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Edith Loosli ist unwohl beim Gedanken an die Zukunft mit 5G. screenshot: srf

Frau Loosli hat Angst vor der Zombiewelt – so verlief die 5G-«Arena»

Am Weltfrauentag wurde in der SRF-«Arena» über 5G debattiert. Den Befürwortern der neuen Technologie gelang es dabei nicht, den Kritikern die Angst vor dem neuen Mobilfunk-Standard zu nehmen. Im Gegenteil.



Bereits vergangene Woche war das Thema 5G für die Arena eingeplant. Doch dann stellte Moderator Jonas Projer kurzfristig die Sendung um. Anlass war der Parteiübertritt der Zürcher Ex-Nationalrätin Chantal Galladé von der SP zu den Grünliberalen.

Um eine weitere Woche verschieben wollte Projer die Diskussion über den Ausbau des Mobilfunknetzes dann aber offenbar nicht. Dies, obwohl die Sendung nun ausgerechnet auf den 8. März, den Tag der Frauen fiel.

Das ärgerte die SP-Nationalrätin Yvonne Feri. Auf Twitter beklagte sie sich, dass es das SRF nicht einmal am Weltfrauentag schaffe, die Sendung den Frauen zu widmen oder wenigstens eine Frauenmehrheit ins Studio zu holen.

Die für ihre spitze Zunge bekannte Kabarettistin Patti Basler twitterte: Am Weltfrauentag wird über 5G diskutiert. Die meisten kennen sich nicht mal aus mit 1 G.

Obschon das Datum unpassend war, bot das Thema viel Zündstoff. Denn der neue Mobilfunk-Standard gilt als höchst umstritten. Einerseits verspricht er schnelleres Surfen im Internet und eröffnet neue technologische Möglichkeiten. Andererseits fürchten sich Kritiker vor der Strahlenbelastung und den Risiken der Digitalisierung des Lebens.

Ins Studio eingeladen waren gleich mehrere unbekannte Gesichter. Auf der Seite der 5G-Kritiker stand der Grünen-Nationalrat Balthasar Glättli, flankiert von Peter G. Kirchschläger, Professor für Theologische Ethik an der Universität Luzern. Ihnen gegenüber warb FDP-Nationalrat Thierry Burkart enthusiastisch für den Mobilfunkausbau und wurde dabei unterstützt von Dalith Steiger. Sie ist Mitgründerin von SwissCognitive, einem Kompetenzzentrum für Künstliche Intelligenz.

Steiger sagte, dass die Sorgen der Bevölkerung bezüglich 5G zwar ernst zu nehmen seien. Doch die Schweiz dürfe auf keinen Fall bei der Entwicklung den Anschluss an die anderen Länder verpassen. Darum könne man nicht warten, bis alle Studien zur Schädlichkeit von 5G auf dem Tisch liegen.

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Damit lieferte Steiger einen ersten Steilpass an ihre Gegner. Man dürfe in der Schweiz doch keine Menschenversuche machen, sagte Glättli. «Wenn ein gewisses Risiko besteht, muss die Gesundheit stärker gewichtet werden als die wirtschaftlichen Interessen.»

Der Wortwechsel machte deutlich, was das Problem der 5G-Befürworter war: Obwohl sie insgesamt die besseren Argumente hatten als die Gegner, hatten sie Mühe, ihre Botschaft überzeugend zu vermitteln. Indem sie gesundheitliche Bedenken in den Hintergrund stellten und den Fokus auf die Fortschrittlichkeit legten, wirkten sie zeitweise etwas überheblich.

Etwa, als Steiger klar machte, dass es bei der Einführung von 5G vorerst nicht um das Individuum gehe, sondern um die Industrie. Mit solchen Voten spielte sie Glättli und Kirchschläger direkt in die Arme. Zum Glück für Burkart und Steiger sass in den Zuschauerreihen noch ein Experte, der mit seiner Professionalität etwas Klarheit in die Runde brachte.

