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epa06906200 A view of a Logo of  the DFB, German Soccer Federation, at the headquarters in Frankfurt, Germany, 23 July 2018.  EPA/RONALD WITTEK

Der DFB hinterlässt in der Causa Mesut Özil einen ziemlich verschwommenen Eindruck. Bild: EPA/EPA

4 Lügen aus der verfloskelten DFB-Stellungnahme zum Özil-Rücktritt

Benedikt Niessen, Arne Siegmund / watson.de



Der Deutsche Fussball-Bund (DFB) hat sich zu Mesut Özils Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft und seinem Rundumschlag gegen den Verband geäussert. Dazu gab der DFB am Montagnachmittag eine Stellungnahme heraus.

Hier kannst du sie im Wortlaut lesen:

Die DFB-Erklärung ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten. Das Präsidium wirft in der Erklärung mit Floskeln um sich, das Statement besteht hauptsächlich aus hohlen Phrasen wie «Vielfalt ist eine Stärke», «Unsere Integrationsarbeit hat eine zentrale Bedeutung» oder «Wir spielen und leben zusammen». 

Ausserdem versucht der DFB mit Integrations-Gefasel, den Kopf irgendwie aus der Schlinge zu ziehen, brüstet sich damit, dass er ja auch den Integrationspreis verleiht und die Kampagne «1:0 für ein Willkommen» ins Leben gerufen hat.

Die folgenden Aussagen aus der Erklärung sind dagegen nicht nur Floskeln, sondern glatte Lügen:

«Im DFB gewinnen und verlieren wir zusammen, alle, als ein Team.»

DFB

Wenn dem so wäre, warum hat Oliver Bierhoff dann nach dem WM-Aus das hier gesagt?

«Wir haben Spieler bei der deutschen Nationalmannschaft bislang noch nie zu etwas gezwungen, sondern immer versucht, sie für eine Sache zu überzeugen. Das ist uns bei Mesut nicht gelungen. Und insofern hätte man überlegen müssen, ob man sportlich auf ihn verzichtet.»

Ausserdem: Weil Reinhard Grindel nicht gerade loyal zu Özil stand, kam es überhaupt erst zu der verfloskelten DFB-Stellungnahme.

«Der DFB steht für Vielfalt, von den Vertretern an der Spitze bis zu den unzähligen, tagtäglich engagierten Menschen an der Basis.»

DFB

An der Basis mag das stimmen: Insgesamt hat fast jedes fünfte Mitglied im DFB Migrationshintergrund. In der Führungsetage sieht man aber nichts davon: Das 19-köpfige Präsidium des grössten nationalen Sport-Fachverbandes der Welt besteht aus einer Frau und 18 Männern mit Namen wie Osnabrügge, Zimmermann oder Koch.

Sie haben meist graue Haare und sind alle etwa doppelt so alt wie die Özils, Gündogans oder Boatengs der Nationalelf. Vermutlich kann sich also keiner der 19 DFB-Bosse voll und ganz in sie hineinversetzen. So sieht Vielfalt jedenfalls nicht aus.

«Was uns alle dabei auf und neben dem Platz verbinden muss, ist die Beachtung der im Grundgesetz verankerten Menschenrechte, das Eintreten für Meinungs- und Pressefreiheit sowie Respekt, Toleranz und Fair Play. Ein Bekenntnis zu diesen Grundwerten ist für jede Spielerin und für jeden Spieler erforderlich, die für Deutschland Fussball spielen.»

DFB

Puh. Was sollen wir dazu sagen? Doppelmoral! Zusammenarbeit mit der Chinesischen U20 in der Regionalliga, WM in Russland – wo bleiben kritische Statements dazu? Und wir würden auch gerne noch einmal wissen, wie das mit den mysteriösen 6.7 Millionen Euro war, die nach der WM 2006 geflossen sind.

Und die Probleme reichen tiefer. Schon in der halbprofessionellen deutschen Regionalliga zeigt der Verband, dass er noch lange nicht an dem Punkt angelangt ist, um von «Respekt, Toleranz und Fair Play» zu sprechen. Nach Ausschreitungen zwischen Energie Cottbus und Babelsberg 03 wurden in einem ersten Urteil «Nazischweine raus»-Rufe der Babelsberger belangt, «Arbeit macht frei, Babelsberg 03»-Parolen seitens der Cottbusser jedoch nicht. Wer traf diese Entscheidung? Der Nordostdeutsche Fussballverband (NOFV), der zum DFB gehört.

