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Keine Widerrede! Die Studienzeit ist die beste Zeit deines Lebens

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Ganz ehrlich? Es wird in deinem Leben keine härtere Prüfung gegeben haben als dieser Marathon am Ende des Gymnasiums oder der Berufsschule. Diese Matura. Dieses «27 Prüfungen innerhalb von drei Tagen oder so, und darunter befinden sich entsetzliche Fächer wie Physik und Chemie». Es wird nie mehr so schlimm!

Okay, meine entsetzlichen Fächer hiessen auch noch Biologie, Geographie und Mathematik. Der Rest war ein Leichtes. Und ich wusste: Mit dem Leichten werde ich nun meine ganze Studienzeit verbringen dürfen. Was für ein unverschämter Luxus.

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bild: digavando

Vielleicht stehst du gerade jetzt vor der gerade umgekehrten Fächerwahl für dein Studium, vielleicht bist du ein naturwissenschaftliches Genie und dieser ganze Sprach-, Literatur- und Kunst-Krempel sagt dir einfach nichts. Die Sache mit dem Luxus gilt für dich genauso. Geniesse ihn. An jedem einzelnen Tag!

Du darfst dich ab sofort nur noch dem widmen, was dir am Herzen liegt. Wofür du dich wirklich begeistern kannst. Worüber du gern dein kleines Hirn zermarterst, bis es zu verglühen droht.

Gleich geht's weiter mit dem Loblied an das Studium, vorher ein passender Hinweis:

Grosse Pläne?

Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dich über das Bachelor-Studium an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur zu informieren. Besuch unsere Info-Veranstaltung am 15. Februar und wirf einen Blick hinter die Kulissen der Unterrichtsräume und Labors auf dem Campus in Horw.
Mehr verstehen mit dem Bachelor-Studium in Luzern!

Das ist die eine Freiheit. Die andere Freiheit hat nicht direkt was mit dem Gegenstand deiner Studienfächer zu tun. Die andere Freiheit heisst Leben. Heisst, rasend schnell zum nachtaktiven Wesen zu werden.

Denn wen lernt man an der Hochschule kennen? Gleichgesinnte. Und was will man mit denen tun? Zusammensein natürlich. Nach der Vorlesung, in der Wohngemeinschaft, in der Bar, an der Party. Das beste sind Partys in Wohngemeinschaften. Also, wenn sich auch die Gleichgesinnten um Musik und Getränke kümmern. Es passt da einfach alles am besten zusammen, und Polizeistunden gibt es auch keine. 

Überhaupt: Wohngemeinschaften! Sie sind grossartig! Besser als jede TV-Soap! Und es findet sich da auch immer jemand, der besser und lieber kocht als du selbst! Gut, sie sind nicht immer ganz nervenschonend und manchmal entpuppt sich die Wahl der lieben Mitbewohner als pure Qual. Aber manchmal ist es einfach nur schön und der beste Ort der Welt.

Apropos Ort: Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, mach unbedingt ein oder mehrere Auslandssemester. Geh an eine wirklich grosse oder an eine wirklich abgelegene Hochschule. Lerne, dich unter anderen Bedingungen zu beweisen. Lerne von den andern. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist es härter als in der Schweiz, mit allergrösster Wahrscheinlichkeit aber auch interessanter. Bereichere dich schamlos daran.

Lerne und geniesse auf Vorrat. Du wirst ein Leben lang davon zehren können. Zum Beispiel wirst du während deines Studiums so viele Partys feiern und dabei so oft zur gleichen Musik tanzen, trinken und rumknutschen, dass sich ganz nebenbei der Lieblingssoundtrack deines Lebens ergeben wird. Egal, wie alt du einmal sein wirst – wenn du ihn hörst, bist du einen süssen Moment lang wieder für immer jung. Halt ihn fest!