Martin Röösli ist Professor für Umweltepidemiologie und Fachmann für Mobilfunkstrahlung. Er leitet die beratende Expertengruppe Berenis im Auftrag des Bundesamts für Umwelt. Die Frage, ob 5G gefährlich sei oder nicht, könne man nicht mit einem Ja oder Nein beantworten, sagte er. Es gebe einige offene Fragen. Er relativierte allerdings ein Argument von Kirchschläger, der eine US-Studie zitierte, bei der Ratten nach einer Bestrahlung mit 5G Tumore im Gehirn aufwiesen.

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Im zweiten Teil der Sendung widmeten sich die Gäste der Frage, was die voranschreitende Digitalisierung der Menschheit überhaupt bringt. Was bedeutet es, wenn Roboter zunehmend Arbeitsprozesse vereinfachen? Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer der Digitalisierung? Und was ist, wenn künstliche Intelligenz eines Tages so intelligent ist, dass es die Menschen gar nicht mehr braucht?

Den Blick in die Zukunft wagte Kevin Schawinski. Der Sohn des Medienunternehmers Roger Schawinski ist Astrophysiker und Professor an der ETH Zürich. Für ihn sei ganz klar, dass immer mehr Aufgaben von immer besser werdenden Maschinen gemacht werden. Menschliche Berufe würden ersetzt durch maschinelle. Für ihn stelle das aber eine Chance dar.

Schon jetzt sei es doch so, dass man mit dem Smartphone einen externen Gedächtnisspeicher mit sich herumtrage. «Wir sind menschliche Maschinen-Kombinationen und in der Zukunft wird das noch viel weiter gehen.»

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Diese Erkenntnis haute selbst Moderator Projer aus den Socken. «Aber das heisst....halt, ich brauch kurz einen Moment», stammelte er, fasste sich wieder und resümierte, was er da gerade gehört hatte. «Es ist also nicht wie beim Terminator eine Maschine, die zum neuen Menschen wird, sondern wir werden zu Maschinen?» «Genau», bestätigte Schawinski und nickte.

Während Projer diesem Gedanken, selig ab der Erleuchtung, noch etwas nachhing, stiess die Zukunftsvorstellung von Schawinski nicht bei allen auf Begeisterung. Im Gegenteil. Die Rentnerin Edith Loosli, die in der Zuschauerreihe Platz genommen hatte, war ab dieser drohenden Zombie-Welt entsetzt. «Ist denn das noch lustig?», fragte sie rhetorisch. Eine Frage, die ihr niemand beantworten konnte.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Sebanimon 10.03.2019 12:25
    Highlight Highlight Ich bin ja gespannt auf den Weltmännertag. Aber den interessiert wahrscheinlich niemand.
  • Sebanimon 10.03.2019 12:23
    Highlight Highlight Wieso sollte es eine Frauenmehrheit haben?
    Man kann sich schon über alles aufregen, diese Menschen tun mir leid.
    Es scheint Mode zu sein, sich immer durch alles und jeden angegriffen oder diskriminiert zu fühlen.
  • Hans Jürg 09.03.2019 14:30
    Highlight Highlight Eines ist ganz klar und unbestritten:

    Wir werden alle sterben.

    Irgendwann.
  • Who needs love like that 09.03.2019 11:31
    Highlight Highlight Während die "Zombie" Arena über 5G lamentiert, ist man in China bereits an der Entwicklung von 6G.

    Frauen sind lustig. 😁
  • juba 09.03.2019 11:22
    Highlight Highlight ... und was ist mit Frau Loosli los?
    • hockeyaner 09.03.2019 12:41
      Highlight Highlight Ein paar Schrauben......
    • sowhat 09.03.2019 19:31
      Highlight Highlight Hockeyaner, weil sie gefragt hat ob das denn noch lustig sei?
      Du bist wohl ganz ohne Schrauben zusammengesteckt. Nicht mal ein Fünkchen ... Ach es ist mir zu blöd
    • hockeyaner 09.03.2019 22:28
      Highlight Highlight Ach sowhat argumentasionslos und schraubenlos diskusiinslos famos adios
    Weitere Antworten anzeigen
  • Livia Peperoncini 09.03.2019 11:09
    Highlight Highlight Wenn ich den Glättli und seine Doppelabzocker National-rats Gattin Marti dank 5G aus meinem Gedächnis löschen kann bin ich aber voll für 5G.
    • hockeyaner 09.03.2019 12:42
      Highlight Highlight Dito!!!!!
  • Livia Peperoncini 09.03.2019 10:54
    Highlight Highlight Der Luzi und Frau Feri... der Aargau hat schon lustige Politiker. Es würde mich mal interessieren ob Frau Feri sich mit ihrer Tochter inzwischen über ihr etwas unterschiedliches Frauenbild geeinigt haben... so als nachträglicher Artikel zum Frauentag. Die 5G-Zombies kommen ja sowieso.

