten können ihre Meinung ändern werden sich dem Vorwahlsieger anschliessen, so war es auch bei Obama gegen Hillary. Wenn man es so betrachtet, hat Bernie tatsächlich eine Chance.

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