Und damit du auch ein schönes Plätzchen zum Lernen hast: Die 20 schönsten Bibliotheken der Welt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Scaros_2 07.02.2017 09:55
    Highlight Highlight Ich erzähl einmal die Sichtweise einer Person die +/- bei 30 ist und erst ein Teilzeitstudium Bachelor und jetzt am Master sitzt - Teilzeit. Nebenbei arbeitet man 80% weil man einen Level im Leben hat das man halten will und nicht zwingend was auf die Frau abwälzen möchte. Man hat Verantwortung in der Firma und den 1 Tag in der Woche wo man im Unterricht sitzt checkt man parallel die Emails. Zusätzlich ist man 2 Abende ebenfalls in der Schule nachdem man den Tag schon von 7-17 Uhr gearbeitet hat. Im zug nach hause liest man noch die Dossier und schmeisst sich um mitternacht ins Bett. 4 Jahre!
    • Scaros_2 07.02.2017 11:36
      Highlight Highlight Was hat das mit Mimimi zu tun, wenn man schon in einer Leitenden Position in einem Unternehmen ist wo man durch treue und Arbeitsfleiss aufgestiegen ist und einen "Bachelor" nur deshalb macht weil man einen in der Tasche hat. Das hat nix mit der Berufswahl zu tun sondern damit das Teilzeitstudenten während des Studiums 2 Pensum erfüllen während die meisten Vollzeitstudenten einem weis machen wollen das die Studienzeit aus Party und Co. existiert. Und dann jammern die rum weils einmal ein wenig streng ist. Über den Beitrag kann ich einfach nur lachen. Das leben ist hart und wer sich das Ziel
    • Scaros_2 07.02.2017 11:38
      Highlight Highlight zu sagen, das man vor dem 30. Geburtstag ein Einkommen von über 120k zu haben und NICHT im Raum Zürich zu arbeiten ja der hat es streng aber er hat es nicht strengen vor - während - nach dem Studium sondern der hat es immer streng weil man viel erreichen will. Deal with it!

      Und zurück schauen kann man ab und zu mal aber täglich daran denken - come on. Das leben ist im hier und nicht gestern.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 07.02.2017 15:52
      Highlight Highlight Scaros_2: Bitte verstehe mich nicht falsch. Die Leistung (LEISTUNG!) dieser +/- 30-jährigen Person ist ausgezeichnet und verdient grosse Anerkennung.

      Aber mit Verantwortung hat das wenig zu tun.

      Wenn jemand im Unternehmen Verantwortung trägt, insbesondere über untergebene Menschen, dann sollte er vorallem eines: genug schlafen!

      Ein Manager, der unter permanenter Schlaflosigkeit leidet, resp. permanent über seiner Leistungsfähigkeit arbeitet, dem fehlen die Ressourcen. Falls er sie nicht erhält, sollte er den Job schmeissen. Alles andere ist unverantwortlich gegenüber seinen Untergebenen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snooja 06.02.2017 22:26
    Highlight Highlight kein Wunder kommt so etwas von der Uni Luzern :P
    • humpfli 07.02.2017 15:19
      Highlight Highlight Wenn sie lesen würden, hätten sie bemerkt, dass es von der Hochschule Luzern kommt. Nein, die Hochschule Luzern und die Uni Luzern sind nicht dasselbe...
    • LaPaillade #BringBackHansi 07.02.2017 18:06
      Highlight Highlight Naja, fast. Hochschule Luzern ist nicht ganz Uni Luzern.
  • Froggr 06.02.2017 22:09
    Highlight Highlight Man braucht einfach einen Job, der einem Spass bereitet. Wenn man am Montag Morgen aufsteht und keine Lust hat arbeiten zu gehen, dann hat man schon verloren.
  • 123und456 06.02.2017 22:05
    Highlight Highlight Naja also das Studi-Leben ist stark davon abhängig was und wo man studiert..;)

    Wenn ich beispielweise das Leben von Psychologie und Chemie-Studenten vergleiche gibts da doch ziemlich gravierende Unterschiede, angefangen bei den Präsenzzeiten an der Uni...

    Dazu kommt noch, dass es auch Studis gibt die nebenbei noch ihren Lebensunterhalt sicherstellen müssen und 20-30 % arbeiten, in den Ferien noch mehr.