    https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/zu-anzueglich-mama-feri-sp-sorgt-sich-wegen-profilbild-ihrer-tochter-129336826
  • Looney 09.03.2019 10:51
    Highlight Highlight Ich war ein bisschen enntäuscht vom (von der?) Microsoft CH CEO. Konnte nicht wirklich aufzeigen wo die Chancen der 5G Technologie liegen resp. was der Zusammenhang mit der Digitalisierung ist. Von einer Person in dieser Stellung hätte ich ein bisschen mehr erwartet.
  • luckyrene 09.03.2019 10:48
    Highlight Highlight «Wenn ein gewisses Risiko besteht, muss die Gesundheit stärker gewichtet werden als die wirtschaftlichen Interessen.»
    Das wäre wohl das erste Mal bei dem dieser Masstab eingehalten würde. Warscheinlich unterstützen nicht nur die Lobyisten der Wirtschaft das 5G Vorhaben, sondern auch noch die Krankenkassen. Wenn es wirklich so schädlich ist, provitieren diese ja sicher viel. Strahlenversicherung anbieten und dann nie bezahlen, da es ja nicht wirklich gesehen werden kann. So geht Geld verdienen.

  • Toni.Stark 09.03.2019 10:05
    Highlight Highlight Danke Herr Projer, dass Sie sich nicht dem Diktum der Frauenlobby gebeugt haben!
  • Pafeld 09.03.2019 10:02
    Highlight Highlight Und wieder hat der angehende Blick-Moderator blödsinnigen Behauptungen hysterischen Verschwörungstheorien prinzipiell den selben Platz eingeräumt, wie den Fakten und Tatsachen. Damit ist Projer wirklich keinen Deut besser als FB und YT, was das Verbreiten von unwissenschaftlichem Bullshit anbelangt. Projers Zeiten als kritischer Journalist sind schon lange vorbei. Nur noch reine Effekthascherei. Darum wird er beim Blick bestens aufgehoben sein.
  • Suchlicht 09.03.2019 09:31
    Highlight Highlight Wenn sich die Arena mit den Themen nach Meinung von Frau Fehri an die Aktionstage halten soll, wäre die Themenauswahl aber arg eingeschränkt und wiederholend https://feiertags.info/jahrestage .

