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National League, 42. Runde
Ambri – Genf 1:0 (0:0,0:0,0:0,1:0)
Biel – Bern 2:4 (0:2,1:0,1:2)
Langnau – Davos 5:4nV (1:2,2:1,1:1,1:0)
Zug – Zürich 3:0 (0:0,2:0,1:0)
Langnau dreht die Partie gegen den HCD.
Langnau dreht die Partie gegen den HCD.Bild: KEYSTONE

Langnau und Ambri feiern wichtige Siege im Kampf um die Playoffs – ZSC verliert erneut

Die ZSC Lions laufen weiterhin akute Gefahr, die Playoffs zu verpassen. Das Team von Arno Del Curto verliert in Zug 0:3. Langnau und Ambri feiern wichtige Siege im Kampf um die Playoff-Plätze.
09.02.2019, 22:1409.02.2019, 22:19

Zug – Zürich 3:0

Due ZSC Lions finden auch unter Arno Del Curto den Tritt weiterhin nicht nach Wunsch. Gegen den EV Zug setzt es eine deutliche 0:3-Niederlage ab.

Die Zuger waren nicht unbedingt die dominierende, aber sicher die geradlinigere Mannschaft. Dennoch mussten sich die heimischen Fans bis ins zweite Drittel gedulden, ehe sie den erste Torerfolg bejubeln konnten. Denis Everberg profitierte von einer wunderbaren Vorarbeit Raphael Diaz' und lenkte die Scheibe in den Kasten. Kurz darauf erhöhte der EVZ dank einer feinen Einzelleistung von Brian Flynn.

Kurz nach Wiederbeginn zeigte der EVZ, was ihn als Spitzenteam von den ZSC Lions unterschied: Flynn doppelte in der 43. Minute mit seiner nächsten grossen Chance nach, während die Zürcher Mal für Mal am Zuger Keeper Sandro Aeschlimann scheiterten. 

Bild: KEYSTONE

Langnau – Davos 5:4nV

Die SCL Tigers feiern im Kampf um die Playoff-Plätze einen wichtigen Sieg. Gegen den HC Davos geben sie aber einen ärgerlichen Punkt ab. Dennoch klettern die Emmentaler so auf den dritten Tabellenplatz.

Auf und Ab in der Langnauer Ilfishalle! Drei Mal führte Davos in den ersten vierzig Minuten gegen die SCL Tigers. Drei Mal mussten die Bündner aber jeweils wieder den Ausgleich hinnehmen. Allerdings waren die Treffer des Heimteams aus dem Emmental jedes Mal hochverdient, war es doch die drückende Mannschaft. 

Der Steigerungslauf der Tiger gipfelte im Schlussabschnitt in der erstmaligen Führung. Hari Pesonen traf im Powerplay tum 4:3. Der gebeutelte Rekordmeister zeigte aber Moral und kam durch Perttu Lindgren kurz vor Drittelsende nochmals zum Ausgleich. In der Verlängerung macht Alexei Dostoinov dann kurzen Prozess und sichert Langnau den Zusatzpunkt.

Bild: KEYSTONE

Biel – Bern 2:4

Der SC Bern bleibt weiterhin Leader vor dem EV Zug. Die Stadtberner gewinnen das Derby gegen den EHC Biel mit 4:2

Dank einem effizienten ersten Drittel führte der SC Bern zur ersten Pause im Derby gegen Biel mit 2:0. Gaetan Haas und Andrew Ebbett hatten für die Mutzen getroffen. Die Reaktion der Seeländer folgte im Mittelabschnitt. Sie dominierten die Gäste und kamen durch Jarno Kärki wieder näher heran.

Weil die Bieler auch in den folgenden 20 Minuten nicht nachgaben, kamen sie dank Toni Rajala zum Ausgleich. Doch am Ende liessen sie sich dennoch die Butter vom Brot nehmen. In Überzahl traf Thomas Rüfenacht vier Minuten vor dem Ende zum 2:3 für den SCB. Der Empty-Netter von Mark Arcobello war dann die definitive Entscheidung.