«Er (Anm.d.Red.: der DFB) hat in den vergangenen 15 Jahren eine vielschichtige Integrationsarbeit etabliert, die bis in die Amateurvereine wirkt.»

DFB

Es mag sein, dass sich die Bemühungen des DFB um Integration «etabliert» haben, doch dass diese «bis in die Amateurvereine» wirken, wagen wir zu bezweifeln. Kann man das messen? Ist die Integration nicht erst gelungen, wenn jeder Spieler, egal wo er herkommt und was er glaubt, gleich behandelt wird?

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48
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48Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Edwin Schaltegger 24.07.2018 13:34
    Highlight Highlight Warum wird eigentlich um diesen Özil eigentlich ein solcher Medien-Hype veranstaltet?
    Seine sportlichen Leistungen in der Deutschen Nationalmannschaft waren in den letzten Jahren eher dürftig und er ist deshalb kein sportlicher Verlust.
    Ein Mann der sich mit einem üblen Diktator Erdogan solidarisiert hat in einem deutschen Nationalteam nichts mehr verloren. Bevor Özil über Rassismus spricht soll er sich mal überlegen wie in der Türkei die kurdische Bevölkerung drangsaliert wird. Das ist Rassismus pur.

    Benutzer Bild
  • Tomatito 24.07.2018 13:08
    Highlight Highlight Der Autor schreibt von vier glatten Lügen des DFB. Aber Punkt 4 benennt keine Lüge (Etablierung einer vielschichtigen Integrationsarbeit bis hin zu den Amateuren), sondern entspricht in grossen Teilen der Wahrheit und den Zielen des DFB. Wer andere der Lüge bezichtigt, dürfte es in seinen Darstellungen mit der Wahrheit schon etwas genauer nehmen;-).
  • Max Dick 24.07.2018 12:53
    Highlight Highlight Ok der DFB kommuniziert keineswegs geschickt, aber diejenigen die jetzt hauptsächlich auf den einschiessen und Özils Rassismus-Story für bare Münze nehmen, machen sich die Wörter von Erdogans Schergen zu eigen. Der dürfte sich ins Fäustchen lachen, dass grosse deutsche Medien wie der Spiegel darauf aufgesprungen sind.
  • Walser 24.07.2018 12:33
    Highlight Highlight Ziemlich einseitig die Watsonkampagne für den Erdoganunterstützer Özil. Ihr unterschlagt komplett den Auslöser der ganzen Misere. Der DFB ist voll von Ausländern, Doppelbürgern etc. Niemand hat da Probleme. Aber es macht auch niemand Probleme. Bleibt mal bitte bei den Fakten. Werdet ihr diese Zeilen so wie meine letzten 3 Beiträge auch wieder unterschlagen.
    • Cornholio99 24.07.2018 13:08
      Highlight Highlight Zeig mir mal wo im DFB Ausländer sitzen😂🙈
    • Walser 24.07.2018 13:50
      Highlight Highlight Mach ich. Der DFB hat mehr als 7 Mio. Mitglieder. Sämtliche Fussballer in Deutschlands Vereinen sind Mitglied. De Ausländeranteil ist riesig. Deutschland macht das vorbildlich! Da kommt der Özil daher und schwingt die Rassismuskeule. Wie billig. Er und seine Familie verdanken Deutschland alles.
  • Joe Smith 24.07.2018 12:32
    Highlight Highlight Özil ist in Deutschland geboren (!), aufgewachsen, zur Schule gegangen etc. Schon nur, dass man bei so jemandem überhaupt das Wort «Integration» in den Mund nimmt, spricht Bände.
  • Joe Smith 24.07.2018 11:56
    Highlight Highlight Darf man nach diesem Bekenntnis zu Menschenrechten, Meinungs- und Pressefreiheit, Toleranz und Grundwerten davon ausgehen, dass Deutschland die WM in Katar boykottieren wird?
    • cannucks 24.07.2018 13:02
      Highlight Highlight Natürlich nicht, der Franz war nämlich dort und hat keinen einzigen sklaven gesehen, daher alles ok
    • thedario1111 24.07.2018 13:33
      Highlight Highlight @cannucks der gefallene Kaiser? Der ist so glaubwürdig wie Sepp Blatter😂😂😂
  • RöschtiPeter 24.07.2018 11:18
    Highlight Highlight "doch dass diese «bis in die Amateurvereine» wirken, wagen wir zu bezweifeln. "