    Ich wäre ja auf die Diskussionsrunde zum Welt-Katzentag oder zum Welt-Star-Wars-Tag gespannt, wenn diese auf einen Freitag fallen 🤣
    • Menel 09.03.2019 10:43
      Highlight Highlight May the 4th 🤖
  • hockeyaner 09.03.2019 09:14
    Highlight Highlight Der Professor hat auch ne schlechte Kinderstube genossen.....jedem ins Wort fallen und selber am Rad drehen wen andere einen Einwand haben.
  • Dan Meier 09.03.2019 09:02
    Highlight Highlight ich vermisse denn Aufschrei nach Frauenquoten als Kanalisationsarbeiter, etc.
    • Calimoerchen 09.03.2019 10:51
      Highlight Highlight Und Eisenleger 😂😂😂👍🏻
    • AlteSchachtel 09.03.2019 12:13
      Highlight Highlight Eine ehemalige Eisenlegerin sitzt schon im Nationalrat.
  • Göschene-Eirolo 09.03.2019 09:00
    Highlight Highlight Herablassende Kommentare einiger unverbesserlicher Machos zum Weltfrauentag zeigen, wie wichtig und dringend eine Arena zum Weltfrauentag gewesen wäre. 5G springt uns nicht davon. Das Thema hätte man auch eine Woche später behandeln können. Schaut man ein wenig über den Tellerrand Schweiz hinaus, stellt man fest, dass auf dieser Welt immer noch Millionen von Frauen unterdrückt und wie Ware behandelt werden. Genau diesen Frauen sind wir zur Solidarität verpflichtet. Schade, dass SRF diese Chance verpasst hat.
    • Mutbürgerin 09.03.2019 10:03
      Highlight Highlight SRF ist Entertainment und wählt Themen aus, um Zuschauer von Netflix wegzulocken. Welche Chance soll es sein, wenn irgendwelche bedeutungslosen Menschen im SRF diskutieren?
    • SJthecat 09.03.2019 10:25
      Highlight Highlight Haha also mit dem 5G-Quatsch haben sie mich nicht von Netflix weggekriegt. Aber eine Arena zum Weltfrauentag hätte ich mir auf jeden Fall angesehen!
    • Digichr 09.03.2019 11:20
      Highlight Highlight Das Thema wurde ja schon verschoben weil man über den Partei Wechsel von FRAU Gallade sprach...
  • Nik G. 09.03.2019 08:59
    Highlight Highlight Irgendwie kommen mir diese Argumente so bekannt vor. Aja beim 3G und 4G Ausbau waren es diesselben Themen und Argumente.
    Wie soll man eine Langzeitstudie machen wen es noch keine Langzeit in der Mobil Funk Technologie gibt?
    • p4trick 09.03.2019 10:32
      Highlight Highlight Geht es nicht primär um die geforderte Erhöhung der Strahlenbelastung und nicht um 5G prinzipiell?
  • Dede7 09.03.2019 08:57
    Highlight Highlight Der Qualm vergifte Fahrgäste und grasendes Vieh. Der Fahrtwind führe zu Lungenentzündungen. Das rasende Tempo werde Gehirnverwirrung zur Folge haben.
    Bedenken bei der Einführung der Eisenbahn