Bild: PPR

Ambri – Genf 1:0nV

Unrühmliche Premiere zwischen dem HC Ambri-Piotta und Genf-Servette. Zum ersten Mal in dieser Saison gibt es während 60 Minuten keinen einzigen Treffer. Am Ende jubeln die Leventiner aber über einen Heimsieg.

Auf Tore mussten die Zuschauer in der Valascia also extrem lange warten. Beide Teams suchten zwar den Abschluss – Ambri meist von der blauen Linie, Genf eher aus dem Slot – waren aber meist nicht erfolgreich. Stattdessen gab es Strafen und unerlaubte Befreiungsschläge. 

In der 61. Minute dann die Erlösung! Dominik Kubalik – wer denn sonst – nutzt den zusätzlichen Platz in der Verlängerung und trifft nach einem Abpraller bei Robert Mayer zum Sieg. Damit hat Ambri nun wieder drei Punkte Reserve auf den Strich.

Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Tabelle

Bild: srf

Telegramme

Biel - Bern 2:4 (0:2, 1:0, 1:2)
6521 Zuschauer. - SR Lemelin/Mollard, Fuchs/Kovacs.
Tore: 4. Haas (Bieber) 0:1. 17. Ebbett (Andersson, Moser/Ausschluss Fey) 0:2. 34. Kärki (Salmela) 1:2. 52. Rajala (Fey, Tschantré) 2:2. 56. Rüfenacht (Arcobello/Ausschluss Pouliot) 2:3. 59. Arcobello (Ausschluss Kreis; Mursak) 2:4 (ins leere Tor). -
Strafen: 6mal 2 plus 10 Minuten (Rajala) gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Rajala; Arcobello.
Biel: Hiller; Fey, Salmela; Kreis, Maurer; Moser, Forster; Sataric; Riat, Pouliot, Rajala; Brunner, Diem, Künzle; Hügli, Fuchs, Kärki; Schmutz, Neuenschwander, Pedretti; Tschantré.
Bern: Genoni; Burren, Almquist; Kamerzin, Blum; Andersson, Beat Gerber; Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Bieber, Haas, Scherwey; Mursak, Ebbett, Kämpf; Sciaroni, Heim, Berger; Grassi.
Bemerkungen: Biel ohne Paupe (verletzt) und Earl (überzähliger Ausländer), Bern ohne Untersander, Krueger und Jeremi Gerber (alle verletzt) und Boychuk (überzähliger Ausländer). - Maurer und Diem (beide Biel) im Startdrittel verletzt ausgeschieden. - Biel von 58:25 bis 58:57 ohne Goalie.

Zug - ZSC Lions 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
7057 Zuschauer. - SR Hebeisen/Salonen, Obwegeser/Gnemmi.
Tore: 25. Everberg (Diaz) 1:0. 33. Flynn (Martschini/Ausschluss Schäppi) 2:0. 43. Flynn (Suri, Diaz/Ausschluss Marti) 3:0.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 plus 10 Minuten (Pettersson) gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Martschini; Hollenstein.
Zug: Aeschlimann; Diaz, Morant; Schlumpf, Alatalo; Zgraggen, Stadler; Thiry; Lammer, Albrecht, Suri; Flynn, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Simion; Leuenberger, Senteler, Schnyder; Zehnder.
ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Sutter, Geering; Noreau, Marti; Karrer, Berni; Pettersson, Cervenka, Wick; Bodenmann, Suter, Hollenstein; Chris Baltisberger, Schäppi, Herzog; Miranda, Prassl, Bachofner.
Bemerkungen: Zug ohne Klingberg, Zryd und Stephan (alle verletzt), ZSC Lions ohne Blindenbacher und Nilsson (beide verletzt) sowie Moore (überzähliger Ausländer). - Pfosten: 13. Bachofner, 42. Senteler. - Latte: 32. Suri.