    Etwas bezweifeln ist ja ok, es dann aber gleich als Lüge darstellen ist jetzt auch nicht so...
  • banda69 24.07.2018 11:03
    Highlight Highlight Faktencheck für die Özil-Hater:

    Özil wurde von den Fans 5x zum besten Nationalspieler gewählt. 2016 setzte er sich mit 54,5 Prozent (316.850 abgegebenen Stimmen) gegen DFB-Teamkollegen durch.

    Quelle: DFB

    https://www.dfb.de/news/detail/spieler-des-jahres-oezil-mein-wort-hat-gewicht-im-team-160553/


    Özil hat 92 Länderspiele für Deutschland absolviert und dabei 23 Tore gemacht und 40 vorbereitet.

    Quelle:
    http://www.spiegel.de/sport/fussball/mesut-oezil-zahlen-zum-ex-nationalspieler-der-mann-fuer-die-vorlagen-a-1219731.html
    • dding (@ sahra) 24.07.2018 11:33
      Highlight Highlight Was soll das?

      Niemand bestreitet dessen sportlichen Qualitäten.
    • Max Dick 24.07.2018 12:40
      Highlight Highlight Zusammenhang wo?
    • banda69 24.07.2018 13:14
      Highlight Highlight @dding + MaxDick

      Özil wird in rechten Kreisen (AfD, SVP, usw.) völlig sinnfrei - dafür mit viel Ausländerfeindlichkeit - als Sündenbock für das Ausscheiden des Teams hingestellt.

      Blöd nur, sind Özils Leistungswerte an dieser WM alles andere als schlecht.

      https://www.ran.de/fussball/nationalmannschaft/news/hoeness-schimpftirade-auf-oezil-diese-statistiken-widerlegen-den-bayern-boss-105793
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 24.07.2018 11:02
    Highlight Highlight Das ganze spiegelt doch nur die heute in der Gesellschaft geschürte Fremdenfeindlichkeit. Von Skrupeellosen Politikern aus Parteien wie der Lega in Italien, dem Front National oder wie er sich jetzt nennt in Frankreich, der Afd in Deutschland, der SVP in der Schweiz, den Reps in den USA usw usv. Da liegt das eigentliche Problem und ich fürchte um die Zukunft unserer Kinder.
    • Rio 24.07.2018 11:57
      Highlight Highlight ich fürchte mich auch um diese Zukunft, dank der von Ihnen erwähnten Parteien besteht aber noch Hoffnung...
    • Bündn0r 24.07.2018 12:18
      Highlight Highlight In diese Liste kannst du die Türkei nicht nur auch noch aufnehmen, sie wird die Liste mit gigantischem Vorsprung anführen. Er unterdrückt jegliche Meinungsäusserung gegen ihn und sein Regim. Er hat nicht nur fremdenfeindliche Einstellungen, er verfolgt ganze ethnische Gruppen (Kurden als bekanntestes Beispiel)
      Somit wird Özil zum Teil, zum Unterstützer des Problems und steht nicht für die Werte, die die De Nati verkörpert: Einigkeit, Recht und Freiheit.
      Für mich ist ganz klar: Wer ein solches Regim unterstützt will sich nicht in unsere Gesellschaft eingliedern und wir dürfen uns nicht anpassen
  • leibea00 24.07.2018 11:01
    Highlight Highlight Für mich setzt ihr zu sehr auf deutsche Themen.... würde gerne mehr aus Europa lesen und Ansonsten Artikel mit Schweizer Bezug! Falls ihr viele Journalisten aus Deutschland angestellt habt, wäre ich froh die Redaktion könnte deren Fokussierung auf D-Themen etwas auflösen! rest-Europa ist genauso spannend!
  • Zaungast 24.07.2018 10:48
    Highlight Highlight An Özil und den DFB: Mehr miteinander sprechen, weniger twittern!
  • Clife 24.07.2018 10:47
    Highlight Highlight Mir reichts mit diesen ganzen Rechten. Ich wähl von jetzt an (vorübergehend) ganz Links, weil von Rechts einfach nie was Gutes kommt (Siehe AfD, Erdogan, Blocher oder Trump). Der DFB scheint mir die Werte von der AfD zu versinnbildlichen, Özil Erdogan etc...
    • dding (@ sahra) 24.07.2018 11:37
      Highlight Highlight Clif
      jemand wie Sie, hat wohl schon sein halbes Leben, links gewählt.