    • AlteSchachtel 09.03.2019 09:39
      Highlight Highlight Aber beispielsweise keine Bedenken beim Einsetzen von Asbest.
    • Aladdin 09.03.2019 11:30
      Highlight Highlight Danke, Alte Schachtel.
      Mit Lächerlich machen wird man diesem Thema nicht gerecht.
    • blaubar 09.03.2019 12:06
      Highlight Highlight Und AKWs können auch gefährlich sein. Lächerlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vpsq 09.03.2019 08:47
    Highlight Highlight Mit 5G wird in naher Zukunft die totale Vernetzung der Gesellschaft Realität werden. Die Vorteile von 5G, insbesondere Datenrate, Latenz, Effizienz, Kapazität und Zuverlässigkeit werden Szenarien ermöglicht, welche wir uns zum Teil heute noch gar nicht vorstellen können. Unser Leben wird es verändern, da dürften Smartphone Zombies das kleinste Problem darstellen. Klar sehe ich da auch Chancen, aber leider auch sehr viele Risiken. Und da habe ich weniger Angst von Strahlen als z.B. von der totalen digitalen Überwachung/Integration.
  • Gwdion 09.03.2019 08:47
    Highlight Highlight Für die Zombiewelt braucht es doch kein 5G, man schaue sich doch nur mal z.B. im öV um, dort, wo das Bedürfnis nach Interaktion mit der Umgebung am geringsten ist: Wie Kleinkinder vor dem Fernseher sind sie völlig gebannt, entfliehen ihre mutmasslichen Seelen ihren gebeugten Leibern und werden gefangen in blinkenden Taschencomputern. Bei allen anderen Drogen wird übermässiger Konsum mittlerweile gesellschaftlich geächtet oder zumindest in Frage gestellt, diese aber scheint als völlig konform und unbedenklich betrachtet zu werden. Hoffentlich geht die nächste Generation bewusster damit um.
    • salamandre 09.03.2019 09:54
      Highlight Highlight Das hast Du schön gesagt...
    • Djego 09.03.2019 10:17
      Highlight Highlight Ach ja, das waren Zeiten, als es noch keine Handys gab. Frühmorgens im Pendlerzug diskutierten wildfremde Leute angeregt und rücksichtsvoll miteinander, man half sich gegenseitig beim Ein- und Aussteigen und im Raucherabteil wurden Freundschaften fürs Leben geschlossen.
    • blaubar 09.03.2019 12:13
      Highlight Highlight Wenn das Internet der Dinge viele Tätigkeiten der Menschen übernimmt, dann wird der Mensch diese kaum mehr ausführen. Und diese Fähigkeiten verlernen. Autofahren, von Hand schreiben, reale Kontakte knüpfen, Auswählen, Partner suchen usw. Der Mensch sollte aufpassen, dass er seine eigenen Fähigkeiten nutzt und pflegt und ausbaut.
      Ich bin mir nicht sicher, ob ein 5G-Netz notwendig ist. Autos wurden mit der Robotertechnik übrigens keinen Cent günstiger für den Käufer. Aber weniger Arbeitsplätze gibt es. Wer ist der Gewinner, wer der Verlierer!
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 09.03.2019 08:41
    Highlight Highlight Ich wollte ein paar Aluhüte nach Leutschenbach bringen, bis ich gemerkt habe, dass die Arena immer aufgezeichnet wird ^^.
    Man muss aber sagen, dass die Pro-Seite auch nicht kompetent zum Thema war.
  • Der Tom 09.03.2019 08:41
    Highlight Highlight Die machen sich Sorgen über etwas ohne gefahrennachweis. Nach der Sendung rauchen sie eine Zigi, fahren mit dem Diesel nach hause und trinken ein Bier oder ein Glas Wein.
    • Töfflifahrer 09.03.2019 08:48
      Highlight Highlight Gibt es denn einen Nachweis dass es nicht Gefährlich ist?
    • hockeyaner 09.03.2019 09:05
      Highlight Highlight Also Dein Töfli ist vermutlich auch kein umweldfreund.....
    • annego 09.03.2019 09:09
      Highlight Highlight Ein Nachweis für etwas das es gibt ist viel einfacher, als ein Nachweis für etwas was man nicht weiss ob es existierte. Wissenschaftlich ist es gar ungmöglich für zweiteres einen absoluten Beweis finden, jedoch kann etwas mehr und mehr ausgeschlossen werden je mehr die Theorie von anderen Sachen unterstützt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 09.03.2019 08:33
    Highlight Highlight Es gibt nunmal leider Elektrofühligkeit, das sind mehrheitlich keine eingebildeten Beschwerden und die gesundheitliche Ausw,irkung der dauernden und allgegenwärtigen Bestrahlung sind nicht klar.
    Die Wirtschaft wischt dies alles bei Seite. Nun wenn die Wirtschaft so am Ausbau auf 5G interessiert ist, warum hilft die nicht aktiv mit, die negativen Seiten zu durchleuchten und gemeinsam Lösungen zu suchen. Ja sicher, kostet Geld, und man muss ja Aktionäre befriedigen. Auf der anderen Seite kann, können Einsprachen neue Antennen behindern oder blockieren.
    • AlteSchachtel 09.03.2019 08:56
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Humanmediziner warnen und fordern Studien zu den Folgen des oxidativen Stress, den die Funkstrahlung beim Menschen nachweislich auslöst.
      Veterinärmedizin und Biologen haben gewisse Einflüsse bei Tieren bereits belegen können.

      Die "Zombieleute" fand ich übertrieben. Dass durch die Digitalisierung die gesunde Entwicklung der Sinne - bspw. räumlicher Wahrnehmung, Orientierungssinn, Kommunikation - gestört wird, ist klar.

      Deshalb war Glättli gestern für mich der Vernünftigste, weil er forderte das Wohlbefinden der Menschen über die Wirtschaftsinteressen zu stellen.

