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Lugano’s player Jani Lajunen, left, fights for the puck with Ambri's player Matt D'Agostini, right, during the preliminary round game of National League during the game between HC Lugano and HC Ambri Piotta, at the ice stadium Resega in Lugano, Switzerland, on Friday, September 8, 2017. (KEYSTONE/TI-PRESS/Samuel Golay)

Umkämpftes Tessiner Derby: Neu zu sehen auf Teleticino. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Hockey-TV-Posse um Tessiner Derby: Teleticino bootet das Schweizer Fernsehen aus

Verrückte Hockey-TV-Welt: Weil 100 000 Franken für das staatstragende Fernsehen RSI zu viel sind, überträgt nun Teleticino die fünf restlichen Tessiner Derbys.



Bekanntlich hat UPC die TV-Rechte der drei höchsten Ligen für die nächsten fünf Jahre erworben und strahlt sie über den eigens dafür kreierten Sender «MySports» aus. Unser staatstragendes Fernsehen ist mit im Boot und hat die Rechte für die Playoffs, nicht aber für die Qualifikation.

Lugano's fans cheer during the game between HC Lugano and HC Ambri Piotta, at the ice stadium Resega in Lugano, Switzerland, on Friday, September 8, 2017. (KEYSTONE/TI-PRESS/Samuel Golay)

Die Rivalität zwischen Lugano und Ambri wird nicht mehr im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sein. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Seit Menschengedenken – so ziemlich seit den Zeiten, als das Fernsehen noch schwarz-weiss war – hat das staatstragende Tessiner Fernsehen RSI während der Qualifikation alle Derbys live übertragen. Diese TV-Übertragungen waren längst mehr als Sportsendungen – es waren Kultursendungen. Wichtig für das Selbstbewusstsein der Tessiner, gerade zu den Zeiten als sie noch keinen Bundesrat hatten: Wir haben das Derby, es kommt am Fernsehen, also sind wir.

Nun wird beim staatstragenden Fernsehen gespart. UPC hat für die Übertragungsrechte pro Derby 100 000 Franken verlangt. Zu viel für die hohen Herren des Fernsehens. Aber nicht zu viel für Teleticino, den Sender aus dem Imperium von Ambris Präsident Filippo Lombardi.

Nun wird Teleticino die restlichen fünf Derbys live übertragen und bezahlt dafür insgesamt eine halbe Million (fünf Mal 100'000 Franken).

Zusätzlich gibt es eine Magazin-Sendung vor dem Spiel und eine 90-minütige Show nach der Partie. Diese Zusatzsendungen darf «MySports» übernehmen – im Gegenzug stellt «MySports» die Kommentatoren fürs Spiel. Die Derbys werden natürlich auch, wie alle übrigen Partien, von «MySports» ausgestrahlt.

Wer nicht im Sendegebiet von Teleticino wohnt oder keinen Empfang über Kabel hat, kann die Derbys im Internet (Live-Stram) live sehen.

(kza)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rönsger 23.09.2017 09:15
    Highlight Highlight Der SRG-Entscheid ist tatsächlich vernünftig. Aber eine halbe Million an Gebührengelder gespart? Schön wärs; auch Teleticino lebt mehrheitlich von Gebühren, mit dem feinen Unterschied, dass der Lombardisender mit seinen 3.53 Mio. CHF ein Jahr lang "umfassende Informationen insbesondere über politische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge verbreiten und zur Entfaltung des kulturellen Lebens beitragen soll" (Art. 38 RTVG). Ob 500'000 bzw. 15% für fünf Hockeyspiele dem Willen des Gesetzgebers entsprechen, dürfte zur Knacknuss für das Bakom werden.
    • tomdance 23.09.2017 11:06
      Highlight Highlight @rönsger: Sweet! Endlich jemand, der das Prinzip der Gebürenverteilung begriffen hat und es verständlich weitergibt . Und das ist wirklich ernst gemeint.
  • tomdance 23.09.2017 08:49
    Highlight Highlight Übrigens: ist kza eigentlich Klaus Zaugg? Und wird bei Watson nicht jeweils oben angegeben, wer den Artikel geschrieben hat? Oder generiert ein Artikel, der mit Zaugg angeschrieben ist einfach weniger Klicks? Fragen die mich wirklich wundernehmen, liebe @Redaktion.
    • Adrian Buergler 23.09.2017 10:45
      Highlight Highlight @tomdance: Ja, das Kürzel kza ist Klaus Zaugg. Bei journalistischen Eigenleistungen wird der Autor jeweils oben angegeben, bei einfachen News normalerweise nicht. Und ein Artikel mit Klaus Zaugg als Autor generiert üblicherweise mehr Klicks als andere Hockey-Artikel.
    • tomdance 23.09.2017 11:00
      Highlight Highlight @Adrian: Merci für die Info.
  • tomdance 23.09.2017 08:45
    Highlight Highlight Aha. Alle finden No-Billag supergut und fordern die SRG zu klaren Sparmassnahmen auf. Wenn aber eine Entscheidung gefällt wird und eine halbe Million Franken gespart werden, dann ist es auch wieder nicht gut. Soll einer die Welt verstehen.
  • Grundi72 23.09.2017 06:48
    Highlight Highlight Gibts keine UPC im Tessin?
    • no-way 23.09.2017 11:18
      Highlight Highlight Selten, nur im stadt. Die meisten dorfen haben keinen kabelanschluss
  • Herold1084 22.09.2017 19:24
    Highlight Highlight Der Entscheid vom SRF ist aus meiner Sicht vernünftig. Wieso sollten sie eine halbe Million CHF wegen einer paar tausend Zuschauern bezahlen?
    • Eskimo 23.09.2017 08:47
      Highlight Highlight Das ist doch auch Service Public. Genau deshalb zahlen wir doch Billag.
  • Sloping 22.09.2017 18:49
    Highlight Highlight Das Tessiner Derby ist gehört stimmungsmässig zum Besten, was das Eishockey global zu bieten hat und ist tief in der Tessiner Sport DNA und Kultur verwurzelt. Wenn das SF einen kulturellen Beitrag wirklich liefern will, wäre das Derby ein Paradebeispiel. Selbst als Deutschschweizer und Hockeyliebhaber habe ich diese Übertragungen sehr genossen, um einerseits mein Italienisch à jour zu halten und andererseits eine Hockeykultur und -stimmung zu geniessen, wie man sie in keinem anderen Schweizer Stadion vorfindet.
    • tomdance 23.09.2017 08:43
      Highlight Highlight @Sloping: dann empfehle ich doch einen Besuch im Stadion. Die Stimmung wird vor Ort besser sein und Italienich kann aktiv angewendet werden.
    • Mia_san_mia 23.09.2017 09:38
      Highlight Highlight Es sind zwei Stadien...
    • tomdance 23.09.2017 11:03
      Highlight Highlight @Mia_san_mia: ich weiss. Schliesslich habe ich mir in der alten Valascia noch den Allerwertesten abgefroren. Und die Spiele in der Resega waren immer unterhaltsam wegen der gut organisierten Fans.
  • fonte 22.09.2017 18:41
    Highlight Highlight endlich!! geht doch!! saison gerettet!! forza lugano
    • welefant 22.09.2017 18:59
      Highlight Highlight Lombardi/mantegazza sei dank ;)

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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