International
Wirtschaft

Brexit-Befürworter strebt Misstrauensvotum gegen May an

Führender Brexit-Befürworter strebt Misstrauensvotum gegen May an

15.11.2018, 14:5415.11.2018, 14:54
epa07010763 Conservative MP Jacob Rees-Mogg arrives at the Palace of Westminster in London, Britain, 10 September 2018. EPA/NEIL HALL
Jacob Rees-MoggBild: EPA/EPA

Ein führender Brexit-Befürworter der britischen Konservativen will ein Misstrauensvotum gegen Premierministerin Theresa May im Parlament anstrengen. Jacob Rees-Mogg werde die Abstimmung offiziell beantragen, sagte ein Vertreter von Rees-Moggs konservativer Parlamentariergruppe am Donnerstag vor Journalisten.

Damit die Abstimmung stattfindet, sind 48 entsprechende Briefe von Parlamentariern aus Mays Partei notwendig. Diese Zahl war Medien zufolge bereits seit Monaten beinahe erreicht.

Rees-Mogg steht einer Gruppe von rund 80 Brexit-Hardlinern in der Fraktion vor. Unklar ist, ob die Gruppe May wirklich stürzen kann. Sie braucht dafür eine Mehrheit der 315 konservativen Abgeordneten.

Eine Misstrauensabstimmung kann nur einmal pro Jahr stattfinden. Sollte May als Siegerin daraus hervorgehen, wäre ihre Position bis auf Weiteres gefestigt. (aeg/sda/afp/dpa)

Die Briten schulden der EU Milliarden

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Mit Donald Trump kommt eine tickende Zeitbombe ans WEF
Zum dritten Mal nimmt Donald Trump als US-Präsident am WEF teil. Es könnte stürmisch werden, denn Trump attackiert so ziemlich alles, was den «Davos Man» definierte.
Kommt er? Oder kommt er nicht? Nach dem Militäreinsatz in Venezuela stand Donald Trumps Teilnahme am Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) in Davos offenbar auf der Kippe. Nun wird er wohl anreisen und Mittwoch sowie Donnerstag in der Alpenstadt in Graubünden verbringen, mit einer ansehnlichen Delegation im Schlepptau.
Zur Story