    • Djego 09.03.2019 09:54
      Highlight Highlight Jetzt noch die Quellenangaben zum oxidativen Stress und den Beschwerden der Kühe bitte..
    • lucasm 09.03.2019 10:07
      Highlight Highlight Lustig nur, fangen die beschwerden bei gewissen personen auch dann schon an, wenn die antenne zwar aufgebaut wurde, jedoch noch nicht in betrieb ist (was diese personen aber nicht wussten).
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 09.03.2019 08:25
    Highlight Highlight Gewisse Menschen wie diese Frau Loosli scheinen hinter dem Mond zu leben und den Bezug zur Realität verloren zu haben.
    • Stormrider 09.03.2019 14:54
      Highlight Highlight Nun, sie hat ja schon ein gewisses Alter, typischer alt-68er eben, da muss man nachsichtig sein.
    • sowhat 09.03.2019 19:42
      Highlight Highlight Das ist auch nicht verwunderlich, wenn die Akteure keine vernünftigen Argumente liefern können, sondern nur erklären, die Wirtschaft brauchts aber.
  • Stormrider 09.03.2019 08:20
    Highlight Highlight Herr Glättli und der weltfremde Prof können bald mit der SVP eine Mauer um den Biotop Schweiz bauen: keine Ausländer, kein Rahmenabkommen, kein 5G...
  • Ökonometriker 09.03.2019 07:48
    Highlight Highlight Jetzt hat SRF wohl echt keine Experten mehr gefunden. Warum nicht Physiker und Mediziner diskutieren lassen? Dann hätte ich mir das jetzt noch angeschaut. Eine technische Diskussion zwischen Esoterikern und Theologen tu' ich mir sicher nicht an, sonst hab' ich nachher Kopfschmerzen vor lauter *facepalm*.
    • Djego 09.03.2019 09:49
      Highlight Highlight Kann den Kommentar leider nur mit einem Herz bewerten, würde gern mehr geben! Was hat das SRF nur geritten, solchen Leuten ein Podium zu bieten.
    • _stefan 09.03.2019 11:30
      Highlight Highlight @Ökonometriker: Es dürfte schwierig sein seriöse Wissenschaftler zu finden, welche über dieses Thema in der Arena diskutieren wollen. Denn getreu dem Zitat "Je mehr man weiss, desto mehr weiss man, was man nicht weiss." fehlen ihnen aktuell die Antworten auf die Frage der Schädlichkeit und Auswirkungen von Strahlung.
    • Dominic Marc Morgenthaler 10.03.2019 08:18
      Highlight Highlight Ich wähle diesen Kommentar zum Konstruktivsten seit einer kleinen Ewigkeit!
  • salamandre 09.03.2019 07:46
    Highlight Highlight Falls es nicht reicht die modernen Technologien zu unserem Fortschritt zu verkaufen, wird es uns zu unserer Sicherheit verkauft und alle sind einverstanden.
  • Mutbürgerin 09.03.2019 07:24
    Highlight Highlight Frauen haben immer wieder ihre Tage, da gibt es genug Gelegenheit über Frauenanliegen zu diskutieren.
  • bebby 09.03.2019 06:27
    Highlight Highlight Offenbar hat SRF absichtlich auf beiden Seiten esoterische und weltfremde Leute eingeladen, damit das Thema genügend hergibt. Das ist schade, da es in Zukunft interessante, aber sicher nicht weltverändernde, Anwendungen dank 5G gibt. Z. B. Connected cars, um Unfälle zu vermeiden. Aber das kommt nicht so schnell.
    • sowhat 09.03.2019 19:48
      Highlight Highlight Richtig, 5G ist auf jeden Fall die Zukunft, wir müssen nur sauber berücksichtigen, dass die Gesundheit der Menschen geschützt wird.
      Und wenn es dann eben z. B. nötig ist, mehr Antennen zubauen, statt die bestehenden hochzudrehen, dann ist das ein Weg. Auch wenn die Wirtschaftsleute (und die von Ihnen finanzierten Poliktiker) es als zu teuer abtun.
  • Opa 09.03.2019 06:14
    Highlight Highlight Ich werde hier auf Watson das Gefühl nicht los, dass die Berichte bezüglich 5G immer im Sinne von Swisscom geschrieben sind. Swisscom ist ja offensichtlich einer der grossen Inserenten hier.
    Die ansonsten oft kritisch und reflektierte Haltung der Redaktion vermisse ich jedenfalls bei diesem Thema.
    (Selbst der Sekten-Blog wurde bereits bemüht...)
    • Florotor 09.03.2019 07:38
      Highlight Highlight Es fällt zumindest auf, dass im Zusammenhang
      Mit kritischen Stimmen zur
      Thematik ausschliesslich ausgewiesene Spinner und Grosis zitiert und ins Bild gesetzt werden.