    Es mag einige Studis geben, die das Glück haben ein Leben wie in den amerikanischen Filmen zu führen, es gibt aber auch einige die, meiner Meinung nach, Grosses leisten...
  • owlee 06.02.2017 21:20
    Highlight Highlight Kommt dann halt auch noch drauf an, was man studiert und welchen Notenschnitt man anstrebt...
    • 123und456 06.02.2017 22:06
      Highlight Highlight O jaa...

      Wenn man beispielsweise eine 5.5-6 in Chemie anstrebt siehts ein wenig anders aus als beim Chill-Studi der sich irgendwie durchs Psycho-Studium mogelt...
    • smoenybfan 07.02.2017 00:06
      Highlight Highlight Ich habe Psychologie im Nebenfach. Wir haben 2 Stunden für etwas gebraucht, was uns im Computergrafik in 5 Minuten erklärt wurde. Ist ein Extrembeispiel, aber der Aufwand ist in naturwissenschaftlichen Studiengängen definitiv grösser. Aber jedem das seine. Ich bin glücklich über meine Studienwahl, auch wenn es manchmal sehr anstrengenden sein kann :)
  • Yippie 06.02.2017 20:04
    Highlight Highlight Ich bin den Weg ins Studium über eine technische Lehre/BMS gegangen und habe "nur" an einer FHS studiert. Die Lehre mit berufbegleitender Matura war für mich härter als die anschliessende Studienzeit, hat mich aber enorm gut aufs Studium vorbereitet. Dadurch war das anschliessende Studium zumindest während dem Semester relativ locker und entspricht einigermassen dem Artikel. Lag vielleicht einfach daran, dass ich nicht alle übungen besucht habe, was dann aber wiederum dazu geführt hat, dass die Prüfungszeit ziemlich hart war^^
    Jeder macht halt seine eigenen Erfahrungen.
  • Littlepage 06.02.2017 19:30
    Highlight Highlight Ich war diesen Sommer mit meiner studierten Freundin an ihrem allerersten Open Air. Sie ist 40! Sie hatte während Matur und Studium immer im Sommer die Prüfungsphase, dann wenn die ganzen Festivals sind...
    • chraebu 07.02.2017 15:06
      Highlight Highlight Ich habe während der Uni an Openairs gejobbt. Von 10 Uhr morgens bis ca. Mitternacht arbeiten. Ab Mitternacht bis 5 Uhr feiern und dann ab 10 Uhr wieder arbeiten.

      Zwei Fliegen mit einer Klappe: Geld verdient und Party gehabt :)