      Seien Sie einfach froh darüber, dass es noch Leute gibt, die Ihr Stimmverhalten korrigieren.

      Sonst hätten sie wohl massiv weniger Geld, in ihrer Lohn/Sozgeld Tüte.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 24.07.2018 11:56
      Highlight Highlight Deine Gründe in Ehren, aber ich halte Protestwähler für das schlechteste das einer Demokratie passieren kann.
      Wähle lieber jeweils diejenigen, welche dich überzeugen.
  • N. Y. P. D. 24.07.2018 10:37
    Highlight Highlight Das Theater fängt jetzt mit dieser Stellungnahme erst an.

    Nun denn, wir haben unser Sommer - Thema.
    • Eine_win_ig 24.07.2018 10:45
      Highlight Highlight Und ich hatte schon Angst vor dem Sommerloch. Puh, gerettet.... nicht.
  • dding (@ sahra) 24.07.2018 10:36
    Highlight Highlight Jemand der einen Diktator unterstützt muss gehen.

    Egal ob es nun ein Deutscher Diktator ist oder ein Türkischer.

    Was soll dieser Özil Hype?
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 24.07.2018 10:44
      Highlight Highlight Der DFB hat aber schon da Versagt.
      Erst zil trotz Erdi Foto decken und dann fürs Scheitern Verantwortlich machen und dann, erst dann als er schon der Schwarze Peter war, haut man ihm noch das Erdi Foto irgendwie um die Ohren.

      Kurz, Scheinheilligkeit
    • w'ever 24.07.2018 10:45
      Highlight Highlight hmmm...
      gilt nicht auch bei özil eine frei meinungsäusserung?
    • Kunibert der fiese 24.07.2018 10:47
      Highlight Highlight Dann hätte der DFB konsequenterweise auch die WM in russland boykottieren müssen. putin ist nicht weniger autokratisch als erdogan...

      Aber dann hätte man ja die mission 'titelverteidigung' begraben müssen, und wenns um sowas geht, schaut man natürlich gerne weg. Als der sportliche erfolg ausblieb konnte man dann dankenderweise auf das oberflächliche problem um mesut özils bild mit erdogan zurückgreifen, statt die strukturellen probleme der nationalmannschaft kritisch zu analysieren. Wohlgemerkt: ausser neuer spielten alle deutschen einen grottenschlechten fussball an dieser WM.
    Weitere Antworten anzeigen
  • eBart! 24.07.2018 10:34
    Highlight Highlight Danke Watson. Das unterscheidet euch von anderen Portalen. Ihr hetzt nicht. Ihr bleibt sachlich und kritisch. Gegenüber Özil - aber auch ganz klar gegen den DFB.
    • greeZH 24.07.2018 10:52
      Highlight Highlight "Ihr hetzt nicht."
      Naja, das liest sich in diesem Artikel ein bisschen anders.
    • leibea00 24.07.2018 10:56
      Highlight Highlight Sorry der Artikel ist leider nicht sachlich, sondern versucht sehr stark den DFB in ein schiefes Lucht zu rücken. Schon nur der reisserische Titel zeigt das....der DFB hat sicherlich viel falsch gemacht.... der Artikel hier bringt aber keinerlei Versachlichung.... sondern heizt die Polemik an. Schade.... aber ja es ist halt Sommerzeit.... da muss man sich die Dinge aus den Fingern saugen.
  • Barracuda 24.07.2018 10:34
    Highlight Highlight Vielleicht hinterfragt ihr auch mal die Glaubwürdigkeit von Özils haarsträubenden Ausführungen ;-)
    • winglet55 24.07.2018 11:45
      Highlight Highlight Wir leben halt in einer Welt der selektiven Wahrnehmung, in der nicht mit objektiven Ellen gemessen wird. Mich macht das unwürdige Theater eigentlich traurig. Wäre die deutsche Elf nämlich im Final gestanden, wäre diese Polemik nie los getreten worden.
    • Chili5000 24.07.2018 12:58
      Highlight Highlight und was genau soll man hinterfragen?

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