      Man könnte Frau Serafini auch fragen, wie sie dazu steht, ausgerechnet am Weltfrauentag die Ansichten von älteren Frauen zum Ziel von Hohn und Spott zu machen...aber das wäre off topic.

      Dass aber nur zwei Kommentare weiter unten ein Balthasar Glättli zum "Esoteriker" degradiert und übel beschimpft wird, ist halt kein Kollateralschaden, sondern mutwillig herbeigeführt.

      Nicht das Niveau von Watson.
    • AlteSchachtel 09.03.2019 09:00
      Highlight Highlight @Florotor: Danke für den sehr treffenden Kommentar.
    • sowhat 09.03.2019 19:50
      Highlight Highlight @Florotor, ich kann leider nur ein Herz vergeben auch wenn zehn angebracht wären. Ich bin von diesem Bericht auch schwer enttäscht. Kann Frau Serafini besser!
  • Bert der Geologe 09.03.2019 05:56
    • Go on... 09.03.2019 07:35
      Highlight Highlight
      Grüssel...
    • Baba 09.03.2019 08:57
      Highlight Highlight @Somma: der Postillon ist eine Satirezeitung! Die Meldung ist bloss auf echt gemacht 🤣
    • Go on... 09.03.2019 09:13
      Highlight Highlight Baba

      Er ist ein Grüssel weil er seine einschlägigen Erfahrungen aus den Darkroom hier breitschlägt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 09.03.2019 05:53
    Highlight Highlight 5G bringen dem User schnellere Datenverbindungen, das ist sicher cool.

    Aber die wichtigsten Vorteile von 5G liegen anderswo. So werden Entwicklungen in Themen wie IoT (Internet der Dinge), Edge Computing (zb Vernetzung selbstfahrender Autos untereinander und mit Cloud oder Themen in der Medizin usw) oder Smartcity einen Riesenschub erfahren, weil nun endlich auch das entsprechende Netzt für diese Innovationen zur Verfügung stehen wird.

    Die Schweiz soll hier als Innovations-Land tatsächlich nicht Teil davon sein wegen ein paar Esotherikern wie Herr Glättli??
    • JoeyOnewood 09.03.2019 07:26
      Highlight Highlight Ja und nein. Unser Konsumentenschutz sieht vor, neue Produkte zuerst zu prüfen und dann zuzulassen. Im Gegensatz zu Amerika, wo die Beweislast umgekehrt ist. Dort ist jedoch auch das Konsumentenrecht anders ausgestaltet (daher kommen die z.T. aberwitzigen Entschädigungszahlen).

      Wer haftet, wenn 5G mich doch krank macht? Denn den anderen vorzuwerfen, sie seien Esoteriker, aber selber blindlinks nur auf die Vorteile zu schauen und die potentiellen (aber nicht erwiesenen) Gefahren einfach wegzuwischen, ist genau so blauäugig.
    • äti 09.03.2019 07:33
      Highlight Highlight ... alle Dinge haben 2 Seiten. Auch IoT etc. Beachtet man ausschliesslich nur eine Seite, geht es schief.
    • plaga versus 09.03.2019 08:23
      Highlight Highlight Falls die Strahlen für die Gesundheit wirklich nicht zuträglich sind, brauchen wir sehr bald Exoskelette und sonstige Gehirprotesen, wenn unsere Hirnis abschmieren.

      Also her damit mit dem 5G!
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  • Silvan Marty 09.03.2019 04:20
    Highlight Highlight Diese Diskussionen um 5G.... Sind einfach zeitverschwendung, ablenkung von wirklich ungerechten Themen (Verantwortung) & &
    Wenns dann noch die Industrie,Gesundheitswesen, Verwaltung, Polizei - Überwachung versch. Diensten brauchen... Was giebt es da noch zu diskutieren was
  • Silent_Revolution 09.03.2019 02:47
    Highlight Highlight Ist ja schön und gut auf gewisse Anliegen aufmerksam zu machen. Aber zu erwarten, dass sich eine Arena an einem Welt-Frauen-Tag zwingend mit diesem Thema zu befassen und dementsprechende Quoten einzuführen hat ist einfach nur noch lächerlich.