      Eigentlich die beste Zeit Ever - Trotzdem möchte ich nicht mehr zurück
  • Thinktank 06.02.2017 18:48
    Highlight Highlight Kann jedes Wort nur bestätigen. Kann übrigens das Wirtschaftsstudium empfehlen, da muss man nicht so viel lernen und kriegt einen gut bezahlten Job. Ich machte Auslandssemester auch ohne EU, Erasmus und sonstigem Nutzlosem und konnte schon in Europa arbeiten ohne Personenfreizügigkeit. Geld war immer leicht aufzutreiben aber ohne Arbeiten in den Ferien brauchts einen reichen Papi. Studentenparties sind unvergessen, an den Vorlesungen musste man ja auch nicht immer anwesend sein. Fucking great time.
    • Daniel Martinelli 06.02.2017 20:14
      Highlight Highlight Aha. Du hast dein Wirtschaftsstudium wohl im "Bahnhöfli" oder im "Hirschen" gemacht.
    • FrancoL 06.02.2017 21:53
      Highlight Highlight Gefällt mir immer "da muss man nicht so viel lernen". Ja das ist denn auch der richtige Grund für eine Berufs- oder Studienwahl. mol, mol!
      Das mit dem gut bezahlten Job, brauche ich dann schon nicht mehr weiter kommentieren.
    • Charlie Brown 06.02.2017 22:24
      Highlight Highlight Es gab mal den kürzesten Manta-Witz: "Steht ein Manta vor der Uni." Der kam mir in den Sinn, als thinktank uns vormachen wollte, er hätte schon mal eine Hochschule von innen gesehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschüse Üse 06.02.2017 18:42
    Highlight Highlight Pro Studium ist ja ok, aber bitte sinvolle Studiengänge. Es gibt X Studien nachdenen man kaum einen Job findet. Ausserdem halt ich nix von Studierten die nichts von der Materie verstehen. Ein Sanitärplaner der nicht weiss wie eine Verteilerbatterie praktisch zusammengesetzt wird, ist fehl am Platz. Dies ist nur ein Beispiel. Mir persönlich hat die Lehre mehr zugesagt. Leider hat sich mir in den letzten Jahren immer mehr gezeigt, das vorallem im handwerklichen Bereich gute Lernende fehlen.
    • Daniel Martinelli 06.02.2017 20:18
      Highlight Highlight Die "studierten" sind halt rentabel. Vor allem für die Professoren und die Trägerschaft der Hochschule oder Uni. Dort wo Klugscheisser diplomiert werden und ausser Bologna Punkten nicht viel rum kommt.
    • Tschüse Üse 06.02.2017 20:47
      Highlight Highlight Ich wurde missverstanden, es braucht sowohl als auch in der Welt. Einige meiner besten Freunde studieren. Aber es sollte ein Gleichgewicht herrschen. Dieses hat sich vorallem in der Stadt Zürich ein wenig verschoben.
    • FrancoL 06.02.2017 21:57
      Highlight Highlight Eine zwar richtig zusammengesetzte Wasserbatterie an einem ungünstigen Ort montiert ist eben auch nicht das gelbe vom Ei. Zusammenarbeit ist gefragt und stell Dir vor der Sanitärplaner könnte auch noch die Batterie zusammensetzen, dann wäre ja einer ohne Job!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lexxus0025 06.02.2017 18:36
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, was die autorin studiert hat. Ich werde mein studium definitiv nicht missen. Freu mich wenns endlich vorbei ist. Seit jahren 6-7 tage wochen und/oder nächte mit lernen verbringen. Nichts/wenig verdienen, und sich folglich auch nicht viel leisten können...ich freu mich auf mein arbeitsleben und in der zwischenzeit über mein angeeignetes wissen.
    • Triumvir 06.02.2017 20:03
      Highlight Highlight Dann freunde dich gleich mal mit folgenden Fakten an: Während deines Arbeitslebens wirst du geschätzte sagenhafte 5 Prozent deines "angeeignetes Wissen" nützen können. Wenn du jedoch weisst, wie man gut blendet, dann wird das vollkommen egal sein...Denn dann kannst du alles erreichen, siehe ein POTUS namens Trump. Ok, Vitamin B kann dabei nicht schaden...
    • Lexxus0025 07.02.2017 16:07
      Highlight Highlight I know, is ja nicht so, dass ich noch nie gearbeitet hätte. Nach der matura lehre gemacht und gearbeitet: jetzt studier ich. Ich freu mich dennoch wieder aufs arbeiten 😄.
      Dennoch find ichs schön viel gelernt zu haben, auch wenn ich vieles davon nicht brauchen werde.
  • Gianini92 06.02.2017 18:16
    Highlight Highlight 38 Lektionen à 45 Minuten waren es im ersten Semester Biologiestudium... Plus ca 10 Stunden Serien lösen 😅
  • Gianini92 06.02.2017 18:12
    Highlight Highlight Wow... Also für die ETH gilt dies defintiv nicht. In den Prüfungsphasen lerne ich 1-2 Monate lang fast täglich 5-8 Stunden und würde mich nichtmal als fleissig bezeichnen. Unter dem Semester hatte ich bisweilen über 30 Stunden Vorlesung, zusammen mit den Übungen war das mindestens ein 100% Job. Ferien hatte ich nach den Prüfungen nie länger als jeweils 2-3 Wochen im Sommer und Winter.
    Kurz gesagt: Die Matura war ein Witz dagegen!
    • Daniel Martinelli 06.02.2017 20:20
      Highlight Highlight ETH ist auch was gutes. Die Privatschulen zocken nur ab und machen auf "Titelmühle" für viel Geld.
    • posti 08.02.2017 13:05
      Highlight Highlight Ohja und das ist noch nett Ausgedrückt. Je nach Studiengang/Fach an der ETH hat man das ganze Semester hindurch Projekte und/oder Midterms. 2-3 Wochen Ferien sind auch eher an der oberen Grenze. Im Winter können sich die Ferien durchaus auf 1-2 Tage (Samstag, Sonntag vor Semesterbegin) beschränken.

