DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Champions Hockey League, Gruppenphase
Zug – Vienna Capitals 3:1 (0:0,0:1,3:0)
Bern – Mountfield HK 5:2 (0:1,4:0,1:1)
Nach Startschwierigkeiten schafften Eric Blum und der SCB die Qualifikation souverän. 
Nach Startschwierigkeiten schafften Eric Blum und der SCB die Qualifikation souverän. Bild: KEYSTONE

Bern qualifiziert sich nach Startproblemen souverän – Zug schafft späte Wende

Der SC Bern und der EV Zug stehen in den Achtelfinals der Champions Hockey League. Während sich Schweizer Meister Bern nach einem schwierigen Start souverän durchsetzt, mussten die Zuger bis zuletzt zittern.
10.10.2017, 22:0810.10.2017, 22:15

Bern – Mountfield 5:2

Bern braucht zuhause gegen Mountfield einen Sieg nach 60 Minuten, um die Qualifikation für die K.O-Phase noch zu schaffen. Im ersten Drittel werden die favorisierten Berner aber kalt erwischt. Vopelka bringt die Gäste kurz vor der ersten Pause in Führung.

Unter Druck stehend können die Mutzen im zweiten Abschnitt aber reagieren – und wie! Rüfenacht gelingt gleich nach Wiederbeginn der Ausgleich im Powerplay. Dem SCB ist das aber noch nicht genug. Durch Tore von Untersander, Pyörälä und Scherwey sorgen die Gastgeber noch vor der zweiten Pause für die Vorentscheidung. 

Im Schlussdrittel lässt der SCB dann nichts mehr anbrennen. Scherwey sorgt mit seinem zweiten persönlichen Treffer für den Schlusspunkt. Den Tschechen gelingt nur noch etwas Ergebnis-Kosmetik. So schaffen die Berner trotz zwei unnötigen Niederlagen in Tschechien und England souverän die Qualifikation für die Achtelfinals. 

Bild: KEYSTONE

Zug – Wien 3:1

Zug reicht gegen Wien zuhause ein Punkt. Doch die Zentralschweizer tun sich gegen den Klub aus der Österreichischen Hauptstadt schwer. Zwar sind sie weitgehend die Spielbestimmende Mannschaft, doch die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor geht ihnen ab. 

Stattdessen sind es die Wiener die in der 27. Minute durch Rotter in Führung gehen. Der Assist kam von dem Spieler auf dem Eis mit dem Wohl besten Namen – Riley Holzapfel. 

In der 50. Minute jubeln die Zuger Fans über den Ausgleich. Doch der Treffer hätte eigentlich nicht zählen dürfen. Auf Nolan Diems «Hackentrick-Kickbewegung» wäre nämlich mancher Fussballer stolz gewesen. In der 56. Minute dann die defintive Zuger Erlösung: Im Powerplay haut Lino Martschini die Scheibe in die Maschen. Der Treffer zum 3:1 ins leere Tor von Carl Klingberg ist dann nur noch Resultatkosmetik. Der EVZ schafft die Qualifikation für die Achtelfinals in extremis. 

Zug war in einem umkämpften Spiel gegen die Vienna Capitals gefordert.
Zug war in einem umkämpften Spiel gegen die Vienna Capitals gefordert.Bild: KEYSTONE

Die Tabellen

Gruppe C:

bild: srf

Gruppe F:

bild: srf

Telegramme

Bern - Mountfield Hradec Kralove 5:2 (0:1, 4:0, 1:1)
13'689 Zuschauer. - SR Schrader (GER)/Stricker, Kaderli/Kovacs.
Tore: 19. Vopelka (Cerveny, Dragoun) 0:1. 22. Rüfenacht (Scherwey/Ausschluss Miskar) 1:1. 27. Untersander (Ebbett) 2:1. 33. Pyörälä (Noreau, Raymond) 3:1. 40. Scherwey (Ebbett, Untersander) 4:1. 44. Scherwey (Haas, Raymond/Ausschluss Dragoun) 5:1. 51. Muska (Cingel, Jarusek) 5:2.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Mountfield.

Zug - Vienna Capitals 3:1 (0:0, 0:1, 3:0)
4925 Zuschauer. - SR Persson (SWE)/Mollard, Bürgi/Obwegeser.
Tore: 27. Rotter (Holzapfel) 0:1. 50. Diem (Schlumpf) 1:1. 56. Martschini (McIntyre/Ausschlüsse Lakos, Peter) 2:1. 59. Klingberg 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 9mal 2 Minuten gegen die Vienna Capitals. (abu/sda)

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

1 / 39
Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Playoffs 1985/86
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Witziges zum Eishockey

Alle Storys anzeigen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

14 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
HockeyTime
10.10.2017 23:06registriert Mai 2016
Kickbewegung beim Zuger? Ein Kick sieht anderst aus. Kein Wunder steht nicht welcher Praktikant das geschrieben hat🤔
432
Melden
Zum Kommentar
avatar
Hallo22
10.10.2017 22:46registriert Oktober 2016
Habe abgesehen von Davos und Genf noch nie eine Mannschaft so dreckig spielen gesehen wie diese Wiener. Weil sie bemerkten das sie sonst keine Chance haben nahmen sie Roe (Kopf voran in die Bande gecheckt) und Lammer (beides 1. Linienspieler) aus dem Spiel. Hoffe die beiden haben sich nicht ernsthaft verletzt. Die sehr harte Gangart der Wiener hatte aber auch ihre guten Seiten. Endlich mal ein CHL Spiel mit viel Emotionen und einen internationalen "Hassgegner".
488
Melden
Zum Kommentar
avatar
goldmandli
10.10.2017 22:18registriert November 2014
Wieso hätte das Tor von Diem denn nicht gelten dürfen? Sofern ich mich nicht irre, gilt der Treffer nur nicht, wenn eine aktive Kickbewegung stattfindet. Den Schlittschuh in den passenden Winkel stellen, um den Puck ins Tor zu lenken, müsste eigentlich erlaubt sein. Sollte ich mich irren, wäre ich über eine Erklärung dankbar.
301
Melden
Zum Kommentar
14
Die EM als Nebenjob – Fabienne Humm ist die Letzte ihrer Art
Für die Spiele mit der Nati nimmt Stürmerin Fabienne Humm unbezahlte Ferien. Fussball ist für sie ein Hobby. Zwischen den Spielen an der Europameisterschaft in England beantwortet sie darum Geschäftsmails.

Während ihre Mitspielerinnen sich vom ersten EM-Spiel im Luxusresort in Leeds erholen, Mittagsschläfchen machen oder Golf spielen, klappt Fabienne Humm ihren Laptop auf. Sie muss arbeiten. Die 35-jährige Nati-Stürmerin ist in einem 100-Prozentpensum als Kauffrau in der Logistik angestellt. Für die Spiele mit dem Nationalteam opfert sie Ferien und macht Minusstunden. «Damit es nicht zu viele werden, versuche ich auch in England ein, zwei Stunden pro Tag zu arbeiten», sagt Humm.

Zur Story