SCL Tigers - Davos 5:4 (1:2, 2:1, 1:1, 1:0) n.V.
6000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Fonselius, Kaderli/Schlegel.
Tore: 3. Rödin (Lindgren) 0:1. 10. (9:15) Dostoinow (Elo, Gagnon) 1:1. 11. (10:10) Buchli (Egli, Kessler) 1:2. 34. Elo (DiDomenico, Huguenin/Ausschluss Marc Wieser) 2:2. 37. Marc Wieser (Meyer/Ausschluss Glauser) 2:3. 39. Kuonen (Diem, Neukom) 3:3. 46. Pesonen (DiDomenico, Huguenin/Ausschluss Kessler) 4:3. 57. Lindgren (Pestoni, Rödin) 4:4. 61. (60:24) Dostoinow 5:4.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 7mal 2 plus 10 Minuten (Egli) gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Pestoni.
SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Gerber; Elo, Gagnon, Dostoinow; DiDomenico, Pascal Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Rüegsegger, Randegger, Nils Berger.
Davos: Lindbäck; Buchli, Du Bois; Barandun, Nygren; Heldner, Jung; Rödin, Lindgren, Ambühl; Marc Wieser, Corvi, Pestoni; Hischier, Aeschlimann, Meyer; Frehner, Egli, Kessler; Portmann.Bemerkungen: SCL Tigers ohne Gustafsson, Blaser, Punnenovs, Johansson (alle verletzt) und Giliati (überzähliger Ausländer), Davos ohne Payr, Sandell, Dino Wieser, Stoop (alle verletzt), Bader (krank), Kundratek, Heinen und Baumgartner (alle Nationalmannschaft).

Ambri-Piotta - Genève-Servette 1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.
5359 Zuschauer. - SR Stricker/Müller, Castelli/Cattaneo.
Tor: 61. (60:17) Kubalik (Müller) 1:0.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Kubalik; Richard.
Ambri-Piotta: Conz; Fora, Jelovac; Plastino, Ngoy; Fischer, Guerra; Moor; Zwerger, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Rohrbach, D'Agostini, Hofer; Kneubühler, Goi, Lauper; Mazzolini.
Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Mercier, Dufner; Völlmin, Bezina; Antonietti, Martinsson; Fritsche, Berthon, Simek; Rod, Almond, Wick; Winnik, Richard, Wingels; Maillard, Kast, Riat.
Bemerkungen: Ambri ohne Kienzle, Dotti, Novotny, Lerg, Incir und Pinana (alle verletzt), Genève-Servette ohne Bouma, Skille, Rubin, Vukovic, Douay und Romy (alle verletzt) sowie Fransson (krank) und Bozon (gesperrt). - Verletzt ausgeschieden: 13. Berthon, 59. Winnik. (abu/sda)

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15 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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c_meier
09.02.2019 22:50registriert März 2015
gab es das schon mal dass nach 41 Runden noch niemand grün ist?

ps. zum Glück hat der Tetext damals grün als Playoff-Farbe definiert und nicht blau, würde etwas komisch klingen... 😂
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Danshar86
09.02.2019 22:44registriert Februar 2019
Alleine das Tor in der Verlängerung durch Alexei Dostoinov war das Eintrittsgeld wert im packenden 5-4 Sieg der Tigers ;)
7411
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Lümmel
09.02.2019 23:23registriert Mai 2016
Äschlimann heute absolut Weltklasse!

Bei den Zürchern hat sich anscheinend die Arno-euphorie fast so schnell verzogen wie sie gekommen ist. 😏
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SCB? Ambri? Biel? Baumgartner auf der Suche nach seinem Glück
Benjamin Baumgartner gehört zu Österreichs grössten Talenten. Trotzdem versucht Lausanne ihn trotz Vertrag bis 2025 zu transferieren. Die Kandidaten: unter anderem der SC Bern, Ambri und Biel. Aber das Problem sind «goldene Handschellen».

Die Talentsucher attestieren ihm NHL-Format: New Jersey hat seine Rechte im Draft von 2020 (Nr. 61) erworben. Vorerst stürmt Benjamin Baumgartner weiterhin in unserer höchsten Liga. Da er bereits als Junior nach Zürich kam, hat er eine Schweizer Lizenz. Ins Rampenlicht skort er sich in Davos (2014 bis 2021) mit zuletzt 25 Punkten in 47 Spielen (2020/21). Dann folgt er dem Ruf des grossen Geldes und wechselt im Sommer 2021 nach Lausanne. Doch dort ist er nicht glücklich geworden (noch 15 Punkte) und Lausanne nicht mit ihm. Und so kommt es, dass er nun trotz Vertrag bis 2025 von Lausanne der Konkurrenz angeboten wird.

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