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Le joueur lausannois Tyler Moy, gauche, celebre sont but a cote de la deception du joueur bernois Eric Blum, droite, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et le SC Bern ce dimanche 18 novembre 2018 a la patinoire de Malley 2.0 a Lausanne. (KEYSTONE/Gabriel Monnet)

Lausannes Tyler Moy durfte sich am Sonntag über den achten Sieg in Folge freuen. Bild: KEYSTONE

4 Gründe, warum Lausanne momentan die National League rockt

Der Lausanne HC eilt nach einem schwierigen Saisonstart in der National League von Sieg zu Sieg. Nach acht Vollerfolgen in Serie liegt das Team von Trainer Ville Peltonen punktgleich mit Leader Biel auf Platz 2. Aber was macht Lausanne derzeit so stark?

sergio dudli / ch media



Lausanne ist eine Mannschaft mit zwei Gesichtern: Zu Beginn der Meisterschaft setzte es für die Spieler von Trainer Ville Peltonen Niederlage um Niederlage ab. Nach der verpassten Playoff-Qualifikation in der vergangenen Saison schienen die Waadtländer erneut Schiffbruch zu erleiden.

Acht Niederlagen aus den ersten elf Spielen liessen wenig Hoffnung auf bessere Zeiten zu. Doch seither hat Lausanne neun Siege aus zehn Partien realisiert. Zuletzt gab es acht Vollerfolge in Serie – darunter ein 4:2 gegen Biel und ein 4:1 gegen Bern.

Mittlerweile steht die Mannschaft punktgleich mit dem Tabellenersten Biel auf dem zweiten Platz. Bei einem solchen Wandel stellt sich die Frage, wie Lausanne diesen bewerkstelligt hat. Auch wenn ein Blick in die Statistiken niemals die ganze Wahrheit verrät, so lässt er durchaus gewisse Rückschlüsse zu. So auch in der «Causa Lausanne».

Die Torhüter

Luca Boltshauser und Sandro Zurkirchen teilen sich die Einsätze im Tor brüderlich auf. Boltshauser kommt auf zehn Einsätze, Zurkirchen auf elf. Keine klare Nummer 1 zu haben und beide Goalies zu forcieren, zahlt sich für Lausanne aus. Boltshauser, der vor der Saison von Absteiger Kloten kam, weist mit einer Fangquote von 94,58 Prozent den besten Wert aller Torhüter auf. Zurkirchen folgt mit 93,26 Prozent gehaltener Schüsse auf dem vierten Rang.

Die Torhüter-Statistiken:

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bild: sihf.com

In der Vorsaison stellte Lausanne nach 50 Spielen in der Qualifikation mit 169 Gegentoren noch die schwächste Abwehr der Liga. Der entfachte Konkurrenzkampf zwischen Boltshauser und Zurkirchen entpuppte sich für Lausanne als Schlüssel auf dem Weg zu einer stabileren Defensive. Beide wissen, dass ihnen ein starker Konkurrent im Nacken sitzt. Die Folge: Boltshauser und Zurkirchen stacheln sich zu Höchstleistungen an.

Lausanne's player Christoph Bertschy with the disappointed Lausanne's goalkeeper Luca Boltshauser at the end of the regular season game of the National League Swiss Championship 2018/19 between HC Lugano  and Lausanne HC, at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Friday, September 28, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Luca Boltshauser hat die beste Fangquote der Liga. Bild: TI-PRESS

Das Überzahlspiel

Bisher erzielten die Waadtländer 16 Tore im Powerplay. Zusammen mit den ZSC Lions und Ambri ist dies Liga-Bestwert. Dabei agieren die Lausanner pro Partie im Schnitt bloss während 5 Minuten und 37 Sekunden in Überzahl. Nur vier Teams in der NLA spielen noch weniger mit nummerischem Vorteil. Dass Lausanne trotz verhältnismässig wenig Powerplay-Situationen mit einer guten Bilanz dasteht, liegt an der Effizienz. Die Chance, dass die Waadtländer in Überzahl reüssieren, liegt bei über 22,22 Prozent. Einzig Ambri ist noch effizienter.

Die Powerplay-Statistiken:

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PP OP = Überzahl-Gelegenheiten, PPG = Powerplay-Tore. bild: sihf.com

Die Strafen

Ein weiterer Grund für den Erfolg der Lausanner ist, dass sie selten in Unterzahl agieren müssen. In ihren bisherigen 21 Partien sammelten sie nur 154 Strafminuten. Das ist der Spitzenwert der Liga. Zum Vergleich: Die Spieler des HC Lugano sassen bereits über 280 Minuten auf der Strafbank. Bricht man die Minuten der Lausanner mit weniger Spielern auf dem Eis auf eine Partie herunter, spielen sie im Schnitt nur etwas mehr als fünf Minuten mit dezimiertem Bestand. Auch dies ein Bestwert.

Einen Makel gibt es trotzdem: Mit 13 Gegentoren in Unterzahl gehört Lausanne zu den fünf schlechtesten Mannschaften in der NLA.

Die Strafen-Statistik:

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bild: sihf.com

Die Spektakelspieler

Mit Jonas Junland hat Lausanne den Topskorer der Liga in seinen Reihen. Der Verteidiger steht nach 21 Spielen bei drei Toren und 20 Assists, womit der 31-jährige Schwede sieben Tore mehr vorbereitet hat als jeder andere Spieler. Im Sturm verfügt der «LHC» mit Dustin Jeffrey über den Liga-Topskorer der vergangenen Saison. Damals sammelte er in 50 Spielen 57 Punkte. Derzeit steht der kanadische Stürmer bei 17 Torbeteiligungen aus ebenso vielen Einsätzen. Ebenfalls in guter Form sind Ronalds Kenins und Joël Vermin, die zusammen bei 29 Toren ihren Stock im Spiel hatten.

Lausannes Jonas Junland, rechts, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EV Zug und Lausanne HC, am Samstag, 3. November 2018, in der Bossard Arena in Zug. (PPR/Alexandra Wey).

Verteidiger Jonas Junland ist mit 23 Punkten (3 Tore/20 Assists) derzeit Topskorer der Liga. Bild: KEYSTONE

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Herr Hans Müller 20.11.2018 23:09
    Highlight Highlight Und viel Budget ;)
  • Sloping 20.11.2018 18:31
    Highlight Highlight Der wichtigste Grund fehlt: Ville Peltonen. Als Spieler schon überragend und eine absolute Führungspersönlichkeit, ist er eines der grössten Trainertalente Europas und in ein paar Jahren ein Kandidat für die NHL.
  • davej 20.11.2018 18:27
    Highlight Highlight Eine "Analyse" über Lausanne... Aber Wörter wie : " Grosses Budget", " hohe Löhne", "Investoren" oder " Top Einkäufe ( Alles was auf dem Markt ist " habe ich niergens gelesen.. Man könnte meinen Lausanne, hat alles über Jahre aufgebaut, mit ihrer Nachwuchsabteilung...
  • Züzi31 20.11.2018 17:22
    Highlight Highlight Gemäss der eingefügten Tabelle hat Zürich nicht 16 ppg erzielt. Das wäre Biel.

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