      Die Prüfungen sind auch wesentlich schwerer und länger als die Matura. Eine Standard ETH Prüfung geht 3h.
  • Dewar 06.02.2017 18:08
    Highlight Highlight Bei mir ist es genau anders rum: Die Gymizeit war die beste. Zwar war man noch mehr Kind und von WG-Leben war noch nicht die Rede, aber seither hatte ich nie mehr soviel Freizeit und Hobbys. Lernen musste ich kaum und die Aufgabe der Fächervielfalt nach der Matur war schade. Das Studium an der ETH war dagegen viel tougher: Tage- (und nächte-) langes Arbeiten im Labor, Daten auswerten und Berichte schreiben, daneben irgendwie noch 20% arbeiten um das WG-Zimmer zu finanzieren und die vielen ferienlosen Sommer. Trotzdem war es toll, aber halt nicht so easy, wie man sich das Studileben vorstellt.
    • FrancoL 06.02.2017 21:59
      Highlight Highlight Wichtig ist dass DU diese Zeit als toll empfunden hast.
    • Dewar 06.02.2017 22:53
      Highlight Highlight Ja, absolut. Es war hart, aber wenn es mir nichts zurückgegeben hätte, hätte ich das nicht 5 Jahre durchgezogen. Und Party gab es ab und zu natürlich auch, nur musste man sich selber lieb sein, wenn man tags darauf wieder zehn Stunden mit gefährlichem Zeugs rumhantieren musste ;)
      Und heute habe ich nur noch ein müdes Lächeln für diejenigen übrig, die mich damals nicht ernstgenommen habeh, wenn ich mal jammerte, das Studium sei zu streng. Denn heute bin ich zuversichtlich, dass ich nie einen Job werde machen müssen, der strenger ist als mein Studium. Jedenfalls nicht, bis ich Kinder habe ;)
  • Triumvir 06.02.2017 18:07
    Highlight Highlight Jeder Lebensabschnitt hat seinen besonderen Reiz. Vorausgesetzt man weiss, wie man das Leben wirklich geniesst. Das kann natürlich nicht jeder und jede, denn das ist eine wirkliche Kunst...
  • dommen 06.02.2017 18:05
    Highlight Highlight Nein das stimmt nicht. Es ist zum kotzen und ende Semester will man einfach nur noch sterben. Die schaffen es wirklich, dass man das Fach, welches früher den gesamten Interessensumfang ausmachte, nicht mehr sehen kann! Hauptschuld gebe ich den Auswirkungen der Bologna-Reform. Man würgt sich etwas in die Birne, bis man fast kotzt, schreibt eine Orüfung und vergisst alles wieder. Sowas geht immer auch auf Kosten der Fachkompetenz! Zum Glück bin ich im Sommer (wenn alles gut geht) fertig und dann will ich nie mehr eine Hochschule von innen sehen!
    • Daniel Martinelli 06.02.2017 20:26
      Highlight Highlight Tja, du bist halt am "Punkte sammeln", wie bei Migros Cumulus & Co. Alles damit ein Prof. der wahrscheinlich in seinem Leben nix wirklich leisten musste, einen Stuhl zum Verweilen hat. Es gibt wenige Professoren die ausser "akademischen Leistungen" je wirklich etwas richtig auf die Reihe gebracht hat. Medizin natürlich ausgeschlossen. Das sind grösstenteils "echte" Vorbilder.