    Zur Abwechslung kann Frau Feri am Welt-Nashorn-Tag Nashornquoten im Nationalrat fordern. Bei all dem Stuss den diese Kammer in letzter Zeit verbreitet, wäre so ein Nashorn wohl noch konstruktiver unterwegs.
    • Hecate 09.03.2019 09:13
      Highlight Highlight Ich liebe Nashörner, wirklich, und weissgott die Welt soll endlich mal auch von deren Problemen hören, aber uns Frauen gibt es prozentuell ein BISCHEN mehr als die Nashörner, und da auch unsere "Frauenproblematik" zuerst verursacht und dann negiert wurde meinstens von diejenigen, die nicht weiblich sind, und zwar für Jahrtausende, es ist wirklich die höchste Zeit dass eine Arena für uns Frauen keine Nashornfantasie sondern die Realität wird...
    • Third_Lanark 09.03.2019 11:36
      Highlight Highlight LOL! You made my day!
    • Silent_Revolution 09.03.2019 12:25
      Highlight Highlight hecate

      Es ist 4 Monate her, seit der letzten Frauen - Arena.

      https://www.srf.ch/sendungen/arenareporter/frauenrechte-laengst-erkaempft

      Und nun soll das schon wieder der Fall sein, weil Welt - Irgendwas - Tag ist?

      Fordert man generell jede Fernsehsendung auf, sich am Welt - Frauen - Tag mit Frauen zu befassen oder nur die Arena? Und warum?

      Frau Feri leistet den legitimen und wichtigen Anliegen der Frau einen Bärendienst. Bei solchem Verhalten muss man sich nicht wundern, wenn viele einfach abwinken, wenn sie das nächste Mal mit irgendwelchen Forderungen um die Ecke kommt.
  • Bowell 09.03.2019 02:15
    Highlight Highlight Warum braucht es eine Frauenmehrheit? Wäre 50:50 nicht am fairsten?
    • Butschina 09.03.2019 03:59
      Highlight Highlight Nein, nicht zwingend. Am Weltfrauentag, Weltinvalidentag, Weltxytag macht es aber schon Sinn das Thema aufzugreiffen. Das heisst nicht, dass zwingend mehr Frauen geladen sein müssen. Ich fände es wichtiger dass die Positionen zum Thema fair verteilt sind. Ob die nun von Mann oder Frau besetzt sind finde ich persönlich nicht so wichtig. Da das Thema Frau und oder Gleichberechtigung aber immer noch nicht gerecht ist, hätte ich dieses Thema aufgegriffen.
    • Nummer 43: Manipulator der Seelen 09.03.2019 06:32
      Highlight Highlight Ich wär dafür, solche Tage abzuschaffen.. So sind jz schon einige Leute pissed, nur weil nicht genügend Frauen in die Arena eingeladen wurden.. SO WHAT...
    • Phrosch 09.03.2019 08:12
      Highlight Highlight @Bowell: natürlich wäre halb-halb in der Regel fair. Aber da bisher fast alles von überwältigenden Männermehrheiten abgehandelt und entschieden wurde, wären hie und da Frauenmehrheiten angezeigt.
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  • Olmabrotwurst 09.03.2019 02:00
    Highlight Highlight Wollte eigentlich schlafen gehen, jetzt muss ich mir doch noch die Arena ansehen, danke Sahra 🙈

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Liebe Klima- und Umweltaktivisten-Kritiker, dieser Text ist für euch. Denn man kann sehr wohl für Klimaschutz kämpfen, ein Smartphone besitzen und in ein Flugzeug steigen.

Liebe User, wir müssen reden. Es gibt da etwas, das macht mich richtig wütend.

Da ist zum Beispiel die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik gegen den Klimawandel Schüler auf der ganzen Welt inspiriert und politisiert. Thunberg reiste im Februar 65 Stunden von Schweden nach Davos, um das World Economic Forum zu besuchen. Während die schwedische Aktivistin Stunden auf Schienen durch vier Länder fuhr, wurde sie in den sozialen Medien kübelweise mit Häme überschüttet. …

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