    • FrancoL 06.02.2017 22:05
      Highlight Highlight Vielleicht macht man auch etwas falsche wenn man etwas in den Kopf würgen muss. Als Absolvent der ETH und einer ausländischen Uni hatte ich nie das Gefühl etwas irgendwohin würgen zu müssen, ich habe eher mich mit dem Stoff auseinandergesetzt und da blieb das Nötige und auch mehr hängen. Noch heute profitiere ich von vielen Lösungsansätzen die ich an den Hochschulen entwickelt habe.
      Das mit dem alles vergessen zeigt dass es offensichtlich das falsche Würgen war, schade um den Stoff.
  • piedone lo sbirro 06.02.2017 17:49
    Highlight Highlight nein du, student möchte ich nicht mehr sein - die erinnerungen an mein architektur studium, und die damit verbundenen langen arbeitsnächte vor jeder projekt-abgabe sowie diplomarbeit 2007, reichen mir...
    mein jetziges leben gefällt mir wesentlich besser :-)
    • FrancoL 06.02.2017 22:08
      Highlight Highlight Als Architekt?
      Habe ich anders erlebt, noch heute gehe ich abundzu an die ETH um mir diese schöne Zeit in Erinnerung zu rufen, inkl. natürlich auch mit den etlichen Auslandaufenthalten an den interessantesten Orten.
  • Alnothur 06.02.2017 17:46
    Highlight Highlight Nicht vergessen: sich Studentenverbindungen zumindest mal von innen ansehen! Sie haben nicht umsonst seit Jahrhunderten ihren festen Platz an jeder Uni.
    • humpfli 07.02.2017 15:28
      Highlight Highlight Weshalb all diese Dislikes? Bin total zufrieden mit meinem Beitritt...
    • Alnothur 07.02.2017 19:52
      Highlight Highlight Das sind die Leute, die ausser ein paar Vorurteilen nichts über Verbindungen wissen :P
  • Tomlate 06.02.2017 17:40
    Highlight Highlight Mit 16 in die Lehre. 06:45 Uhr auf der Matte stehen. 17:45 Feierabend. Gerädert nach Hause gehen. Schlafen. Am nächsten Tag von vorne. Nachtaktiv? Nur am Wochenende, da Körpereinsatz an Werktagen. 4 Wochen Ferien im Jahr. Nach gefühlten 100 Jahren Dauerarbeit und sauteurer berufsbegleitender Weiterbildung relativ guten Job erhalten. Im Kader studierte Manager, die zu glauben wissen, was hart arbeiten bedeutet. Die Matura ist hart. Sicher. Mit Kater im Hörsaal doppelt so hart.
    • al1989 06.02.2017 18:15
      Highlight Highlight Bis zum 20. Lebensalter hat man 5 Wochen Ferien im Jahr.
    • lilie 06.02.2017 18:16
      Highlight Highlight @Tomlate: Das kann man nicht so vergleichen. Nur schon, weil es verschiedene Alter betrifft (Eintritt Lehre ab 16, Eintritt Studium ab 19/20).

      Aber es ist nicht zu leugnen, dass eine Lehre sehr streng ist und meist wenig Freiheiten bietet. Ein Studium verlangt dafür umgekehrt viel Eigenverantwortung und Selbstmanagement.

      Es sind beides Wege, die nicht jedem liegen. Aber beide können zu einem guten Ziel führen. :)
    • 123und456 06.02.2017 22:08
      Highlight Highlight Lieber Tomlate

      Dies mag auf ihre Vorgesetzten zutreffen.

      ich kenne allerdings einige Studis die von 7 bis 6 an der Uni sind, anschliessend abends bis 10 Vorlesungen vorbereiten/zusammenfassen und Samstags im Coop an der Kasse arbeiten um dann am Sonntag ausnahmsweise mal lernfrei zu nehmen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 06.02.2017 17:38
    Highlight Highlight Also, meine Gymizeit fand ich eigentlich noch toller als meine Unizeit, aus genau dem umgekehrten Grund wie Simone: Als vielseitig interessierter Mensch begeisterte mich die Fächervielfalt und die Möglichkeit, zusätzlich auch noch diverse Freifächer zu belegen.

    Dass ich mich für ein Studienfach entscheiden und mich deshalb aus der Vielfalt verabschieden musste, machte mich traurig.

    Aber die Studi-WG übertraf natürlich schon alles zuvor dagewesene. ;)
  • LandeiStudi 06.02.2017 17:17
    Highlight Highlight ETH-Studenten lachen müde ...
    Just kidding: es ist noch Prüfungsphase da haben die keine Zeit um Artikel zu lesen
  • gjonkastrioti 06.02.2017 17:14
    Highlight Highlight Die Matura-Prüfungen sollen die schwierigsten sein, die man je haben wird? Dass ich nicht lache. (Ok, ich lache) Wir mussten da nur ein paar Bücher lesen und einen Aufsatz schreiben. Da war die theoretische Fahrprüfung mit mehr Lernaufwand verbunden.
    • tinoos 06.02.2017 17:54
      Highlight Highlight In Deutsch vielleicht, aber es gibt bei uns noch Mathematik, das Schwerpunktfach, Französisch und das Ergänzungsfach/Englisch. Ich sage nicht dass die Prüfungen schwieriger sind als in der Uni aber nur lesen und Aufsätze schreiben gibtd jedenfalls in meiner Schule nicht.
    • gjonkastrioti 06.02.2017 18:35
      Highlight Highlight Mit Schwerpunkt und Mathe hast du natürlich recht. Bei mir waren Franz und Englisch genau gleich wie Deutsch (nur Lesen und Schreiben). Da ich noch eine Sprache als Schwerpunkt hatte, reduzierten sich die ganzen Prüfungen auf Mathematik. Und dort kam ja auch nichts, was nicht zuvor schon geprüft worden wäre. Ausserdem ist Mathe kein richtiges Lernfach.
    • Chewbacca 06.02.2017 18:39
      Highlight Highlight Soweit ich mich richtig erinnere bestanden die Matura-Prüfungen v.a. aus viel Mathe: Für jedes Fach errechnen, was man in der Prüfung braucht um zusammen mit der Vornote doch noch durchzukommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amadeus 06.02.2017 17:03
    Highlight Highlight Sehr schön gesagt: "Lerne und geniesse auf Vorrat. Du wirst ein Leben lang davon zehren können".
    Ich habe mein Studium leider nicht nur als tolle Partyzeit in Erinnerung. Da waren noch die Nebenjobs, chronischer Geldmangel, und die Prüfungen.
    Dennoch war die Zeit offensichtlich so schön, dass ich mittlerweile selbst an einer Uni arbeite :D
  • mein Lieber 06.02.2017 16:37
    Highlight Highlight Mit so viel Text so wenig sagen; DAS ist die verborgene Kunst vieler Studierten...
    • mein Lieber 06.02.2017 18:30
      Highlight Highlight Der "Artikel" ist sowieso irreführend, da der Vermerk "sponsored content" der Hochschule Luzern fehlt. Dem angstgeplagten Studierenden ist dies vermutlich durch die Lappen gegangen.
    • Marius Egger 06.02.2017 18:48
      Highlight Highlight @Chrutondchabis: Bei uns zeigts sowohl auf dem Teaser (auf der Front) als auch in der Story an, dass dieser Artikel von der Hochschule Luzern gesponsert ist. Ist das bei dir nicht der Fall?
    • mein Lieber 06.02.2017 18:53
      Highlight Highlight Im Teaser ist tatsächlich ein kaum zu erkennendes Rechteck mit entsprechendem Hinweis enthalten, im Artikel sehe ich lediglich mitten im Text den Absatz "Gleich geht's weiter mit dem Loblied an das Studium, vorher ein passender Hinweis" und dann die Verlinkung. Grummel, ich mag keine gekauften Meinungen...

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